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	<title>Spontis &#187; Schwarzes Netz</title>
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		<title>The Open Community - Gothic in Australien</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 19:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Szene im Blick]]></category>
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		<description><![CDATA[Bestimmt sind wieder die Briten schuld. Als die USA ihre Unabhängigkeit durchsetzte, suchte die britische Regierung 1787 nach Möglichkeiten, sich von unliebsamen Inselbewohnern zu trennen, vornehmlich von Menschen aus der Unterschicht, die für jede Kleinigkeit in Strafkolonien gesteckt wurden. Praktisch, dass James Cook ein paar Jahre vorher den australischen Kontinent entdeckte und ihn für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Powerhouse-Museum-80s.jpg" rel="shadowbox[sbpost-14122];player=img;" title="Powerhouse Museum - 80s"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-14123" title="Powerhouse Museum - 80s" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Powerhouse-Museum-80s-300x75.jpg" alt="" width="300" height="75" /></a>Bestimmt sind wieder die Briten schuld. Als die USA ihre Unabhängigkeit durchsetzte, suchte die britische Regierung 1787 nach Möglichkeiten, sich von unliebsamen Inselbewohnern zu trennen, vornehmlich von Menschen aus der Unterschicht, die für jede Kleinigkeit in Strafkolonien gesteckt wurden. Praktisch, dass James Cook ein paar Jahre vorher den australischen Kontinent entdeckte und ihn für die britische Krone reservierte, vielleicht warf er damals ein Handtuch über einen Liegestuhl. Das weit entfernte und nur von ein paar unwichtigen Eingeborenen bewohnte Land wurde zur Strafkolonie. Im Januar 1788 erreichten dann die ersten 11 Schiffe mit Siedlern und Verurteilten den Kontinent und gründeten Sydney.</p>
<p>Anyway. Rund 200 Jahre später dann der nächste brillante Schachzug der Briten, durch geschickte Infiltration wurde Gothic ein Teil der australischen Gesellschaft… Das ist natürlich Unsinn. Die Subkulturen der späten 70er und frühen 80er verbreiteten sich überall. Australische Gothics jedoch, stellen in diesem Blog eine unterrepräsentierte Minderheit dar. Daher bin ich dankbar, dass mich <a href="http://pixella-bloggt.com/">Pixella Panik</a> auf einen Link aufmerksam machte.<span id="more-14122"></span></p>
<p>Das australische <a href="http://www.powerhousemuseum.com/the80sareback/">Powerhouse Museum</a> hat sich 2011 in einer groß angelegten Ausstellung den 80ern gewidmet und darin auch einen nicht unbeachtlichen Teil den Subkulturen gewidmet, unter anderem den Gothics. Zu Wort kommen Zeitzeugen, die mit Bildern gewürzte Anekdoten zum Besten geben. Interessant, lustig und irgendwie nostalgisch, es fühlt sich alles irgendwie vertraut an. Es ist erstaunlich. Da entwickelt sich eine Subkultur rund 16.000km entfernt mit den gleichen Ansichten und Leidenschaften. Gothic verbindet?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rILd2bVjLis">http://www.youtube.com/watch?v=rILd2bVjLis</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rILd2bVjLis"><img src="http://img.youtube.com/vi/rILd2bVjLis/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>In einem <a href="http://www.powerhousemuseum.com/the80sareback/index.php/2009/12/goths-in-the-80s-jodie-meidling-rachel-black-david-kendall/">Video zur Ausstellung</a> erzählen Jodie Meidling, Rachel Black und David Kendall aus ihrer Vergangenheit und zeigen einige Bilder aus ihrer Jugend. Wir erfahren nichts neues, nichts anderes und nichts außergewöhnliches. Genau das finde ich faszinierend, vermutete ich doch zu mindestens in einigen Details entscheidende Unterschiede. Doch es scheint einfach keine zu geben, sogar das, was die drei von sich erzählen klingt vertraut und heimatlich. Vielleicht zählen wir doch einfach zum selben Kulturkreis, oder vielleicht stimmt auch das, was Jodie sagt:</p>
<blockquote><p>Goth is an open community where you can be whoever you want to be. It doesn’t matter how you present yourself. Even if you don’t wear the right things, it didn’t matter, and I learnt that as I went along. It’s such an open and beautiful community. There’s no judgment, and that’s why it meant so much to me. That you could wear anything and be whoever you wanted to be, and there was absolutely no judgment at all.</p></blockquote>
