31 August

Tintenkleks: Soft Kill

Kategorie: Dunkle Lichtblicke — Jahrgang: 20112 Kommentare

In Anleh­nung an den Begriff »Soft Skills«, die im gro­ben die sozia­len, kom­mu­ni­ka­ti­ven und metho­di­schen Kom­pe­ten­zen des Indi­vi­du­ums  dar­stel­len, wird durch das weg­las­sen eines Buch­sta­bens eine ganz neue Bedeu­tung. Die Band Soft Kill, die im Sep­tem­ber 2010 das Licht der Welt erblickte nimmt sich nie­mand gerin­ge­ren als The Cure, Wire, Howard Devoto und Kil­ling Joke zum klas­si­schen Vor­bild und malen dar­aus eine gelun­gen Hom­mage an den Post-Punk und Gitar­ren Wave der spä­ten 80er. Düs­ter und melan­cho­lisch dürf­ten wohl zwei Begriffe sein, die zutref­fend sind. Nicht unbe­dingt Musik zum Tan­zen, eher zum schmel­zen, hin­ge­ben und zuhö­ren. Das Album »An Open Door« hält was die Bei­spiele ver­spre­chen, wer will, fin­det das Album im Indie-Label Fast Wea­pons. Sicher­lich nicht jeder­mann Geschmack und nur eine kleine Facette »schwar­zer« Klänge. Mich erin­nert es durch­aus an alte Cure-Sachen und The XX ohne weib­li­chen Gesang — bevor­zug­tes Ambi­ente: Ker­zen­schein, Dun­kel­heit und eine Tee­tasse, die mit bei­den Hän­den umschlun­gen wird wäh­rend ich auf der Fens­ter­bank.  Michael ist schuld.

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Dunkle Lichtblicke
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2 Kommentare

  1. Genial! Danke für den Tipp! :-)

  2. Ja, gefällt mir auch sehr gut. Schön düster-wavig. Klingt „wie frü­her” und doch eigen. Danke!

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