12 September
Deutsche Umlaute und Sexy Plugins
Nachdem es endlich einmal ruhiger geworden ist in Sachen Wordpress-Updates, habe ich die Zeit genutzt ein paar aktuelle und ein paar vor mir hergeschobene Probleme und Aufgaben zu lösen. Unter anderem habe ich mich noch einmal dem Datenschutz gewidmet und um die Besuche, also euch, umfassend zu informieren. Bei meinem Aufenthalt in England ist mit nochmals das Problem mit deutschen Umlauten aufgefallen, die sich auch negativ auf Artikelnamen auswirken und damit ganze Schlagzeilen ihre Sinnhaftigkeit berauben. Ein paar neue Plugins sind auch hinzu gekommen, die Änderung die den Besucher betreffen habe ich in diesem Artikel noch mal schnell vorgestellt. Die gesamte Liste meiner installierten Plugins kann auf dieser Seite eingesehen werden. Besonders gut gefällt mir übrigens das Plugin um die Reaktionen auf das eigene Blog im Dashboard anzuzeigen, denn die von Wordpress mitgebrachte Variante funktioniert sehr bescheiden, Dashboard: Technorati Reactions Extended macht seine Sache da schon wesentlich besser.
Deutsche in Umlaute in Permalinks
Bei meinem Aufenthalt in London wurde mir eine sprachliche Besonderheit der Deutschen nochmals bewusst, die jeden von euch auch interessieren dürfte, die deutschen Umlaute (ä ü ö). Wordpress arbeitet bekanntlich mit den sogenannten Permalinks, die optimalerweise auch den Namen des Artikel enthalten. Gibt man seinem Artikel beispielsweise den Name „Über 7 ächzende Brücken müsstest du gehen” macht Wordpress beim speichern des Artikel daraus den Permalink uber-7-achzende-brucken-musstest-du-gehen. Das sieht nicht nur bescheuert aus, sondern wirkt sich auch negativ auf die Findbarkeit des Blogs aus.
Seit Wordpress 1.5 gibt es die Möglichkeit das Plugin o42-clean-umlauts zu nutzen, das im Hintergrund die Umlaute durch seine korrekte Übersetzung ersetzt (ä zu ae, ü zu ue und ö zu oe). Aber es muss nicht immer ein Plugin sein, denn die fördern bekanntlich nicht nur die Funktionalität sondern erweitern den Code auch noch um unliebsame Begleiterscheinungen und belasten die Performance. Heiko Rabe von Code Styling zeigt einen anderen und viel eleganteren Weg das Problem zu beseitigen, denn Wordpress erlaubt das zusätzliche laden von sprachspezifischem Code, was Rabe dazu nutzt das Umlautproblem zu beseitigen, dazu muss man lediglich die von ihm bereitgestellten Dateien in sein wp-content/languages/ Verzeichnis kopieren.
Neue Plugins
Vor einer ganze Weile schon habe ich zuerst bei Lordy den Einsatz der Sexy Bookmarks gesehen, den Einbau habe ich eine ganze Weile vor mir hergeschoben, da es wegen einer Besonderheit in meinem Theme nicht gleich auf Anhieb klappen wollte. Jetzt findet ihr die Sexy Bookmarks direkt über dem Informationskasten (hier in GRÜN markiert).
Ich habe dabei die meiner Ansicht nach wichtigsten Möglichkeiten der Sozialen Vernetzung genutzt und Verweise zu Delicious, Technorati, MySpace, Facebook, Twitter, Mister Wong und Google gesetzt, mit denen man den Artikel bei diesen Diensten bookmarken bzw. Twittern kann. Außerdem ist es möglich den Feed zu diesem Artikel zu abonnieren.
Ein weiteres, sehr umfangreiches Plugin findet zunächst auch hier seine Verwendung. Das GD Star Rating Plugin zählt zu den umfangreichsten Abstimmungstools für Wordpress und scheint den Anwender förmlich mit Möglichkeiten zu erschlagen, ich habe mich zunächst an der Artikelbewertungsfunktion versucht und diese ebenfalls im Informationskaste platziert (hier in GELB markiert) einige andere Funktionen möchte ich demnächst für Rezensionen in der Rubrik Auseinandergesetzt verwenden. Mit dem Daumen könnte ihr signalisieren ob euch der Artikel gefallen hat der eben nicht. Einige Besucher haben die Funktion bereits benutzt obwohl das Plugin erst seit einigen Tagen eingebaut habe, bin gespannt ob sich das noch entwickelt.
hat bereits 27 Kommentare abgegeben und schrieb am 13. September 2009 um 01:24:
Ich weiß ja nicht wie es Dir geht. Ich klicke nie diese Social Bookmarks und Ratings an.
