Ein Web­log (Wort­kreu­zung aus engl. World Wide Web und Log für Log­buch), meist abge­kürzt als Blog [blÉ”k], ist ein auf einer Web­seite geführ­tes und damit öffent­lich ein­seh­ba­res Tage­buch oder Journal.

Seit ich das Inter­net 1997 für mich ent­deckte, habe ich so ziem­lich alles aus­pro­biert was die­ses bis dato gebo­ten hat. Das erstel­len von Inter­net­sei­ten zur Befrie­di­gung des eige­nen Krea­ti­vi­täts­drangs war dabei immer ein Ste­cken­pferd von mir und ist es bis heute geblie­ben. 2005 ent­deckte ich die ers­ten Blogs für mich, las und kom­men­tierte nun regel­mä­ßig. 2008 kam erst­mals das Inter­esse an einem eige­nen Blog auf und ich inter­es­sierte mich für ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten ein sol­ches elek­tro­ni­sches Tage­buch zu betrei­ben. Ich habe mich immer davor gedrückt, eine Tage­buch zu füh­ren, obwohl das für die Ent­wick­lung ja sehr för­der­lich sein soll. Es ist mir ein­fach immer zu anstren­gend gewe­sen, die Hand zum schrei­ben zu benut­zen, viel eher habe ich mich mit dem Tip­pen aus­ein­an­der­ge­setzt. Daher auch jetzt der unver­meid­li­che Schluss, ein sol­ches Tage­buch online zu führen.

Seit ich 1987 bei City-Disc in Mön­chen­glad­bach mein ers­tes eige­nes Album kaufte (Depe­che Mode — Black Cele­bra­tion) bin ich Musik­be­geis­tert. Am Titel die­ser ers­ten Scheibe lässt sich unschwer erken­nen, dass ich hier schon den dunk­len Pfad ein­ge­schla­gen habe. Mit vie­len Abschwei­fun­gen und musi­ka­li­schen Expe­ri­men­ten bin letzt­end­lich doch schwarz geblie­ben, denn irgend­wie hän­gen ja alle von mir bevor­zug­ten Musik­stile zusam­men, elek­tro­nisch, düs­ter und melodisch.

Kuehlschrankbild 1976

1976

Der Kern des Blogs ist ja neben Word­Press meine Wenig­keit, des­halb besteht auch die Band­breite der Kate­go­rien aus dem was mich begeis­tert oder wor­über ich mir ein­bilde ein Mei­nung haben zu kön­nen. Da ich mich schon immer für Sze­nen oder auch Sub­kul­tu­ren unse­rer Jugend inter­es­siere, gibt es auch in die­sem Blog eine Menge dar­über zu erfahren.

Als ich an einem son­ni­gen Juni­tag 1974 um 19:19 gebo­ren wurde war mir noch nicht klar, was aus mir ein­mal wer­den würde und nach lan­ger Zeit ist es dabei geblie­ben. Still­stand ist der Tod. Meine Kind­heit war (soweit ich mich erin­nern kann) sehr behü­tet, obwohl ich eigent­lich nur Unsinn im Kopf hatte und mir im zar­ten alter von 10 den Fuß mit bren­nen­dem Ter­pen­tin über­gos­sen habe. Das das keine mei­ner bes­ten Ideen gewe­sen war, stellte sich spä­ter im Kran­ken­haus her­aus, als der Arzt mir die Reste der Klei­dung aus der ver­kohl­ten Haut wühlte…

Ich schweife ab. Viel­leicht lache ich irgend­wann über das was ich geschrie­ben habe oder über das was andere den­ken, doch um es nach­voll­zieh­bar zu machen, ist klar, da muss diese Blog her­hal­ten. Ich erhebe nicht den Anspruch jour­na­lis­tisch und redak­tio­nell wert­volle Texte zu ver­fas­sen, nutze keine Lek­to­ren und kei­nen Duden für das Schrei­ben mei­ner Arti­kel. Objek­ti­vi­tät ist ein Mythos und soll auch gar nicht erreicht wer­den, es ist nur ein Sicht­weise auf die Dinge um mir selbst vor Augen zu füh­ren wie klein die Welt ist.

