12 September

Deutsche Umlaute und Sexy Plugins

Kategorie: Internes — Jahrgang 2009

jetztneuNach­dem es end­lich ein­mal ruhi­ger gewor­den ist in Sachen WordPress-Updates, habe ich die Zeit genutzt ein paar aktu­elle und ein paar vor mir her­ge­scho­bene Pro­bleme und Auf­ga­ben zu lösen. Unter ande­rem habe ich mich noch ein­mal dem Daten­schutz gewid­met und um die Besu­che, also euch, umfas­send zu infor­mie­ren. Bei mei­nem Auf­ent­halt in Eng­land ist mit noch­mals das Pro­blem mit deut­schen Umlau­ten auf­ge­fal­len, die sich auch nega­tiv auf Arti­kel­na­men aus­wir­ken und damit ganze Schlag­zei­len ihre Sinn­haf­tig­keit berau­ben. Ein paar neue Plugins sind auch hinzu gekom­men, die Ände­rung die den Besu­cher betref­fen habe ich in die­sem Arti­kel noch mal schnell vor­ge­stellt. Die gesamte Liste mei­ner instal­lier­ten Plugins kann auf die­ser Seite ein­ge­se­hen wer­den. Beson­ders gut gefällt mir übri­gens das Plu­gin um die Reak­tio­nen auf das eigene Blog im Dash­board anzu­zei­gen, denn die von Word­Press mit­ge­brachte Vari­ante funk­tio­niert sehr beschei­den, Dash­board: Tech­no­rati Reac­tions Exten­ded macht seine Sache da schon wesent­lich besser.

Deutsche in Umlaute in Permalinks

Bei mei­nem Auf­ent­halt in Lon­don wurde mir eine sprach­li­che Beson­der­heit der Deut­schen noch­mals bewusst, die jeden von euch auch inter­es­sie­ren dürfte, die deut­schen Umlaute (ä ü ö). Word­Press arbei­tet bekannt­lich mit den soge­nann­ten Per­ma­links, die opti­ma­ler­weise auch den Namen des Arti­kel ent­hal­ten. Gibt man sei­nem Arti­kel bei­spiels­weise den Name „Über 7 ächzende Brü­cken müss­test du gehen” macht Word­Press beim spei­chern des Arti­kel dar­aus den Per­ma­link uber-7-achzende-brucken-musstest-du-gehen. Das sieht nicht nur bescheu­ert aus, son­dern wirkt sich auch nega­tiv auf die Find­bar­keit des Blogs aus.

Seit Word­Press 1.5 gibt es die Mög­lich­keit das Plu­gin o42-clean-umlauts zu nut­zen, das im Hin­ter­grund die Umlaute durch seine kor­rekte Über­set­zung ersetzt (ä zu ae, ü zu ue und ö zu oe). Aber es muss nicht immer ein Plu­gin sein, denn die för­dern bekannt­lich nicht nur die Funk­tio­na­li­tät son­dern erwei­tern den Code auch noch um unlieb­same Begleit­er­schei­nun­gen und belas­ten die Per­for­mance. Heiko Rabe von Code Sty­ling zeigt einen ande­ren und viel ele­gan­te­ren Weg das Pro­blem zu besei­ti­gen, denn Word­Press erlaubt das zusätz­li­che laden von sprach­spe­zi­fi­schem Code, was Rabe dazu nutzt das Umlaut­pro­blem zu besei­ti­gen, dazu muss man ledig­lich die von ihm bereit­ge­stell­ten Dateien in sein wp-content/languages/ Ver­zeich­nis kopieren.

Neue Plugins

sexy bookmarks und gd ratingVor einer ganze Weile schon habe ich zuerst bei Lordy den Ein­satz der Sexy Book­marks gese­hen, den Ein­bau habe ich eine ganze Weile vor mir her­ge­scho­ben, da es wegen einer Beson­der­heit in mei­nem Theme nicht gleich auf Anhieb klap­pen wollte. Jetzt fin­det ihr die Sexy Book­marks direkt über dem Infor­ma­ti­ons­kas­ten (hier in GRÜN markiert).

Ich habe dabei die mei­ner Ansicht nach wich­tigs­ten Mög­lich­kei­ten der Sozia­len Ver­net­zung genutzt und Ver­weise zu Deli­cious, Tech­no­rati, MyS­pace, Face­book, Twit­ter, Mis­ter Wong und Google gesetzt, mit denen man den Arti­kel bei die­sen Diens­ten book­mar­ken bzw. Twit­tern kann. Außer­dem ist es mög­lich den Feed zu die­sem Arti­kel zu abonnieren.

Ein wei­te­res, sehr umfang­rei­ches Plu­gin fin­det zunächst auch hier seine Ver­wen­dung. Das GD Star Rating Plu­gin zählt zu den umfang­reichs­ten Abstim­mungs­tools für Word­Press und scheint den Anwen­der förm­lich mit Mög­lich­kei­ten zu erschla­gen, ich habe mich zunächst an der Arti­kel­be­wer­tungs­funk­tion ver­sucht und diese eben­falls im Infor­ma­ti­ons­kaste plat­ziert (hier in GELB mar­kiert) einige andere Funk­tio­nen möchte ich dem­nächst für Rezen­sio­nen in der Rubrik Aus­ein­an­der­ge­setzt ver­wen­den. Mit dem Dau­men könnte ihr signa­li­sie­ren ob euch der Arti­kel gefal­len hat der eben nicht. Einige Besu­cher haben die Funk­tion bereits benutzt obwohl das Plu­gin erst seit eini­gen Tagen ein­ge­baut habe, bin gespannt ob sich das noch entwickelt.