<p>Eine große Gemeinschaft, hier und überall. Trotz des herrschenden Individualismus scheinen wir bestrebt, uns mit Gleichgesinnten zu treffen. Dabei scheint meiner Ansicht nach einiges von dem verloren gegangen zu sein, was »früher« möglicherweise besser war. »<em>no judgment at all</em>« Wahrscheinlich aber auch eine verklärte Erinnerung. Schade ist, dass es keine (oder kaum) regionale Einflüsse auf die Subkultur zu scheinen gibt, ob Gothic hier oder in Australien, alles scheint gleich zu sein. Vielleicht doch nur ein Kopie dessen, was uns auf der Bühne vorgelebt wird und was durch globale Vernetzung überall verbreitet wird.</p>
<p>Informativ ist es trotzdem. Sehr interessant sind auch die Video-Beiträge über die zahlreichen anderen Subkulturen (Rockabilly, Metalheads, Mods, Skinheads, Punks und Hip Hop), wie auch der Rest der Ausstellungsseite »<a href="http://www.powerhousemuseum.com/the80sareback/">The 80s are Back</a>«.<br />
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		<title>Caitlin Doughty - Bestatterin aus Leidenschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 20:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Bestattungen]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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		<description><![CDATA[Klischee Ole! Ich komme nicht daran vorbei, euch Caitlin Doughty vorzustellen, eine Bestatterin aus Leidenschaft. Ihr Blog »The Order of the Good Death« ist mir bisher entgangen, aufmerksam geworden bin ich durch ihre Video-Reihe »Ask a Mortician« in dem sie Fragen von neugierigen Menschen rund um das Thema Bestattungen beantwortet. Meine Befürchtung, trockene Fakten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/11/Caitlin-Doughty-Bestatterin-aus-Leidenschaft.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13058];player=img;" title="Caitlin Doughty - Bestatterin aus Leidenschaft"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-13059" title="Caitlin Doughty - Bestatterin aus Leidenschaft" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/11/Caitlin-Doughty-Bestatterin-aus-Leidenschaft-300x191.jpg" alt="" width="240" height="153" /></a>Klischee Ole! Ich komme nicht daran vorbei, euch <em>Caitlin Doughty</em> vorzustellen, eine Bestatterin aus Leidenschaft. Ihr Blog »<a href="http://www.orderofthegooddeath.com">The Order of the Good Death</a>« ist mir bisher entgangen, aufmerksam geworden bin ich durch ihre Video-Reihe »<a href="http://www.youtube.com/user/OrderoftheGoodDeath">Ask a Mortician</a>« in dem sie Fragen von neugierigen Menschen rund um das Thema Bestattungen beantwortet. Meine Befürchtung, trockene Fakten von einer auf Zurückhaltung bedachten Bestatterin präsentiert zu bekommen, wurde glücklicherweise enttäuscht. Auf sehr unterhaltsame und humorvolle Weise widmet sie sich den mitunter skurrilen Fragen ihrer Leser und erklärt beispielsweise, was es mit der Leichenstarre (Rigor Mortis) auf sich hat.</p>
<p>Diese Herangehensweise an das Thema Tod ist dem ein oder anderen vielleicht zu amerikanisch, es schadet aber nicht einen Blick auf diese unterhaltsame Auseinandersetzung damit zu riskieren. Wusstet ihr schon, dass die Knochen eines verbrannten Körpers in einer Knochenmühle zermahlen werden? Bestimmt, schließlich trägt der begeisterte Gothic seine schwarzen Klamotten als äußeres Zeichen seiner Zugehörigkeit zu einer Szene, die sich eigentlich nur mit dem Tod beschäftigt und die ausschließlich aus Mitgliedern besteht, die eine stille Todessehnsucht hegen. Oder nicht?<span id="more-13058"></span></p>
<p>Wie dem auch sei. Offenbar habe ich mich von der witzigen Art anstecken lassen und bin damit über das Ziel hinausgeschossen, aber zwischen all dem Ernst des schwarzen Alltags und den großartigen Beiträgen zum <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gothic-friday/gothic-friday-november-woran-glaubst-du/">persönlichen Glauben</a>, kann ein heiteres Schmunzeln und gut gemachte Unterhaltung sicher nicht schaden. Die ersten beiden Folgen der Serie sind bereits online und die Kommentatoren werden offensichtlich nicht müde, weitere Fragen zu stellen die »<em>fascinating and strange and wonderful</em>« sind, wie Caitlin in ihrem Blog schreibt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JTCg6PGaOkM">http://www.youtube.com/watch?v=JTCg6PGaOkM</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JTCg6PGaOkM"><img