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	<title>Spontis &#187; Stöckchen und Paraden</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>These Pikes were made for walking...</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 16:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Zwei-Pikes-zwei-gute-Pikes-das-ist-das-beste-was-es-gibt-auf-der-Welt.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12555];player=img;" title="Zwei Pikes, zwei gute Pikes, das ist das beste was es gibt auf der Welt"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-12558" title="Zwei Pikes, zwei gute Pikes, das ist das beste was es gibt auf der Welt" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Zwei-Pikes-zwei-gute-Pikes-das-ist-das-beste-was-es-gibt-auf-der-Welt-300x281.jpg" alt="" width="240" height="225" /></a>»<em>Der <strong>Fetischismus</strong> (<a title="Latein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Latein">lat.</a> facticius: nachgemacht, künstlich; <a title="Französische Sprache" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Sprache">franz.</a> fétiche: Zauber(mittel)) bezeichnet einen Glauben an übernatürliche Eigenschaften bestimmter auserwählter oder ungewöhnlicher (vorwiegend selbstverfertigter) Gegenstände unbelebter Art und deren Verehrung.</em>« Pikes haben übernatürlich Kräfte, das steht fest. Sie verleihen dem Träger außergewöhnliches Interesse und einen guten Geschmack für Kunst, Kultur, Literatur und gute Musik. Darüber hinaus sorgen sie dem Besitzer einen außergewöhnlichen Sinn für Ästhetik eine ausgeprägte Tiefgründigkeit und einen unverwechselbaren Tanzstil. Kurzum: Pikes sind die Schuhe der Schuhe. Einziger Nachteil: Sie funktionieren nur im Zusammenspiel mit schwarzer Kleidung. Echt jetzt.</p>
<p>Als ich <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gedankenspiel/zeit-ist-kauflich-die-dr-martens-broken-in-kollektion/">meinen Artikel</a> über die Doc Martens schrieb, die künstlich auf »alt« gemacht wurden, griff Karnstein diese Idee schonungslos auf und forderte seine Leser auf, Bilder von ihren Schuhen zu machen und eine Geschichte darüber zu erzählen. »<a href="http://www.otranto-archive.de/szene/zeigt-her-eure-schuh/">Zeigt her eure Schuh”</a>« nennt er diesen Idee. Dieser großartigen Idee bin ich nachgekommen. Sehr gerne sogar.</p>
<p>Man darf es schon als Fügung des Schicksals betrachten, doch die Schuhe von denen ich erzählen möchte, werden bald drei Jahre alt. <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/pikes-gesucht-gefunden-geangelt/">Ich entdeckte sie 2008</a> in einem kleinen Geschäft in Düsseldorf und sehr schnell wurden wir ein unzertrennliches Paar. »<em>Normalerweise trägt man darin noch Schnürsenkel</em>« sagte der Verkäufer, »<em>doch die haben wir früher immer rausgenommen weil wir das spießig fanden.</em>« Nein, spießig sollten die Schuhe natürlich nicht aussehen, deshalb habe ich die Schnürsenkel gleich vor der ersten Benutzung entfernt. Noch in der gleichen Woche wollte ich sie einweihen, standesgemäß in meiner damaligen Gothic-Discothek.<span id="more-12555"></span></p>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Gute-Freunde-sind-nie-allein.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12555];player=img;" title="Gute Freunde sind nie allein"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-medium wp-image-12559" title="Gute Freunde sind nie allein" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Gute-Freunde-sind-nie-allein-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" /></a>Es ist schon ein vertraut schönes Gefühl, wenn man sich die Schuhe an die Füße schnallt und auch wenig mit Arbeit verbunden, bis die Schnallen alle geschlossen sind. Die ersten Schritte auf dem Bürgersteig, wenn der kleine Absatz diese unverwechselbare Geräusche hinterlässt, können ein erhebendes Gefühl sein. Sie tragen sich ungewöhnlich, denn das Leder ist steif und robust, die Sohle glatt und unverbraucht. Der eigene Gang ändert sich, die spitzen Schuhe tragen sich für ungewohnte Füße etwas fremd, beim Treppensteigen auf schmalen Stufen stößt man mit der Spitze oft gegen die nächste Treppenstufe und ärgert sich gleich über die erste Beschädigung, auf glattem Untergrund werden dieses Schuhe schnell lebensgefährlich.</p>
<p>Mit Pikes tanzt man anderes, die Füße gleiten über die Tanzfläche und scheinbar ganz von alleine verändern sich die Bewegungsabläufe. Das klingt jetzt komisch ist aber so, denn im Gegensatz zu den sonst üblichen Stiefeln haben diese Schuhe deutlich weniger Bodenhaftung. Man gleitet, wirkt irgendwie eleganter, geschmeidiger. Eigentlich habe ich dieses Paar Pikes immer getragen, die kleine Sohle war schnell verbraucht und machten einen ersten Besuch beim Schuster notwendig. An ihrem Rücken sind sie aus mir noch unbekannten Gründen besonders beschädigt.</p>
<p>Sylvester 2008 schauten die Spitzen dem Feuerwerk zu und begrüßten das neue Jahr, doch als Anfang 2009 der erste Schnee auf den Boden liegen blieb wurde schnell klar: Pikes und Schnee sind eine gefährlich Kombination! Trotz einer gewissen Sorgfalt und ein einem Gang wie auf rohen Eier habe ich mich damit 4mal auf die Nase gelegt und den Entschluss gefasst, im Schnee wieder auf Stiefel zurückzugreifen. Doch kaum war die Schneeschmelze im Gange, waren wir wieder ein Paar. Wir fuhren zum <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/mera-luna-2009-tag-1-die-anreise/">Mera Luna 2009</a> und jubelten vor der Bühne, in London erkundeten wir gemeinsam die Pfade vergangener Zeiten und besuchten einen Friedhof, wir wurden gemeinsam staubig als wir auf dem Mittelaltermarkt wanderten und überraschten beim offiziellen Anlass meiner bestandenen Meisterprüfung unter der Anzughose die anwesenden Absolventen.</p>
