28 Juli

Gothic Friday 2011 - Die Auslosung

Gothic Friday - Shan Dark und RobertIm Dezem­ber 2010 hat­ten zwei blog­gende Gruf­ties die zün­dende Idee, mit dem »Gothic Fri­day« die Szene selbst auf die Suche nach sich selbst zu schi­cken und in 12 The­men her­aus­zu­fin­den, wie Sze­n­e­mit­glie­der sich selbst und ihr schwar­zes Umfeld sehen. Ein gan­zes Jahr lang, jeden Monat ein neues Thema. Als Anreiz kün­dig­ten wir an, Gewinn­pa­kete zu schnü­ren, um in einem Los­ver­fah­ren die 3 attrak­ti­ven Pakete zu ver­lo­sen.  Lange habe sich Shan Dark und Robert dar­über Gedan­ken gemacht, wie man die Teil­neh­mer zusätz­lich beloh­nen könnte und wir beschlos­sen, uns für euch vor der Kamera zu prä­sen­tie­ren. Was dabei her­aus gekom­men ist, spot­tet jeder Beschreibung.

An einem Sams­tag Mit­tag machte ich mich auf den lan­gen Weg von Mön­chen­glad­bach nach Mainz, um Shan zu besu­chen und die Auf­nah­men auf den digi­ta­len Chip zu ban­nen. Wir prob­ten, wir übten, wir lach­ten, wir scherz­ten, wir fluch­ten und mach­ten uns vor der uner­bitt­li­chen Linse der Kamera lächer­lich. Nur für euch.

Dabei her­aus­ge­kom­men sind 2 Videos: Die offi­zi­elle Ver­lo­sung der 3 Gewinn­pa­kete und eine Samm­lung von Outta­kes und einem »Making of« um den Rah­men des Erträg­li­chen deut­lich zu spren­gen. Natür­lich erwar­ten wir ver­nich­tende und anspor­nende Kom­men­tare, die uns davon über­zeu­gen auch die­ses Video zu ver­öf­fent­li­chen. Von unse­rem nächt­li­chen und natür­lich rein zufäl­li­gen Besuch in einem Frank­fur­ter Eta­blis­se­ment für »Kul­tur und Sinn­lich­keit« fange ich jetzt gar nicht erst an. Auch nicht davon, wie wir anschlie­ßend im Final Desti­na­tion den Kopf über das schüt­tel­ten, was wir sahen und wie wir auf der Rück­fahrt Lie­der san­gen, die zu ungruf­tig waren, das selbst die Fle­der­maus am Innen­spie­gel des Autos die Augen ver­drehte. Nein, das sind The­men für ganze Anek­do­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Juli

Ein Kind, das am Hunger stirbt, wird ermordet

Kategorie: Bewusst Schwarz1 Kommentar

NYHQ2011-1108In Ost­afrika sind 500.000 Kin­der akut vom Hun­ger­tod bedroht, Jean Zieg­ler brachte das Pro­blem in einer nie gehal­te­nen Eröff­nungs­rede vor der Salz­bur­ger Fest­spie­len deut­lich auf den Punkt: »Alle fünf Sekun­den ver­hun­gert ein Kind unter zehn Jah­ren. 37 000 Men­schen ver­hun­gern jeden Tag, und fast eine Mil­li­arde sind per­ma­nent schwers­tens unter­er­nährt. Und der­selbe Weltfood-Report der FAO, der all­jähr­lich diese Opfer­zah­len gibt, sagt, dass die Welt­land­wirt­schaft in der heu­ti­gen Phase ihrer Ent­wick­lung pro­blem­los das Dop­pelte der Welt­be­völ­ke­rung nor­mal ernäh­ren könnte. Schluss­fol­ge­rung: Es gibt kei­nen objek­ti­ven Man­gel, also keine Fata­li­tät für das täg­li­che Mas­sa­ker des Hun­gers, das in eisi­ger Nor­ma­li­tät vor sich geht.«

Harte Fak­ten einer har­ten Wahr­heit. Wäh­rend täg­lich ton­nen­weise Lebens­mit­tel in Super­märk­ten ver­nich­tet wer­den, weil sie nicht mehr so schön aus­se­hen, ster­ben an einem ande­ren Platz der glei­chen Erde tau­sende Men­schen an Hun­ger. Eine dunkle Welt und eine düs­tere Zukunft für eine ver­blen­dete Gesell­schaft. Das zeigte die schwarze Szene schon vor 30 Jah­ren, als sie damit begann, ästhe­tisch zu pro­vo­zie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 Juli

Das WGT 2011 bei Planetopia - Schwarz ist bunt!