7 Kommentare

  1. Ich weiß ja nicht wie es Dir geht. Ich kli­cke nie diese Social Book­marks und Ratings an.
    (Im RSS Rea­der sind die ohne­hin nicht da.)
    Aber da kann ich nur für mich spre­chen.
    Viel­leicht magst Du mal in ein paar Mona­ten eine Aus­wer­tung machen, bin gespannt.
    Optisch sind die sexy book­marks klasse!

  2. Ja, ich muss Dir Recht geben, ich bin auch etwas skep­tisch über den Erfolg der zusätz­li­chen Mög­lich­kei­ten. Ich selbst ver­linke schon sehr gerne gute Arti­kel bei Deli­cious oder Mis­ter Wong, twit­tern tue ich sowieso sel­ten, aber es soll ja wahre Fans geben die sowas den gan­zen Tag machen. Bei Ratings tue ich mich auch immer schwer, wenn dann (wie hier) Java-basiert, also ohne die Seite neu zu laden.

    Ich werde aber dei­ner Idee fol­gen und in ein paar Wochen eine Aus­wer­tung machen.

  3. Ich war einer von denen, die das Rating-Plugin schon benutzt haben, in mei­nem Fall bei eini­gen Tex­ten zur schwar­zen Szene. ;) Ich hatte gar nicht gemerkt, dass das ganz neu war.

    Social Book­marks nutze ich nie, da ich die Dienste auch noch nie genutzt habe und auch kei­nen Bedarf (für mich) dafür sehe. Ein­zige Aus­nahme ist Twit­ter, den Dienst finde ich nütz­lich bis unterhaltsam.

  4. Twit­ter ist nicht nur inter­es­sant son­dern auch noch sehr Link­freu­dig, so kom­men einige Besu­cher über eben die­sen Dienst, mehr als von allen Blog­diens­ten zusam­men. Inter­es­sant finde ich die Tat­sa­che, das Du schon wie­der ein Blog­ger bist, der die Social Book­marks nicht nutzt (nicht nega­tiv gemeint), ich will mal sehen, was die Sexy Book­marks letzt­end­lich wirk­lich bringen.

  5. Über den Sinn und Unsinn von die­sem Bewer­tungs­tool hab ich mir auch schon meine Gedan­ken gemacht. Einer­seits för­dert es die Inter­ak­tion mit den Lesern und regt zum Kli­cken an, aber ande­rer­seits misst sich die Beliebt­heit eines Arti­kels imho an den Zugrif­fen und vor allem an den Kommentaren.

  6. @ neon­trauma: Das würde ich so nicht sagen. Jemand der über Google auf der Suche nach Infor­ma­tio­nen kommt kann den Arti­kel lesen und wenn er ihm wei­ter­hilft wird er genau so sehr einen Zugriff erzeu­gen wie wenn er denkt „Was für eine Zeit­ver­schwen­dung”. Kom­men­tie­ren ist etwas aus der Blogger-Szene und wohl nur ein Bruch­teil der Leute kom­men­tie­ren einen Arti­kel, wobei die Anzahl der Kom­men­tare wie­derum davon abhängt, wie dis­kus­si­ons­wür­dig der Inhalt ist — was aller­dings auch keine Aus­sage über die Qua­li­tät des Arti­kels macht.

  7. @neontrauma: Ich sehe es als Ver­such an und als ein­fa­che Mög­lich­keit für Kom­men­tar­lose Besu­cher. Viel­leicht kann man im Ver­gleich im Zugriffs­zah­len, Anzahl der Kom­men­tare und die­sem Dau­men­tool rück­schlüsse auf die Beliebt­heit oder Qua­li­tät des Arti­kels zie­hen. Ich werde das beobachten :)

    @Tears: Ja, in der Tat. Die Anzahl der Kom­men­tare halte ich auch nicht unbe­dingt für ein Qua­li­täts­merk­mal, denn es könnte ebenso an der Dis­kus­si­ons­wür­dig­keit des Arti­kels lie­gen, genau wie du sagst. Außer­dem sind qua­li­ta­tiv per­fekte Arti­kel ein Grund NICHT zu kom­men­tie­ren, denn wir leben in einer Klug­scheis­ser­na­tion (mich ein­ge­schlos­sen :) ) und möchte gerne Feh­ler, andere Ansich­ten oder alter­na­tive Mög­lich­kei­ten in einem Kom­men­tar aufzeigen.

    Ein „per­fek­ter” Arti­kel lässt also im Umkehr­schluss kaum Dis­kus­si­ons­spiel­raum und ist eher nega­tiv für die Kommentarentwicklung.

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Tweetbacks

  1. superfluence sagt:

    Deut­sche Umlaute und Sexy Plugins http://bit.ly/2LbypX

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  1. […] Robert bin ich in die­ser Woche auf einen inter­es­san­ten Arti­kel vom Code Sty­ling Pro­ject auf­merk­sam gemacht […]

  2. […] code­sty­ling in sei­nem Arti­kel zeigt. :-) Auf diese Lösung bin ich übri­gens durch ein Pos­ting von Robert gesto­ßen – danke dafür!   Word­Press Plu­gin, Umlaute, Word­Press seit Juni […]

  3. […] Doch mit rela­tiv ein­fa­chen Mit­teln geht es auch ohne Plu­gin. Wie? – das erfahrt Ihr bei Robert. Bei mir jeden­falls ab sofort pro­blem­los im […]