<p><strong>Zwischendurch</strong></p>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Alltagsdocs.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12555];player=img;" title="Alltagsdocs"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-12560" title="Alltagsdocs" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Alltagsdocs-300x273.jpg" alt="" width="210" height="191" /></a>Und zwischendurch, wenn das Wetter es nicht zulässt, oder der Untergrund einen Einsatz von Pikes unmöglich macht, trage ich ein Paar Docs, wahlweise auch Ranger, je nach dem. Aber die Docs sind ja nun mal der Auslöser für diesen Anflug von Schuh-Fetischismus, deswegen stelle ich euch meine beiden gerade erst ausgezogenen Martens vor. Gekauft habe ich sie 2009 in London, es handelt sich dabei um die sogenannten 1490er Vintage, eine von den Paaren, die seit neuestem wieder in England gefertigt werden und nicht, wie die übrigen Schuhe, im Ausland. Ich mag sie, denn immer wenn es witterungsbedingte Unwägbarkeiten gab, standen sie mir gut zu Fuß. Belohnt habe ich sie, wie auch alle meine übrigen Schuhe, mit Pflege und Schuhcreme.</p>
<p>Kurioserweise sind die Docs mit mehr negativen Erinnerungen behaftet, was aber sicher nur Zufall sein kann, oder? Mit diesem Paar bin ich auf der Autobahn liegengeblieben und habe bestimmt 6 mal den Zug verpasst. In diesen Schuhen ging ich zum Arzt, als ich mir den kleinen Finger in der Kofferraumklappe meines Auto gequetscht habe, mit diesem Paar half ich einer guten Freundin beim ausräumen ihrer abgebrannten Wohnung. Außerdem muss ich sie schon gefühlte 20mal duschen, nachdem ich im angrenzenden Park in einer natürliche Tretmine gelaufen war.</p>
<p>Aber nein, obwohl Scheiße am Schuh war, sind die Schuhe nicht scheiße. Ich mag sie. Sie sind die treuen, die zuverlässigen, die robusten. Sie springen immer dann ein, wenn es den Pikes zu heikel wird, wenn sie fürchten, sie könnte schmutzig werden, wenn sie meinen, dass es nicht zu erleben gibt.<br />
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		<title>Jetzt schon Tradition: Blogger-Adventskalender 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 14:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Adventskalender. Eine recht junge Tradition, die zunächst mit 24 Bildern an der Wand oder Kreidestrichen an der Tür erstmals im 19. Jahrhundert zu finden sind. Christlich angelehnt (es geht ja schließlich Weihnachten entgegen) entwickelt sich diese Idee aber sehr schnell zum kommerziellen Dauerbrenner. 1958 gab es die ersten mit Schokolade gefüllten Kalender, die natürlich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/11/Advent-Advent-ein-Lichtlein-brennt.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8113];player=img;" title="Advent Advent ein Lichtlein brennt"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-8115" title="Advent Advent ein Lichtlein brennt" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/11/Advent-Advent-ein-Lichtlein-brennt-150x84.jpg" alt="Aventskalender von funkygog" width="150" height="84" /></a>Adventskalender. Eine recht junge Tradition, die zunächst mit 24 Bildern an der Wand oder Kreidestrichen an der Tür erstmals im 19. Jahrhundert zu finden sind. Christlich angelehnt (es geht ja schließlich Weihnachten entgegen) entwickelt sich diese Idee aber sehr schnell zum kommerziellen Dauerbrenner. 1958 gab es die ersten mit Schokolade gefüllten Kalender, die natürlich auf Kinder zugeschnitten waren und auch in meiner Kindheit an der Wand prangerten. Die ganze <a href="http://www.sellmer-verlag.de/adgesch.htm">Geschichte des Adventskalenders findet ihr hier</a>.</p>
<p>In der späten Jugend verschwand diese Tradition aus meinem Leben um mich  durch meine erste große Liebe wieder einzuholen, denn Mädchen stehen  auf Adventskalender und so überraschte man mich im zarten Alter von 20  wieder mit einem Adventskalender. Diesmal selbst gebastelt und voller  kleiner Aufmerksamkeiten, die wir Männer in unsere Spät-pubertären Phase überhaupt noch nicht einordnen können. Natürlich wünschten sich die Damen eine ebenso  schönen Kalender, was sie auf Nachfrage »<em>Willst du etwa auch einen  Adventskalender?</em>« aber vehement abstritten. Frauen verstand ich damals noch nicht und so nahm ich die Ablehnung natürlich für bare Münze, was  sich aber im Laufe der Zeit als Fehler erwies. Ja, Frauen möchten auch  Adventskalender, selbst wenn sie es abstreiten.  Heute verstehe ich  Frauen immer noch nicht richtig, weiß aber das hinter einem Nein oft ein Ja  steckt.<span id="more-8113"></span></p>
<p>2009 eröffnete <a href="http://blog.funkygog.de/">funkygog</a> seinen ersten Online-Kalender für die bloggende Zunft und da ich Gordon und auch seine Ideen mag, werde ich auch dieses Jahr wieder mit von der Partie sein. Bei <a href="http://adventadvent.einlichtleinbrennt.de/">Advent, Advent ein Lichtlein brennt</a> geht es nicht nur um das öffnen von schnöden Türchen sondern auch um einen Gewinn, den hinter jedem Türchen ist ein Hinweis verborgen der letztendlich zur gesuchten Lösung führen sollte. Als Gewinn winken zahlreiche Kleinigkeiten, die von den teilnehmenden Blogs gespendet werden.</p>
