27 Januar

Spontis Wochenschau #3/12

Kategorie: Wochenschau9 Kommentare

Spontis WochenschauDas Resü­mee der Wochen­schau steht noch auf der Agenda, unzäh­lige Bei­träge wol­len noch noch bewer­tet und kate­go­ri­siert wer­den, wäh­rend wei­tere Arti­kel dar­auf war­ten, ein­ge­pflegt zu wer­den. Spon­tis wird umstruk­tiert, umge­baut, umge­krem­pelt. Und ich habe nichts ande­res zu tun, als mich durch den Fee­dre­a­der zu kli­cken um neue und inter­es­sante Bei­träge ande­rer zu lesen. Ver­dammt! Es ärgert mich, dass ich immer noch nicht fer­tig bin. Ich will wie­der in einer fer­ti­gen Umge­bung schrei­ben und suche hän­de­rin­gend nach Zeit um all die gro­ßen Pläne umzu­set­zen. Auch die Frau mit den magi­schen Augen drängt auf die Fer­tig­stel­lung, schließ­lich ist unsere gemein­same Ankün­di­gung schon wie­der fast eine Woche alt. Klick! Der nächste Link. Shan Dark schreibt wie­der einen fas­zi­nie­ren­den Arti­kel über eine Schä­del­aus­stel­lung in Mann­heim. Schon wie­der ist eine vier­tel Stunde ver­gan­gen in der ich nichts wei­ter gemacht habe, als zu lesen. Immer­hin hat es sich gelohnt. Neid ist die höchste Form der Aner­ken­nung und zu gerne wäre ich selbst zu der Aus­stel­lung gegan­gen. Klick! Sel­ber Schuld, denke ich. Ich könnte ja end­lich mal das fer­tig machen, was ich ange­fan­gen habe. Ach was, nur noch einen. Klick! Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 Januar

Spontis Wochenschau #2/12

Kategorie: Wochenschau3 Kommentare

Spontis WochenschauAls ich in der Schule war, began­nen meine Augen damit, ihren eige­nen Weg zu gehen. Ihnen fehlte es plötz­lich an Weit­sicht und nah­men ihre Umwelt sehr kurz­sich­tig wahr. Ein auf­merk­same Leh­re­rin emp­fahl mei­nen Eltern, mit mir zum Opti­ker zu gehen, um eine Brille zu besor­gen. Ich habe wohl immer die Augen geknif­fen, um noch zu erken­nen, was auf der Tafel steht. Die Not­wen­dig­keit eine Brille zu tra­gen, ist so eine Fami­li­en­sa­che. Meine Mut­ter, mein Vater und meine Schwes­ter waren auf die Seh­hilfe ange­wie­sen, ich kenne es gar nicht anders. Meine 8 Jahre ältere Schwes­ter ent­deckte in den spä­ten 80ern die Kon­takt­lin­sen für sich. Ich beob­ach­tete sie immer dabei, wie sie die har­ten Lin­sen ein­setzte und her­aus­nahm, sie akri­bisch rei­nigte und Nachts immer eine Brille auf dem Nacht­tisch gelegt hatte, um am frü­hen Mor­gen nicht vor irgend­eine Tür zu lau­fen. Kon­takt­lin­sen kamen für mich nicht in Frage, das war mir viel zu läs­tig und bei 1 Diop­trie auch nicht wirk­lich nötig. Rund 25 Jahre spä­ter trage ich sel­ber Kon­takt­lin­sen. Neuste Gene­ra­tion. Ich muss sie Nachts nicht her­aus­neh­men, kann damit schla­fen, baden und tan­zen und bekomme jeden Monat ein paar fri­sche. Anfangs habe ich mor­gens noch die Brille auf­ge­setzt und mich gewun­dert, warum ich damit so schlecht sehe, heute liegt auf allen Brille eine dünne Staub­schicht. Bril­len machen den Men­schen nicht intel­li­gen­ter, son­dern zei­gen, wie Gewohn­hei­ten funk­tio­nie­ren. Erst stört es, dann gewöhnt man sich daran und irgend­wann ist es ein Teil des Lebens, in dem der Ver­zicht auf die Brille unge­wohnt erscheint. Man steht vor dem Spie­gel und fin­det sich mit Brille intel­li­gen­ter, als ohne.  Damit ihr die Weit­sicht nicht ver­liert, hier die Wochen­schau: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Januar