Kategorie: Schwarze Szene39 Kommentare

Eine Frage, die mich immer noch beschäf­tigt: Ist es über­haupt mög­lich, ein erklä­ren­des, all­um­fas­sen­des Bild der schwarze Szene abzu­ge­ben? Ich per­sön­lich halte es für schwie­rig, wenn nicht unmög­lich. Man kann immer nur einen IST-Zustand dar­stel­len, eine Wunsch­vor­stel­lung äußern oder der Ver­gan­gen­heit nachtrauern.

Die Sen­dung »Pla­ne­to­pia« auf Sat.1 begnügt sich mit dem momen­ta­nen Zustand und wirft eine Sicht auf das jüngste WGT, die sicher­lich dar­auf zielt, die Sen­sa­ti­ons­lust der Zuschauer zu befrie­di­gen und genau die Strö­mun­gen der schwar­zen Szene dar­zu­stel­len, die kon­tro­vers, exhi­bi­tio­nis­tisch und medi­en­wirk­sam sind. Ein­fach nur schwarz, das wäre langweilig.

Und den­noch: Pla­ne­to­pia hat sich Mühe gege­ben, ein umfas­sen­des Bild zu ver­mit­teln, das dem einen oder ande­ren sicher­lich — und ich möchte mich davon nicht frei­spre­chen — sauer auf­sto­ßen wird, aber von der Wahr­heit viel­leicht nicht ganz so weit ent­fernt ist, wie man es sich wün­schen würde. In der Beschrei­bung zur gest­ri­gen Sen­dung, die auf der Inter­net­seite ange­schaut wer­den kann, heißt es: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Juli

I don't like Mondays

Kategorie: Ansichtssache8 Kommentare

Es gibt Mon­tage, da bleibt einem jedes Lachen im Halse ste­cken. Es klebt fest, es will nicht her­aus­kom­men, es soll nicht her­aus­kom­men, es darf nicht her­aus­kom­men. Heute ist mir nicht nach lachen zumute, hätte ich doch bloß kei­nen Zugang zu den Nach­rich­ten. Könnte man doch ein­fach mal die Augen ver­schlie­ßen vor dem was da drau­ßen ist. Aus­schal­ten. Ich kann nicht aus­wei­chen, ich will wis­sen, möchte Fra­gen stel­len: Warum das alles?

Suchen wir nicht nach Grün­den für Dinge, die wir nicht ver­ste­hen kön­nen, weil die Gründe selbst über die Vor­stel­lungs­kraft jedes ein­zel­nen gehen wür­den. Es fin­det statt, auf der gan­zen Welt, jeden Tag, auch ohne dass jemand eine Kamera dar­auf richtet.

Die Boom­town Rats besan­gen die Ant­wort auf die Frage, warum 1979 ein 16-jähriges Mäd­chen auf dem gegen­über­lie­gen­den Schul­hof 2 Men­schen erschoss und 9 wei­tere ver­letzte, in einem Lied. Auf die Frage nach dem Warum ant­wor­tete das Mäd­chen: »I don’t like Mon­days. This livens up the day.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 Juli

Ohne Worte: Fehlkonstruktion

Kategorie: Dunkelkunst6 Kommentare

Körper und Geist

Uni­for­mi­tät trägt nicht immer Schul­ter­klap­pen. »Es ist der Geist, der sich den Kör­per baut.« (Schil­ler | Bild: New York, Juni 2011)


