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	<title>Spontis &#187; Wochenschau</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>Spontis Wochenschau #3/12</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenschau]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Resümee der Wochenschau steht noch auf der Agenda, unzählige Beiträge wollen noch noch bewertet und kategorisiert werden, während weitere Artikel darauf warten, eingepflegt zu werden. Spontis wird umstruktiert, umgebaut, umgekrempelt. Und ich habe nichts anderes zu tun, als mich durch den Feedreader zu klicken um neue und interessante Beiträge anderer zu lesen. Verdammt! Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13834];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Das Resümee der Wochenschau steht noch auf der Agenda, unzählige Beiträge wollen noch noch bewertet und kategorisiert werden, während weitere Artikel darauf warten, eingepflegt zu werden. Spontis wird umstruktiert, umgebaut, umgekrempelt. Und ich habe nichts anderes zu tun, als mich durch den Feedreader zu klicken um neue und interessante Beiträge anderer zu lesen. Verdammt! Es ärgert mich, dass ich immer noch nicht fertig bin. Ich will wieder in einer fertigen Umgebung schreiben und suche händeringend nach Zeit um all die großen Pläne umzusetzen. Auch die Frau mit den magischen Augen drängt auf die Fertigstellung, schließlich ist unsere gemeinsame Ankündigung schon wieder fast eine Woche alt. Klick! Der nächste Link. Shan Dark schreibt wieder einen faszinierenden Artikel über eine Schädelausstellung in Mannheim. Schon wieder ist eine viertel Stunde vergangen in der ich nichts weiter gemacht habe, als zu lesen. Immerhin hat es sich gelohnt. Neid ist die höchste Form der Anerkennung und zu gerne wäre ich selbst zu der Ausstellung gegangen. Klick! Selber Schuld, denke ich. Ich könnte ja endlich mal das fertig machen, was ich angefangen habe. Ach was, nur noch einen. Klick!<span id="more-13834"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://fudder.de/artikel/2012/01/23/der-selbstversuch-ein-tag-im-leben-von-robert-smith/">Der Selbstversuch: Ein Tag im Leben von Robert Smith</a> | Fudder<br />
Stefanie und Lisa geben sich den Selbstversuch und beschwören den Robert-Smith-Day: »<em>Die Idee ist einfach: Die Leute hier sehen alle langweilig aus, deswegen versuchen Lisa und ich, einen Tag besonders spannend auszusehen. Ganz in schwarz-weiß, mit viel zu viel Make-Up und hochtoupierten Haaren machen wir einen Selbstversuch. Es geht uns in erster Linie darum, aufzufallen und die Leute aufzulockern. Außerdem sind wir neugierig, wie man sich so fühlt, wenn man die ganze Zeit von allen angestarrt wird – „Mut zur Hässlichkeit” lautet die Devise.</em>« Mein Kommentar? Die beiden Damen, die der Spießigkeit Freiburg den Kampf angesagt haben, sind beide nicht weit davon entfernt, selbst ein Teil davon zu werden. Mit Worten wie »verkleiden«, »Mut zur Hässlichkeit« und »Froh, die ganze Sache hinter uns zu haben« beweisen sie doch einmal mehr, dass es nicht um Robert Smith als Person geht, sondern offenbar darum, Aufmerksamkeit zu erregen, die Blicke auf sich zu ziehen und bewusst zu provozieren. Und das, meine Damen, hat sicherlich nichts mit dem zu tun, was Robert Smith verkörpert(e). Denke ich jedenfalls. (Danke an Katrin, die mir den Link schickte.)</li>
<li><a href="http://www.mr-bilderwelten.de/blog/rest-in-peace-film/">Rest In Peace — Ein Dokumentarfilm von Andrea Morgentahler</a> | Gedankensplitter hinter Glas<br />
Anstatt zu ergänzen, was schon geschrieben steht, überlasse ich Marcus Rietzsch die Erklärung: »<em>Was geschieht nach dem Tod? Dieser oft gestellten Frage nähert sich der Film „Rest In Peace“ weniger aus religiöser oder spiritueller, als vielmehr aus einer praktischer Sichtweise. Welche unterschiedlichen Wege gehen die sterblichen Überreste? Die Antworten sind vielfältig. Im Gegensatz zu den einleitenden Bildern aus der Kapuzinergruft in Palermo lässt mich die Arbeit des New Yorker Bestatters Isaiah Owens frösteln. Watte wird unter die Augenlider gestopft. Botox in schlaffe Gesichtspartien gespritzt. Ein letztes Mal wird der Sitz der Frisur geprüft, ehe die Trauergemeinde Abschied nehmen kann. Isaiah Owens: „Ich sorge dafür, dass die Leute so aussehen, als wären sie im Himmel.“ Für die Hinterbliebenen sicherlich ein tröstlicher Anblick, mich überfällt trotzdem ein unschöner Schauer, erscheint mir das Herrichten doch irgendwie überaus befremdlich.</em>«</li>
<li>Morbides Pflichtprogramm: »Schädelkult« — Ausstellung in Mannheim | <a href="http://der-schwarze-planet.de/schaedeltrauma-schaedelkult-ausstellung-mannheim/">Der schwarze Planet</a> + <a href="http://werturteilsfrei.wordpress.com/2011/10/31/gruftie-goes-museum/">Werturteilsfrei</a><br />
Eigentlich hätte sie ja zusammen hingehen sollen. Die Rede ist von Shan Dark und Tobikult, die sich einen Besuch der »Schädelkult«-Ausstellung gegönnt haben. Während sich Shan den sachlich-beeindruckenden Exponaten hingibt: »<em>Ich war wirklich fasziniert, was es alles Schädelhaftes gibt. Ich bin doch schon eine Weile skurril unterwegs, fühle mich von Beinhäusern magisch angezogen und dachte echt, ich hätte schon viel gesehen. Aber ich konnte nur staunen und ab und zu den Kopf schütteln. Wer glaubt, er sei schädelseitig durch nichts zu beeindrucken, wird im Reiss-Engelhorn-Museum sicher eines Besseren belehrt.</em>« widmet sich Tobikult ganz anderen Eindrücken: »<em>Der Gruftie-Anteil der Museumsbesucher ist für diese Ausstellung sichtbar hoch. Da wundert es nicht, dass die Kuratoren am Ende der Reise um die Welt der Totenköpfe eine eigene Vitrine über diesen Teil der Zielgruppe bereitet hat. Der Schädel und die Schwarze Szene: Was für ein schönes Thema!</em>«</li>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-mann-fuer-den-letzten-dreck/">Ein Mann für den letzten Dreck</a> | Stefan Niggemeier<br />
Seit langem habe ich schon nicht mehr so herzlich gelacht, wie bei der Fernsehserie des NDR mit dem vielsagenden Titel »Der Tatortreiniger«, in dem Bjarne Mädel einen herzerfrischenden und sehr natürlich Gebäudereiniger spielt, dessen Aufgabe es ist, Tatorte von den Resten der Verstorbenen zu befreien. An den meisten ist die Serie jedoch vorbeigegangen. Ungesehen. Aber warum? »<em>Der NDR hat eine wunderbare kleine Fernsehserie produzieren lassen. Das darf aber niemand erfahren. Deshalb hat der Sender sicherheitshalber nicht groß Pressearbeit gemacht für den „Tatortreiniger“. Es wäre ein Leichtes gewesen, Aufmerksamkeit für diese Serie zu generieren (…)  Aber den Programmzeitschriften scheint niemand Bescheid gesagt zu haben. In der „TV Spielfilm“, die sonst zuverlässig auf Neustarts hinweist, fehlt hier das markante Textmarker-Gelb und jede weiterführende Information; die „Hörzu“ lenkt auch keine Aufmerksamkeit auf die neue Serie, die sie zudem fälschlicherweise als Krimiserie bezeichnet, was natürlich immer noch besser ist als in der „TV Movie“, wo man die Comedy für eine Doku-Soap hält</em>.«</li>
<li><a href="http://www.thisisgoth.com/">This is Goth!</a> | Documentary by Sir William Welles<br />
Endlich! Es wurde ja auch Zeit, dass sich jemand der Subkultur einmal ernsthaft nähert. Sir William Welles nimmt sich der Gothic-Szene an und versucht zu klären und zu erklären, was es damit auf sich hat. Er plant quasi die ultimative »Gothumentary«: <em>»The »This is Goth« documentary aims to accomplish five main goals: 1.) To educate those within the Goth culture and lifestyle as to its origins and current global status. 2.) To educate and explain the Goth culture to those who may be curious or interested in participating in it. 3.) To educate and explain the Goth culture and lifestyle to parents, family members, co-workers, and/or friends of Goths who struggle to comprehend the meaning behind the lifestyle. 4.) To educate and inform those who are frightened of, ridicule, make fun of, mock, bully, or even physically harm those within the Goth culture simply because they are different, and to generate tolerance and acceptance. 5.) And most importantly, to help support and enhance this dynamic, yet very misunderstood, culture that stems from a unique state-of-mind and state-of-being.</em>« Wird aber langsam Zeit, auch mal damit fertig zu werden, schließlich ist die Ankündigung 10 Monate alt. Oder ist doch nicht alles so erklärbar wie sich das Mr. Welles vorstellt?</li>
<li><a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article12613174/Viele-stecken-uns-in-die-Gothic-Ecke.html">»Viele stecken uns in die Gothic-Ecke«</a> | WeltOnline<br />
Irgendwie bringt mich das immer zum schmunzeln, wenn sich Künstler, die sich in die Ohren einer Subkultur gespielt haben, dagegen wehren, wenn man sich damit in Verbindung bringt. Bitte bloß keine Schublade! Viele habe wohl Angst, sich wie Patrick Stewart zu fühlen, dem man nachsagte nach »Enterprise« immer Jean Luc Picard zu bleiben. Bis X-Men kam. »<em>Ich kann es mir nur so erklären, dass es viele Menschen gibt, die nur unseren Bandnamen kennen und uns in die Mittelalter-/Gothic-Ecke stecken, ohne unsere Musik gehört zu haben. Dieses Vorurteil begegnet mir sehr oft. Manchmal komme ich irgendwohin, stelle mich vor — „ich bin die Anna von Schandmaul” -, und bekomme zu hören: „Du bist ja eine ganz Liebe, Nette.” Ja, was habt ihr denn gedacht? Dass ich das aufgestylte Gothic-Girl bin?</em>«</li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=33234">Alte Neue braune Welle, die Jugend im Visier der Rechtsextremen</a> | KFMW<br />
Und Gothic soll eine Gefahr für die Jugend sein?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=V8p-VNiwNtY">http://www.youtube.com/watch?v=V8p-VNiwNtY</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=V8p-VNiwNtY"><img src="http://img.youtube.com/vi/V8p-VNiwNtY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0kFGPF4wAvQ">Stotcher vs Rosa Chalybeia</a><br />
Selbstdarstellung ist ein got(h)ische Ehrendisziplin. Endlich mal eine ästhetische Alternative zu Glühwürmchen die zu elektronischen Gehämmere tanzen. Schön!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0kFGPF4wAvQ">http://www.youtube.com/watch?v=0kFGPF4wAvQ</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0kFGPF4wAvQ"><img src="http://img.youtube.com/vi/0kFGPF4wAvQ/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