<p>Wer noch mitmachen möchte hat dazu noch ausreichend Gelegenheit, es gibt noch freie Türchen. Dazu besucht einfach die <a href="http://adventadvent.einlichtleinbrennt.de/lieber-blogger/">Anmeldeseite des Kalenders</a> und lasst euch ein Nummer zuteilen, ganz so wie beim Amt. Sinn und Zweck ist übrigens nicht nur ein möglicher Gewinn, sondern natürlich auch zusätzliche Verlinkung (wir wollen ehrlich bleiben) und die Möglichkeit, neue Blogs kennenzulernen. Bei mir hat sich bereits nach einer Teilnahme ein gewisses Traditionsgefühl eingestellt.<br />
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		<title>Mixtape-Wichteln endgültig</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 13:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich nickend vor dem Bildschirm sitze, hat das eigentlich nur zwei Gründe. Entweder höre ich ein gutes Lied zu dem ich meinen Kopf rhythmisch bewege, oder ich verleihe meiner Zustimmung für gelesenes einen körperlichen Ausdruck. So wie bei endgueltig’s Idee zum Mixtape-Wichteln, denn auch ich habe damals nach der Schule vor dem Radio geklebt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/mixtape-wichteln.jpg" rel="shadowbox[sbpost-7304];player=img;" title="mixtape-wichteln"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-7305" title="mixtape-wichteln" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/mixtape-wichteln.jpg" alt="" width="210" height="210" /></a>Wenn ich nickend vor dem Bildschirm sitze, hat das eigentlich nur zwei Gründe. Entweder höre ich ein gutes Lied zu dem ich meinen Kopf rhythmisch bewege, oder ich verleihe meiner Zustimmung für gelesenes einen körperlichen Ausdruck. So wie bei endgueltig’s Idee zum <a href="http://www.endgueltig.com/2010/08/23/mixtape-wichteln/">Mixtape-Wichteln</a>, denn auch ich habe damals nach der Schule vor dem Radio geklebt, um mir die besten Lieder von WDR 1 (da hieß es noch nicht Einslive) mitzuschneiden.</p>
<p>Ich habe mich immer ganz schrecklich darüber geärgert, wenn der blöde Moderator dazwischen gelabert hat, oder der Anfang bzw. das Ende durch irgendwelchen Unsinn verstümmelt wurden. Ich glaube ich habe »Depeche Mode — Nothing« geschätzte 20-mal mitgeschnitten, bevor ich eine Version mein Eigen nennen konnte, die ich auch nur annähernd auf einem Mixtape präsentieren konnte.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: Leider fiel dieses Tape einem überhitzten Kassetten-Rekorder im Freibad zum Opfer, die gute Nachricht: Einige Tage später belohnte mich meine Schwester zu meinem 15. Geburtstag mit der CD »Music for the Masses«.</p>
<p>Jetzt ist es Zeit das Mixtape in die Version 2.0 zu erheben, was Sascha in seinem Blog wie folgt erklärt:</p>
<blockquote><p>1. Jeder der Lust hat hinterlässt einfach einen Kommentar.<br />
2. Wenn die Anmeldephase vorbei ist (und dann ja ganz viele dabei sind)  werde ich ein Thema bestimmen. Eventuell kann ich auch abstimmen lassen  und einfach mehrere Vorschläge machen.<br />
3. Dann gebe ich den Startschuss und ihr mixt ein Tape (natürlich eher eine CD) und brennt sie, tütet sie ein und<br />
4. versendet sie.<br />
5. Als Dank gibt es ein Mixtape für euch.</p></blockquote>
<p>Bis zum 05.09. hat man Zeit bei Endgueltig einen Kommentar zu hinterlassen. Es sei darauf hingewiesen, das nicht nur Blogger an dieser Aktion teilnehmen können, sondern alle, die lieber Musik für sich sprechen lassen. Ob ich mitmache oder nicht, könnt ihr euch sicherlich denken.</p>
<p>(via <a href="http://blog.freeqnet.de/2010/08/27/endgueltiges-mixtape-wichteln/">freeQnet</a>)<br />
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		<title>Das Kind in dir - Kindergeburtstage</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon eine ganze Zeit habe ich die Aktion Das Kind in Dir von Heuni in meinem Google-Feed-Reader und immer wieder erfreue ich mich an den kleinen Anekdoten die es aus den Tiefen mancher Teilnehmer zaubert. In der 10. Jubiläumsrunde geht es Heuni um die Kindergeburtstage die man gefeiert hat, eine Gelegenheit das Internet mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-5540" title="Heuni Das Kind in Dir" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/logo.jpg" alt="Das Kind in Dir" width="352" height="94" />Schon eine ganze Zeit habe ich die Aktion <a href="http://www.heunihome.de/das-kind-in-dir-projektbeschreibung/">Das Kind in Dir von Heuni</a> in meinem Google-Feed-Reader und immer wieder erfreue ich mich an den kleinen Anekdoten die es aus den Tiefen mancher Teilnehmer zaubert. In der <a href="http://www.heunihome.de/2010/07/17/jubilaeum-das-kind-in-dir-abschnitt-10/">10. Jubiläumsrunde</a> geht es Heuni um die Kindergeburtstage die man gefeiert hat, eine Gelegenheit das Internet mit einer Anekdote zu versorgen, die mir just in den Sinn gekommen ist.</p>