22 Juli

Wenn der Kommerz erdrückt: And One brechen Tour mit Unheilig ab

Kategorie: Schwarze Szene12 Kommentare

And One FrontmannMir däm­merte es bereits beim lesen der ers­ten Zei­len des Arti­kels »Wir bre­chen die Unhei­lig Tour ab!« auf der News-Seite von And One: Ein­sicht ist der erste Weg zur Bes­se­rung. Doch zunächst zu den Hin­ter­grün­den.  Die Band Unhei­lig befin­det seit Juni 2011 auf ihrer »Heim­reise Open Air« Tour durch Deutsch­land und kün­digte bereits im März an, dass man And One bei eini­gen Kon­zer­ten als Vor­gruppe gewon­nen hat: »Der Graf höchst­per­sön­lich hat die Band um Front­mann und »Enter­tai­ner« Steve Nag­havi als Spe­cial Guest ein­ge­la­den.«

Schnell wur­den aus den Rei­hen der ein­ge­fleisch­ten And One Fans Vor­würfe laut, wie man sich einer sol­chen Kom­merz­schleu­der anschlie­ßen könne, denn die 1990 gegrün­dete Band um Front­mann Steve Nag­havi hatte sich immer um einen Gegen­sätz­li­chen Kurs bemüht und ist eher für pro­vo­kante Inhalte und eine sehr dis­tan­zierte Art gegen­über den Medien bekannt. Wie ich bereits im Arti­kel »Der Graf und sein Pro­dukt: Schein­hei­lig — Gescho­ren um zu erle­ben?« schrieb, star­tete Unhei­lig mit ihrem neuen Album »Große Frei­heit« einen bei­spiel­lo­sen Mar­ke­ting­feld­zug, in dem der Graf und seine Band keine Gele­gen­heit aus­lie­ßen, sich einem immer brei­te­ren Publi­kum zu prä­sen­tie­ren. Ob das zusam­men­pas­sen würde?

Über­ra­schen­der­weise war nach dem 3. gemein­sa­men Kon­zert bereits Schluss, auf der Inter­net­seite von Unhei­lig war zu lesen: »Es herrscht wie­der mal ein biss­chen Chaos im Hause AND ONE. Schwe­ren Her­zens müs­sen wir euch mit­tei­len, dass wir lei­der nicht mehr an allen unhei­li­gen Kon­zer­ten als Spe­cial Guest mit­wir­ken kön­nen und somit die Anzahl der Ter­mine redu­zie­ren müs­sen. Auch muss­ten wir sämt­li­che Auto­gramm­stun­den bun­des­weit absa­gen. Der Grund hier­für sind dras­ti­sche Ände­run­gen in der Band­struk­tur.« Was folgte, waren wilde Spe­ku­la­tio­nen über die wah­ren Hin­ter­gründe, denn so rich­tig glau­ben wollte man der Mit­tei­lung nicht. Die Gerüch­te­kü­che kochte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 Juli

Gothic Friday Juli - Von teuflischen Schlangen und gekreuzigten Wölfen

Kategorie: Gothic Friday3 Kommentare

Das Juli-Thema des Gothic Fri­day geht nicht nur wie­der ein­mal in die Tiefe, son­dern behan­delt dar­über hin­aus auch ein Thema, das mit per­sön­lich sehr wich­tig ist:. Es geht um die Sym­bole und Sinn­bil­der, die wir in Form von Schmuck am, oder auf dem Kör­per tra­gen. Nicht zuletzt ist unsere Klei­dung in ihrer kon­se­quen­ten Schwär­zung ein eben sol­ches Sinn­bild für eine innere Ein­stel­lung. Sollte sie zumin­dest sein.  Mit die­sem Wunsch wären wir auch gleich beim Kern des Pro­blems, dass die Wich­tig­keit die­ser The­ma­tik für mich erklärt.