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		<title>Spontis Wochenschau #2/12</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 08:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich in der Schule war, begannen meine Augen damit, ihren eigenen Weg zu gehen. Ihnen fehlte es plötzlich an Weitsicht und nahmen ihre Umwelt sehr kurzsichtig wahr. Ein aufmerksame Lehrerin empfahl meinen Eltern, mit mir zum Optiker zu gehen, um eine Brille zu besorgen. Ich habe wohl immer die Augen gekniffen, um noch zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13543];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Als ich in der Schule war, begannen meine Augen damit, ihren eigenen Weg zu gehen. Ihnen fehlte es plötzlich an Weitsicht und nahmen ihre Umwelt sehr kurzsichtig wahr. Ein aufmerksame Lehrerin empfahl meinen Eltern, mit mir zum Optiker zu gehen, um eine Brille zu besorgen. Ich habe wohl immer die Augen gekniffen, um noch zu erkennen, was auf der Tafel steht. Die Notwendigkeit eine Brille zu tragen, ist so eine Familiensache. Meine Mutter, mein Vater und meine Schwester waren auf die Sehhilfe angewiesen, ich kenne es gar nicht anders. Meine 8 Jahre ältere Schwester entdeckte in den späten 80ern die Kontaktlinsen für sich. Ich beobachtete sie immer dabei, wie sie die harten Linsen einsetzte und herausnahm, sie akribisch reinigte und Nachts immer eine Brille auf dem Nachttisch gelegt hatte, um am frühen Morgen nicht vor irgendeine Tür zu laufen. Kontaktlinsen kamen für mich nicht in Frage, das war mir viel zu lästig und bei 1 Dioptrie auch nicht wirklich nötig. Rund 25 Jahre später trage ich selber Kontaktlinsen. Neuste Generation. Ich muss sie Nachts nicht herausnehmen, kann damit schlafen, baden und tanzen und bekomme jeden Monat ein paar frische. Anfangs habe ich morgens noch die Brille aufgesetzt und mich gewundert, warum ich damit so schlecht sehe, heute liegt auf allen Brille eine dünne Staubschicht. Brillen machen den Menschen nicht intelligenter, sondern zeigen, wie Gewohnheiten funktionieren. Erst stört es, dann gewöhnt man sich daran und irgendwann ist es ein Teil des Lebens, in dem der Verzicht auf die Brille ungewohnt erscheint. Man steht vor dem Spiegel und findet sich mit Brille intelligenter, als ohne.  Damit ihr die Weitsicht nicht verliert, hier die Wochenschau:<span id="more-13543"></span></p>
<ul>
<li><a title="Vampir gesucht! - Dracula Schloss Bran" href="http://der-schwarze-planet.de/dracula-schloss-bran-rumaenien/">Vampir gesucht! — Dracula Schloss Bran</a> | Der schwarze Planet<br />
Wieder ein sehens– und lesenswerter Reisebericht von einem anderen Planeten — Shan Dark hat Rumänien bereist und durch diverse Besuche einen beachtlichen Vorrat an Eindrücken mitgebracht, die Sie jetzt in einem Artikel zusammenfasst. »<em>Ich möchte euch gleich zu Beginn dieses monströsen Reiseberichtes den blutbenetzten Eckzahn ziehen: Nur wegen dem Dracula-Schloss Bran solltet ihr nicht nach Transsilvanien reisen! Auch wenn Bran eine hübsche Burg ist, sie trägt einen Mantel aus Vampir-Imitat und ist umringt von Kommerz und Reisebussen. Vampire mal beiseite: Wenn ihr eine Zeitreise der anderen Art machen wollt mit Abenteuer, viel unberührter Natur und jeder Menge zugänglichen, alten Gemäuern – dann auf nach Rumänien! Transsilvanien und die Karpaten werden euch nicht mehr loslassen. Und übrigens: wenn ihr schon mal dort seid, solltet ihr auch das Dracula-Schloss besuchen.</em> «</li>
<li><a title="Joy Division in their own Words" href="http://thequietus.com/articles/07682-from-the-archives-joy-division-in-their-own-words">From the Archives: Joy Division in their own Words</a> | The Quietus<br />
Aus den Archiven des Quietus stammt ein Interview mit Joy Division, das Paul Rambali am 11. August 1979 mit der Band führte. Ähnlich wie den gezogenen Eckzahn aus Shans Reisebericht, zieht das vielleicht dem ein oder anderen den Zahn der Illusion. »<em>The songs mean something personal to us, but that’s not the point. It’s like saying, what did Max Escher mean when he did that painting?« He points to a giant print of one of Escher’s typical perspective puzzles that hangs on the wall of Manchester’s Central Sound Studio, where we are now located. »He might just say, „I was pissed”. We don’t want to say anything. We don’t want to influence people. We don’t want people to know what we think.</em> (…) <em>We’re not ashamed of anything we’ve done in the past. When we started off none of us could play. But each time we go one step forward – and that draws you on. It’s like…I don’t know, it’s just a really good feeling. I think that’s why a lot of people get disillusioned, „cos, like, the music dries up.</em>«</li>
<li><a href="http://www.musikexpress.de/magazin/features/article129771/david-bowie-zum-65-geburtstag-zehn-videos.html">Zehn Videos zum 65. Geburtstag von David Bowie</a> | Musikexpress<br />
Herzlichen Glückwunsch, David Robert Haywood Jones. Am 8. Januar wurdest du 65 Jahre alt. Ich beneide Dich, nicht etwa wegen Deines Alters, sondern wegen deines Lebens, auf das du bestimmt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückblickst. Ich kenne niemanden, der die Musiklandschaft nachhaltiger geprägt hat und als Stilikone immer 2 Schritte weiter war, als alle anderen. Doch was können Worte schon sagen? Stephan Rehm stellt 10 Videos des Sängers vor, an die man sich gerne erinnernt — bis auf eines. »<em>Mein Rock’n’Roll-Erweckungserlebnis war, als ich Davie Bowie im Juli 1972 bei ‚Top Of The Pops’ sah und er mit seiner blauen Gitarre ‚Starman’ spielte. Ich war völlig fassungslos. In dem Moment wollte ich David Bowie sein – und ich war sexuell erregt. Erstaunlicherweise stellte sich später heraus, dass ich heterosexuell bin. Aber ich kann ehrlich zugeben, dass David Bowie der erste Mann war, der mich angemacht hat.“ (Alan McGee, ehemaliger Chef von Creation Records)«</em></li>
<li><a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/24111/winkewinke_aus_dem_jenseits.html">Geisterbilder: Fotogrüße aus dem Jenseits</a> | einestages<br />
Ein toller Artikel über die Geschichte der Geisterfotografie: »<em>Die Aufnahme von Sir Arthur Conan Doyle hätte ein hübsches Porträtfoto werden können: Sinnierend blickt der schnauzbärtige Schriftsteller in die Ferne, aus dem Revers seines Sonntagsanzuges baumelt, etwa in Bauchnabelhöhe, ein imposanter Zwicker. Nur ein wesentliches Detail macht den würdigen Anblick zunichte: Über der linken Schulter des Sherlock-Holmes-Erfinders schwebt das Konterfei einer entrückt lächelnden, seltsamen Gestalt. Körperlos, wie von Nebelschwaden umhüllt, unwirklich. Sir Arthur Conan Doyle zweifelte keine Sekunde lang: Bei der Erscheinung, die auf dem Foto erschienen war, konnte es sich nur um seinen Sohn Kingsley handeln. Aber wie war das möglich?</em>«</li>
<li><a href="http://www.otranto-archive.de/karnsteins-kreatives-kammerlein/karnsteins-kreatives-kammerlein-buttons/">Karnsteins kreatives Kämmerlein: Buttons</a> | Otranto-Archive<br />
Das modische Relikt aus den Untiefen der 80er sind Buttons, das sicherlich schon viel älter ist, erfreut sich immer noch größter Beliebtheit. Als Aussagekräftiges und rundes Statement, als modisches Accessoire, als Aushängeschild einer Lebenseinstellung und als Statussymbole für musikalische Weitsicht. Karnstein hat sich hingegeben und einige Buttons gestaltet, die er für kleines Geld Feilbietet: »<em>Und zwar kann man sich in einer gruftig verspielten Schrift schlichtweg zum “Goth” titulieren, und wer es eher mit den früheren lokalen Bezeichnungen hat steht dazu ein “Fraggle” zu sein (inklusive Wuschelhaarschopf). Und so oder so ist ein überzeugtes “gother than thou” ja immer angebracht</em>.«</li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2012/openculture-com-kulturgut-fur-alle/">Openculture.com — Kulturgut für alle</a> | Netzpolitik<br />
Hunderte Filme, eBooks und Hörbücher kostenlos? Opencultur macht es möglich und sammelt Kulturgüter, die unter Public Domain stehen. Netzpolitik berichtet: »<em>Gerade die Auswahl an Hörbüchern begeistert: Von Science-Fiction-Klassikern wie “1984” (George Orwell) und dem “Foundation-Zyklus” (Isaac Asimov) über die unsterblichen Werke von William Shakespeare bis hin zu Charles Bukowski, dem Enfant Terrible der amerikanischen Literatur ist vieles geboten. Wer schon immer Monumentalwerke wie James Joyces “Ulysses” oder “Krieg und Frieden” von Tolstoi lesen wollte, aber wegen dem schieren Umfang der Werke nicht traute, hat nun eine Ausrede weniger.</em>«</li>
<li><a href="http://asrimeckert.wordpress.com/2011/12/24/warum-ich-weihnachten-trotzdem-knroke-finde/">Warum ich Weihnachten trotzdem knorke finde</a> | Asrimeckert<br />
Ja, Weihnachten ist vorbei. Ich nutze trotzdem die Gelegenheit um Asrianerins frisch gebackenen Blog vorzustellen. Okay, frisch gebacken ist er eigentlich nicht, es liegt nur an meiner Zerstreutheit, ihn bis jetzt noch nicht vorgestellt zu haben. Deshalb auch der Weihnachtsartikel. Der Sonnenberger Vorzeige-Gruftie nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt von der Faszination Weihnachten: »<em>Frohe Weihnachten Bla und Blubb. Endlich ist es wieder soweit! Der dicke, bärtige Typ, der von Coca-Cola persönlich eingekleidet wurde, schwingt seinen fetten Arsch wieder durch Kamine um dekadenten Kram unter die sinnlos gestorbenen und perfide geschmückten Bäumen zu platzieren, damit unsereins einen geplant, pseudofröhlichen Tag hat.</em>« Übrigens:  Einen Hauch gewählter drückt sich Asrianerin in den <a href="http://www.spontis.de/author/asrianerin/">zahlreichen Artikeln zum Gothic Friday</a> aus. Aber eigentlich ist mir das egal, ich wollte nur einen geschickten Link setzen.</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LOk5Bfp_TpU&amp;feature=related">Ask a Mortician, Teil 4</a> | Order of the Good Death<br />
Wie wird man eigentlich Bestatter? Hier kommt endlich die Antwort. Und ich dachte immer, man müsste etwas lernen, sich bewerben und schmerzfrei sein.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LOk5Bfp_TpU">http://www.youtube.com/watch?v=LOk5Bfp_TpU</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LOk5Bfp_TpU"><img src="http://img.youtube.com/vi/LOk5Bfp_TpU/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eBvR08RD_-I&amp;feature=player_embedded">David Bowie again</a> | Youtube<br />
Ich möchte kurz den Herrn Bowie nochmal aufgreifen. Der hat nämlich im Jahr 2003 einen Werbespot gedreht, der vor Selbstironie nur so trieft. Macht euch ein Bild:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eBvR08RD_-I">http://www.youtube.com/watch?v=eBvR08RD_-I</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eBvR08RD_-I"><img src="http://img.youtube.com/vi/eBvR08RD_-I/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
</ul>