<p>Kindergeburtstage sind ein beinahe traumatisches Erlebnis, denn ich habe eigentlich nie Kindergeburtstage gefeiert und beinahe traumatisch, weil ich darunter eigentlich nie gelitten habe und noch bis heute nicht leide. Ich muss dazu etwas weiter ausholen. Natürlich weiß nicht wirklich jemand, wann sein erster Geburtstag gefeiert wurde, oder wann man seine ersten Kerzen dazu ausgeblasen hat — denn in dieser frühzeitlichen Entwicklung seiner Persönlichkeit ist man ja eher das Opfer seiner Erziehungsberechtigten. Die haben in meinem Fall keinen wirklichen Wert darauf gelegt mich auf meinem Geburtstag in Szene zu setzen, Weihnachten waren eigentlich die Feiertage der Feiertage. So erinnere ich mich erstmals an eine Geburtsfeier als ich im Kindergarten war, mehr dunkel, aber aus Erzählungen formt sich daraus ein Bild.<span id="more-6976"></span></p>
<p>Ich habe als Kind immer sehr darunter gelitten, das meine Eltern nicht im Besitz eines Führerscheins und demzufolge auch nicht im Besitz eines Kraftfahrzeuges waren, denn im Kindergarten vergleicht man sich mit anderen Kinder auch anhand der Statussymbole der Eltern. So habe ich dann versucht, das zu kompensieren in dem ich erzählte, wir hätten 7 Fernseher, was die Kinder aus dem Kindergarten natürlich sehen wollten und — ihr könnt es euch denken — bitter enttäuscht wurden.  So kam es wohl, das ich nie viele Freunde hatte und auch mein erster Geburtstag den ich feierte war eher dürftig besucht. Ganze 6 Seelen versammelten sich um unsere großen weißen Wohnzimmertisch, immerhin stilecht mit Hütchen, bunten Servietten, Kuchen und Kakao, dazu eine bemühte Mutter und eine eher genervte Schwester. Viel mehr ist davon eigentlich nicht hängen geblieben, denn danach feierte ich meine Geburtstage nicht mehr im klassischen Sinne, sondern eher im kleinsten Kreis. Intim möchte man sagen.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, meine Eltern feierten ihre Geburtstage auch eher sporadisch und sehr minimalistisch, meine Schwester ebenso. Ich habe es also nie wirklich anders kennengelernt und vermisse deshalb auch keine Erinnerungen daran. Als Kind genoss ich lediglich die Privilegien, die einem an seinem Geburtstag eingeräumt wurden: Essen nach Wunsch, lange aufbleiben, ungehemmt Fernsehen gucken und natürlich Geschenke, möglichst eingepackt und kindgerecht. Mir konnte man mit Lego immer eine Freude machen, später kamen Bücher und Hörspiele von TKKG und den drei Fragezeichen dazu. Lenkende Geschenke, wie andersartige Literatur und Prosa habe ich mit Missachtung gestraft.</p>
<p>Als Jugendlicher empfand ich Geburtstagspartys sogar als uncool und habe mich in meiner Selbstfindungsphase auch nicht wirklich gestört. Geschenke in Form von Geld gewannen nun zunehmend an Attraktivität. Zu meinem 18. Geburtstag schenkten meine Eltern mir das Geld für den Führerschein, mein zu dieser Zeit wichtigstes Geschenk, gerade vor dem Hintergrund jahrelanger Radfahrerei. Auch wenn es komisch klingt, ich feiere meine Geburtstage immer noch nicht gerne. Bis auf einige fremd organisierte Feiern, die ich natürlich nicht ablehne, ist alles so geblieben wie es einmal war. Ich bin neugierig, wie es den anderen Teilnehmern heute ergeht.<br />
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		<title>Das Kind in Dir - Urlaub mit den Eltern</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 15:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen und Paraden]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Das Kind in Dir]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist Heunis Serie Das Kind in Dir in der fünften Runde angelangt und schon einige male an mir Vorbeigezogen, ich möchte aber diese Runde wieder dabei sein, denn es geht um den gemeinsame Urlaub mit den Eltern, den ich ganz besonders in Erinnerung habe, denn wir sie jedes Jahr zum gleich Ort gefahren den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/logo.jpg" rel="shadowbox[sbpost-6115];player=img;" title="Heuni Das Kind in Dir"><img class="alignleft size-full wp-image-5540" style="float: left;;  float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" title="Heuni Das Kind in Dir" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/logo.jpg" alt="Das Kind in Dir" width="352" height="94" /></a>Mittlerweile ist Heunis Serie <strong>Das Kind in Dir</strong> in der <a href="http://www.heunihome.de/2010/04/10/das-kind-in-dir-abschnitt-5/">fünften Runde</a> angelangt und schon einige male an mir Vorbeigezogen, ich möchte aber diese Runde wieder dabei sein, denn es geht um den gemeinsame Urlaub mit den Eltern, den ich ganz besonders in Erinnerung habe, denn wir sie jedes Jahr zum gleich Ort gefahren den Schwarzwald.</p>
<p>Meine Eltern hatten nie ein Auto und auch keinen Führerschein, so verreisten wir stets mit dem Zug. Ich empfand die Zugreise immer als besonders spannend, denn die Zugstrecke zum Schwarzwald führt zu großen Teilen direkt am Rhein entlang und gehört für mich auch heute noch zu eine der schönsten Zugstrecken in Deutschland. Von Freiburg aus schlängelt sich der Zug geschickt durch die Täler des Schwarzwaldes um viele spannende Tunnel und einige Höhenmeter hinter sich zu lassen. Es gab für mich als Kind nichts aufregenderes als das Pfeifen des Zuges bevor er für Sekunden in der Dunkelheit verschwindet oder sich in den Hang eingebettet durch Täler und Schluchten schlängelt. So fuhren wir jedes Jahr in den Urlaub, der uns nicht nur an immer den gleichen Ort führte sondern auch in die gleiche Unterbringung, einen kleinen Bauernhof in Saig nahe dem Örtchen Lenzkirch.