Die Szene ist oft­mals dazu über­ge­gan­gen, Sym­bole unre­flek­tiert und hin­ter­grund­los als Acces­soire ein­zu­set­zen ohne sich des­sen Bedeu­tung, Wir­kung und Auf­la­dung bewusst zu sein. Es geht nicht mehr um Sinn­bil­der, son­dern um Sty­ling. Das ist zwar manch­mal pro­vo­ka­tiv, aber endet mit­un­ter im totale Chaos und Unver­ständ­nis, weil der Trä­ger nicht in der Lage ist, die Bedeu­tung zu erklä­ren um Vor­ur­tei­len und Halb­wis­sen etwas ent­ge­gen­zu­set­zen. Doch auch »Wis­sende« kön­nen sich nicht von dem Vor­wurf frei­spre­chen, das ver­wen­dete Sym­bol nicht aus­rei­chend zu erklä­ren, zu oft ist die Kluft zwi­schen dem, der das Sym­bol falsch deu­tet und dem, der es trägt zu groß. Dies ist keine Anklage, son­dern nur eine Anre­gung es bes­ser zu machen, nicht zuletzt an mich selbst.

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20 Juli

Frisch und Schwarz #1 - Alles andere ist kalter Kaffee

Neue Alben, Videos und SinglesNach­dem die meis­ten zwang­los Befrag­ten in der Wochen­schau #17 für die Ein­füh­rung der neuen Rubrik »Frisch & Schwarz« aus­ge­spro­chen haben,  widme ich mich nun die­ser neuen Bei­trags­se­rie, die sich nicht als schnells­tes Medium für Plat­ten­ver­öf­fent­li­chun­gen sieht, son­dern viel­mehr als Zusam­men­fas­sung des­sen, was sich mei­nem beschei­de­nen Musik­ge­schmack nach in letz­ter Zeit so abge­spielt hat. In gewohnt kur­zer und kna­cki­ger Form prä­sen­tiere ich Videos, Ver­öf­fent­li­chun­gen und Neu­er­schei­nun­gen in loser Rei­hen­folge und durch viele der schwar­zen Genre hin­durch, auch wenn Rand­be­rei­che gerne und gewollt aus­ge­lo­tet und betrach­tet werden.

Die sym­pa­thi­schen Elektro-Popper von Lady­tron haben jüngst ihre neue Sin­gle »Ambu­lan­ces« vom im Sep­tem­ber erschei­nen­den Album »Gra­vity the Sedu­cer« her­aus­ge­bracht, die man sich in einer Sound­cloud in vol­ler Länge zu Gemüte füh­ren kann. Die 80er Legende Grace Jones, die zwar meist du Skan­dale als durch musi­ka­li­sche Meis­ter­leis­tung auf­ge­fal­len ist ver­öf­fent­licht eben­falls im Sep­tem­ber eine Dub Ver­sion ihres letz­ten Albums »Hur­ri­cane«, an die ich mit einem Link auf »Cor­po­rate Can­ni­bal« noch ein­mal erin­nern möchte. Wo wir schon mal so sym­pa­thisch in den 80er sind, die Dexys Mid­night Run­ners (Come on Eileen oder auch Geno) haben ange­kün­digt, 2012 ein neues Album her­aus­zu­brin­gen, viel­leicht weil die Kohle aus ist oder sie ein­fach Lust dazu haben. Der NME hat übri­gens das Johnny Cash Video zu sei­ner Cover-Version von »Hurt« zum bes­ten Video aller Zei­ten gewählt, ich finde, eine sehr gute Wahl, auch wenn die musi­ka­li­sche Inter­pre­ta­tion der Dre­ad­ful Shadows für mich gelun­ge­ner klingt.
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18 Juli

Amphi 2011 - Schwarzer Karneval in Köln

Die möchten nur spielenAls ich ein paar Bekann­ten davon erzählte, dass ich am ver­gan­ge­nen Wochen­ende zum Amphi 2011 nach Köln fah­ren werde, ent­lockte ich ihnen den zyni­schen Kom­men­tar: »Du fährst also zum dei­nem schwar­zen Kar­ne­val nach Köln!«  Ich war bestürzt, ent­rüs­tet und zur Gegen­ar­gu­men­ta­tion bereit. Ich holte tief Luft und bereite mich dar­auf vor, einen län­ge­ren Vor­trag dar­über zu hal­ten, was Klei­dung und Sty­ling für mich bedeu­ten, als ich einen Augen­blick inne hielt und nachdachte.

