14 März

Darklands - Radio Shadowplay

Kategorie: Dunkle Klänge — Jahrgang: 20109 Kommentare

Radio ShadowplayDie musi­ka­li­sche Unter­ma­lung des All­tags ist eine der schöns­ten Neben­sa­chen der Welt. In der Regel stö­bere ich in mei­ner Musik­samm­lung, suche neue Musik bei MyS­pace oder YouTube und höre die Emp­feh­lun­gen der vir­tu­el­len Freunde. Das ist natür­lich mit Arbeit ver­bun­den, wenn es tat­säch­lich nur um Unter­ma­lung geht, höre ich gerne Radio. Lei­der ist schwar­zes Radio genau wie das Genre selbst so breit gefä­chert, das es mit schwer fällt einem Sen­der kon­ti­nu­ier­lich zu fol­gen. Man kann eben keine Dinge mischen, die nicht zuein­an­der passen.

Eine posi­tive Aus­nahme ist Radio Shadow­play, dem ich schon seit 2008 folge. Der Sen­der ist auf der Platt­form von laut.fm zu Hause, das jedem Nut­zer die Mög­lich­keit gibt, sei­nen eige­nen Radio-Sender zu star­ten. Natür­lich war ich skep­tisch ob Indi­Mi­chi, wie sich der Sta­ti­ons­be­trei­ber nennt, die hohe Qua­li­tät die er vor­legte  zu hal­ten. In der Gruppe bei last.fm küm­merte es sich um die mehr­spra­chige Ver­öf­fent­li­chung der Play­lis­ten, Abstim­mun­gen und ging auf neue Vor­schläge ein und wer­tete den Hör­ge­schmack der Grup­pen­mit­glie­der aus, unermüdlich.

Darklands EngelDas macht der Aache­ner immer noch. Mitt­ler­weile sind zahl­rei­che Web 2.0 Pro­file (siehe unten) hin­zu­ge­kom­men, ebenso wie ein Blog das er auch dazu nutzt, neuen Bands und Künst­lern eine Mög­lich­keit zu bie­ten, Hörer zu fin­den. Die musi­ka­li­sche Band­breite ist groß, bleibt aber immer auf dem schwar­zen Pfad der Recht­schaf­fen­heit — tech­no­ide Ohren­qual ist mir wäh­rend die­ser Zeit noch nicht auf den Hör­nerv geschla­gen. Neben musi­ka­li­sche Grö­ßen wie Depe­che Mode, The Cure, Edi­tors, Joy Divi­sion, The Smiths, Inter­pol, New Order oder auch den Sis­ters of Mercy tum­meln sich immer wie­der unbe­kannte Künst­ler auf den Play­lis­ten und run­den das schat­tige Menü ab.

Ohne jetzt zu viel Lor­bee­ren ver­tei­len zu wol­len ist das so ziem­lich die beste Musik­mi­schung, die mir unter­ge­kom­men ist. Man sollte tun­lichst einen Stift und Blatt Papier bereit hal­ten um Neu­ent­de­ckun­gen nie­der­zu­schrei­ben.  Die Mischung aus Alt und Neu ist so har­mo­nisch wie eine Tasse Earl Grey mit Milch die im Duft einer Patchouli Räu­ch­er­kerze genos­sen wird.

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Dunkle Klänge
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9 Kommentare

  1. Oh danke vielmals! ^^

  2. Hallo Robert, ich danke viel­mals für die sehr posi­ti­ven Worte, die Du für radio-shadowplay und seine »Aus­wüchse« gefun­den hast. Es macht mich sehr froh und auch ein wenig stolz deine Zei­len zu lesen und vor allen Din­gen moti­viert es mich die Dinge so wei­ter­zu­ma­chen wie bis­her. Was kann ein schö­ne­rer Lohn sein, als ein sol­ches Feed­back von einem Hörer wie Dir, der auf der sel­ben musi­ka­li­schen Welle schwimmt wie ich! Ich freue mich sehr dar­über!
    LG
    IndiMichi

  3. Danke für den Tipp. Ich such ja der­zeit noch nach nem pas­sen­den Sen­der, weil irgend­wie über­all alles rein­ge­wor­fen wird, was nur ansatz­weise was mit der »Szene« zu tun haben könnte und dann bekommt man inner­halb von 2 Stun­den viel­leicht mal 3 Lie­der, die einem wirk­lich gefal­len.
    Ich werd mal rein­hö­ren, ob das was für mich wäre.

  4. @Atanua: Bit­te­schön :)

    @IndiMichi: Ehre, dem Ehre gebührt. Es gibt soviel Spreu und viel zu wenig Wei­zen, ich denke es ist wich­tig nicht alle seine »Geheim­tips« für sich zu behal­ten, denn wie du schon völ­lig rich­tig sagst, lebt so ein Pro­jekt vom Feedback.

    @Ricarda: Würde mich freuen wenn du dein Fazit dann noch­mal kom­men­tie­ren wür­dest, bin gespannt was du dazu sagst.

  5. Fei­ner Tip, vie­len Dank, läuft bei mir schon den gan­zen Tag.
    Bin selbst immer nach der Suche nach guten Radio­sta­tio­nen, bis­her lief bei mir das X-Wave Radio, das auch ganz nette Dinge auf Lager hat: http://www.xwaveradio.com/

    Jetzt fehlt mir noch ein guter Industrail-Sender, da such ich noch ver­w­zei­felt. Meis­tens bekomm ich Sen­der mit Düs­ter­tech­nos statt rich­ti­gem Indus­trial wenn ich suche *hmpf*

  6. Klar. kann ich gern machen.

  7. Eigent­lich hatte ich Inter­netra­dios ja auf­ge­ge­ben und ein­fach meine kon­ti­nu­ier­lich anwach­sende Winamp-Playlist auf »Shuf­fle« ste­hen, aber das klingt doch recht ver­lo­ckend.
    Ich hor­che seit ein paar Minu­ten und bis­lang gefällt es mir recht gut, kenne auch noch nichts :)

  8. Schön das es euch gefällt! Ich finde es sehr ange­nehm, das der dank der Platt­form auch fast über­all funk­tio­niert. Ab und zu nutze ich die Mög­lich­keit auch im Urlaub :)

    @Rosa: Danke für den Link, die Play­list dort ist wirk­lich sehr inter­es­sant, mal was ganz ande­res. Meinst du einen »rich­ti­gen« Indus­trial Sen­der a lá Ein­stür­zende Neubauten?

  9. Also bei mir läuft X-Wave fast stän­dig, hab da schon so viel mir unbe­kannte Dinge gehört daß ich kaum nach­komme im Ein­zel­nen mal näher nach­zu­for­sche :D

    Und ja, mit Indus­trial mein ich Neu­bau­ten, Throb­bing Gristle, SPK und alles aus der Ecke, gern aber auch moder­nere Able­ger wie Ritual, Ambi­ent, Power­elec­tro­nics — an man­chen Tagen brauch ich ein­fach Kra­wall :D
    Für ambi­en­ti­ges hab ich was gefun­den, nur ist der noch nicht so ideal wie ich finde. In die Neofolk-Richtung das glei­che Pro­blem — es gibt ein­fach nix wenn man nicht grade LastFM lau­fen lässt.

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