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		<title>Spontis Wochenschau #1/12</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 20:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neues Jahr, neues Glück. Mittlerweile haben sich alle ein frohes neues Jahr gewünscht, die Weihnachtsbäume entsorgt und das Geschenkpapier gebügelt, um es in diesem Jahr nochmal wiederzuverwenden. Umweltschutz und so. Ein großes schwedisches Möbelhaus wirbt sogar damit, die Bäume aus dem Fenster zu schmeißen, um so Platz für neue und günstige Möbel zu schaffen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13472];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Neues Jahr, neues Glück. Mittlerweile haben sich alle ein frohes neues Jahr gewünscht, die Weihnachtsbäume entsorgt und das Geschenkpapier gebügelt, um es in diesem Jahr nochmal wiederzuverwenden. Umweltschutz und so. Ein großes schwedisches Möbelhaus wirbt sogar damit, die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oIcDpq6yyAA">Bäume aus dem Fenster zu schmeißen</a>, um so Platz für neue und günstige Möbel zu schaffen, die natürlich aus nachhaltiger  Forstwirtschaft stammen. <a href="http://globalinformations.wordpress.com/2011/11/07/plusminus-nachhaltigkeit-von-ikea/">Oder nicht?</a> Eine absurde Zeit in der wir leben. Es gibt sogar Männer, die <a href="http://www.met.fu-berlin.de/wetterpate/">schenken</a> ihrer Freundin Andrea ein Tiefdruckgebiet für 199€ (Hochdruckgebiete kosten 100€ mehr), das dann auch noch wütend über das Land zieht um Chaos und Zerstörung zu hinterlassen. Ich wäre als Tiefdruckgebiet sicherlich auch sauer, wenn mich jemand Andrea nennen würde. In Zeiten des Internet wird man sich so mancher Absurdität erst bewusst und paradoxerweise ist das Netz für eine ganze Reihe solcher Unmöglichkeiten auch noch selbst verantwortlich. Hätten wir sonst erfahren wie man ein Tiefdruckgebiet kaufen kann? Genug davon. In der Spontis Wochenschau gibt es auch dieses Jahr wieder regelmäßig kostenlose schwarze Links, die natürlich alle viel wertvoller, qualitativ hochwertiger, nachhaltiger und umweltschonender sind als andere. Oder nicht?</p>
<p><span id="more-13472"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,805507,00.html">Angst vor »Krabat«</a> | SchulSPIEGEL<br />
Nehmen wir die Zeugen Jehovas. Die haben nämlich neben der Angst um ihr geliebtes Paradies Erde, das allmählich durch den Mensch zerstört wird, auch Angst vor schwarzer Magie und möchten nicht, dass ihre Kinder das abgrundtief böse Machwerk »Krabat« in der filmischen Umsetzung sehen. »<em>In der Verfilmung von Otfried Preußlers Jugendbuch »Krabat« sahen die Eltern eine spirituelle Gefahr: Als Zeugen Jehovas sei ihnen der Umgang mit schwarzer Magie verboten, ihr Sohn sollte den Film nicht sehen — auch nicht als schulische Pflichtveranstaltung. Ein Gericht gab ihnen jetzt recht.</em> […] <em>Der Schulleiter hätte den Antrag der Eltern nicht zurückweisen dürfen, urteilte nun das OVG. Die Eltern hätten nachvollziehbar und überzeugend dargestellt, dass ihre Religion ihnen alle Berührungspunkte mit Spiritismus und schwarzer Magie verbiete.</em>«</li>
<li><a href="http://www.gothic.at/artikel/stories/best-of-2011.html,651">Die besten schwarzen Alben 2011</a> | gothic.at<br />
Noch im alten Jahr sprach mich Bernhard Hansbauer von der österreichischen Plattform gothic.at an, ob ich nicht Lust hätte meine Lieblingsalben 2011 zum Besten zu geben. Natürlich habe ich mir das nicht entgehen lassen und habe noch kurz vor dem Ende des Jahres meine Wahl getroffen, auch um neben so großen Namen wie Thomas Thyssen, Ian P. Christ und Ashley Dayour mit meiner bescheidenen Auswahl zu glänzen. Kleiner Hinweis: Meine <a title="Tanzende Träumer: Die Selektion" href="http://www.spontis.de/dunkle-klange/tintenkleckse-dunkle-klange/tanzende-traumer-die-selektion/">Lieblingsneuentdeckung 2011</a> ist auch dabei!</li>
<li><a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Gothic_(Person)">Goths: Die Zeugen Drakulas</a> | Stupidedia<br />
Herrlich wenn das Jahr mit einem Lachen beginnt. Auf der sinnfreien Enzyklopädie Stupidedia findet sich ein lesenswerter Artikel über den Gothic, dessen inhaltliche Parallelen mit der Wirklichkeit nicht von der Hand zu weisen sind: »<em>Goths (auch bekannt als »Zeugen Drakulas« oder »die toten Goten«) sind eine Art Mischwesen, halb Unterweltler, halb Alien, im Kuhtarn (schwarz/weiß) mit verschiedenen Spezialtarns wie zum Beispiel dem WGT-Tarn (Pink/Grün) oder dem Mittelalter-Tarn (Braun bzw. Weiß). Sie werden unter anderem aufgrund des massiven Einsatzes von Haarspray für die Entstehung des Ozonlochs verantwortlich gemacht. Der Goth im Allgemeinen gehört einer oder mehreren Untergruppen an, was zu verstärkter Schizophrenie führen kann, da die meisten die subordinierten Einheiten seit Jahrzehnten in oberflächlichen »Clankriegen« (auch: Zickenterror) verfangen sind.</em>«</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/12/17/krampuslauf/">Krampuslauf</a> | Nerdcore<br />
René von Nerdcore macht für seine heutige Daseinsform als Nerd und Horrorliebhaber den frühkindlich Genuss des Krampuslaufs verantwortlich und schmückt das ganze mit einem entsprechenden Video: »<em>Ich war mit meinen Eltern als Kind immer im Winterurlaub zum Skifahren. Letzteres konnte ich schon ziemlich früh, bin im zarten Alter von zwei Jahren im Rucksack meines Papas den Buckel runtergerutscht, meine ersten Ski hatte ich mit Vier […] Jedenfalls: Im Winterurlaub waren wir immer in Österreich, vor allem in Schladming und wir waren da drei oder viermal zu Weihnachten. Ich weiß nicht mehr, wie alt ich war, aber ich habe als Kind ein paar mal einen Krampuslauf selbst gesehen. Kein Wunder, dass ich so geworden bin, wie ich bin.</em>« Wer etwas mehr über die alternative zu dämlichen Karnevalsumzügen erfahren möchte, dem sei der Artikel »<a href="http://der-schwarze-planet.de/heute-ist-krampus/">Krampus — skurriler Feiertag der Teufel</a>« des schwarzen Planeten ans Herz gelegt.</li>
<li><a href="http://rosachalybeia.wordpress.com/2011/12/30/rosas-neujahrs-verlosung-elizabethanisches-fur-den-kopf/">Elizabethanisches für den Kopf</a> | Rosa Chalybeia<br />
Wer das neue Jahr mit einer möglichen Bereicherung des eigenen Kopfes beginnen möchte, dem wird die Neujahrs-Verlosung von Rosa zugeflüstert. Neben wirklich Informativen Hintergründen zur modischen Haube findet man auch die Teilnahmebedingungen: »<em>Zu gewinnen gibt es ein handgefertigtes Attifet – auch als „Stuarthaube“ benannt. Diese eindrucksvolle Kopfbedeckung war in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts besonders populär, hielt sich aber stellenweise auch bis ins frühe 17. Jahrhundert in der Mode. Besonders an dieser Form des Kopfschmuckes ist die drahtverstärkte, abstehende Krempe die das Gesicht herzförmig umfasst und in der Kopfmitte eine Spitze in die Stirn bildet. Solche Hauben sind auf vielen Gemälden dieser Zeit an Edeldamen zu bewundern, meist in weißem Leinen gefertigt und mit den damals kunstvoll gearbeiteten Spitzen verziert. Ihren Namen verdankt diese Konstruktion Maria Stuart, der nachgesagt wird diese Haube besonders gerne getragen zu haben und sie in England sowie Frankreich „en vogue“ gemacht zu haben.</em>«  Bis zum 13.01.2012 habt Ihr noch Zeit!</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=p2MKzO9MfrE">Apple-Dokumentation: Das Coolness-Dikat</a> | YouTube<br />
Marketing definiert sich seit einigen Jahren über einen angebissenen Apfel. Unglaublich mit welcher Macht die Firma Apple den »State of the Art« für modische elektronische Geräte beherrscht. Zugegeben, die Produkte sind mitunter ausgezeichnet und der Konkurrenz um Längen voraus. Der Kunde selbst wird zum Marketinginstrument Nummer eins. »<em>Die Produkte der Firma Apple, seien es Computer oder Telefone, vermitteln den Käufern beziehungsweise Nutzern eine bestimmte Lebensart und die Zugehörigkeit zu einer besonderen – oft auch als elitär bezeichneten – Gruppe der Gesellschaft, die äußerst anziehend wirkt. Durch den Kauf eines Macintoshs, eines iPhones oder iPods fühlt sich der Verbraucher automatisch auf einer Stufe mit Künstlern und anderen Antikonformisten.</em>« (via <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=31964">KFMW</a>, wo das Video aber leider nicht mehr zu sehen ist)</li>
<li><a href="http://www.otranto-archive.de/kunst/bergbrut-kurzgeschichte/">Kurzgeschichte: Bergbrut</a> | Otranto-Archive<br />
Nein, der Herr Karnstein und meine Wenigkeit haben nichts miteinander, auch wenn die häufige Verlinkung auf seine Person verdächtig erscheinen mag. Wer gute Sachen macht, wird verlinkt. So einfach ist das. Jetzt hat er neben seiner musikalischen Attitüde auch noch die Schreiberei für sich entdeckt und bietet seinen Lesern die Kurzgeschichte »Bergbrut« feil: »<em>Bei Bergbrut handelt es sich um eine schaurige Kurzgeschichte, im Stil (wie ich denke) des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Unser verbitterter Erzähler entführt uns hierbei in seine Kindheit und versucht uns zu zeigen was es war, das ihn damals so erschüttert hat. Warum hat er seiner Heimat den Rücken gekehrt? Warum nie wieder ruhig geschlafen? Was ist das scheußliche Geheimnis, das er der Welt vor seinem bevorstehenden Tod noch zu offenbahren hat?</em>«</li>
<li><a href="http://blog.freeqnet.de/2012/01/07/walk-off-the-earth-zu-funft-auf-einer-gitarre/">5 Leute und eine Gitarre</a> | Freeqnet<br />
Was machen 5 Musiker, wenn sie nur eine Gitarre haben? Ist doch logisch, man teilt das Instrument untereinander auf.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=d9NF2edxy-M">http://www.youtube.com/watch?v=d9NF2edxy-M</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=d9NF2edxy-M"><img src="http://img.youtube.com/vi/d9NF2edxy-M/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.spiegeloffline.de/2011/12/31/tataaaaaaaa-der-spiegel-offline-jahresruckblick-die-grose-sylvester-gala-2011/">Jahresrückblick 2011 — Die Welt der Videos von Spiegeloffline</a> | Spiegeloffline<br />
Regelmäßigen Spiegel Offline Lesern werden sie nicht entgangen sein. Und wenn doch, bietet  der Autor selbst einen gelungenen Jahresrückblick auf die verrückte Welt der Internetvideos.<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/34402786" width="640" height="385" frameborder="0"></iframe></li>
</ul>
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		<title>Spontis Wochenschau #25/11</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 20:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einige Wochen sind vergangen, seit ich die letzte Wochenschau veröffentlicht habe. Und dennoch ist meine Liste von Verweisen überschaubar geblieben. Ich habe den Eindruck, dass sich eine digitale Stille breitmacht, kurz vor dem Jahreswechsel und dem besinnlichen Fest scheint man sich noch ein letztes mal dem Stress des Alltags hinzugeben. Vorbereitete haben bereits jetzt alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Einige Wochen sind vergangen, seit ich die letzte Wochenschau veröffentlicht habe. Und dennoch ist meine Liste von Verweisen überschaubar geblieben. Ich habe den Eindruck, dass sich eine digitale Stille breitmacht, kurz vor dem Jahreswechsel und dem besinnlichen Fest scheint man sich noch ein letztes mal dem Stress des Alltags hinzugeben. Vorbereitete haben bereits jetzt alle Geschenke besorgt, Backzutaten eingekauft und die Rezepte für das Weihnachtsessen bereitgelegt. Die anderen, die mit dem Fest so rein gar nichts anfangen können, verstecken sich vor dem Konsumterror, der ewig dudelnden Weihnachtsmusik und der aufgesetzten Besinnlichkeit. Ich schwebe irgendwo dazwischen, vermutlich habe ich mich mit der Tatsache abgefunden, dass Weihnachten nun mal so gefeiert wird, werde mich aber davor hüten ein Baum mit Kugeln zu behängen oder lustige Weihnachtsmänner aufzustellen. Ich schätze die Zeit der Ruhe, die Zeit mit der Familie und Freunden und die Zeit mit sich selbst. Die meisten müssen nicht arbeiten und nutzen die Gelegenheit, auch weite Entfernungen zu überbrücken, um sich im Kreise seiner Familie oder seiner Freunde zu bewegen. Schade, dass das außerhalb dieser Zeit so schwierig geworden ist. Und damit ihr euch beim klicken zwischen möglichen Geschenken eine Pause gönnt, hier ein paar Weihnachtsfreie Links.<span id="more-13176"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/b015gtnv/My_Top_Ten_Dave_Gahan/">1987: Dave Gahan (Depeche Mode) und seine Top 10</a> | BBC<br />