Spontis Wochenschau #1/12

Kategorie: Wochenschau9 Kommentare

Spontis WochenschauNeues Jahr, neues Glück. Mitt­ler­weile haben sich alle ein fro­hes neues Jahr gewünscht, die Weih­nachts­bäume ent­sorgt und das Geschenk­pa­pier gebü­gelt, um es in die­sem Jahr noch­mal wie­der­zu­ver­wen­den. Umwelt­schutz und so. Ein gro­ßes schwe­di­sches Möbel­haus wirbt sogar damit, die Bäume aus dem Fens­ter zu schmei­ßen, um so Platz für neue und güns­tige Möbel zu schaf­fen, die natür­lich aus nach­hal­ti­ger  Forst­wirt­schaft stam­men. Oder nicht? Eine absurde Zeit in der wir leben. Es gibt sogar Män­ner, die schen­ken ihrer Freun­din Andrea ein Tief­druck­ge­biet für 199€ (Hoch­druck­ge­biete kos­ten 100€ mehr), das dann auch noch wütend über das Land zieht um Chaos und Zer­stö­rung zu hin­ter­las­sen. Ich wäre als Tief­druck­ge­biet sicher­lich auch sauer, wenn mich jemand Andrea nen­nen würde. In Zei­ten des Inter­net wird man sich so man­cher Absur­di­tät erst bewusst und para­do­xer­weise ist das Netz für eine ganze Reihe sol­cher Unmög­lich­kei­ten auch noch selbst ver­ant­wort­lich. Hät­ten wir sonst erfah­ren wie man ein Tief­druck­ge­biet kau­fen kann? Genug davon. In der Spon­tis Wochen­schau gibt es auch die­ses Jahr wie­der regel­mä­ßig kos­ten­lose schwarze Links, die natür­lich alle viel wert­vol­ler, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger, nach­hal­ti­ger und umwelt­scho­nen­der sind als andere. Oder nicht?

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14 Dezember

Spontis Wochenschau #25/11

Kategorie: Wochenschau1 Kommentar

Spontis WochenschauEinige Wochen sind ver­gan­gen, seit ich die letzte Wochen­schau ver­öf­fent­licht habe. Und den­noch ist meine Liste von Ver­wei­sen über­schau­bar geblie­ben. Ich habe den Ein­druck, dass sich eine digi­tale Stille breit­macht, kurz vor dem Jah­res­wech­sel und dem besinn­li­chen Fest scheint man sich noch ein letz­tes mal dem Stress des All­tags hin­zu­ge­ben. Vor­be­rei­tete haben bereits jetzt alle Geschenke besorgt, Back­zu­ta­ten ein­ge­kauft und die Rezepte für das Weih­nachts­es­sen bereit­ge­legt. Die ande­ren, die mit dem Fest so rein gar nichts anfan­gen kön­nen, ver­ste­cken sich vor dem Kon­sum­ter­ror, der ewig dudeln­den Weih­nachts­mu­sik und der auf­ge­setz­ten Besinn­lich­keit. Ich schwebe irgendwo dazwi­schen, ver­mut­lich habe ich mich mit der Tat­sa­che abge­fun­den, dass Weih­nach­ten nun mal so gefei­ert wird, werde mich aber davor hüten ein Baum mit Kugeln zu behän­gen oder lus­tige Weih­nachts­män­ner auf­zu­stel­len. Ich schätze die Zeit der Ruhe, die Zeit mit der Fami­lie und Freun­den und die Zeit mit sich selbst. Die meis­ten müs­sen nicht arbei­ten und nut­zen die Gele­gen­heit, auch weite Ent­fer­nun­gen zu über­brü­cken, um sich im Kreise sei­ner Fami­lie oder sei­ner Freunde zu bewe­gen. Schade, dass das außer­halb die­ser Zeit so schwie­rig gewor­den ist. Und damit ihr euch beim kli­cken zwi­schen mög­li­chen Geschen­ken eine Pause gönnt, hier ein paar Weih­nachts­freie Links. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Oktober

