2 Juni

Spontis Wochenschau #16

Spontis Thema

Spontis WochenschauWie einige Leser bereits bemerkt haben, nut­zen ich den Google Rea­der um den unzäh­li­gen RSS-Feeds Herr zu wer­den, aus denen ich mir meine ganz per­sön­li­chen Nach­rich­ten zusam­men­baue. Der bringt die Eigen­schaft mit, das man beson­ders Inter­es­sante Arti­kel auf die unter­schied­lichste Art und Weise mar­kie­ren, emp­feh­len und kom­men­tie­ren kann. Bei 49suns bin ich dann über den Blick über den Tel­ler­rand gestol­pert, einer Arti­kel­reihe in der Julia immer wie­der ihre aktu­el­len Emp­feh­lung bereit hält. Da ich ihr auch auf Google hin­ter­her­laufe ist mir ein Zusam­men­hang zwi­schen bei­den Quel­len ins Auge gesprun­gen so das die Ver­mu­tung auf der Hand lag, das hier ein Auto­ma­tis­mus zugrunde liegt. Ich denke das hier das Plu­gin Shared Items zum Ein­satz kommt (Julia möge mich kor­ri­gie­ren), das die Mög­lich­keit bie­tet die im Google Rea­der abge­leg­ten Emp­feh­lun­gen auto­ma­tisch wöchent­lich auf den eige­nen Blog zu bringen.

Ich hatte das bereits in andere Ansät­zen ver­folgt, fand aber keine Mög­lich­keit mei­nen Ansprü­chen gerecht zu wer­den. Im Prin­zip mache ich mir also dop­pelte Arbeit, ich bear­beite die Links im Google Rea­der um sie anschlie­ßend hier noch ein­mal zu bear­bei­ten. Ich denke also daran, die­ses Plu­gin ein­zu­set­zen um mir die Arbeit zu erleich­tern. Wie ist eure Mei­nung? Habt ihr viel­leicht Anre­gun­gen dazu oder kennt ihr viel­leicht sogar eine bes­sere Möglichkeit?

Das sich das ganze auf die von mir gele­se­nen Blogs beschränkt, die ich auch im Rea­der abon­niere, ist das mei­ner Mei­nung nach ein ganz gute Mög­lich­keit für eine bes­sere Ver­net­zung unter­ein­an­der zu sor­gen, da viele gute Arti­kel ande­rer Blogs manch­mal im Gewühl der Masse unter­ge­hen. Bevor ich aber nun noch wei­ter abschweife hier erst mal die längst über­fäl­li­gen Emp­feh­lun­gen in der 16. Aus­gabe. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 Mai

Spontis Wochenschau #15

Spontis Thema

Spontis WochenschauWie immer völ­lig ver­spä­tet die (aktu­elle) Wochen­schau. Ich bin aber auch irgend­wie urlaubs­reif, über­reif. Die Tage ver­ge­hen wie im Fluge, die Zeit scheint aus fein­kör­ni­gem Sand zwi­schen den Fin­ger zu zer­rin­nen. Kaum hat der Tag seine ers­ten Son­nen­strah­len auf die müden Augen­li­der wirft stellt sich auch das Gefühl der Pflicht­er­fül­lung ein, das sich schein­bar erst wie­der mit den letz­ten Atem­zü­gen des Tages legt. Es fehlt die Lan­ge­weile. Klingt jetzt komisch, ist aber so. Lan­ge­weile ist nicht schlech­tes und sollte sich hin und wie­der auch in unse­rem eige­nen Leben breit­ma­chen, wenn es denn klappt.  Man könnte ja fast anneh­men wir haben ver­lernt, nichts zu tun. Doch genug von geheu­chel­ter Phi­lo­so­phie. Hier könnt ihr schon mal anfan­gen mit dem nichts tun, lehnt euch gelang­weilt zurück und schiebt lust­los die Maus über den Bild­schirm. Ich habe ein paar Dinge hin­ter­legt die den Zei­ge­fin­ger dazu bewe­gen könn­ten, einen Druck­re­flex aus­zu­üben. Ver­sucht es mal, tut rich­tig gut! Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Mai