Die gute BBC hat in den Archiven gegraben und eine Radiosendung aus dem Jahr 1987 ausgegraben, in der Dave Gahan eine ganze Stunde lang mit Andy Peebles über seine Top 10 spricht. Neben den Stücken, die musikalische und persönliche Wurzeln gelegt haben dürften, erzählt Gahan auch ein paar Anekdoten aus seinem Leben. Jedenfalls bis 1987 und da steht Depeche Mode bekanntlich kurz vor ihrem großen Zenit.  »New Rose« von <em>The Damned</em>, »A Forest« von <em>The Cure</em> und »Did you see her?« von <em>Pink Military</em> sind nur drei Stücke der durchaus überraschenden Auswahl.</li>
<li><a href="http://werturteilsfrei.wordpress.com/2011/11/29/schwarzsehen/">Schwarzsehen</a> | werturteilsfrei<br />
Zwischen all den anstrengenden Aktivitäten den <a href="http://pumpenhaus.wordpress.com/">Lost Place seiner Träume</a> zu realisieren und den Fänge des Berufs entspannt sich Tobikult mit skurrilen Videos. »Goths sind die besseren Liebhaber« einer ziemlich behämmerten Werbung für Laptops und natürlich einige Videos mit stark kindlichem Einfluss, die sicherlich seinem eigenen Nachwuchs geschuldet sind. In welcher Weise diese Video sein Leben beeinflusst haben, bleibt ein Rätsel. Sehenswert sind sie auf jeden Fall.</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/11/15/aleister-crowley-was-the-curse-of-tutankhamun/">Aleitser Crowley was the Curse of Tutankhamun</a> | Nerdcore<br />
Endlich kommt die Wahrheit ans Licht. Aleister Crowley ist im London der 20er Jahre für den Fluch des Pharao verantwortlich, sagt zumindestens ein englischer Historiker, den auch René von Nerdcore zitiert: »<em>More than 20 people linked to the opening of the pharaoh’s burial chamber in Luxor in 1923 bizarrely died over the following years – six of them in the capital. […] At the time, a frenzied Press blamed the ‘Curse of Tutankhamun’ for the deaths and speculated on the supernatural powers of the ancient Egyptians. But Mr Beynon has now drawn on previously unpublished evidence to conclude the deaths were all ritualistic killings masterminded by Crowley, an occultist dubbed “the wickedest man in the world”. After unique analysis of Crowley’s diaries, essays and books and inquest reports, the armchair detective argues that he was a Jack the Ripper-obsessed copycat killer.</em>«</li>
<li><a href="http://rosachalybeia.wordpress.com/2011/11/04/butoh-der-tanz-der-finsternis/">Butoh — der Tanz der Finsternis</a> | Rosa Chalybeia<br />
Das Tanz mehr sein kann, als sich monoton und mit gesenktem Haupt nach vorne und wieder zurück zu bewegen, stellt Rosa unter Beweis. Sie führt den Leser in einem wirklichen guten Artikel in die Kunst des Butoh. »<em>Dieser neue Ausdruckstanz bahnte sich nach dem zweiten Weltkrieg seinen Weg in die japanische Kunst. Tatsumi Hijikata und Ōno Kazuo griffen diese Wurzeln auf und erfanden „Ankoku Buto“ – den „Tanz der Finsternis“ – wie die Langform von „Butoh“ übersetzt lautet. Der Ausdruck lässt schon erahnen worum es inhaltlich beim Butoh hauptsächlich geht: menschliche Abgründe, Angst, Verzweiflung, Trauer, Tod, sexuelle Absonderlichkeiten. Themen die gesellschaftlich wenig Akzeptanz finden. Besonders in den 60er Jahren erlebte Butoh seine Blütezeit, im Fahrwasser des anti-amerikanischen Protestes in Japan.</em>«</li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=31099">Rechtsextremismus: Zwischen Schnuller und Springerstiefel</a>  | KFMW<br />
Es muss immer erst Tote geben, bevor die breite Masse reagiert. Ein harter Satz, aber voller Wahrheit. Eine Dokumentation aus dem Jahr 2007 zeigt, das sich der Staat durchaus mit dem Thema NPD auseinandergesetzt hat, um das demokratische Auge des Bürgers zu schulen. Manchmal frage ich mich, wer auf dem rechten Auge blind ist. Es ist ein leichtes, sich jetzt über die Politik aufzuregen, die nicht gehandelt hat. Vielleicht sollte man aber manchmal selbst in den Spiegel sehen um eventuelle Scheuklappen zu entfernen.»<em>Ein kostenloses Kinderfest der NPD, nationale Krabbelgruppen, Sozialberatung für Hartz-IV-Empfänger im Parteibüro: die NPD gibt sich familienfreundlich und sozial engagiert. […] Diese NPD-Ideologie wird Kindern und Jugendlichen in den nationalen Krabbelgruppen und den rechtsradikalen Fußballverein mitgegeben. Experten warnen daher vor der neuen, langfristig angelegten Strategie der NPD, mit der eine “nationale” Gegenkultur in Deutschland etabliert wird</em>.«</li>
<li><a href="http://nowthisisgothic.tumblr.com/post/11174469106/bogeys-underground-fashion-catalog-london">Bogey Katalog in Bildern</a> | Now this is Gothic<br />
<a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-1.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;" title="Bogey 1"><img class="alignnone size-medium wp-image-13179" title="Bogey 1" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-1-300x212.jpg" alt="" width="270" height="191" /></a><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-5.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;" title="Bogey 5"><img class="alignnone size-medium wp-image-13180" title="Bogey 5" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-5-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-7.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;" title="Bogey 7"><img class="alignnone size-medium wp-image-13183" title="Bogey 7" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-7-300x206.jpg" alt="" width="270" height="185" /></a><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-7.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;"><br />
</a><em>Alle Bilder von Leonora Afuyog via Now this is Gothic</em></li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/10/20/doku-joy-division/">Dokumentation: Joy Division</a> | Nerdcore<br />
Bei Youtube gibt es zur Zeit noch eine wirklich gute Dokumentation über Joy Division zu sehen, die nicht nur einen sehr guten Stil pflegt und der Band damit gerecht wird, sondern in der auch praktisch alle wichtigen Menschen der Band zur Sprache kommen. Tony Wilson, die Bandmitglieder der Nachfolgeband New Order, Peter Saville und auch Anton Corbijn. »<em>Featuring the unprecedented participation of all the surviving band members (now known as New Order), ‘Joy Division’ examines the band’s story as depicted through never-before-seen live performance footage, personal photos, period films and newly discovered audiotapes. With poignant narratives from Bernard Sumner, Peter Hook and Stephen Morris, as well as accounts from Throbbing Gristle musician Genesis P. Orridge, late legendary Factory Records owner Tony Wilson, iconic Factory Records graphic artist Peter Saville, photographer/filmmaker Anton Corbijn, Belgian journalist Annik Honoré (speaking for the first time about her relationship with Ian Curtis) and others, the film is a fresh visual account of a unique time and place.</em>«</li>
<li><a href="http://news.amboss-mag.de/2011/madeleine-le-roy-gothicfetischakt-kalender-2012/">Madeleine Le Roy: Gothic/Fetisch/Akt-Kalender 2012</a>| Amboss Mag<br />
Verwirrt? Nennen wir es den Aufreger der Woche, dann wird es deutlich. Madeleine Le Roy hat einen neuen Kalender herausgebracht, den das Amboss-Mag ganz frech so beschreibt:  <em>»Mit ihren stets medienwirksamen Shows, unter anderem gemeinsam mit der Band UMBRA ET IMAGO ist Fetisch-Künstlerin und Model MADELEINE LE ROY längst Stil-Ikone und schafft es immer, einer für viele Menschen “verruchten” Szene Anmut und Ästhetik zu verleihen und dadurch einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen.</em>« Anmut und Ästhetik? Liegt im Auge des Betrachters. Meiner Meinung nach ist das ein Kalender, der so überhaupt nichts mit Gothic zu tun und den Stempel dazu missbraucht, Fetisch-Bilder unter die Leute zu bringen. Wie schon der Kalender 2011 zeigt: kein Bild ohne nackte Hau, kein Bild ohne Brüste. Fetisch-Kalender: Ja, Akt-Kalender: Naja, Gothic: Nicht die Spur. Und Ästhetik? Nun gut, scheint wohl Geschmackssache zu sein.</li>
<li><a href="http://www.spiegeloffline.de/2011/11/09/schema-f-wie-ein-tv-beitrag-funktioniert/">Schema F — wie ein TV-Beitrag funktioniert</a> | Spiegel Offline<br />
Wer glaubt, er würde durch tägliches starren auf die Nachrichten schlauer machen, der irrt. Die Information bereichert, aber das drumherum ist einfältig und austauschbar. Charlie Brooker zeigt, wie weltweit Nachrichten aufgemacht werden.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aHun58mz3vI">http://www.youtube.com/watch?v=aHun58mz3vI</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aHun58mz3vI"><img src="http://img.youtube.com/vi/aHun58mz3vI/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=W2IvbdkXZxw">The Sisters of Mercy Interview 1987</a><br />
Wer die Sisters of Mercy als Lebensgrundlage sieht, guckt sich das Video besser nicht an. Wer die Schwestern genauso mit Humor sieht, wie Herr Eldritch selbst, der findet im Video einen herrlichen Beleg dafür, wie man mit nervigen TV-Sendungen umgeht. Herrlich.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=W2IvbdkXZxw">http://www.youtube.com/watch?v=W2IvbdkXZxw</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=W2IvbdkXZxw"><img src="http://img.youtube.com/vi/W2IvbdkXZxw/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>Spontis Wochenschau #24/11</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 20:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenschau]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine turbulente Woche, eine verrückte Zeit.  Es ist erstaunlich, aber manchmal fühlt sich das Leben so an wie ein Baum. Er wächst und gedeiht, verändert sich und verliert im Herbst seine Blätter um im Frühling wieder in neuer Blüte zu erwachen. Im Augenblick wiege ich mich im Sturm der Ereignisse, die um mich herum geschehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12835];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Eine turbulente Woche, eine verrückte Zeit.  Es ist erstaunlich, aber manchmal fühlt sich das Leben so an wie ein Baum. Er wächst und gedeiht, verändert sich und verliert im Herbst seine Blätter um im Frühling wieder in neuer Blüte zu erwachen. Im Augenblick wiege ich mich im Sturm der Ereignisse, die um mich herum geschehen, jeder Ast wird auf seine Standfestigkeit geprüft — wie die Zeit fallen die Blätter des Baumes zu Boden. Im Blog ist es ruhig geworden, ich muss warten, bis sich der Sturm wieder gelegt hat. Ich muss warten, bis der Sturm den Baum von seinen Blättern befreit hat um zu wissen, was Kälte ist und darauf zu hoffen, dass er neue Blätter tragen wird. Die Blätter der Vergangenheit werden langsam Eins mit dem Boden, auf dem sie verwesen.</p>