<span id="more-6115"></span></p>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/Mit-Dad-beim-wandern.jpg" rel="shadowbox[sbpost-6115];player=img;" title="Mit Dad beim wandern"><img class="alignright size-medium wp-image-6121" style="float: right;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" title="Mit Dad beim wandern" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/Mit-Dad-beim-wandern-201x300.jpg" alt="Mit Dad beim wandern" width="201" height="300" /></a>Wandern stand dabei immer im Mittelpunkt der Reise und als Kind hatte man natürlich nur beschränkte Möglichkeiten darauf Einfluss zu nehmen. Meine Begeisterung hielt sich natürlich in verständlicherweise kleinen Rahmen, gerade wenn es bergauf oder bergab ging. Aber irgendwie und vor allem rückblickend war das ein schöne Zeit. Der Urlaub auf dem Bauernhof entpuppte sich nämlich als Mekka für Abenteuerlustige Jungs wie mich, bei dem schon mal ein Bollerwagenausflug am Hang im örtlichen Krankenhaus mit einer Platzwunde endete. Der Bauer fand Gefallen an mir, weil ich zupacken konnte und nicht vor körperlichem Gesamteinsatz zurückschreckte. Belohnt wurde das immer mit einer Fahrt auf dem Sozius seines Porsche-Treckers in den nahe gelegenen Wald wo ich ihm beim Bäumefällen assistieren durfte. Ich war zwar zum Gefallen meiner Mutter von oben bis unten mit Baumharz bedeckt, dafür war ich als selig und müde.</p>
<p>Highlight war aber immer das Reisen und so kam es, das ich bei einer Rückreise für eine besondere Anekdote sorgte: Die Bäuerin gab mir 5 DM mit auf den Weg, damit ich mir am Bahnhof meine heiß geliebte »Bluna-Limonade« besorgen konnte. Doch am Bahnhof packte mich wohl der Ehrgeiz und ich fasste den Plan, meinen Eltern eine Freude zu machen. Auf der Toilette der Bahnhofskneipe, in der wir auf den Zug warteten, fand ich einen Automaten vor, den ich fälschlicherweise für einen Erfrischungstücherspender hielt. Die nassen kleinen Lappen waren bei uns sehr beliebt so dass ich mich entschloss mich mit einer Packung zum Preis von 5 DM an der Reise zu beteiligen. Mit den Worten »<em>Hier ist mein Beitrag zur Reise!</em>« knallte ich meinen Eltern die Packung auf den Tisch. Sichtlich erschrocken blickten sich meine Eltern an und sondierten dann, ob das schon jemand der anderen Anwesenden mitbekommen hatte. Meine Mutter flüsterte meinem Vater zu: »<em>Das erklärst DU ihm jetzt aber…</em>«. Und so kam es, das ich Pariser nicht mehr für Einwohner einer Stadt hielt, sondern für Regenmäntel des männlichen Gliedes.</p>
<p>Mit 14 machte ich dann meine ersten »eigenen« Reisen im Rahmen einer Jugendfreizeit, auf den Schwarzwald konnte ich eine Zeit lang verzichten. Doch vor ein paar Jahren zog es mich aus mir noch unbekannten Gründen dorthin zurück um in den eigenen Pfaden der Jugend zu wandeln und all die Dinge zu machen, die ich als Kind im Urlaub mit meinen Eltern nie machen durfte.<br />
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		<title>Das Kind in Dir - Hörspiele</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 14:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen und Paraden]]></category>
		<category><![CDATA[Das Kind in Dir]]></category>
		<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>
		<category><![CDATA[John Sinclair]]></category>
		<category><![CDATA[TKKG]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzten Ausgaben von Heunis Projekt Das Kind in Dir (Projektbeschreibung) habe ich leider aus Zeitmangel und Lustmangel sausen lassen müssen, möchte jetzt aber wieder Quereinsteigen, da mich der vierte Abschnitt mit dem Thema Hörspiele besonders fasziniert hat. Begleitet haben mich Hörspiele seit ich etwa 7 Jahre alt war, aber eher noch unbewusst, ich musste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/logo.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5931];player=img;" title="Heuni Das Kind in Dir"><img class="alignleft size-full wp-image-5540" style="float: left;;  float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" title="Heuni Das Kind in Dir" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/logo.jpg" alt="Das Kind in Dir" width="352" height="94" /></a>Die letzten Ausgaben von Heunis Projekt <strong>Das Kind in Dir</strong> (<a href="http://www.heunihome.de/das-kind-in-dir-projektbeschreibung/">Projektbeschreibung</a>) habe ich leider aus Zeitmangel und Lustmangel sausen lassen müssen, möchte jetzt aber wieder Quereinsteigen, da mich der <a href="http://www.heunihome.de/2010/03/21/das-kind-in-dir-abschnitt-4/">vierte Abschnitt mit dem Thema Hörspiele</a> besonders fasziniert hat. Begleitet haben mich Hörspiele seit ich etwa 7 Jahre alt war, aber eher noch unbewusst, ich musste mir die Platten von Hui Buh, die meine Schwester gehört, hat einfach reinziehen — schließlich lebten wir in einem Zimmer. Etwas später begeisterte auch ich mich für Hörspiele, aber dazu möchte ich zunächst etwas ausholen — keine Angst, ich nehme nur einen Arm.<span id="more-5931"></span></p>
