1 März

Spontis Wochenschau #08

Und die Jahre ziehen ins Land und wir surfen immer noch ohne Verstand. So, oder so ähnlich sang es eine Düsseldorfer Punk-Band einmal und da ich keinen Alkohol zu mir nehme, bleibt mir nur das surfen übrig. Und manchmal lasse ich mich einfach treiben von Video-Plattformen, Blogs, Nachrichtenportalen und Linklisten, schwimme in der Welt der Reize, lasse mich berieseln und genieße es mal nicht an den Alltag denken zu müssen, oder an den Keller – den ich immer noch aufräumen muss. Ich schaue den Menschen zu die etwas besonders gut können oder auch etwas gar nicht können, bin sensationsgeil, neugierig und schadenfroh. Ich mache mich schamlos über andere lustig und klicke alles an, was nicht bei 3 auf einem Baum zu finden ist. Alles Eigenschaften, die zu Tage treten, wenn man den Verstand einmal weglässt und seinen niederen Instinkten freien Lauf lässt. Manche brauchen zum deaktivieren des Verstands den Alkohol, ich brauche dazu das Internet und darf danach sogar noch mit dem Auto fahren. …lese den ganzen Artikel
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22 Februar

Spontis Wochenschau #07

Warum bekomme ich eigentlich immer zu Jahresbeginn eine Erkältung? Ist das schon psychosomatisch? Wenigstens ist es diesmal bei “Schnubben” geblieben. So nennt man Schnupfen, wenn man nicht mehr durch die Nase atmen kann, einfach mal ausprobieren. Hoffentlich bin ich am Freitag wieder Fit, denn da gibt es endlich das Depeche-Mode Konzert in der Düsseldorfer LTU-Arena, auf das ich solange gewartet habe, das man das Stadion mittlerweile in Esprit-Arena umbenannt hat. Never let me down again! Irgendwie bitter, das es dann doch nicht der Samstag geworden ist, denn wer aufgepasst hat, dem wird nicht entgangen sein, das es das letzte Konzert der “Tour of the Universe” sein wird. Würde man alle Auftritte der Tour aneinanderreihen so handelt es sich dabei um das 101. Konzert vor rund 50.000 Fans, wenn sich das mal nicht großartig anfühlt. Im Rose Bowl Stadium sind es zwar rund 60.000  gewesen, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein.

  • Fäuste für Jesus
    Im Namen des Herrn auf die Fresse. So lautet vielleicht der Konsens aus der Meldung bei Nerdcore. Die Kirche hat massive Nachwuchsprobleme und das nicht nur in den USA, die nicht konfessionsgebundenen Kirchen gehen einen neuen Weg und nutzt die sehr beliebten Kämpfe im Stile des “Ultimate-Fightings” für sich. Ist der Kampf die tatsächliche Auslegung der Bibeltexte? “… so sollst du geben Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.” Vielleicht wäre das auch ein Erfolgsmodell für die Rehabilitation der Jesuitengrabscher, es werden immer Trainingspartner gesucht, die auch die andere Wange hinhalten.

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8 Februar

Spontis Wochenschau #05

Ja ihr seid noch richtig. Jetzt bekommt ihr von dem, der das Wort Regelmäßigkeit in seinen völlig eigenen Maßstäben definiert, wieder eine Wochenschau und diesmal direkt vor den Bug. Eigentlich wollte ich Ricardas Gedanken zu Blogs und Kommentaren noch hier einbringen, möchte das aber in einem eigenen Thema nochmals aufgreifen.  Ganz passend zum Thema ist allerdings das vermutete aussterben von Blogs oder auch Bloggern, das ich aus aktuellem Anlass noch mal aufgreife. Ein paar weitere Gedanken beschäftigen mich dieses Jahr auch noch, so finde ich die Frage interessant ob Blogger, gerne auch Themenverwandte, oder auch Blogger und Kommentatoren auch bei einer realen Zusammenkunft so eloquent miteinander umgehen können. Ich bin mir sicher das auf den zahlreichen Festivals wieder einige “Kollegen” anwesend sein werden, mal sehen ob sich da was arrangieren lässt. Aber das ist mal wieder eine sondersgleiche Abschweifung. Noch ein kleiner Hinweis in fremder Sache, freeqnet hat sich umgezogen. Seine neuen äußert liebreizenden Klamotten sind eine genauere Betrachtung wert, denn sie sind wie immer anders und innovativ und diesmal minimalistisch und Ideenreich. Anstoß wieder selbst einmal etwas zu dekorieren.

