19 Januar

The Prodigy - Omen

Kategorie: Dunkle Klänge — Jahrgang: 20095 Kommentare

Freu­di­ges Gluck­sen ist der Aus­druck für ein­same Hoch­ge­fühle. Die neue Sin­gle von The Pro­digy hat der­ar­tige Gefühle bei mir ent­facht, sind die Wun­der­kin­der der eng­li­schen elek­tro­ni­schen Musik doch seit Jah­ren fes­ter Bestand­teil mei­ner Play­list. Das ist doch Techno, was haben die in mei­ner Play­list zu suchen? Nun lie­ber Leser, weit gefehlt. The Pro­digy ist beim genaue­ren hin­hö­ren kein Techno, son­dern herr­lich düs­te­rer Elec­tro­punk der sich im Laufe der Jahre immer wei­ter ent­wi­ckelt hat. War die Band in ihren Anfän­gen zu Beginn der 90er deut­lich Spa­ß­ori­en­tiert bescher­ten sie mir in Ihrer Ent­wick­lung herr­lich dunkle Momente, zu denen die oft im Steam­punk gezeich­ne­ten Videos ihren Rest beitragen.

Umso erfreu­li­cher nach ihrem letz­ten Album Always Out­n­um­be­red, Never Out­gun­ned das 2004 erschie­nen ist, etwas neues zu hören, denn tot­ge­glaubte leben bekannt­lich län­ger. free­Q­net schreibt schon ganz rich­tig das die neue Sin­gle Omen eine har­mo­ni­sche Ver­bin­dung der alten Synth Klänge aus Expe­ri­ence und der fet­ten Beats aus ihrem let­zen Album. Ihr für Februar erwar­te­tes Album Inva­ders must Die aus dem es schon den gleich­na­mi­gen kos­ten­lo­sen Pro­mo­track gege­ben hat, fügt sich naht­los in die Alben­se­rie ein. Gewohn­tes mit neuem zu ver­bin­den, expe­ri­men­tel­les und tanz­ba­res kom­bi­nie­ren und die Fans über­ra­sche, dafür schätze ich die Jungs. Nicht die Nase rümp­fen liebe Gru­ties und Goths, son­dern Hori­zont erweitern.

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Dunkle Klänge
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5 Kommentare

  1. Ich muss zuge­ben, ich mag nicht so viel von The Pro­digy, aber die­ser Song ist ja echt mal genial. Haut rich­tig gut rein! :D

  2. ich bin ja net so für elec­tro (u. ä.), aber pro­digy fand ich schon immer kuhl und der song ist auch nett… schön, dass es mal wie­der was neues von den jungs gibt :)

  3. Der Song ist gut, aber es fehlt so ein biss­chen die­ser Abgeh-Part

    noch ein Tipp:
    Pro­digy Bio­gra­fie Video (47min)
    http://video.google.de/videoplay?docid=-1465726114450544830&hl=de

  4. @Konna: Bei dem Song kom­men meine Heavy Metal Atti­tüde voll zum Tra­gen und ich schwinge meine nicht vor­han­dene Matte. Wenn ich am Don­ners­tag wie­der zum abrea­gie­ren in den Tanz­schup­pen fahre, muss ich die­ses auf­ge­staute Poten­tial drin­gend los­wer­den.
    @Iweliene: Inter­es­sant wie sich die »Jungs« im Laufe der Zeit ver­än­dert haben, ich erin­nere mich noch an eines der ers­ten Videos im Ver­gleich zu den jet­zi­gen ist das schon irgend­wie gru­se­lig ;)
    @Funkygog: Abge­h­part im Sinne von Span­nungs­bo­gen auf­bauen, Sehne zie­hen und los­las­sen? (Sys­tem of a Down — Chop Suey?) Vie­len Dank für den Tipp mit der Bio­gra­fie, die werde ich mir mal genüss­lich einverleiben.

  5. Hallo Robert,
    mir schwebte so etwas vor, wie bei dem älte­ren Voo­doo People von The Pro­digy
    http://de.youtube.com/watch?v=-Fz85FE0KtQ

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