Schon wieder zu spät. Ich sollte einfach nicht versuchen regelmäßig zu werden, dafür handele ich viel zu Lustorientiert. Diesesmal habe ich mich dafür wieder auf die Ursprünge konzentriert und ein paar „schwärzere” Verweise genommen, was mir persönlich besser gefällt. Eine Frage die mir immer in den Sinn kommt ist: Ist ein Link zu wenig für eine gute Geschichte? Wird ein einfacher Verweis so mancher Geschichte gerecht? Oder lohnt sich gar ein eigener Artikel? Ich finde diese Frage persönlich immer schwer, ich blogge gerne ausführlich und brauche ein langes Vorspiel um zum Punkt zu kommen. Soll man ja eigentlich nicht machen sowas, sonder vielmehr kurz und knackig, mit aussagekräftiger Schlagzeile, Einleitung und Hauptstory.
Aber wisst Ihr was? Das Scheiß ich doch glatt drauf, bloggen soll doch in erster Linie mir Spaß machen, jetzt mal ganz salopp gesprochen. Wenn wir alle so bloggen würden wie es der Leser sich wünschte, hätte wir wahrscheinlich in ein paar Monaten nur noch belanglose und oberflächliche Blogs zwischen Business-Blogs die zum Xten male die Vorzüge irgendeines Mobiltelefons loben. Ich komme mal wieder vom Thema ab, furchtbar. Hier also mein geschwärzter Wochenrückblick für die Kalenderwochen 44, Rückblickend, Rückdatiert und Rücksichtslos.
- Der Star-Trek-Friedhof
Nachts wirft sich Colin, 21, den schwarzen Mantel über, geht zum Friedhof, setzt sich auf eine Bank und schaut in die Sterne. Er träumt von einer Zukunft, in der die Gesellschaft wie bei Star Trek funktioniert. Der Fotograf Uwe Nölke ist durch Deutschland gereist. Er hat 68 Jugendliche getroffen, sie für sein Projekt „Jugendliche Lebenswelten” an ihren Lieblingsorten fotografiert und interviewt. Sein Bildband zeigt die Kids vorm Computer, am Klavier, im Wald und am Friedhof. Auf seiner Internetseite kann man verschiedene Jugendliche an ihren Rückzugsplätzen sehen.