Spontis Wochenschau #24/11

Kategorie: Wochenschau1 Kommentar

Spontis WochenschauEine tur­bu­lente Woche, eine ver­rückte Zeit.  Es ist erstaun­lich, aber manch­mal fühlt sich das Leben so an wie ein Baum. Er wächst und gedeiht, ver­än­dert sich und ver­liert im Herbst seine Blät­ter um im Früh­ling wie­der in neuer Blüte zu erwa­chen. Im Augen­blick wiege ich mich im Sturm der Ereig­nisse, die um mich herum gesche­hen, jeder Ast wird auf seine Stand­fes­tig­keit geprüft — wie die Zeit fal­len die Blät­ter des Bau­mes zu Boden. Im Blog ist es ruhig gewor­den, ich muss war­ten, bis sich der Sturm wie­der gelegt hat. Ich muss war­ten, bis der Sturm den Baum von sei­nen Blät­tern befreit hat um zu wis­sen, was Kälte ist und dar­auf zu hof­fen, dass er neue Blät­ter tra­gen wird. Die Blät­ter der Ver­gan­gen­heit wer­den lang­sam Eins mit dem Boden, auf dem sie verwesen.

Nach die­sem, eher phi­lo­so­phi­schem Ansatz einer Moment­auf­nahme, will ich ver­su­chen, mich wie­der dar­auf zu kon­zen­trie­ren, etwas Pro­duk­ti­ves zu tun. Die Wochen­schau ist eine ideale Gele­gen­heit, dem Wet­ter Rech­nung zu tra­gen und etwas von dem wei­ter­zu­ge­ben, was außer­halb des eige­nen Dunst­krei­ses geschieht und lenkt ein wenig von dem ab, was inner­halb geschieht. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 September

Spontis Wochenschau #23/11

Kategorie: Wochenschau6 Kommentare

Spontis WochenschauIch bin mitt­ler­weile seit etwa 20 Jah­ren Online unter­wegs. Über Modems, in die man einen Tele­fon­hö­rer drückte, zu BTX und dann zu den ers­ten 56k Modems, die mit ihrem unver­wech­sel­ba­ren Ein­wahl­ge­räusch von der gro­ßen wei­ten Welt zeug­ten. Spä­ter kam dann DSL, als das Wort noch nie­mand kannte und die Split­ter so groß waren wie Video­re­kor­der. Heute ist das Inter­net ein zen­tra­ler Bestand­teil mei­nes Lebens gewor­den. Ich sitze auf dem Sofa, der Kaf­fee dampft und in der gedruck­ten (!) Zei­tung lese ich einen Arti­kel von den »Netz­kul­tur­ver­ste­hern«, von denen die uns erzäh­len wol­len, was denn das so abgeht im Inter­net, wie sich die User von­ein­an­der unter­schei­den, wie Kul­tur kri­mi­na­li­siert und hoch­ge­lobt wird. Nie­mand scheint sich einig, nicht ein­mal das Netz selbst. Es schei­tert wie immer daran, sich selbst erklä­ren zu wol­len um sich für andere greif­bar zu machen um Ver­ständ­nis zu erzeu­gen wo über­haupt nicht ver­stan­den wer­den will. Frü­her war wir ein Kreis von Spin­nern, wur­den belä­chelt, igno­riert. Nun sitze ich hier mit mei­ner Zei­tung und schüt­tele den Kopf über den Erklä­rungs­ver­such. Doch auch so sehr ich mich bemühe, ich kann mich selbst nicht mal erklä­ren, schon gar nicht in Schub­la­den, die andere beschrif­ten. Das Netz war eine kleine, under­groun­dige Szene, aus der Main­stream wurde und die jetzt ein Bestand­teil des gesell­schaft­li­che All­tags ist. Woher kenne ich das? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 September