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7 Februar

Spontis Wochenschau #04

In der Kürze liegt die Würze. Mit dem Ende des Januar 2010 kommt auch die vierte Wochenschau heraus, die wieder einmal viel zu spät erscheint, wie immer eigentlich. Ich muss unbedingt an meinem Workflow (geiles Wort) arbeiten. Das letzte Wort zum Januar schenke ich persönlichen Bereich meiner Gedanken. Die letzte Januarwoche jedenfalls kommt mit gemischten Gefühlen, denn Zeit erscheint immer schneller. Wie ein Passagier im fahrenden Zug scheint die Welt manchmal an mir vorbeizuschiessen, ein ganzer Monat ist vorbei und hinterlässt das ungute Gefühl nicht genug getan zu haben, für sich oder auch für andere. Etwas wehmütig schaut man immer noch auf das alte Jahr zurück und lässt die eigenen Fehler Revue passieren um 2010 die gleichen nicht noch einmal zu machen. …lese den ganzen Artikel
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26 Januar

Spontis Wochenschau #03

Herrlich. Immer noch ist es schön kalt und frostig, dunkel und schattig. Meine Welt. Eigentlich eine sehr schöne Woche, denn Freitag war die Gelegenheit günstig um einen Tag auszuspannen und am Donnerstag Abend schön in meinem Lieblingsladen abzappeln zu gehen. Pikes sind übrigens im Winter lebensgefährlich, aber das nur am Rande. Rein Thematisch dreht sich diesmal alles um den Schwerpunkt Netzwelt, denn seit ELENA am Start ist, wird im großen Stil gesammelt. Informelle Selbstbestimmung adé.

Neulich habe ich mich mit einem Kollegen unterhalten, der schon seit einer Weile plant einen Internetseite zu eröffnen für die vielen kleinen Programme die er so schreibt, doch er hat Angst vor Abmahnungen, Kontrollen, Gesetzen und juristischen Fallstricken. Zu recht, als Betreibender oder Schreibender ist man leichtes Ziel für die Könige der Abmahnindustrie, einmal nicht aufgepasst, einmal das falsche geschrieben. Grund genug informiert zu sein. Denn Fluch und Segen liegen oftmals sehr nah beieinander. …lese den ganzen Artikel
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17 Januar

Spontis Wochenschau #02

Zack! Vorbei. Der Schnee, die Woche, das eiskalte Wetter und die Zeit, um Getränke aus dem Angebot zu kaufen, denn die sind schon längst vergriffen. Immerhin sind wir am Samstag nach Köln gefahren um den ein oder anderen Kleidungsrückstand aufzuholen. Hat nicht ganz geklappt, es sind da doch nur Socken geworden.  Dafür habe ich wieder eine von diesen scharfen Currywürsten von Currywurstforever zu mir genommen, Schärfegrad: Twilight Zone. Meine bessere Hälfte hat sich versehentlich daran vergriffen und war für den Rest des Nachmittages: “bedient“, wie sie es zu sagen pflegte.

Doch es sollte nicht die einzige Erfahrung bleiben, denn die Schärfe hatte offenbar meiner Uhr nicht bekommen, denn die quittierte ihren Dienst, vermutlich mit leerer Batterie. “Macht ja nichts!“, sagte ich mir, denn von genau diesem Hersteller gibt es ja ein Fachgeschäft mit beschäftigtem Uhrmacher und wenn einer die Batterie wechseln kann, dann der. “Die müssen wir einschicken, den Deckel bekommen wir hier nicht zu.” Ich bin nicht schnell sprachlos zu bekommen, aber so hatte man es geschafft. 2 Wochen Wartezeit für einen Batteriewechsel? Da frage ich lieber nach der Uhrzeit oder folge dem Lauf der Sonne, bis ich wieder bei einem kompetenten Uhrmacher vorbeikomme. …lese den ganzen Artikel
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