src="http://img.youtube.com/vi/JTCg6PGaOkM/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=88ai_D7k4BY">http://www.youtube.com/watch?v=88ai_D7k4BY</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=88ai_D7k4BY"><img src="http://img.youtube.com/vi/88ai_D7k4BY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Der deutsche <a href="http://bestatterweblog.de/">Bestatterweblog</a> ist ein informativer Blog eines Bestatters, der sich selbst und seinen Berufsalltag im Netz präsentiert, ohne dabei den Sinn für Humor zu verlieren. Wer sich wirklich ernsthaft über Bestattungen informieren möchte und dabei einen lockeren und unverkrampften Ton bevorzugt, ist dort sicher besser aufgehoben als bei einem alten Gruftie, der euch höchsten mit gefährlichem Halbwissen verwirrt.<br />
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		<title>Midnight Archive #2: Occult New York (1. Teil)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 14:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Mitch Horowitz]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
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		<category><![CDATA[Okkultes]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=N2azUzZOM78 Für diese Sendung schaltet man gerne den Fernseher ein, wenn man dann einen hat. Man braucht aber weder Fernseher noch muss man einschalten, denn diese Filme sind direkt und jederzeit auf dem Computer zu betrachten. Kurz nachdem ich über das Midnight Archive berichtet habe, gibt es bereits eine zweite Folge, die sich diesesmal mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=N2azUzZOM78">http://www.youtube.com/watch?v=N2azUzZOM78</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=N2azUzZOM78"><img src="http://img.youtube.com/vi/N2azUzZOM78/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Für diese Sendung schaltet man gerne den Fernseher ein, wenn man dann einen hat. Man braucht aber weder Fernseher noch muss man einschalten, denn diese Filme sind direkt und jederzeit auf dem Computer zu betrachten. Kurz nachdem ich über das <a title="Alles, was das schwarze Herz gerne sieht: The Midnight Archive" href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/alles-was-das-schwarze-herz-gerne-sieht-the-midnight-archive/">Midnight Archive berichtet habe</a>, gibt es bereits eine zweite Folge, die sich diesesmal mit dem okkulten New York beschäftigt. <em>Mitch Horowitz</em>, der neben seinem Buch »Occult America« auch Führungen durch seine Heimatstadt New York City anbietet, präsentiert sich und eben diese Heimat aus einem anderen, düsteren Blickwinkel. Großartige und gruftige Unterhaltung, unbedingt einschalten. Hätte ich von dieser Tour bereits gewusst, als ich in New York zu Gast war, hätte die Stadt damit zu mindestens einen Lichtblick.<span id="more-12732"></span></p>
<blockquote><p>The master or all things intriguing, Mitch Horowitz, takes us on a virtual tour of a city not very often associated with zu mindestens Occult historically; my home town, New York City. Mitch is, among many other fantastic things, the author of Occult America -- In this - part 1 of the tour - we learn about our old time New York pals talking to spirits, channeling the dead and getting in touch with our ascended masters. If you are in NYC Mitchey-boy gives a fabulous live walking tour through The Brooklyn Observatory. Its worth the schlep... this is just a little taste. Later in the series Mitch is going to take us to Grand Central Station, The Fred F. French Building and the most significant place in new york's occult history - "The Lamasery" --- For more on Mr. Horowitz please visit his website at <a href="http://www.mitchhorowitz.com/" target="_blank">www.mitchhorowitz.com</a></p></blockquote>