Spontis Wochenschau #22/11

Kategorie: Wochenschau1 Kommentar

Spontis WochenschauAm Bahn­hof ist der Teu­fel los. Ich quet­sche mich durch die Men­schen­men­gen hin­durch um im Schat­ten des Köl­ner Doms fri­sche Luft zu schnap­pen. Der Nerd und Geek Fak­tor ist hoch, sehr hoch. Über­all typi­sche und unty­pi­sche Spie­ler, Freaks und Fans in Kos­tü­men und mit Tüten der gro­ßen Spie­le­her­stel­ler und neu­es­ten Top-Titel der Bran­che. In Köln fin­det die Games­com statt und lockt die ver­meint­li­che Rand­gruppe aus dem gesam­ten Bun­des­land in die Stadt am Rhein. Mit­ten­drin ver­zwei­felte Kamera-Teams dubio­ser Pro­duk­ti­ons­fir­men. Ein hippe und blon­dierte Mikro­fon­hal­te­rin, die im Holz­fäl­ler­hemd und mit der fens­ter­ver­glas­ten Horn­brille Zuge­hö­rig­keit sug­ge­riert, sieht sich über­for­dert. Die einen sind nicht an einem Inter­view inter­es­siert und igno­rie­ren die Kamera, die ande­ren haben ent­ge­gen dem Skript, an dem sich die Frau mit Mikro­fon krampf­haft fest­hält, Hin­ter­grund­wis­sen und lang­wei­len. Als die Kamera aus ist, zeigt sie sich genervt und sagt: »Scheiße, wo sind denn hier die Freaks?«, zieht wei­ter und ver­schwin­det wie­der im Haupt­bahn­hof. Ich schmunzle. Hätte ich bloß einen Spie­gel dabei gehabt um der Dame ihr Abbild zu zei­gen. Freaks, so lehrt mich die Situa­tion, fin­den andere oft­mals im Spie­gel und nicht auf der Dom­platte. Schaut weni­ger Fern­se­hen und klickt euch eure Hin­ter­gründe selbst zusam­men. Hier könnt ihr anfan­gen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 August

Spontis Wochenschau #21/11

Kategorie: Wochenschau3 Kommentare

Spontis WochenschauDa ver­mu­tete doch eine gute Freun­din, Frisch & Schwarz, die neue Rubrik zum Thema »schwarze« Musik, würde die Wochen­schau erset­zen.  Macht sie natür­lich nicht, der eigent­li­che Grund liegt darin, dass bei­des zu mischen den Rah­men einer ein­zel­nen Wochen­schau spren­gen würde und sonst das eine oder das andere Gefahr lau­fen würde, unter­zu­ge­hen. Die meis­ten groß­ar­ti­gen Links, die hier zu fin­den sind, habe das nicht ver­dient. Denn sie ent­stam­men groß­ar­ti­gen Quel­len und sind hand­ver­le­sen. Was nicht gut genug erscheint, wird ent­sternt (Google Rea­der), ent­sorgt oder scho­nungs­los gelöscht.

Was macht sie qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig? Mein Gefühl dafür. Zum Fantasy-Filmfest möchte ich gerne hin­fah­ren, Gedichte vor­le­sen wollte ich auch schon mal, Jugend­sün­den habe ich reich­lich began­gen und ich hätte gerne in die Gesich­ter beim Nazi-Waschtag geschaut. Die Unru­hen in Lon­don bewe­gen mich, die ver­las­sene Insel finde ich fas­zi­nie­rend, den Ursprung von Band­na­men oder die Bestat­tungs­ri­tuale in Indien hoch­in­ter­es­sant. Und ja, ich habe auch alle Videos geguckt, gelacht, geschmun­zelt, mich auf­ge­regt oder getobt, je nach­dem. Und genau des­halb dau­ert es auch immer etwas län­ger mit den Links. Die Qua­li­täts­kon­trol­len durch­lau­fen die här­tes­ten Kon­trol­len und leben alle von einer Tat­sa­che: Genau so hätte ich das auch gerne machen oder blog­gen wol­len. Neid ist kein Gefühl des Miss­gunst, son­dern meine höchste Form der Aner­ken­nung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 August