Spontis Wochenschau #14

Kategorie: WochenschauKommentare (6)
Spontis Thema

Spontis WochenschauAlles gute bringt der Mai, jeden­falls für mich. Die Tagen wer­den wär­mer und hel­ler, was ich grund­sätz­lich begrüße obwohl ich die Win­ter­stim­mung ein­fach liebe. Dafür neh­men die Außen­ak­ti­vi­tä­ten schlag­ar­tig zu, was ich eben­falls begrüße. Mor­gen geht es zum Hexen­markt auf Burg Satz­vey, was den Mai ein­läu­tet und Pfings­ten zieht es uns nach Leip­zig, kurz bevor der Mai den Juni begrüßt. Es ist wie­der die Zeit, bei der man den gemei­nen Gruf­tie wie­der im Tages­licht ent­de­cken kann, die Zeit in der sich hei­mi­sche Särge öffnen und die Reinkar­na­tio­nen schwar­zer Lebens­wei­sen offen­ba­ren. Früh­ling, Som­mer, Sonne — hier kann hohe Stie­fel und schwere Leder­män­tel zur Tor­tur wer­den kön­nen.  Immer­hin kann ich wie­der den Rock aus­pa­cken und end­lich Luft an die kalk­wei­ßen Schen­kel strö­men las­sen. Wenn helle, blei­che Haut im Mit­tel­al­ter ein Zei­chen von adli­ger Abstim­mung waren, dann sind meine Beine König und Königin.

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20 April

Spontis Wochenschau #13

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Spontis WochenschauAs the Time goes by. Früh­ling und Asche­wol­ken, sind wohl die Kern­kom­pe­ten­zen der Nach­rich­ten­sen­dun­gen. Es ist fas­zi­nie­rend wie emp­find­lich die Infra­struk­tur eines gan­zen Kon­ti­nent sein kann und sich wie­der ein­mal der Natur unter­wer­fen muss. Ganz im Gegen­satz zur erwar­te­ten Dun­kel­heit durch die Wolke wird Deutsch­land aber von strah­len­dem Son­nen­schein erhellt. Des­halb fal­len die Ver­weise die­ses mal auch deut­lich düs­te­rer aus, es passt mir ein­fach bes­ser zur aktu­el­len Stim­mung. Die Zukunft sieht rosi­ger aus, für mich jeden­falls, WGT in Leip­zig, Urlaub in Eng­land, viel­leicht nach Ita­lien — wäh­rend die Nation fie­bert der bevor­ste­hen­den Fuß­ball Welt­meis­ter­schaft entgegen.

Ges­tern zeich­nete sich dann ein schreck­li­ches Sze­na­rio ab: Neh­men wir an, Deutsch­land wird Grup­pen­zwei­ter (Gruppe D) und Eng­land wird Grup­pen­ers­ter (Gruppe C), dann spie­len beide im Ach­tel­fi­nale am Sams­tag, den 26.6.2010 gegen­ein­an­der. Gerade dann, wenn ich in Eng­land ver­weile. Schöne Pla­nung. Ich bin sicher kein Fußball-Enthusiast, aber ein wenig Natio­nal­pa­trio­tis­mus darf schon sein, aber viel­leicht spare ich mir wäh­rend mei­nes Urlaubs alle Farbe der deut­schen Flagge und sym­pa­thi­siere wei­ter mit schwarz. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 April