<p>Es gibt so einige Dinge für ihre Kinder, die sich so manche Eltern wünschen. Bei meiner Mutter hatte es sich eingebürgert, das sie einmal im Jahresquartal ein Shoppingtour mit ihren Freundinnen nach Düsseldorf machte, um es sich mal einen Tag so richtig gut gehen zu lassen und nach Herzenslust einzukaufen. Genauso hatte es sich eingebürgert, das ich immer darum bettelte, mir etwas mitzubringen von diesen Touren. Als begeisterter Leser bekam ich also in schöner Regelmäßigkeit Bücher geschenkt, die ich mehr oder weniger spannend fand. Die unendliche Geschichte und Momo waren aber keine Geschichten für einen heranwachsenden Burschen wie mich. Irgendwann landete dann ein Buch von den drei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_drei_%3F%3F%3F">???</a> in meinen Händen, das ich zunächst komisch und dann immer spannender in Erinnerung habe. Über eine geschickt eingelegte Werbekarte bin ich dann auch auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TKKG">TKKG</a> gestoßen, die ich gleichsam spannend fand — vielleicht auch weil hier ein lokalerer Bezug herzustellen war.</p>
<p>Aber lesen war mir immer zu anstrengend, als meine Schwester mir das erste ??? Hörspiel schenkte und meine Eltern den dazugehörigen Kassettenrekorder (Weihnachten 1982 glaube ich) war es um mich geschehen. Die Freizeit, die ich in unserem Zimmer verbrachte gehörte Lego und diesen Hörspielen. Ganz zum Leid meiner Schwester, denn die konnte sich damit leider überhaupt nicht identifizieren.</p>
<p>Wenn ich krank war, habe ich mir die Zeit mit unzähligen Hörspielen vertrieben die ich mir dann auch von meinem Taschengeld zulegte, oder aber auch mit Freunden und Klassenkameraden tauschte. Ich bin mir unsicher, welche der beiden Serien ich besser fand. Die Geschichten der drei ??? fand ich eine Idee besser (allein die Tatsache, das sie ihr Büro auf dem Schrottplatz hatten und das über eine Rutsche zu erreichen war fand ich klasse) und mit den Geschichten rund um TKKG konnte ich mich besser selber wiederfinden. Die Geschichten um den <em>Phantomsee</em> (siehe oben) oder auch die des <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5rXThstOKa0">Kapartenhundes</a> habe ich x-mal gehört.</p>
<p>Und ja, ich glaube ich war ein bisschen verknallt in Gabi, wollte so schlau sein wie Karl, so gut aussehend wie Tarzan und habe über Klößchen immer gelacht. Als ich vom Kind zum Jugendlichen mutierte, fand ich natürlich all das kindisch und albern, die Leidenschaft für Hörspiele aber nicht. Langsam aber sicher bin ich dann auf Gruselgeschichten umgestiegen, vor allem die von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geisterj%C3%A4ger_John_Sinclair">John Sinclair, dem Geisterjäger</a>. Hier erfolgte der Zugang aber zunächst über die mehr als großartigen Hörspiele, die Romane habe ich versucht, leider konnte ich mich dafür nicht begeistern. Glücklicherweise gab es die Touren meiner Mutter immer noch, außerdem hatte sie sich wohl mit der Tatsache abgefunden, mich nicht zum lesen animieren zu können. Und so wurde ich regelmäßig mit gruseligen Hörspielen versorgt.<br />
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		<title>Projekt Stimulus - Interpretation Runde 1</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen und Paraden]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt Stimulus]]></category>
		<category><![CDATA[wahrnehmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stimulus, das ist ein Reiz der im menschlichen Sinne zu einer Wahrnehmung und Reaktion führt. Sehr interessant fand ich die Adäquaten und Inadäquaten Reize von denen in der Beschreibung im Wikipedia-Artikel zum Stimulus zu lesen ist. »Inadäquate Reize können ebenfalls eine Potentialänderung hervorrufen. Sie sind Reize, die der Sinnesszelle nicht entsprechen und somit nur mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/cover_stimulus.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5840];player=img;" title="Projekt Stimulus"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-5841" title="Projekt Stimulus" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/cover_stimulus-150x70.jpg" alt="Brille auf einem Buch" width="150" height="70" /></a>Stimulus, das ist ein Reiz der im menschlichen Sinne zu einer Wahrnehmung und Reaktion führt. Sehr interessant fand ich die Adäquaten und Inadäquaten Reize von denen in der Beschreibung im Wikipedia-Artikel zum Stimulus zu lesen ist. »<em>Inadäquate Reize können ebenfalls eine Potentialänderung hervorrufen. Sie sind Reize, die der Sinnesszelle nicht entsprechen und somit nur mit hoher Energie oder gar keine Erregung auslösen.</em>« So wie schlechte Musik zum Beispiel, die ich ab sofort als inadäquaten Reiz kategorisieren werde. Es gibt Tage, an denen liebe ich die Deutsche Sprache.</p>
<p>Die schwarze Perle der Nordsee Stoffel, die üblicherweise auf dem Blog <a href="http://www.mahltied.com">Mahltied</a> zu lesen ist, hat sich zum Stimulus ein Projekt ausgedacht, bei dem es darum geht den Reiz eines Wortes in eigene Bedeutung umzusetzen, welches Medium man dabei benutzt spielt eigentlich keine Rolle. Obwohl sie in der <a href="http://www.mahltied.com">Vorstellung zum Projekt</a> behauptet, die Regeln wären einfach, habe ich zwei Anläufe gebraucht um einen mir verständlichen Konsens zu bilden, was aber auch an meinen eingeschränkt geistigen Fähigkeiten liegen mag. Wie auch immer, Stoffel erklärt ihr Projekt jedenfalls so:</p>
<blockquote><p>Ich gebe Euch in jeder Runde eine Bedeutung vor und Ihr sucht ein passendes Synonym dafür und setzt es in Bild-, Ton-, Video- oder Textform um. Dafür habt Ihr 2 Wochen Zeit, ich denke dieser Zeitrahmen ist für die Umsetzung in einem machbaren Rahmen. Natürlich könnt Ihr auch nachreichen oder Runden aussetzten.Ein Beispiel:<br />
<strong>Bedeutung:</strong> Bezeichnung für einen Reiz, der eine Reaktion auslöst.<br />