Spontis Wochenschau #20/11

Kategorie: Wochenschau2 Kommentare

Spontis WochenschauNach­dem ich am Wochen­ende fest­ge­stellt habe, das Platz­re­gen auf dem mit­tel­al­ter­li­cher Phan­ta­sie Spek­ta­kel nicht bloß Ein­bil­dung ist, son­dern auch trotz Regen­schirm ganz real nass machen kann, bin ich natür­lich etwas mei­ner Illu­sion beraubt. Umso authen­ti­scher war dann das Gefühl, als der Platz sich schlag­ar­tig leerte und has­tige Händ­ler ihre ertrin­ken­den Waren auf alten Holz­kar­ren durch knö­chel­ho­hen Matsch zogen. So stelle ich mir das Mit­tel­al­ter schon eher vor, jeden­falls das richtige.

Natür­lich war ich im Nach­hin­ein ent­setzt über mich selbst, wie ich scham­los auf einem elek­tro­ni­schen Hexen­ge­rät (Smart­phone) ein Bild von der Sze­ne­rie in den welt­wei­ten Gesichts-Pranger (Face­book) stellte. Da frage ich mich ange­sichts der ange­reg­ten Dis­kus­sion im Arti­kel über das bevor­ste­hende Spec­ta­cu­lum, wie ernst es die Dar­stel­ler mit der »geleb­ten Geschichte« neh­men. Ver­bot von Mobil­te­le­fo­nen? Ver­ach­tung und Stei­ni­gung von Regen­schirm– und Gum­mi­stie­fel­be­nut­zern? Ist näher dran am Mit­tel­al­ter auch mit­ten­drin? Ich glaube, ich will es gar nicht wis­sen und freue mich über die Tat­sa­che, einen atem­be­rau­ben­den Schmuck-Fund auch mit elek­tro­ni­schen Zah­lungs­mit­teln beglei­chen zu kön­nen. Achso, die Wochen­schau, Ent­schul­di­gung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 August

Spontis Wochenschau #19/11

Kategorie: Wochenschau3 Kommentare

Spontis WochenschauIch könnte jetzt über das Wet­ter spre­chen. Mache ich aber nicht. Ich könnte auch dar­über spre­chen, wie die gefühlte Geschwin­dig­keit der Zeit im Sog schick­sal­haf­ter Tage zunimmt. Mache ich auch nicht. Ich könnte auch über christ­li­che Tau­fen zwi­schen Kol­lekte und Buf­fet spre­chen. Mache ich auch nicht. Ich spre­che lie­ber über eine Zahl, die wie ein Kilo­me­ter­zäh­ler im Backend die­ses Blogs tickt, so wie im Auto, wäh­rend man beim beob­ach­ten des Kilo­me­ter­zäh­lers beim errei­chen einer bestimm­ten Zahl einen Augen­blick lang inne hält.

Nach­dem ich die teuf­li­sche Anzahl von 666 Kom­men­tare bereits schon vor Jah­ren über­schrit­ten habe, steht nun das 6.666 Kom­men­tar ins Haus (Wann wird nicht ver­ra­ten). Ange­sichts die­ser sim­plen Zahl ver­blas­sen die ande­ren Dinge im Hin­ter­grund für einige Momente in der Belang­lo­sig­keit. Ich lasse die­ses Zahl in zutiefst emp­fun­de­ner Dank­bar­keit ein­fach mal im Raum ste­hen und mache das ein­zig ver­nünf­tige: Wei­ter­ma­chen wie bis­her. Inter­es­sant, dass kurze Gedan­ken sich immer wie­der vor die Wochen­schau schlei­chen — eine schöne Tra­di­tion. Den gan­zen Arti­kel lesen… »