Ich habe meine gesammelten Verweise dieses mal der Wetterlage angepasst: Düster und kalt. Passt natürlich auch besser in das Gesamtkonzept dieses Blogs, insofern man hier so etwas überhaupt erwartet. Auf dem Schreibtisch flackert das rote Grablich, der heiße Tee in meiner Hand lässt meine Sehhilfe beschlagen, richtig kuschelig. In der Zeit des Weihnachtsfest könnte man jetzt sicherlich erwarten das ich mich weihnachtlich zeige, ich spare mir das aber für das Fest auf und biete lieber ein bisschen Abwechslung zwischen Glühwein und Zimtsternen. Außer Konna’s Gedicht, das ist besonders. Ich habe übrigens entdeckt, das es sich fast nicht mehr lohnt musikalischen Neuigkeiten zu folgen, was am einen Tag noch online zu lesen war, ist am nächsten Tag schon wieder Schnee von gestern und stimmt eigentlich gar nicht. Geduld und Beständigkeit sind in diesen Tagen offenbar ein Fremdwort. Nicht mit mir! Habe diese Tage meinen musikalischen Feed ausgemistet. Stichwort Musik: Am Ende gibt es wieder ein Videoperle, die ich jüngst bei YouTube entdeckt habe. Ich bekomme eben nicht genug.
- 10 Jahre Pagan Love Songs — Ein virtuelles Bier mit Thomas Thyssen
Der Fels in der Brandung der nationalen Clubszene ist wohl das Zwischenfall in Bochum, das wie ein Dorf in Gallien immer wieder aktuelle Trends gekonnt ignoriert und so gekonnt die schwarze Gemeinde bei der Stange hält. Alex von Black Live hat sich mit Thomas Thyssen viel Zeit genommen und über das Zwischenfall und Musik und über die Szene gestern, heute und morgen gesprochen. „Die Horden von Mundschutz tragenden Cyb3rheads, die sich in dusteren Nebelschwaden vor mir innerhalb des hübschen Kügelchens zeigten, habe ich jedenfalls nicht für bare Münze genommen. Mea culpa. Einen Tipp gebe ich dennoch ab: Der Mut zum Schlageresken wird noch weiter wachsen und gedeihen.” Ein wirklich gutes Interview für das man sich mal ein paar Minuten Zeit nehmen sollte.
