1 November
Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 44
Schuluniformen
In England schon seit je her gang und gebe führte die Haupt– und Realschule in Hamburg-Sinsdorf im September 2000 als erste deutsche Schule Uniformen ein. Jetzt hat der Trend auch Mönchengladbach erreicht. Erst die Annaschule in Windberg und jetzt die Will-Sommer-Grundschule in Rheindahlen. Die Schülerinnen und Schüler tragen jetzt einheitliche T-Shirts, Sweatshirts, Jacken und Kappen und wollen damit das Wir-Gefühl stärken. In Grundschulen ist das sicherlich ein löblicher Ansatz, da Kinder für Ideen dieser Art empfänglicher sind als Jugendliche auf den weiterführenden Schulen. Kritiker sehen das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung bedroht, da Jugendliche ihre Auffassung vom Leben über die Kleidung transportieren. Ich meine es steht jedem frei die Schule zu wechseln, niemand muss Schulkleidung tragen, alles eine Frage der Persönlichkeit. (RP — 30.10.2008)
Halloween dient dem Stressabbau?
Halloween hat seine Befürworter und seine Kritiker, Amerikanische Kaugummikultur schimpfen die einen, die anderen sprechen von einem neuen Brauchtum. Natürlich wieder ein Fest, das die Medien dazu bewegt halbseidenene Psychoanalytiker auf den Plan zu rufen, die Halloween als Möglichkeit zum Stressabbau einschätzen. Stressabbau bei Kindern? Schade das es überhaupt so weit gekommen ist, das Kinder in unserer heutigen Zeit schon Stressabbau betreiben müssen. Früher waren wir draussen spielen und toben, mehr brauchten wir nicht. (RP — 31.10.2008)
Breathwalk
Breathwalk ist eine Kombination aus Walking, Atemtechnik und Meditation nach Yoga-Traditionen […] und mit Sicherheit nur eine Sportart für Frauen, denn mehrere Dinge auf einmal zu tun, das liegt uns Männer eben nicht. Mindwashing ist jetzt mal meine Sportart, eine Kombination aus Autowaschen, Meditation und körperlicher Fitness, ich kann es empfehlen. (RP — 29.10.2008)
Zentralbadgelände — Chance oder Risiko?
Der verhängnisvolle Brand im alten Zentralbad ist schon eine Weile her, das Gelände in prominenter Postion liegt schon eine Weile brach. Investoren scheuen angeblich konkrete Pläne wegen der aktuellen Finanzkrise, dabei liest sich die Auflagenliste der Stadt wie ein Gebotsbibel. Bitte im vorderen Bereich lärmmindernde mehrschossige Bebauung, im hinteren Teil Wohngebäude, dem Stadtbild angepasst und funktional. Ein Filetstück der Stadt, das droht kalt zu werden und zu schimmeln. (RP — 28.10.2008)