<p>Nach diesem, eher philosophischem Ansatz einer Momentaufnahme, will ich versuchen, mich wieder darauf zu konzentrieren, etwas Produktives zu tun. Die Wochenschau ist eine ideale Gelegenheit, dem Wetter Rechnung zu tragen und etwas von dem weiterzugeben, was außerhalb des eigenen Dunstkreises geschieht und lenkt ein wenig von dem ab, was innerhalb geschieht.<span id="more-12835"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.gothic.at/artikel/interviews/interview-the-exploding-boy.html,647">Interview: The Exploding Boy</a> | gothic.at<br />
Bei gothic.at gibt es ein spannendes Interview mit der aufstrebenden Indiepopgoten von The Exploding Boy (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=xxGAK845474&amp;feature=related">Heart of Glass</a>): »<em>Leute stecken uns in Schubladen. Oder fragen danach was für Musik wir spielen. Wir  haben uns darüber nie großartig Gedanken gemacht.“ Stefan, Sänger und E-Gitarrist bei Exploding Boy füllt sein Glas  nach und schüttelt den Kopf. Ist es vernünftiger sich selbst ein Etikett zu verpassen oder überlässt man das besser den Fans? Wir sitzen in der kuscheligen Bar des Viper Room, die heute wieder mal als Backstageraum herhalten muss. Auf abgewetztem Brokat vor bordeauxroter Tapete stürzen die Jungs sich in eine hitzige Diskussion ob sie jetzt doch lieber mit Popbands, Alternative– Acts oder Gothrockern verglichen werden. „Ich glaube wir spielen Pop. Indiepopgoth.« Johann grinst.</em>«</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40694217.html">Punk: Nadel im Ohr, Klinge am Hals</a> | Spiegel 4/1978<br />
Manchmal birgt der Spiegel Perlen aus seiner eigenen Vergangenheit. »<em>Häßlich geschminkte Jugendliche tragen in Müll-Klamotten, mit Nazi-Insignien und Hundeketten Protest gegen Arbeitslosigkeit und Langeweile in der Industriegesellschaft zur Schau. Ihr primitiver »Punk-Rock« wird von Plattenfirmen erfolgreich vermarktet. Jet-Setter von New York bis München empfinden die Lumpen-Mode als letzten Schick. Doch echte Punker sehen den Rummel schon kritisch: »Da läuft irgendwas schief.« Der Lärm aus den Marshall– und Hiwatt-Verstärkertürmen ist so groß, daß das Trommelfell nur noch ein undifferenziertes Pauken registriert. Die Wörter »Gib mir Tod, ich will nicht leben, also gib mir Tod«, die ein pickliger Teenager namens Johnny Blood, Sänger der Band »Dead Dogs«, hektisch ins Mikrophon heult, sind kaum zu verstehen.</em>«</li>
<li><a href="http://jacobjung.wordpress.com/2011/09/12/die-ard-erreicht-rtl-niveau-willkommen-gunther-jauch/">Die ARD erreicht RTL Niveau: Willkommen Günther Jauch</a> | Jacob Jung<br />
Wenn man seinen Fernseher stiefmütterlich behandelt, dann weiß man endlich warum: »<em>Die Sendung hätte interessant werden können, wenn man statt des Springer-Chefs einen echten Zeitungsmann, statt des dauerbetroffenen Todenhöfers einen echten Friedensaktivisten und statt des Ex-Verteidigungsministers einen aktuell verantwortlichen Politiker eingeladen hätte und wenn das Format von einem Moderator geleitet würde, der etwas von Politik versteht und Spass daran hat, seine Gäste kontrovers gegeneinander antreten zu lassen. In der gewählten Besetzung blieb es allerdings bei musikalisch untermalter Langeweile und gewohnter Selbstdarstellung ohne jeden erhellenden Moment.</em>«</li>
<li><a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23559/undercover_ins_irrenhaus.html">Undercover ins Irrenhaus</a> | einestages<br />
1887 ließ sich die 23-jährige Reporterin Nellie Bly in eine Psychiatrie einweisen. Ihre Reportage über den menschenverachtenden Umgang mit den Insassinnen sorgte für einen Skandal, mit einer völlig neuen Art des investigativen Journalismus: »<em>1600 Insassen befanden sich laut Auskunft eines Arztes damals im Irrenhaus auf Blackwell’s Island, doppelt so viele, wie die Einrichtung eigentlich fasste. Auf Nellie Blys Station waren 45 Patientinnen untergebracht. Die Episoden, die sie schildert, erlauben einen erschreckenden Einblick in die Behandlung der Patienten. Das Essen bestand die meisten Tage aus verschimmeltem Brot mit ranziger Butter, zähen, kalten Fleischbrocken, wässriger Suppe oder verdorbenen Früchten, so dass Bly nur selten etwas herunterbrachte.</em>«</li>
<li><a href="http://www.howtobearetronaut.com/2011/08/lucasfilm-christmas-cards-1977-2010/">Lucasfilm Christmas Cards 1977–2010</a> | Retronaut<br />
Vorbereitung ist alles. Wer sich jetzt schon ernsthaft Gedanken über völlig unnötige Weihnachtskarten machen sollten, findet beim Retronauten alle Karten der Lucasfilm Company, die sich ganz zentral nur um ein einziges Thema drehen: Star Wars. Als alter Trekkie finde ich die Karten natürlich weniger ansprechend, doch die Nostalgie der Motive lässt mich in Erinnerungen schwelgen, als ich im Sommerkino die »echten« Star Wars Film mehrfach hintereinander gesehen habe. Hach!</li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=29964">Kultobjekt Musikkassette</a> | KFMW<br />
Damit habe ich Stunden verbracht. An der Stereoanlage meiner Eltern, kniend auf dem weißen Flokati: »<em>Das Ende einer Ära: Die Musikkassette tritt ab – eher still und heimlich als mit großen Knall. Dabei hat sie Generationen geprägt und an Musik herangeführt. Lange vor mp3 und Internet vollzog die bespielbare Audiokassette bereits eine Demokratisierung des Umgangs mit Musik. Spätestens mit dem Doppelkassettendeck waren der Kopierlust kaum noch Grenzen gesetzt.</em><br />
<em> Aber es wurde nicht nur kopiert, sondern auch kreiert: Mixtapes waren Kunst– und Kommunikationsform – für viele sogar der moderne Liebesbrief. Nun sind die geliebten Tapes von damals nur noch Rohstoff für Kunstinstallationen oder nostalgische Marketingstrategien. „Tracks“ schaut zurück und erinnert sich mit zahlreichen Stars an Walkman, Bandsalat und das Rezept für den perfekten Mix.</em>«</li>
<li><a href="http://www.misterhonk.de/blog/21458/bbc-dokumentation-the-code/">BBC Dokumentation: The Code</a> | misterhonk<br />
Das Mathematik nicht immer nur ein staubtrockenes Fach an der Schule ist, dürfte spätestens mit dieser wirklich sehr faszinierenden Doku klar sein: »<em>Bei der BBC lief vor kurzem die drei-teilige Dokumentation “The Code” mit Mathematik Professor Marcus du Sautoy, der uns auf eine Reise mit nimmt die Schönheit der Mathematik in all ihren natürlichen Erscheinungen zu entdecken und dabei Primzahlen, die Fibonacci-Folge und natürlich Fraktale vorstellt.</em>«</li>
<li><a href="http://blogblume.de/uber-die-unfahigkeit-eigene-schwachen-anzuerkennen/">Über die Unfähigkeit eigene Schwächen anzuerkennen</a>| Blogblume<br />
Ricarda verschwindet in die Tiefe und gibt in einigen wirklich interessanten Artikeln ihren Gedanken hin:  »<em>Halbwissen drückt schon aus, worum es geht. Menschen lesen sich in ein Thema ein, wissen schon ein wenig darüber, meinen aber, dass ihr Wissen dazu bereits alles umfasst. Unwillig sich weiterzubilden und unwillig sich einzugestehen nicht alle Aspekte eines Themas zu kennen ist es schwer mit solchen Personen zu diskutieren. Diese Menschen wissen vermeintlich alles, können alles und haben bereits alles gesehen. Nach außen hin vermitteln sie das Bild eines Profis, Menschen vertrauen ihnen und erleiden aufgrund des fehlenden Wissens Schaden. Solche Menschen enttarnt man meist erst dann, wenn man mehr weiß als sie selbst. Was sind die Ursachen? Die Sucht nach Anerkennung und Selbstdarstellung?</em>«</li>
<li><a href="http://pixella-bloggt.com/2011/09/22/filmfundstuck-this-must-be-the-place/">This must be the Place</a> | Pixella Panik<br />
Sean Penn als alternder Gruftie, großartig!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_uouVfsjlwY">http://www.youtube.com/watch?v=_uouVfsjlwY</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_uouVfsjlwY"><img src="http://img.youtube.com/vi/_uouVfsjlwY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.dangerousminds.net/comments/bloody_disgusting_punk-a-rama_movie_mayhem/">Bloody Disgusting Punk-A-Rama Movie Mayhem</a> | Dangerous Minds<br />
Punk und Splatterfilme, Wurzeln einer Subkultur. Toller Zusammenschnitt aus alten Horrorfilme unterlegt mit einem 1 Stündigen Punk-Soundtrack<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/28851721" width="640" height="385" frameborder="0"></iframe></li>
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		<title>Spontis Wochenschau #23/11</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenschau]]></category>
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		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Unheilig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin mittlerweile seit etwa 20 Jahren Online unterwegs. Über Modems, in die man einen Telefonhörer drückte, zu BTX und dann zu den ersten 56k Modems, die mit ihrem unverwechselbaren Einwahlgeräusch von der großen weiten Welt zeugten. Später kam dann DSL, als das Wort noch niemand kannte und die Splitter so groß waren wie Videorekorder. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12568];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Ich bin mittlerweile seit etwa 20 Jahren Online unterwegs. Über Modems, in die man einen Telefonhörer drückte, zu BTX und dann zu den ersten 56k Modems, die mit ihrem unverwechselbaren Einwahlgeräusch von der großen weiten Welt zeugten. Später kam dann DSL, als das Wort noch niemand kannte und die Splitter so groß waren wie Videorekorder. Heute ist das Internet ein zentraler Bestandteil meines Lebens geworden. Ich sitze auf dem Sofa, der Kaffee dampft und in der gedruckten (!) Zeitung lese ich einen Artikel von den »Netzkulturverstehern«, von denen die uns erzählen wollen, was denn das so abgeht im Internet, wie sich die User voneinander unterscheiden, wie Kultur kriminalisiert und hochgelobt wird. Niemand scheint sich einig, nicht einmal das Netz selbst. Es scheitert wie immer daran, sich selbst erklären zu wollen um sich für andere greifbar zu machen um Verständnis zu erzeugen wo überhaupt nicht verstanden werden will. Früher war wir ein Kreis von Spinnern, wurden belächelt, ignoriert. Nun sitze ich hier mit meiner Zeitung und schüttele den Kopf über den Erklärungsversuch. Doch auch so sehr ich mich bemühe, ich kann mich selbst nicht mal erklären, schon gar nicht in Schubladen, die andere beschriften. Das Netz war eine kleine, undergroundige Szene, aus der Mainstream wurde und die jetzt ein Bestandteil des gesellschaftliche Alltags ist. Woher kenne ich das?<span id="more-12568"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2002962/Unheilig-Der-Graf-zahlt-sich-maechtig-aus.html">Unheilig: Der Graf zahlt sich mächtig aus</a> | Abendblatt<br />