(Im RSS Reader sind die ohnehin nicht da.)
Aber da kann ich nur für mich sprechen.
Vielleicht magst Du mal in ein paar Monaten eine Auswertung machen, bin gespannt.
Optisch sind die sexy bookmarks klasse!
hat bereits 1007 Kommentare abgegeben und schrieb am 13. September 2009 um 01:51:
Ja, ich muss Dir Recht geben, ich bin auch etwas skeptisch über den Erfolg der zusätzlichen Möglichkeiten. Ich selbst verlinke schon sehr gerne gute Artikel bei Delicious oder Mister Wong, twittern tue ich sowieso selten, aber es soll ja wahre Fans geben die sowas den ganzen Tag machen. Bei Ratings tue ich mich auch immer schwer, wenn dann (wie hier) Java-basiert, also ohne die Seite neu zu laden.
Ich werde aber deiner Idee folgen und in ein paar Wochen eine Auswertung machen.
hat bereits 17 Kommentare abgegeben und schrieb am 13. September 2009 um 23:41:
Ich war einer von denen, die das Rating-Plugin schon benutzt haben, in meinem Fall bei einigen Texten zur schwarzen Szene. ;) Ich hatte gar nicht gemerkt, dass das ganz neu war.
Social Bookmarks nutze ich nie, da ich die Dienste auch noch nie genutzt habe und auch keinen Bedarf (für mich) dafür sehe. Einzige Ausnahme ist Twitter, den Dienst finde ich nützlich bis unterhaltsam.
hat bereits 1007 Kommentare abgegeben und schrieb am 14. September 2009 um 15:32:
Twitter ist nicht nur interessant sondern auch noch sehr Linkfreudig, so kommen einige Besucher über eben diesen Dienst, mehr als von allen Blogdiensten zusammen. Interessant finde ich die Tatsache, das Du schon wieder ein Blogger bist, der die Social Bookmarks nicht nutzt (nicht negativ gemeint), ich will mal sehen, was die Sexy Bookmarks letztendlich wirklich bringen.
hat bereits 1 Kommentar abgegeben und schrieb am 19. September 2009 um 15:02:
Über den Sinn und Unsinn von diesem Bewertungstool hab ich mir auch schon meine Gedanken gemacht. Einerseits fördert es die Interaktion mit den Lesern und regt zum Klicken an, aber andererseits misst sich die Beliebtheit eines Artikels imho an den Zugriffen und vor allem an den Kommentaren.
hat bereits 223 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. September 2009 um 20:47:
@ neontrauma: Das würde ich so nicht sagen. Jemand der über Google auf der Suche nach Informationen kommt kann den Artikel lesen und wenn er ihm weiterhilft wird er genau so sehr einen Zugriff erzeugen wie wenn er denkt „Was für eine Zeitverschwendung”. Kommentieren ist etwas aus der Blogger-Szene und wohl nur ein Bruchteil der Leute kommentieren einen Artikel, wobei die Anzahl der Kommentare wiederum davon abhängt, wie diskussionswürdig der Inhalt ist — was allerdings auch keine Aussage über die Qualität des Artikels macht.
hat bereits 1007 Kommentare abgegeben und schrieb am 20. September 2009 um 09:24:
@neontrauma: Ich sehe es als Versuch an und als einfache Möglichkeit für Kommentarlose Besucher. Vielleicht kann man im Vergleich im Zugriffszahlen, Anzahl der Kommentare und diesem Daumentool rückschlüsse auf die Beliebtheit oder Qualität des Artikels ziehen. Ich werde das beobachten :)
@Tears: Ja, in der Tat. Die Anzahl der Kommentare halte ich auch nicht unbedingt für ein Qualitätsmerkmal, denn es könnte ebenso an der Diskussionswürdigkeit des Artikels liegen, genau wie du sagst. Außerdem sind qualitativ perfekte Artikel ein Grund NICHT zu kommentieren, denn wir leben in einer Klugscheissernation (mich eingeschlossen :) ) und möchte gerne Fehler, andere Ansichten oder alternative Möglichkeiten in einem Kommentar aufzeigen.
Ein „perfekter” Artikel lässt also im Umkehrschluss kaum Diskussionsspielraum und ist eher negativ für die Kommentarentwicklung.