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		<title>Joe Strummer: The Future is unwritten</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 14:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Joe Strummer]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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		<description><![CDATA[1976 in Newport, einer beschaulichen Stadt zwischen Bristol und Cardiff. Joe Strummer, der vorher schon mit den 101-ers kleiner Erfolge feierte, wird von Bernie Rhodes gefragt, ob er bei einer neuen Band einsteigen will. Mit Strummer werden The Clash eine der erfolgreichsten Punk-Bands der späten 70er. Anders als die Sex Pistols, die seinerzeit durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/The-Future-is-unwritten-Plakat.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12654];player=img;" title="The Future is unwritten Plakat"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-12656" title="The Future is unwritten Plakat" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/The-Future-is-unwritten-Plakat-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a>1976 in Newport, einer beschaulichen Stadt zwischen Bristol und Cardiff. Joe Strummer, der vorher schon mit den 101-ers kleiner Erfolge feierte, wird von Bernie Rhodes gefragt, ob er bei einer neuen Band einsteigen will. Mit Strummer werden <strong>The Clash</strong> eine der erfolgreichsten Punk-Bands der späten 70er. Anders als die Sex Pistols, die seinerzeit durch den berühmten musikalischen »Schlag in die Fresse« lebten, überzeugt die Band durch ihre politische Färbung und die einzigartige Fähigkeit den ungeschliffenen Diamant Punkrock durch Einflüsse aus Disco, Reggae oder Folk in eine neue Dimension zu erheben. Raus aus dem feuchten Untergrund sprangen The Clash auf den Zug eines Major-Labels und machten sich auf, die internationalen Charts zu erobern.</p>
<p>Für viele war das schon der Verrat der Ideale, für anderen die logische Konsequenz eines erfolgreichen Künstlerlebens. Ihr Debütalbum »The Clash« schlägt eine wie eine Bombe, mit dem Doppelalbum »London Calling« machen sie ihr Meisterstück und etablieren sich endgültig als erste politische Rockband. Internationale Anerkennung, ausverkaufte Tourneen und schneller Reichtum machen Punkrock endgültig zum Erfolgsmodell.  Ein Erfolg, der 1983 zu einem schleichenden Ende führen sollte. Obwohl das fünfte Album »Combat Rock« mit der Kulthymne <em>Should i Stay or Should i Go</em> die Charts erobert, beginnt es in der Band zu Unstimmigkeiten zu kommen. Als Mitbegründer Mick Jones die Band verlässt, scheint das Ende besiegelt. Ein letzter Versuch in Form des Albums »Cut the Crap« scheiterte, am 23. November 1985 löste sich die Band auf.<span id="more-12654"></span></p>
<p>2007 dreht Julien Temple, renommierter Dokumentarfilmer, den Film »<a href="http://www.strummer-derfilm.de/">The Future is unwritten</a>« und porträtiert den Musiker Strummer »<em>jenseits der Mythen und Legenden, die sich um die Begründer des Punkrock ranken</em>«. Vier Jahre nach Strummers Tod liefert Antworten auf nie gestellte Fragen. Wer auf der Suche nach Wurzeln ist, sollte hier einen guten Anfang finden und den Film über das Leben des selbstgewählten Außenseiters als Anreiz nehmen, eigene Fragen zu stellen um eigene Antworten zu finden. Auch wenn ich nur ansatzweise die Faszination für diesen Menschen hier spiegeln kann, sollte der Film auch euch die Möglichkeit geben, diese Faszination zu teilen.</p>
<p>Die 2-stündige Dokumentation ist bei Vimeo entdeckt worden und obwohl ich davon ausgehe, das sie dort nicht lange überleben wird, ist der Film vielleicht eine schöne Unterhaltung für ein sonst langweiligen Sonntag-Abend.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14249498" width="640" height="385" frameborder="0"></iframe><br />
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 14:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarze Szene]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich war schon sehr neugierig, als auf beim Midnight-Archive eine neue Web-Serie angekündigt wurde, die sich nach eigenen Angaben mit dem exotischen, dem fremden, dem exzentrischen und dem wahrlich Einzigartigen beschäftigt. Die Vorschau prophezeite großartiges: Eine Frau, die totes mumifiziert, verrückte Musikinstrumente, Berichte über gruselige Versuche an Menschen, über Okkultismus, Parapsychologie und Mystik. Alles Stoff, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/The-Midnight-Archive.