Vom Underground-Künstler zum Produkt. Der Graf von Unheilig bleibt im Gespräch der Medien, mittlerweile sind aber auch aufmerksame Redakteure dabei: »<em>Nur eines eint die dunkelbunte Szene nach wie vor: das Selbstverständnis als Gegenentwurf und Gegenkultur. Schon Beweise der eigenen Popularität wie die mittlerweile 20 000 Besucher bei den Wave-Gotik-Treffen in Leipzig oder bei den M’era-Luna-Festivals in Hildesheim gelten als Zeichen des Ausverkaufs von Idealen, seien sie noch so vage und ungeschrieben. Wie jede Subkultur ist die Schwarze Szene eine Gemeinschaft, der durch freiwillige Selbstausgrenzung nach außen ein Selbstverständnis durch die Vereinigung in das Innen gelingt. Musik und Kleidung sind auffälligste Merkmale der Identifikation, aber letztendlich sind es nur attraktive Stilmittel. Den Lebensstil aber macht die Haltung aus. Und die Anti-Haltung (…) Der Graf, mehrfach Gast beim Wave-Gotik-Treffen, hat die Geister, die ihn einst riefen, losgelassen. Unheilig ist so dermaßen Konsens geworden, dass selbst ein Sondermodell des deutschen Konsensautos VW Golf diesen Namen trägt.</em>« (via Shan Dark)</li>
<li><a href="http://www.misterhonk.de/blog/20724/solar-system-builder/">Solar System Builder</a> | misterhonk<br />
Bevor wir lange darüber nachdenken, wie das mit den Planeten, Sternen und Sonnensystemen so funktioniert, probieren wir es es lieber aus. Der National Geographic Channel hat eine Simulation gebaut, in der man sich seine eigens Sonnensystem aufbauen kann. Dabei muss man penibel auf Massenverhältnisse und Anziehungskräfte achten, damit nichts aus dem Gleichgewicht gerät. Sie verrät spielerisch wie schmal der Grat zwischen Koexistenz und totaler Zerstörung ist.</li>
<li><a href="http://words.alwapetroni.com/2011/09/09/two-versions/">Two Versions</a> | Behind the Style<br />
Das Frau Petroni, die ich auf dem WGT 2010 schon als Alwa kennenlernen durfte, nicht nur ein ausgesprochenes geschicktes Händchen für selbstgenähte Kleidung hat, beweist das neue schlichte Design des Blogs. Zwischen all den wunderschönen Arbeiten finden sich auch immer wieder gedankliche Perlen, die aus dem Leben gegriffen ein paar Einblicke in den Menschen erlauben. Als stiller Bewunderer ihrer Fähigkeiten halte ich mich aus Unwissenheit über Epochen und Zeitalter zurück, finde aber, das jeder der sich mit dem »Romantik-Goth« auch nur ansatzweise identifizieren kann hier einige an Inspiration und Leidenschaft mitnehmen kann. »<em>Ich liebe das 18.Jahrhundert und speziell die Silhouette, die von einer Schnürbrust erzeugt wird. Der Gedanke hinter diesem Outfit war, die typischen Formen dieser Epoche auf das Minimum zu reduzieren, herausgekommen sind dabei ein Rock mit Hüftkissen darunter, eine kurze Wickelbluse mit austauschbarer Schleife über dem Verschluß und natürlich eine Schnürbrust als zentrales Element. Ergänzt um einen Mühlsteinkragen erinnert das Ensemble an die Kleidung des späten 16.Jahrhunderts.</em>«</li>
<li><a href="http://www.spex.de/2011/08/18/interview-lars-von-trier-und-melancholia-teil-zwei/">Schlagsahne mit Schlagsahne obendrauf</a> | Spex<br />
Lars von Trier über seinen neuen Film »Melancholia«. Allein der Titel setzt ein Auseinandersetzung voraus. »<em>SPEX: Dann ist der Golfplatz wohl auch ein gutes Bild für den Drang des Menschen, alles nach der eigenen Vorstellung zu modellieren? Etwas zu zivilisieren? LVT: Ein Golfplatz sagt viel über den Menschen aus. Ich liebe Golfplätze und Friedhöfe. Der Hauptgedanke beim Golf ist, eine Aufgabe mit dem dafür am wenigsten geeigneten Werkzeug auszuführen. Der Ball muss in ein kleines Loch und man erfindet dafür irgendwelche Schläger… Es wäre viel einfacher, den Ball in die Hosentasche zu stecken, spazieren zu gehen und ihn erst dann hineinzuwerfen, wenn man beim Loch ist.</em>«</li>
<li><a href="http://der-schwarze-planet.de/mailand-friedhof-cimitero-monumentale/">Mailand: Der Friedhof der Lust</a> | Der schwarze Planet<br />
So ein herrlicher Text, der nur für sich selbst stehen darf: »<em>Im Auto sind es zu warme 24 Grad. Ich öffne das Fenster dreifingerbreit. Schnell huscht eine Mücke nach der anderen hinein. Mein Freund wirft – auf seinem Autositz liegend – einen Blick auf das monströse Eingangsportal vom Mailänder Friedhof und sagt: „Andere warten darauf, dass am nächsten Tag ihr Popstar auftritt und wir warten darauf, dass der Friedhof öffnet…“ Wir schauen uns an und müssen grinsen. Eine Straßenbahn rattert direkt am Auto vorbei. Ich mache mir Ohrenstopsen rein und bin relativ schnell weg. Nach 6,5 Stunden wecken mich die Hitze im Auto und Durst. Auch meine ersten italienischen Mückenstiche wollen gekrault werden. Es ist 8.30 Uhr, der Friedhof hat seit 30 min geöffnet. Am Trinkwasser-Brunnen vor dem Friedhofseingang erfrischen wir uns erstmal und 9 Uhr „sind wir drin“, im Cimitero Monumentale. Ein lang gehegter Reisetraum geht für mich in Erfüllung, der vor mehr als 15 Jahren mit den schönen Fotos in Isolde Ohlbaums Bildband „Denn alle Lust will Ewigkeit“ begann…</em>«</li>
<li><a href="http://werturteilsfrei.wordpress.com/2011/08/13/picture-my-day-6/">Picture my Day 6</a> | Werturteilsfrei<br />
<a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-picture-my-day-tobikult-30.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12568];player=img;" title="2011-08-picture-my-day-tobikult-30"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-thumbnail wp-image-12584" title="2011-08-picture-my-day-tobikult-30" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-picture-my-day-tobikult-30-e1315575737146-150x140.jpg" alt="" width="150" height="140" /></a>Ich bin ein neugieriger Mensch. Vielleicht erklärt das die Faszination für das Leben der anderen, für die Einfachheit der Ding, für die Liebe zum Detail. Als ich bei tobikult die Bilderserie unter dem Titel »<a href="http://werturteilsfrei.wordpress.com/tag/picture-my-day/">Picture my Day</a>« entdeckte, war ich sofort gefesselt. Sei es von der schlichten Eleganz mancher Bilder oder den Augenblicken im Leben eines anderen. Sei es der Espresso der aus der Maschine poltert oder der Rasierer, mit dem ich mich schon längst zerschnitten hätte, oder die Tasse im Hello Kitty Design, aus dem jeder Kaffee furchtbar schmecken würde. Ich weiß es nicht. Mag auch sein, dass ich seine Ambivalenz zum Thema Kirche so schätze oder auch die brennenden Kerzen, die durch den Bildschirm Wärme spenden. Im Grunde sind es nur Bilder, doch wer den Blick für das Detail verliert, wird das Ganze nie verstehen.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,784531,00.html">Videospiele: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester</a> | SpOn<br />
Das ich gerne das ein oder andere spiele, dürfte keine Geheimnis sein. Auch das ich gelegentlich über eine Spielzeitschrift stolpere, darin blättere und nicht die leiseste Ahnung von dem habe, was dort geschrieben steht. 10 Seiten Spieltests, ohne eine konkrete Aussage. Endlich hat es mal jemand auf den Punkt gebracht: »<em>Für die deutsche Spielekritik ist der Vollständigkeitsanspruch zu einer Hypothek geworden. Ihr Detailfetisch gaukelt eine Gründlichkeit vor, die weder dem Medium gerecht wird noch dem eigenen Ziel. Wer das Kleinteilige zu seinem Sujet macht, muss dort vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Es ist ein Kniefall von dem Hardcore-Gamer, der Laientum wittert, wenn im Test nicht erwähnt wird, dass die Gegner bei Beschuss mit Glock-Pistolen manchmal nach links umfallen statt nach rechts. Die Redaktionen irren, wenn sie diese Ultras als ihre Kernklientel verstehen. Aber sie lassen sich von ihnen vor sich hertreiben</em>.«</li>
<li><a href="http://www.misterhonk.de/blog/20921/vegan-black-metal-cooking-%E2%80%9Ehail-seitan%E2%80%9C/">Vegan Black Metal Chef </a>| misterhonk<br />
Das Gerichte nicht immer im von lachenden Kochstudiohampelmännern (und Frauen) medienwirksam zubereitet werden können, beweist der Black Metal Chef:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eovuIfeH2k4">http://www.youtube.com/watch?v=eovuIfeH2k4</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eovuIfeH2k4"><img src="http://img.youtube.com/vi/eovuIfeH2k4/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.spiegeloffline.de/2011/09/05/cybertreffen-nrw-%E2%80%93-das-rauschendste-fest-des-jahres/">Cybertreffen NRW — Das rauschendste Fest des Jahres</a> | Spiegel Offline<br />
Was wird nie klarer werden? Cyber hat mit Gothic NICHTS aber auch rein GAR NICHTS zu tun.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o6VFglVchQ8">http://www.youtube.com/watch?v=o6VFglVchQ8</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o6VFglVchQ8"><img src="http://img.youtube.com/vi/o6VFglVchQ8/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
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		<title>Spontis Wochenschau #22/11</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 15:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Bahnhof ist der Teufel los. Ich quetsche mich durch die Menschenmengen hindurch um im Schatten des Kölner Doms frische Luft zu schnappen. Der Nerd und Geek Faktor ist hoch, sehr hoch. Überall typische und untypische Spieler, Freaks und Fans in Kostümen und mit Tüten der großen Spielehersteller und neuesten Top-Titel der Branche. In Köln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12445];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Am Bahnhof ist der Teufel los. Ich quetsche mich durch die Menschenmengen hindurch um im Schatten des Kölner Doms frische Luft zu schnappen. Der Nerd und Geek Faktor ist hoch, sehr hoch. Überall typische und untypische Spieler, Freaks und Fans in Kostümen und mit Tüten der großen Spielehersteller und neuesten Top-Titel der Branche. In Köln findet die <a href="http://www.gamescom.de/">Gamescom</a> statt und lockt die vermeintliche Randgruppe aus dem gesamten Bundesland in die Stadt am Rhein. Mittendrin verzweifelte Kamera-Teams dubioser Produktionsfirmen. Ein hippe und blondierte Mikrofonhalterin, die im Holzfällerhemd und mit der fensterverglasten Hornbrille Zugehörigkeit suggeriert, sieht sich überfordert. Die einen sind nicht an einem Interview interessiert und ignorieren die Kamera, die anderen haben entgegen dem Skript, an dem sich die Frau mit Mikrofon krampfhaft festhält, Hintergrundwissen und langweilen. Als die Kamera aus ist, zeigt sie sich genervt und sagt: »<em>Scheiße, wo sind denn hier die Freaks?</em>«, zieht weiter und verschwindet wieder im Hauptbahnhof. Ich schmunzle. Hätte ich bloß einen Spiegel dabei gehabt um der Dame ihr Abbild zu zeigen. Freaks, so lehrt mich die Situation, finden andere oftmals im Spiegel und nicht auf der Domplatte. Schaut weniger Fernsehen und klickt euch eure Hintergründe selbst zusammen. Hier könnt ihr anfangen:<span id="more-12445"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0U-FOSi7c8I">»Norbert, bleib stark!«</a> | Der Westen<br />
