21 November

Die trauen sich was - Hertzinfarkt

Kategorie: Dunkle Klänge — Jahrgang: 2008Keine Kommentare

Im Sand­kas­ten lern­ten sich Diana und Jan ken­nen, ver­lo­ren sich aus den Augen und grün­de­ten nach einem Wie­der­se­hen bei einem Freund die Band Hert­zin­farkt. Diana nannte sich Mini Mono und Jan ein­fach mal Henne Schwert­wal der Name für die Band war Hert­zin­farkt, so gesche­hen im Februar 2006. Im März des sel­ben Jah­res hat­ten die bei­den dann auch schon 2 Songs fer­tig und eine Inter­net­seite ein­ge­rich­tet, die im Mai durch einen Account bei Mys­pace erwei­tert wurde.

Das war schick­sal­haft denn durch die posi­tive Reso­nanz auf das Pro­fil der bei­den ent­stand über­haupt die Lust mehr zu machen, etwas zu erschaf­fen und wei­ter­hin gemein­same Wege zu gehen. Obwohl die Rich­tung nicht unbe­dingt dun­kel ist, so finde ich die stim­min­gen Syn­t­hie­ein­la­gen in den Songs der bei­den sehr gelun­gen, was lei­der nicht wei­ter hilf­reich für die Ein­ord­nung in ein Genre ist. So ent­schliesse ich mich per­sön­lich für Elec­tro. was der Band­breite aber nicht unbe­dingt gerecht wird.

2007 lie­fer­ten die bei­den ver­schie­dene Sam­pler­bei­träge und tra­ten im Novem­ber star­te­ten die bei­den mit ihrem ers­ten Live­auf­tritt an dem sie wohl Geschmack fan­den, so fin­den sich die bei­den im Laufe die­ses Jah­res auf vie­len Ver­an­stal­tun­gen, ganz aktu­ell sind die zwei am 27.11. im Lon­do­ner Caven­dish Arms zu sehen, bei dem sie einen Bei­trag zur Syn­the­tic Night lie­fern wol­len. Im August 2008 erschien auf Kern­krach Records die 7″ Stell lau­ter, ein Debüt Album kann nicht mehr lange auf sich war­ten lassen.

Hörer­club­tref­fen 2008

Ein biss­chen erin­nern mich die bei­den an die Euryth­mics, vor allem in ihrem erfolg­reichs­ten Stück Wir trauen uns was wer­den die Par­al­le­len deut­lich. Geplant war, einen mög­lichst arro­gan­ten Text zu zau­bern, draus gewor­den ist »Wir sind bes­ser, wir sind schnel­ler, wir sind lau­ter und grel­ler…« Prin­zi­pi­ell in der glei­chen Liga wie Die Per­len und Welle:Erdball ist die Vor­liebe für den Retro-Synthie-Sound der 80er mehr als deut­lich, gerade die berühmte 8 Bit Klänge aus dem C64 ent­zü­cken mein Gemüt. Stark Hit­ver­däch­tig finde ich Siehst du es auch, obwohl der etwas son­ni­ger daher­kommt als vor­an­ge­gan­ge­nes Werk. Etwas pro­duk­ti­ver könn­ten sie für mei­nen Geschmack dann doch sein, schließ­lich ist ein Debüt­al­bum mehr als über­fäl­lig, dafür gibt es zahl­rei­che inter­es­sante Remixe der Stü­cke ande­rer Künstler.

Ein Inter­es­san­tes Inter­view vom Ter­ror­ver­lag gibt ein paar Hin­ter­gründe preis, aber nicht kon­kre­tes über Zukunfts­pläne oder mög­li­che Ent­wick­lun­gen, schade. Aber keine Panik, Spon­tis hält euch auf dem laufenden.

(Bild­quel­len: Hert­zin­farkt)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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