<strong>Synonym(e):</strong> Anregung, Anreiz, Antrieb.</p></blockquote>
<p>Im ersten Schritt gibt Stoffel also die Umschreibung eines Begriffes vor, das man in eigene Bedeutungen umsetzt. Die Aufgabe zu Runde 1 lautet, etwas wahrnehmbares, das eine bestimmte Bedeutung hat in eigene Form umzusetzen. Ich erlaube mir, das in musikalischer Art umzusetzen und ich hoffe, den Kern des Projektes damit zu treffen. <span id="more-5840"></span></p>
<h3>Runde 1 - Etwas Wahrnehmbares mit Bedeutung</h3>
<p>Wahrnehmung ist eigentlich alles, was über einer der Sinne bei uns ankommt. Musik, die wir hören, nehmen wir zunächst einmal über die Ohren auf. Doch was danach geschieht ist so unterschiedlich wie der Mensch, der sie aufnimmt. Ich verbinde Musik immer mit Ereignissen und auch mit ganz besonderen Wahrnehmungen, das möchte ich für die erste Runde des Projektes am Song <strong>Cry little Sister</strong> von <em>Gerard McMann</em> festmachen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FTdF7dvNCDo">http://www.youtube.com/watch?v=FTdF7dvNCDo</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FTdF7dvNCDo"><img src="http://img.youtube.com/vi/FTdF7dvNCDo/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Januar 1988. Es ist kalt, aber heute zittere ich mehr als sonst. Ich stehe in einer langen Schlange vor dem Kino und warte darauf, eingelassen zu werden. The Lost Boys, einen Film den ich seit einem Artikel in der Bravo unbedingt sehen möchte.  In der Schule gibt es eigentlich kein anderes Thema mehr, man erzählt davon, wer man am liebsten sein wollte, Corey Haim, Jason Patric oder Corey Feldman. Ich wollte immer Kiefer Sutherland sein, der Bösewicht und Anführer der wilden Vampirgang. Gleich bin ich dran, nur noch 4 Leute vor mir und so langsam bekomme ich Zweifel, eingelassen zu werden, denn ich bin 13 und der Film ist erst ab 16. Wie sehr wünscht man sich in diesem Alter ein paar Jahre älter zu sein, 16 oder gar 18 Jahre alt zu sein um alles das zu machen, was nicht erlaubt ist. Noch 2 Leute. Ich werde immer nervöse, ich habe mir extra die großen Ohrringe meiner Schwester ausgeborgt und meine Martens angezogen, denn große Ohrringe und schwarze Martens trauen sich sonst nur die großen Jungs.</p>
<p>Ich bin drin, sitze im wackligen Stuhl und habe meine Hände fest in die Armlehnen gekrallt. Der Vorhang öffnet sich und die Titelmelodie beginnt. Ich bekomme ein Gänsehaut die ihren Namen verdient, Minutenlang immer neue Schübe dieses Gefühls von innerer Spannung und Aufregung.  Diesen Film habe ich ganz anders Wahrgenommen als jeden Film den ich mir später angeschaut habe, er hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Ich bekomme heute immer noch eine Gänsehaut, wenn ich diesen Film sehe. <strong>Wahrnehmung</strong> steht bei mir also auch für <strong>Täuschung</strong>, denn manchmal täuscht einen die Wahrnehmung — im Kino war es gar nicht kalt.<br />
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		<title>Das Kind in Dir - Abschnitt 1</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 12:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stöckchen und Paraden]]></category>
		<category><![CDATA[Das Kind in Dir]]></category>
		<category><![CDATA[Lego]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Heuni, von dessen Blog ich bei Konna erfahren habe, hatte die Idee zu einer Blogparade die sich mit der eigenen Kindheit beschäftigt. Heuni gibt jeweils ein Thema vor, mit dem wir uns im Sinne unserer Kindheit beschäftigen. Und da das schwelgen in kindlichen Erinnerung eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist um dem fortschreitenden Alter wenigstens im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/logo.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5537];player=img;" title="Heuni Das Kind in Dir"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-5540" title="Heuni Das Kind in Dir" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/logo.jpg" alt="Das Kind in Dir" width="352" height="94" /></a>Der <a href="http://www.heunihome.de/">Heuni</a>, von dessen Blog ich bei <a href="http://www.gedankendeponie.net/">Konna</a> erfahren habe, hatte die Idee zu einer Blogparade die sich mit der eigenen Kindheit beschäftigt. Heuni gibt jeweils ein Thema vor, mit dem wir uns im Sinne unserer Kindheit beschäftigen. Und da das schwelgen in kindlichen Erinnerung eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist um dem fortschreitenden Alter wenigstens im Kopf Einhalt zu gebieten. Meine Kindheit ist mit Musik verknüpft, das bedeutet, das ich Erinnerungen an bestimmte Gegebenheiten mit Musik verknüpfe und sie mir dadurch leichter merken kann. Daher möchte ich diese Blogparade mit den Titeln von Musikstücken schmücken, die mir beim schreiben in den Sinn gekommen sind. <a href="http://www.heunihome.de/2010/01/30/das-kind-in-dir-abschnitt-1/">Im ersten Abschnitt geht es um Spielsachen</a>.</p>
<p><strong>Kindheit und Spielsachen</strong> sind so eng miteinander verknüpft wie Regen und Wolken, das gehört zu Kindheit irgendwie dazu. Umfang und Art des Spielzeugs hängt neben dem Geldbeutel der Eltern auch von persönlichen Vorlieben und Prägungen ab, die wir durch die Gesellschaft und unser Umfeld erhalten. Wer selber einmal in die Haut seiner Kindheit schlüpfen möchte, dem sei die <a href="http://www.heunihome.de/2010/01/26/das-kind-in-dir-projektbeschreibung/">Blogparade von Heuni</a> ans Herz gelegt. Genug davon, kommen wir zur Sache:<span id="more-5537"></span></p>