Spontis Wochenschau #12

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Nach­rich­ten sind Infor­ma­tio­nen, die jemand für uns zusam­men­trägt um sie uns in kom­pak­ter Form zu prä­sen­tie­ren. In Zei­ten des Inter­net baut man sich seine Nach­rich­ten selbst und stellt sich die Infor­ma­ti­ons­quel­len zusam­men, die man ver­fol­gen möchte. Im Falle der Blog­ger sind das Feed’s, die man abon­nie­ren kann um auf dem lau­fen­den zu blei­ben. Ich per­sön­lich nutze den Google Rea­der, der in der eng­lisch­spra­chi­gen Ver­sion bereits um eine sinn­volle Option erwei­tert wurde, das Ver­fol­gen von Inter­net­sei­ten ohne Feeds.
Auch klas­si­sche Nach­rich­ten­por­tale wie bei­spiels­weise Spiegel-Online bie­ten die Mög­lich­keit die Infor­ma­tio­nen als Feed zu abon­nie­ren, teil­weise sogar mit der Mög­lich­keit sie im Vor­feld schon auf bestimmte The­men­be­rei­che zu spe­zia­li­sie­ren. Wenn man so möchte, baut sich seine Tages­zei­tung selbst. Die Wochen­schau wie­derum ist die Essenz mei­ner Nach­rich­ten, das was mich in der Woche beson­ders bewegt, berührt oder begeis­tert hat. Warum ich das schreibe? Jüngst erreichte mich ein E-Mail, in der der Ver­fas­ser das Prin­zip mei­ner Wochen­schau hin­ter­fragte und wis­sen wollte, woher ich das alles habe. Nach dem über­win­den mei­ner eige­nen Eng­stir­nig­keit bin ich dann zu dem Schluss gekom­men, das meine eigene Affi­ni­tät für das Netz den Blick für die Fra­gen ande­rer Men­schen trübt. Manch­mal muss man über sei­nen eige­nen Schat­ten sprin­gen und auch auf Fra­gen ant­wor­ten, die einem selbst als dumm und läs­tig erschei­nen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 März

Spontis Wochenschau #11

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Dun­kel ist die Nacht. Der März neigt sich dem Ende und auch die letz­ten Tage der dunk­len Jah­res­zeit schei­nen gezählt. Die Uhren sind (hof­fent­lich) umge­stellt und die Win­ter­ja­cken ein­ge­mot­tet. Ein Besuch beim frisch ver­grö­ßer­ten Piercing-Studio brachte mir neben 2 wei­te­ren Löchern auch die Erkennt­nis, das Pier­cing und Täto­wie­rung end­gül­tig in der brei­ten Masse ange­kom­men sind. Das Stu­dio in Mön­chen­glad­bach, das ich seit ewi­gen Zei­ten besu­che begann stil­echt mit einem Mit­ar­bei­ter in einer klei­nen und pop­li­gen Hin­ter­hof­bude und mutierte nun zum Hochglanz-Studio mit 2 fest ange­stell­ten Pier­cern, 1 fes­ten Täto­wie­rer und einem Lehr­ling. Löchern im Dauertakt.

Wie lange dau­ert es wohl noch, bis pro­fes­sio­nelle Tattoo-Entfernung mit ins Pro­gramm auf­ge­nom­men wird? Wie bekommt man das Loch eines Plug wie­der zu? Kör­per­ver­än­de­run­gen wer­den zwar immer gesell­schafts­fä­hi­ger, aber im glei­chen Maße auch schnell­le­bi­ger. Was heute Hip und Modern erscheint, ist in 10 Jah­ren viel­leicht schon wie­der schlecht und häss­lich. Man betrachte die Kar­riere des Steiß­bein­bilds, das man umgangs­sprach­lich auch Arsch­ge­weih beti­telte, fehlt nur noch eine Fern­seh­sen­dung „Die Tattoo-Entferner”. Kommt noch. War­tet ab. Und dann, wenn es kei­nem mehr gefällt und sich jeder labile sei­ner Taten schämt, werde ich es wie­der mögen und Lebens­in­halt unzäh­li­ger, arbeits­lo­ser Täto­wie­rer wer­den. Vor­aus­ge­setzt, in mei­ner dann alten und fal­ti­gen Haut fin­det sich über­haupt noch eine eini­ger­ma­ßen benutz­bare Stelle.  Links ? Achso, ich ver­gaß: Den gan­zen Arti­kel lesen… »