Ein Rückblick auf das, was das Zwischenfall zu dem machte was es nun ist und ein Ausblick auf das, was sein könnte: »<em>Am Sonntagmorgen, um halb acht, klingelte es bei Norbert Kurtz. „Eigentlich“, so der Langendreerer Unternehmer, „wollte ich nicht öffnen.“ Vor der Tür stand ein junger Punk, der ihm einen Briefumschlag in die Hand drückte. „Norbert, bleib stark“, sagte der ihm bekannte <a href="http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Aera-Zwischenfall-beendet-id4977789.html">Zwischenfall</a>–Stammgast, „wir schaffen das zusammen.“ Er überreichte einen Umschlag und ging. „Als ich dann hineinschaute“, erzählt ein immer noch sehr bewegter Kurtz, „habe ich geheult. Da waren 100 Euro drin.“</em>«</li>
<li>
<div id="attachment_12480" class="wp-caption alignright" style="width: 300px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/08/geneticportraits.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12445];player=img;" title="geneticportraits"><img class="size-medium wp-image-12480" title="geneticportraits" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/08/geneticportraits-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Genetic Protraits — Familienmitglieder vereint</p></div>
<p><a href="http://genetic.ulriccollette.com/">Portraits Génétiques</a> | via Nerdcore<br />
Was passiert, wenn man Bilder genetisch verwandter Familienmitglieder in einem Bild vereint, zeigt ein künstlerische Fotoarbeit von Ulric Colette. Er hat Portraits von Familienmitgliedern zusammengestellt und verwischt so gekonnt die Grenzen der eigenen Wahrnehmung. Wie ähnlich Proportionen, Abstände und Formen doch sein können, wie marginal die Unterschiede der menschlichen Individualität doch sind.</li>
<li><a href="http://www.popkontext.de/index.php/2011/06/14/slut-walk-fur-sexuelle-selbstbetimmung-und-gegen-sexuelle-gewalt/">Slut Walk: Für sexuelle Selbstbestimmung und gegen sexuelle Gewalt</a> | popkontext!<br />
Zur Vergewaltigung eingeladen, oder: Warum Lackklamotten als Szenemerkmal keine Rückschlüsse auf die sexuelle Orientierung erlauben. »<em>Offenbar wurde hier der Nerv einer jungen Frauengeneration getroffen, die sich noch immer dem Diktat männlicher Sexualität unterworfen sieht, das bedeutet, sich in Sack und Asche kleiden zu müssen, um ja keine sexuelle Gewalt zu provozieren. Die Aussage Sanguinettis, dessen Sicht von nicht wenigen geteilt wird, impliziert nichts anderes, als dass Frauen Übergriffe quasi herausfordern, wenn sie sich zu leicht oder freizügig anziehen. Es wäre also fast „normal“, wenn sich ein Mann dann eingeladen fühle, sich die von ihm begehrte Frau im Zweifel auch mit Gewalt zu nehmen.</em>« Am 13. August fand ein ähnlicher Event auch <a href="http://www.popkontext.de/index.php/2011/08/14/slut-walk-berlin-13-8-2011/">in Berlin</a> statt.</li>
<li><a href="http://clockworker.de/cw/2011/07/05/die-restauration-der-uss-nostromo/">Der Restauration der USS-Nostromo</a> | Clockworker<br />
Ja, ich gebe zu, dass das äußerst nerdig ist. Aber zur USS Norstromo, DEM Schiff aus Alien habe ich eine ganz besondere Beziehung. Es gab noch Zeiten, das waren Raumschiffe in Filme nicht aus dem Computer, sonder liebevoll gestaltete Modelle, die gekonnt in Szene gesetzt wurden, um sie wie reelle Raumschiff wirken zu lassen. Was dabei herausgekommen ist, kennen wir von Alien oder auch sehr beispielhaft den ersten Star-Wars Filmen und fühlt sich für mich um längen »echter« an, als die heutigen Kollegen aus dem Computer. »<em>20 Jahre verbrachte das Modell der USS Nostromo aus dem SF-Klassiker Alien unter freien Himmel in den extremen Wetterbedinungen Südkaliforniens, 10 weitere Jahre verbrachte sie unbeachtet in einer Lagerhalle bis die Herren von Prop Store sich der alten Dame annahmen und sie liebevoll restaurierten.</em>«</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/08/04/crowdfunded-scifi-short-%E2%80%9Easternauts%E2%80%9C-needs-your-help/">Crowdfunded SciFi-Short »Aternauts« needs your Help</a> | Nerdcore<br />
Grob gesagt handelt es sich bei »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding">Crowdfunded Projects</a>« um durch potentielle Zuschauer und Fans finanzierte Produktionen von Film oder Musik, die hauptsächlich und teilweise ausschließlich über das Netz verbreitete werden. Manchen nennen die Idee schon Punk 2.0 andere finden die Idee einfach nur gut. Ein Beispiel dafür ist ein vielversprechender SciFi-Kurzfilm mit dem Namen »Aternauts«. »<em>Im Februar 2011 waren wir eine von zehn Produktionsfirmen, die zum Berlinale Talent Campus eingeladen wurden, um 15 Filmschaffende aus aller Welt und ihre Projekte kennenzulernen, von denen am Ende von einer Jury fünf Projekte zur Finanzierung bestimmt werden. Unter diesen 15 war auch die amerikanische Regisseurin Marta Masferrer mit ihrem Drehbuch zu “ASTERNAUTS”, ausgewählt aus mehr als 170 Einsendungen. Nicht nur wir, sondern viele der anderen Produzenten, waren sich einig, das ist eines der besten Kurzfilmbücher, das wir je gelesen hatten. Stell Dir einfach vor, die frühen Coen Brothers drehen Science-Fiction in Texas.</em>«</li>
<li><a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6726/der-ubersehene-trend-videospiele-und-die-mitte-der-gesellschaft">Der übersehene Trend: Videospiele und die Mitte der Gesellschaft</a> | Spiegelfechter<br />
»<em>RTL hat ein unschönes Erkenntnis-Erlebnis. Anlässlich der Gamescom, einer Art Videospielmesse in Köln, erstellte das RTL-Magazin “Explosiv”, das stets mit relevanten Nachrichten und guter Recherche aufzuwarten weiß, einen Beitrag. In der üblichen tendenziösen Machtart gedachte man, ein bisschen auf Minderheiten herumzutrampeln und gemeinsam mit den Zuschauern Hohn und Spott über eine Randgruppe auszuschütten. Man fröhnte also in anderen Worten dem üblichen Geschäftsmodell. Dumm nur, dass man sich fundamental verschätzt hatte: die Gamer, die man mit Bildern der absurdesten Exemplare ins Lächerliche zu ziehen hoffte, sind nämlich keine Randgruppe mehr. </em>« Wie die, die über mich lachten nun die sind, über die alle lachen.</li>
<li><a href="http://www.otranto-archive.de/szene/zeigt-her-eure-schuh/">Zeigt her eure Schuh”</a> | Otranto-Archive<br />
Zu einer Blogparade der besonderen Art ruft Karnstein auf. Er möchte euren alten und typisch gruftigen Schuhe sehen. »<em>Schuhe haben oftmals erst so richtig Charme, wenn sie deutliche Gebrauchsspuren haben die zeigen was sie (und mit ihnen ihre Besitzer) schon erlebt und durchgemacht haben. So das Fazit von Robert von Spontis.de in seinem Artikel über die Unsitte von <a href="../../schwarze-szene/gedankenspiel/zeit-ist-kauflich-die-dr-martens-broken-in-kollektion/">Doc Martens die man jetzt quasi im Used-Look kaufen</a> und so persönliche Erinnerung auf einen Modegag reduzieren. Ich könnte ihm kaum mehr zustimmen. Daher möchte ich mit diesem Artikel einen Aufruf starten: Photographiert eure guten Stücke die euch schon lange begleiten, zeigt sie uns und erzählt uns ihre Geschichte(n). Teilt den Gedanken mit euren Lesern und lasst uns gemeinsam in Nostalgie schwelgen.</em>«</li>
<li><strong>ASRianerin empfiehlt</strong>!<br />
Die ehemalige Metallerin, die einst zum Gothic konvertierte, mag es verschwörerisch, denn der Blog vom <a href="http://blog.fefe.de/">Herrn Fefe</a> gehört zu ihrer liebsten Lektüre, nicht, weil er unbedingt schwarz ist, sondern weil er die Quelle der Quellen mit der nötigen Bissigkeit würzt. Wenn sie dann mal shoppen geht, weil sie zugegebenermaßen etwas eitel ist, dann bevorzugt sie <a href="http://www.schwarzer-markt.net/">schwarzer-markt.net</a>, auf dem es nicht nur gebrauchtes schwarzer gibt, sondern auch viel um das Thema Do-It-Yourself. Darüber hinaus sucht sich nach Ihresgleichen und treibt sich regelmäßig auf Blogs und schwarzen Communitys herum, von denen sie ganz besonders das <a href="http://www.nachtwelten.de/vB/index.php?s=24df26dce3c8e9da79df184c7bf6a3cb">German Gothic Board</a> schätzt und auch außerhalb von Pfingsten das <a href="http://www.wave-gotik-treffen.de/forumwgt/index.php">Forum des WGT</a> besucht.</li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=27776">Aurora Borealis</a> | KFMW<br />
Wo ich gerade so in anderen Sphäre schwebe: Anschauliches Video der Universität Oslo über die Aurora Borealis, die sogenannten Nordlichter. Wissen in knapp 5 Minuten.<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/25811412" width="640" height="385" frameborder="0"></iframe></li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/08/17/animationshort-the-tale-of-mr-revus/">The Tale of Mr. Revus</a> | Nerdcore<br />
Wunderschöner Animationsfilm im Rahmen eine Abschlussarbeit von Marius Herzog. »<em>Before the beginning of time, night after night, Mr. Revus prepares the dreams of mankind. During his nightly routine, one momentous mistake occures which is the dawn of a big adventure. The story is about friendship, hope and how our dream world can be shattered by accident…</em>»<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/27653079" width="640" height="385" frameborder="0"></iframe></li>
</ul>
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		<title>Spontis Wochenschau #21/11</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 11:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da vermutete doch eine gute Freundin, Frisch &#38; Schwarz, die neue Rubrik zum Thema »schwarze« Musik, würde die Wochenschau ersetzen.  Macht sie natürlich nicht, der eigentliche Grund liegt darin, dass beides zu mischen den Rahmen einer einzelnen Wochenschau sprengen würde und sonst das eine oder das andere Gefahr laufen würde, unterzugehen. Die meisten großartigen Links, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12392];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Da vermutete doch eine gute Freundin, <a href="http://www.spontis.de/category/dunkle-klange/frisch-und-schwarz/">Frisch &amp; Schwarz</a>, die neue Rubrik zum Thema »schwarze« Musik, würde die Wochenschau ersetzen.  Macht sie natürlich nicht, der eigentliche Grund liegt darin, dass beides zu mischen den Rahmen einer einzelnen Wochenschau sprengen würde und sonst das eine oder das andere Gefahr laufen würde, unterzugehen. Die meisten großartigen Links, die hier zu finden sind, habe das nicht verdient. Denn sie entstammen großartigen Quellen und sind handverlesen. Was nicht gut genug erscheint, wird entsternt (Google Reader), entsorgt oder schonungslos gelöscht.</p>
