In Anlehnung an den Begriff »Soft Skills«, die im groben die sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenzen des Individuums darstellen, wird durch das weglassen eines Buchstabens eine ganz neue Bedeutung. Die Band Soft Kill, die im September 2010 das Licht der Welt erblickte nimmt sich niemand geringeren als The Cure, Wire, Howard Devoto und Killing Joke zum klassischen Vorbild und malen daraus eine gelungen Hommage an den Post-Punk und Gitarren Wave der späten 80er. Düster und melancholisch dürften wohl zwei Begriffe sein, die zutreffend sind. Nicht unbedingt Musik zum Tanzen, eher zum schmelzen, hingeben und zuhören. Das Album »An Open Door« hält was die Beispiele versprechen, wer will, findet das Album im Indie-Label Fast Weapons. Sicherlich nicht jedermann Geschmack und nur eine kleine Facette »schwarzer« Klänge. Mich erinnert es durchaus an alte Cure-Sachen und The XX ohne weiblichen Gesang — bevorzugtes Ambiente: Kerzenschein, Dunkelheit und eine Teetasse, die mit beiden Händen umschlungen wird während ich auf der Fensterbank. Michael ist schuld.



hat bereits 378 Kommentare abgegeben und schrieb am 31. August 2011 um 19:12:
Genial! Danke für den Tipp! :-)
hat bereits 333 Kommentare abgegeben und schrieb am 1. September 2011 um 10:20:
Ja, gefällt mir auch sehr gut. Schön düster-wavig. Klingt „wie früher” und doch eigen. Danke!