Hat­ten sie denn wirk­lich Unrecht? Wie viel Wahr­heit schlum­mert in die­ser unbe­dach­ten Bemer­kung über das Fes­ti­val in der Domstadt?

Mit guten Vor­sät­zen und einer opti­mis­ti­schen Grund­hal­tung machte ich mich also auf, mög­li­che Vor­ur­teile aus­zu­räu­men und das Kli­schee des schwar­zen Kar­ne­vals zu ent­kräf­ten. Das diese Mis­sion zum Schei­tern ver­ur­teilt sein sollte, ahnte ich zu die­sem Zeit­punkt noch nicht.

Als ich gemein­sam mit Sabrina am Tanz­brun­nen saß und die fla­nie­ren­den Besu­cher des Fes­ti­vals betrach­tete, stol­per­ten meine Gedan­ken in die Ver­gan­gen­heit. Unwei­ger­lich stellte sich mir die Frage, ob es frü­her mög­lich gewe­sen wäre, dass Leute im wei­ßen Lack-Krankenschwester-Kostüm, Leute mit Wikinger-Mützen aus Stoff, Leute mit Jeck-is-Jut-Shirts, Leute mit neon­far­be­nen Plas­tik­haa­ren, Leute mit Uni­for­men oder Leute mit Schul­ter­dra­chen und Spongebob-Sweatshirts in der Darkwave-Disko auf­ge­taucht wären.

Mit fort­schrei­ten­der Uhr­zeit und stei­gen­dem Alko­hol­pe­gel schloss sich die Frage an, ob es damals schon so war, dass Gruf­ties ihren Müll in die Blu­men­beete schmis­sen, laut gröh­lend die Songs ihrer Bands ver­ulk­ten oder völ­lig besof­fen die Trep­pen run­ter tor­kel­ten. Ist es schon immer so gewe­sen, dass Leute mit Camouflage-Hosen und nack­tem Ober­kör­per durch den Regen stol­zier­ten und leicht beklei­dete Mäd­chen mit Plas­tikrö­cken bar­fuß über den mit Müll über­sä­ten Boden stapf­ten? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Juli

Learning (about) English, alles außer Sprache

Kategorie: Schwarzes Netz2 Kommentare

Die Geschichte der eng­li­schen Spra­che ist lang und dun­kel. Als eine der offi­zi­el­len Welt­spra­chen genießt sie eine weite Ver­brei­tung, ist aber den­noch nicht die meist gespro­chene Spra­che der Welt, denn dass ist Hoch­chi­ne­sisch. Der größte Teil des alteng­li­schen Wort­schat­zes kommt von den Ger­man­nen, die Mitte des 5. Jahr­hun­derts die Insel erobern. Im Laufe der Jahre ver­wi­schen doch die Ursprünge, vor allem durch die Römer, die Latein unter das Insel­volk streu­ten. Zunächst erwei­terte man den Wort­schatz durch Begriffe aus den Berei­chen Krieg und Han­del, spä­ter dann auch christ­li­che Wör­ter, die Augus­ti­nus mit sei­nen Mön­chen in Eng­land säte, um die dor­ti­gen Hei­den zum christ­li­chen Glau­ben zu bekeh­ren. Zwi­schen dem 8. und 11. Jahr­hun­dert kamen dann auch noch die Wikin­ger von Nor­den her nach Eng­land und streu­ten wei­tere Sprach­seg­mente in die immer viel­fäl­ti­ger eng­li­sche Spra­che. Die armen Eng­län­der hatte es wirk­lich nicht leicht und das alles wegen ihrer schö­nen Insel.

Aber viel­leicht sollte ich den Machern von Open Uni­ver­sity das Feld über­las­sen, denn die erklä­ren das sehr viel anschau­li­cher, ein­fa­cher und deut­lich unter­halt­sa­mer als ich das je könnte. In 10 Tei­len zu je 10 Minu­ten erklä­ren sie alles wis­sens­werte über die eng­li­sche Spra­che: Den gan­zen Arti­kel lesen… »