<h3 class="postheader">Lego</h3>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/lego-bausteine.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5537];player=img;" title="lego-bausteine"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-thumbnail wp-image-5538" title="lego-bausteine" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/lego-bausteine-150x112.jpg" alt="Bunte Lego Bausteine" width="150" height="112" /></a>(<em>Musik: <a href="http://www.dailymotion.com/video/xdo7dy_roxy-music-avalon_music">Roxy Music — Avalon</a></em>) Wenn ein Spielzeug meine Kindheit maßgeblich geprägt hat, dann die bunten Bauklötze aus Dänemark. Meine 8 Jahre ältere Schwester hatte bereits in ihrer Kindheit eine anschauliche Sammlung aufgebaut, die zum größten Teil aber aus einfach Grundelementen bestand, durch mich vergrößerte sich die Sammlung um Technik-Elemente. So braucht man für eine anständige Lego-Stadt, wie ich sie mit meiner Schwester immer gemeinsam aufgebaut habe, zunächst einmal Straßen. Daher boten sich diese grauen, viereckigen Elemente an auf der ein Straße nebst Grundflächen für eine anständige Bebauung zur Verfügung standen. Die Rollenteilung zwischen meiner Schwester und mir war deutlich geschlechterorientiert. Während sie sich vorwiegend um die Gestaltung von Häusern, Parks und Bepflanzung kümmerte, sorgte ich für Fahrzeuge, Fabriken und Maschinen. Als meine Schwester in die Pubertät verschwand, erweiterte ich meine Sammlung mit vielen Lego-Technik Elementen (unter anderem der pneumatische Bagger und der vollgefederte Rennwagen) und konzentrierte mich auf den Bau von komplexen Maschinen. Ein Glaubenskrieg zwischen Lego und Playmobil ist übrigens nie entbrannt, denn für Playmobil habe ich mich nie interessiert. Einige meiner Freunde setzten auf Playmobil, doch ich fand das immer doof und langweilig.</p>
<h3 class="postheader">C128</h3>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/c128-startbildschirm.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5537];player=img;" title="c128 startbildschirm"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-5539" title="c128 startbildschirm" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/c128-startbildschirm-150x89.jpg" alt="c128 startbildschirm" width="150" height="89" /></a>(<em>Musik: <a href="http://www.dailymotion.com/video/x2s5a1_kraftwerk-musique-non-stop_music">Kraftwerk — Musique non Stop</a></em>) 1985 war es dann soweit, der erste Computer erhielt Einzug in mein Kinderzimmer und degradierte Lego zu einer Erinnerung. Schon 1 Jahr zuvor entdeckte ich das faszinierende daran und war nach der Schule immer bei einem Ortsansässigen Elektro-Markt und habe dort an den ausgestellten Computern gespielt, das hat man früher so gemacht. Bis zum Geschäftsschluss war ich für meine Eltern eigentlich unsichtbar und habe einen Teil meiner Freizeit dort verbracht. Weihnachten 1985 waren es meine Eltern dann leid und schenkten mir (schon 1 Tag vorher) einen C128 mit Monitor und eine Floppy 1571 nebst einem Joystick (Competition Pro). Schweineteuer war das und meine Eltern kündigten an: »<em>Jetzt kriegst du aber 2 Geburtstage und 2 Weihnachten nichts mehr!</em>«, das fatale daran war: Sie hielten sich dran. Aber mir war das egal, ich hatte was ich wollte.</p>
<h3 class="postheader">BMX</h3>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/3451976540_58fdca0338_b.jpg" rel="shadowbox[sbpost-5537];player=img;" title="BMX Sprung"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-thumbnail wp-image-5541" title="BMX Sprung" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/3451976540_58fdca0338_b-117x150.jpg" alt="BMX Sprung" width="117" height="150" /></a>(<em>Musik: Guns N’Roses — Welcome to the Jungle</em>) Es dauerte nicht lange, da meinten meine Eltern, der Junge könnte sich wieder mehr bewegen und ich hatte beiläufig einmal ein BMX-Rad erwähnt, da das in der Schule gerade schwer angesagt war. So bekam ich dann 1987 eines von diesen kleinen und völlig unpraktischen Fahrrädern. Es sei erwähnt das wir eine Fahrradfamilie sind und meine Eltern nie ein Auto geschweige denn einen Führerschein besessen haben. Wir habe eigentlich alles mit dem Fahrrad gemacht, deshalb bekam ich regelmäßig Fahrräder geschenkt und fahren konnte ich eigentlich ganz gut. Ich wollte aber Tricks lernen und über Sprungschanzen springen und so cool sein wie die Jungs im Fernsehen. Daher habe ich mir dann mit ein paar Kumpels auch eine Sprungschanze aus Europaletten und Brettern zusammengenagelt und dem Plan auch gleich ein Gesicht zu verleihen.  Ein beherzter Anlauf, ein kühner Sprung und eine unsanfte Landung später war das Rad in zwei Teile gebrochen und ich lag mit Prellungen und Blessuren ein paar Tage zu Hause. Das ist auch der Grund, warum ich einer Karriere als professioneller BMXler abgeschworen habe. Die Räder seiner Zeit waren meinen Anforderungen eben nicht gewachsen.</p>
<h6>(Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/m0php/">Craig A Rodway/flickr.com</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/ekai/">ekai/flickr.com</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/bike/">richardmasoner/flickr.com</a>)</h6>
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