<p>Was macht sie qualitativ hochwertig? Mein Gefühl dafür. Zum Fantasy-Filmfest möchte ich gerne hinfahren, Gedichte vorlesen wollte ich auch schon mal, Jugendsünden habe ich reichlich begangen und ich hätte gerne in die Gesichter beim Nazi-Waschtag geschaut. Die Unruhen in London bewegen mich, die verlassene Insel finde ich faszinierend, den Ursprung von Bandnamen oder die Bestattungsrituale in Indien hochinteressant. Und ja, ich habe auch alle Videos geguckt, gelacht, geschmunzelt, mich aufgeregt oder getobt, je nachdem. Und genau deshalb dauert es auch immer etwas länger mit den Links. Die Qualitätskontrollen durchlaufen die härtesten Kontrollen und leben alle von einer Tatsache: Genau so hätte ich das auch gerne machen oder bloggen wollen. Neid ist kein Gefühl des Missgunst, sondern meine höchste Form der Anerkennung.<span id="more-12392"></span></p>
<ul>
<li>25. Fantasy Filmfest: Für Nerds und Romantiker | SPEX<br />
Was als Filmfest für Liebhaber von B-Filmen begann, entwickelte sich in 25 Jahren zum bedeutendsten Fest für Genre-Filmen. Horror Filme in allen Ausführungen, Science-Fiction, Art-Noire oder auch Teenie-Slasher-Komödien kommen nicht zu kurz. Im August und September reist das Fest wieder durch einige deutsch Großstädte und hinterlässt blutige, fantastische oder dunkle Spuren. Frederike Dellert, Programmleiterin: »<em>In der Gründerzeit war das Fantasy Filmfest sicher ein Treffpunkt für Horrorfans, und auch heute noch sind es oft sehr verstörende Filme, die einen besonderen Stellenwert im Programm einnehmen. Beide sorgten für enormen Andrang, haben das Publikum geschockt und zeigten zudem, wie unterschiedlich extreme Filme sein können. (…) »Arthaus« hat mittlerweile einen festen Platz beim Fantasy Filmfest und wir sprechen schon längst ein sehr breites Publikum an. Asiafans, Mainstreamgänger, Kunstinteressierte, selbst Romantiker können bei uns fündig werden.</em>« Trailer der interessantesten Neuerscheinungen und einen Überblick über die Termine <a href="http://www.spex.de/2011/08/16/25-jahre-fantasy-filmfest-tipps/">findet ihr auch beim SPEX</a>.</li>
<li><a href="http://www.otranto-archive.de/karnstein-liest/karnstein-liest-die-eine-burger/">Karnstein liest: »Die Eine« (Bürger)</a> | Otranto-Archive<br />
»<em>In meiner neuen Reihe “Karnstein liest” möchte ich mich einmal mehr als Vorleser versuchen und euch einige kleine (und sicherlich auch mal größere) literarische Werke präsentieren, die mich auf die eine oder andere Art und Weise berühren. Dabei versuche ich die Texte angemessen atmosphärisch zu untermalen, was ich primär durch eigene akkustische Kreationen, teils jedoch zusätzlich (wie auch hier) auf visuellem Wege versuchen möchte.</em>« Kurzum: Ein Gedicht, gesprochen von Karnstein, Sound auch, Bilder vom Eismann, großartig! 0:53 Poesie.</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,763971,00.html">Lexikon der Jugendsünden: Halbwüchsige in peinlichem Kosmopoliten-Outfit</a> | SchulSPIEGEL<br />
»<em>Das Hard-Rock-Cafe-Shirt war ein Indikator dafür, wer es auf der Welt schon wohin geschafft hatte und dabei vor allem: Wer schon mal mit den Eltern in Amerika war, denn bereits eine Reise »in die Staaten« unternommen zu haben galt als große Auszeichnung. Diejenigen, die nach den großen Ferien in einem Hard-Rock-Cafe-Shirt mit dem Hinweis »San Francisco« in der Schule einliefen, wurden neidisch beäugt. Allerdings war es unsinnigerweise möglich, in jeder Stadt zumindest gefälschte T-Shirts mit jedem beliebigen Stadtaufdruck zu kaufen — und einigen war es nicht zu blöd, in München ein T-Shirt mit der Aufschrift »Tokio« zu kaufen. Aufgrund dieser Verwässerung wurde es für die weitgereisten Kosmopoliten zunehmend schwer, anzugeben.</em>« Genau so war das. Dämlich, oder? Ich war so stolz auf mein »Hard-Rock-Café London« Shirt.</li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=28722">Aussteigerinitiative EXIT verteilt trojanische T-Shirts an Nazi</a>s | KFMW<br />
Einem Aufruf, dem ich mich uneingeschränkt anschließen möchte: »<em>…zum einen weil es eine großartige Aktion ist, über die sich spätestens heute einige der Nazi-Knüppel ärgern dürften, zum anderen weil Initiativen wie EXIT-Deutschland immer wieder Probleme damit haben, genügend Gelder für ihre wichtige Arbeit zusammen zu bekommen. Von Staatsseite wird derlei Arbeit ja, wie man weiß, als nicht so wichtig angesehen, dass man das generell und ohne weiteres finanziell unterstützen würde.</em>« Worum geht es? Auf dem Rechtsrockfestival »Rock für Deutschland« verteilte die Initiative 250 Shirts, die nach dem Waschen ihre wahre Botschaft offenbarten. Aussteigen statt mitfahren.</li>
<li><a href="http://www.spreeblick.com/2011/08/11/tipps/">»Nothing, but nothing, justifies what happend«</a> | Linksammlung<br />
Der Satz stammt nicht etwa von Cameron, der sich in ähnlicher Wortwahl mit den Londoner Unruhen auseinandersetzte, sondern von Margaret Thatcher, die vor ziemlich genau 30 Jahren so die Unruhen in Brixton kommentierte. Weitere interessante Links zu den geistigen Quellen der Unruhen hat der <a href="http://www.spreeblick.com/2011/08/11/tipps/">Spreeblick</a> zusammengefasst. <a href="http://www.robertbasic.de/2011/08/wut/">Robert Basic</a> versucht sich in einer Verschiebung der Blickwinkel und beschreibt in seinem Artikel »Wut« die verschiedenen Sichtweisen und würzt das ganze mit seiner ganz eigenen Sicht. »<em>Wir züchten Menschen heran, die das Ich vor das Du stellen.</em>« Manchmal spreche auch <a href="http://thisisnthappiness.com/post/8666183666/londons-burning">Bilder</a> eine deutliche Sprache. Und in 30 Jahren erinnern Lieder an die Nächte in London, während irgendwo wieder ein Feuer tobt.</li>
<li><a href="http://rosachalybeia.wordpress.com/2011/08/09/gunkanjima-die-kriegsschiff-insel/">Gunkanjima — Die Kriegsschiff-Insel</a> | Rosa Chalybeia<br />
Sinnbilder der Ausbeutung von Natur und Mensch: »<em>Von 1897 bis 1974 wurde auf dieser Insel unterseeischer Kohleabbau betrieben. Zu diesem Zweck lebten die Arbeiter mit ihren Familien direkt auf der Insel, dazu wurden neben dichtgedrängten Wohnhäusern auch zahlreiche andere Gebäude errichtet die unter Anderem eine Badeanstalt, eine Polizeistation, Tempel, Geschäfte, ein Kino, eine Turnhalle und sogar ein Bordell beherbergten. Auf engstem Raum wohnten hier bis zu 5.000 Menschen, was eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt ergab.</em>«</li>
<li><a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23324/die_jungs_die_sich_faekalien_nannten.html">Bandnamen und ihre Wurzeln: Sie nannten sich »Fäkalien«</a>  | einestages<br />
Und ja, es gibt noch ganz andere Bandnamen. »<em>Ein Bandname ist wie ein Versprechen. Eine Combo namens Cannibal Corpse wird keine gut gelaunte Popmusik machen. Wer sich The Bee Gees nennt, wird seine Konzertbesucher wohl eher dazu verleiten, sich in die Arme zu schließen, als die Metaller-Mähne zu schütteln, bis der Nacken schmerzt. Bandnamen beflügeln außerdem die Phantasie der Hörer. Sie erzeugen ein Bild im Kopf (so wie Alice In Chains, Backstreet Boys oder eben auch Cannibal Corpse), vermitteln ein Gefühl (De La Soul, The Velvet Underground oder Echt) oder deuten eine Haltung an (Public Enemy, Rage Against The Machine, The Exploited)</em>. «</li>
<li><a href="http://bestatterweblog.de/archives/Starker-Tobak/6076">Starker Tobak — Beisetzungs– und Einäscherungsrituale in Indien</a> | Bestatterweblog<br />
»<em>Wer allerdings nicht das Geld hat, seine Verwandten ordnungsgemäß verbrennen zu lassen, behilft sich auch schon einmal damit, den Leichnam direkt dem Ganges zu übergeben. Dieser schwimmen dann einfach im Fluss, verwest dort oder wird von den Tieren als Nahrungsquelle verwendet, bis sich »die sterblichen Überreste« nach und nach aufgelöst haben. Viel wichtiger ist aber, dass das, was wir bei uns die Seele nennen würden, gerettet ist und der Kreislauf der Wiedergeburten unterbrochen wurde. Für uns sehen die Bilder vor allem deswegen so gruselig aus, weil das, was sie zeigen, bei uns stets im Verborgenen abläuft — in irgendwelchen Gräbern oder Krematorien. Die Inder scheinen da einen etwas offeneren Umgang mit den Toten zu haben oder wie mir ein Einheimischer dort mal sagte:Burning is learning, Cremation is education.</em>«</li>
<li><a href="http://brandymessage.wordpress.com/2011/08/08/the-rendevouz-wtf-auf-teufel-komm-raus/">The Rendevouz — WTF auf Teufel komm raus</a> | Spiegeloffline<br />
Stichwort Fäkalien. Der oben stehende Link darf nicht losgelöst vom künstlerischen Anspruch betrachtet werden. Wo Kunst Kitsch ist und wo Kunst bewegt, liegt im Auge des Betrachters. Unter dem Link der Design-Generation befinden sich einige verstörende Videos, die absurd und grotesk, widerlich und abstoßend sind und man sich nach dem wegsehen fragt, ob sich einfach alles Kunst nennen darf. »<em>Immer wieder beschweren sich Leser über das all zu dick aufgetragene Intelektuellengehudel auf Spiegel Offline. Zu durchsichtig die Liebäugelei mit der Frankfurter Schule, zu plump die Anbiederei an das Bildungsbürgertum. Betrachtet folgenden Clip als subtile Akzentuierung des Markenkerns. Mit feiner Klinge, wie man so schön sagt.</em>«</li>
<li><a href="http://pixella-bloggt.com/2011/07/29/flustern-schreien-ein-rockreport/">Flüstern und Schreien — Die Rockjugend in der DDR</a> | Everyday is Halloween
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=AX4lQ_FZC_8">http://www.youtube.com/watch?v=AX4lQ_FZC_8</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=AX4lQ_FZC_8"><img src="http://img.youtube.com/vi/AX4lQ_FZC_8/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/08/17/lost-the-smiths-promo-video/">Lost The Smiths-Promo-Video</a> | Nerdcore<br />
»<em>Continuing our search of The Smiths video archives we’ve uncovered this previously “lost” ‘for press’ video documentary about The Smiths! We believe this was commissioned by the label in 1992 to support the ‘Best’ album…</em>“</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=h2g3F_mISzA">http://www.youtube.com/watch?v=h2g3F_mISzA</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=h2g3F_mISzA"><img src="http://img.youtube.com/vi/h2g3F_mISzA/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.spiegeloffline.de/2011/08/17/from-the-archives-npd-wahlwerbespot-2008/">From the Archives: NPD Wahlwerbespot 2008</a> | SpiegelOffline<br />
Manches disqualifiziert sich einfach von selbst, faszinierend ist, dass die Protagonisten das auch noch alles ernst meinen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xmyMdQkpptU">http://www.youtube.com/watch?v=xmyMdQkpptU</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xmyMdQkpptU"><img src="http://img.youtube.com/vi/xmyMdQkpptU/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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