Ist nicht etwa ein neuer Putz­schwamm, son­dern ent­stand als Anleh­nung an die Spon­ti­szene der frü­hen 70er, in denen auch ich gebo­ren wurde. Obwohl die­ser Blog unpo­li­tisch ist, sind der iro­ni­sche Tenor der Bewe­gung, der seine Höhe­punkt in den soge­nann­ten Sponti-Sprüchen fin­det, mit­ver­ant­wort­lich für die Wahl des Wor­tes. Aus­ge­suchte Sprü­che fin­den unter dem Logo die­ses Blogs Ver­wen­dung und wech­seln in Regel­mä­ßi­gen Abstän­den.  Spon­ta­ni­tät liegt eben­falls auf der Waag­schale, denn viele Arti­kel wer­den spon­tan ver­fasst und lie­fern oft erwünsch­ten Raum für Dis­kus­sion oder Verbesserungsbedarf.

Ver­net­zung ist ein zen­tra­les Ele­ment im Web 2.0, des­halb habe auch ich meine Able­ger in diver­sen sozia­len und funk­tio­nel­len  Netz­wer­ken gestreut und ver­su­che hart­nä­ckig, diese mit der eige­nen Sicht der Dinge zu infil­trie­ren. Ver­knüp­fun­gen mit Besu­chern und Inter­es­sier­ten sind erwünscht und füh­ren nicht sel­ten zu Erwei­te­rung des eige­nen Dunst­krei­ses. Sollte eine Anwen­dung feh­len, der ich unbe­dingt bei­woh­nen sollte, fühlt euch frei mich dar­über zu infor­mie­ren. Manch­mal möchte ich gebe­ten wer­den, das ver­hilft mir ein zu der per­sön­li­chen Aner­ken­nung die ich mir durch Ver­öf­fent­li­chung erhoffen.

lastfm Was ist last.fm? Ich höre lei­den­schaft­lich gerne Musik und freue mich über neue Kon­takte, mit denen ich mich über die Musik aus­tau­schen kann. last.fm führt Buch über die gehör­ten Musik­ti­tel und bil­det dar­aus ein (für mich) sehr infor­ma­ti­ves Pro­fil, das andere Mit­glie­der sehen kön­nen. Umfang­rei­che sta­tis­ti­sche Aus­wer­tun­gen gehö­ren ebenso zum Ange­bot, wie eine viel­fach genutzte API, die sich in vie­len Anwen­dun­gen wiederfindet.

Mister WongLese­zei­chen fin­det jeder in sei­nem Brow­ser. Darin legen wir unsere Lieb­lings­links ab und müs­sen nicht jedes mal dar­über nach­den­ken wo wir was gese­hen haben. Mis­ter Wong ist ein Lese­zei­chen­dienst, bei dem man seine eige­nen Lese­zei­chen mit ande­ren tei­len kann. Die­sen Dienst ken­nen viel­leicht viele aus dem amer­kiani­schen Deli­cious, Mister-Wong ist der kleine deut­sche Bruder.

youtubeYouTube ist die Video­platt­form im Inter­net. Manch­mal habe ich das Gefühl, es gibt kein Video und keine Kurio­si­tät, die es dort nicht gibt. Obwohl es mitt­ler­weile viele ähnli­che Por­tale gibt, punk­tet YouTube immer noch durch seine Viel­falt. In mei­nem Pro­fil habe ich alle inter­es­san­ten Videos, die hier im Blog ver­öf­fent­licht wur­den in einer Play­list abge­legt. Übri­gens gibt es zum vali­den ein­bin­den der Videos in einen Word­Press Arti­kel ein prak­ti­sches Plu­gin, das auch hier im Blog Anwen­dung findet.

TwitterMitt­ler­weile hat sich für Twit­ter der Begriff Micro­blog­ging eta­bliert. Prin­zi­pi­ell nutze ich Twit­ter eher sel­ten, son­dern füge mich mei­ner Neu­gier um den unsicht­ba­ren und unge­fühl­ten öffent­li­chen Druck. Über Twit­ter wer­det ihr schnell über alle Ände­rung in mei­nem Blog informiert.

Enga­ge­ment ist sel­ten gewor­den, meis­tens beschränkt sich Hand­lungs­in­itia­tive auf die Dis­kus­sio­nen mit dem Fern­seh­ge­rät. Es gibt aber durch­aus noch Men­schen, die etwas für andere tun und sol­che, die etwas tun soll­ten. Fol­gende Insti­tu­tio­nen und Inter­net­sei­ten finde ich so gut, das ich ihnen diese Platt­form zur Ver­brei­tung anbiete.

Gothic Aid - Initiative Szene hilft helfen

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