Über mich
Ein Weblog (Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch), meist abgekürzt als Blog [blÉ”k], ist ein auf einer Webseite geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal.
Seit ich das Internet 1997 für mich entdeckte, habe ich so ziemlich alles ausprobiert was dieses bis dato so geboten hat. Das erstellen von Internetseiten zur Befriedigung des eigenen Kreativitätsdrangs war dabei immer ein Steckenpferd von mir und ist es bis heute geblieben. Da ich beruflich einer völlig anderen Art von Arbeit nachgehe, ist das ganze eine Freizeitbeschäftigung und verfolgt somit keinerlei kommerziellen Hintergrund.
Ich habe mich immer davor gedrückt, eine Tagebuch zu führen, obwohl das für die frühkindlichen Entwicklung ja sehr förderlich sein soll. Es ist mir einfach immer zu anstrengend gewesen, die Hand zum schreiben zu benutzen, viel eher habe ich mich mit dem Tippen auseinandergesetzt. Daher auch jetzt der unvermeidliche Schluss, ein Logbuch online zu führen. Für das Bloggen als solches habe ich mich 2005 zum ersten mal begeistert und mein erster besuchter Blog war der von MC Winkel, fragt mich jetzt bitte nicht mit welchem Suchbegriff er mir vor die Füsse gespuckt wurde.
Seit ich 1987 bei City-Disc in Mönchengladbach mein erstes eigenes Album kaufte (Depeche Mode – Black Celebration) bin ich Musikbegeistert. Am Titel dieser ersten Scheibe lässt sich unschwer erkennen, dass ich hier schon den dunklen Pfad eingeschlagen habe. Mit vielen Abschweifungen und musikalischen Experimenten bin letztendlich doch schwarz geblieben, denn irgendwie hängen ja alle von mir bevorzugten Musikstile zusammen, elektronisch, düster und melodisch.
Der Kern des Blogs ist ja neben Wordpress meine Wenigkeit, deshalb besteht auch die Bandbreite der Kategorien aus dem was mich begeistert oder worüber ich mir einbilde ein Meinung haben zu können. Da ich mich schon immer für Szenen oder auch Subkulturen unserer Jugend interessiere, gibt es auch in diesem Blog eine Menge darüber zu erfahren.
Als ich an einem sonnigen Junitag 1974 um 19:19 geboren wurde war mir noch nicht klar, was aus mir einmal werden würde und nach langer Zeit ist es dabei geblieben. Stillstand ist der Tod. Meine Kindheit war (soweit ich mich erinnern kann) sehr behütet, obwohl ich eigentlich nur Unsinn im Kopf hatte und mir im zarten alter von 10 den Fuß mit brennendem Terpentin übergossen habe. Das das keine meiner besten Ideen gewesen war, stellte sich später im Krankenhaus heraus, als der Arzt mir die Reste der Kleidung aus der verkohlten Haut wühlte…
Ich schweife ab. Vielleicht lache ich irgendwann über das was ich geschrieben habe oder über das was andere denken, doch um es nachvollziehbar zu machen, ist klar, da muss diese Blog herhalten. Ich erhebe nicht den Anspruch journalistisch und redaktionell wertvolle Texte zu verfassen, nutze keine Lektoren und keinen Duden für das Schreiben meiner Artikel. Objektivität ist ein Mythos und soll auch gar nicht erreicht werden, es ist nur ein Sichtweise auf die Dinge um mir selbst vor Augen zu führen wie klein die Welt ist.
Spontis?
Ist nicht etwa ein neuer Putzschwamm, sondern entstand als Anlehnung an die Spontiszene der frühen 70er, in denen auch ich geboren wurde. Obwohl dieser Blog unpolitisch ist, sind der ironische Tenor der Bewegung, der seine Höhepunkt in den sogenannten Sponti-Sprüchen findet, mitverantwortlich für die Wahl des Wortes. Ausgesuchte Sprüche finden unter dem Logo dieses Blogs Verwendung und wechseln in Regelmäßigen Abständen. Spontanität liegt ebenfalls auf der Waagschale, denn viele Artikel werden spontan verfasst und liefern oft erwünschten Raum für Diskussion oder Verbesserungsbedarf.
Alter Ego
Vernetzung ist ein zentrales Element im Web 2.0, deshalb habe auch ich meine Ableger in diversen sozialen und funktionellen Netzwerken gestreut und versuche hartnäckig, diese mit der eigenen Sicht der Dinge zu infiltrieren. Verknüpfungen mit Besuchern und Interessierten sind erwünscht und führen nicht selten zu Erweiterung des eigenen Dunstkreises. Sollte eine Anwendung fehlen, der ich unbedingt beiwohnen sollte, fühlt euch frei mich darüber zu informieren. Manchmal möchte ich gebeten werden, das verhilft mir ein zu der persönlichen Anerkennung die ich mir durch Veröffentlichung erhoffen.
Was ist last.fm? Ich höre leidenschaftlich gerne Musik und freue mich über neue Kontakte, mit denen ich mich über die Musik austauschen kann. last.fm führt Buch über die gehörten Musiktitel und bildet daraus ein (für mich) sehr informatives Profil, das andere Mitglieder sehen können. Umfangreiche statistische Auswertungen gehören ebenso zum Angebot, wie eine vielfach genutzte API, die sich in vielen Anwendungen wiederfindet.
Lesezeichen findet jeder in seinem Browser. Darin legen wir unsere Lieblingslinks ab und müssen nicht jedes mal darüber nachdenken wo wir was gesehen haben. Mister Wong ist ein Lesezeichendienst, bei dem man seine eigenen Lesezeichen mit anderen teilen kann. Diesen Dienst kennen vielleicht viele aus dem amerkianischen Delicious, Mister-Wong ist der kleine deutsche Bruder.
YouTube ist die Videoplattform im Internet. Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt kein Video und keine Kuriosität, die es dort nicht gibt. Obwohl es mittlerweile viele ähnliche Portale gibt, punktet YouTube immer noch durch seine Vielfalt. In meinem Profil habe ich alle interessanten Videos, die hier im Blog veröffentlicht wurden in einer Playlist abgelegt. Übrigens gibt es zum validen einbinden der Videos in einen Wordpress Artikel ein praktisches Plugin, das auch hier im Blog Anwendung findet.
Mittlerweile hat sich für Twitter der Begriff Microblogging etabliert. Prinzipiell nutze ich Twitter eher selten, sondern füge mich meiner Neugier um den unsichtbaren und ungefühlten öffentlichen Druck. Über Twitter werdet ihr schnell über alle Änderung in meinem Blog informiert.
Sympathisieren
Engagement ist selten geworden, meistens beschränkt sich Handlungsinitiative auf die Diskussionen mit dem Fernsehgerät. Es gibt aber durchaus noch Menschen, die etwas für andere tun und solche, die etwas tun sollten. Folgende Institutionen und Internetseiten finde ich so gut, das ich ihnen diese Plattform zur Verbreitung anbiete.