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12614];player=img;" title="The Midnight Archive"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-12616" title="The Midnight Archive" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/The-Midnight-Archive-300x157.jpg" alt="" width="300" height="157" /></a>Ich war schon sehr neugierig, als auf beim <a href="http://themidnightarchive.com/">Midnight-Archive</a> eine neue Web-Serie angekündigt wurde, die sich nach eigenen Angaben mit dem exotischen, dem fremden, dem exzentrischen und dem wahrlich Einzigartigen beschäftigt. Die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5hRETszZLv8">Vorschau</a> prophezeite großartiges: Eine Frau, die totes mumifiziert, verrückte Musikinstrumente, Berichte über gruselige Versuche an Menschen, über Okkultismus, Parapsychologie und Mystik. Alles Stoff, das spielend eine wichtige Säule der Subkultur Gothic trägt. In der Beschreibung heißt es: »<em>The Midnight Archive is a new web series which aims to document the exotic, the strange, the eccentric and the truly unique. Often dark and always on the fringe, the series puts an honest look into some of the most fascinating people, places and artifacts that many people are wildly unfamiliar with. From a woman who mummifies pets to the largest collection of automata, the idea is for the subject matter to tell its own story and give the viewer just a taste of something „unusual”. No dramatic stings, no editorial drama — just the facts.</em>«</p>
<p>Ich war natürlich skeptisch, denn eigene Erfahrungen sagten mir: Es ist nicht alles schwarz, was glänzend über den Teich zu uns getragen wird. Die dortige Szene erscheint mir noch oberflächlicher, noch kommerzieller und wird hauptsächlich als Freizeitbeschäftigung gesehen, um sich aus dem Alltag zu beamen. Und dennoch, die USA ist auch bekannt für ihre Individuen, die es immer wieder schaffen auch hierzulande zu beeindrucken. Großartigen Nischenszene, eine aktive und gestalterisch umtriebige Subkultur und eigentlich nichts, was es nicht gibt. <span id="more-12614"></span></p>
<p>Nun ist es endlich soweit, die erste Folge »Modern Day Mummies« ist Online. Lernen wir die Zaubererin Cagliastro kennen, die sich auf Mumifizierung spezialisiert hat und uns einen Einblick in ihre Arbeit gewährt, wir erfahren, dass sie bereits Mumifizierungs-Kurse im Brooklyn Observatory gibt, was ihr das ganze Spektakel bedeutet und was andere aus ihren Arbeiten machen und darüber denken. Wir lernen etwas über die Geschichte der Mumifizierung und die Faszination des Toten. Durchgeknallt, verrückt, ausgeflippt? Genau, auch das ist ein Teil der amerikanischen Kultur. Ich denke den <a href="http://www.youtube.com/user/jacob33niver">YouTube Kanal</a> oder die Internetseite, die von <em>Ronni Thomas</em> ins Leben gerufen wurde, sollte man sich merken. Spontis hält euch auf dem laufenden.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jMT6B-x1tsU">http://www.youtube.com/watch?v=jMT6B-x1tsU</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jMT6B-x1tsU"><img src="http://img.youtube.com/vi/jMT6B-x1tsU/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<blockquote>
<p align="left">Episode 1 - <strong><em>Modern Day Mummies</em></strong> - - Thank you for coming to check out the first of many episodes of The Midnight Archive. This week - meet The Sorceress Cagliastro. When Joanna (<a href="http://observatoryroom.org/" target="_blank">Brooklyn Observatory</a>, <a href="http://morbidanatomy.blogspot.com/" target="_blank">Morbid Anatomy Library</a>) informed me that The Observatory was giving Mummification lessons, i knew right away that the instructor had to be the first segment of this series. Me and my crew arrived at her temporary 'laboratory' in Sunset Park, Brooklyn (a neighborhood i am very familiar with) and we were greeted by a menagerie of her canine followers. After sharing a glass of a mutual favorite spirit (green chartreuse) we got into what it takes to make a mummy. As charming as she is intelligent, meet The Sorceress and of course for more information on her and her work which goes far beyond mummifying pets please visit <a href="http://www.sorceresscagliastro.com/" target="_blank">www.sorceresscagliastro.com</a></p>
</blockquote>
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</ul>
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		<title>Video: Axis of Awesome - Wie Popmusik funktioniert</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 09:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie funktioniert denn Popmusik? Bereits 2009 zeigten die 3 australischen Herren (Jordan Raskopoulos, Benny Davis, Lee Naimo) von der Axis of Awesome, das man für einen Top-10-Hit eigentlich nur 4 Akkorde braucht. Zum Beweis spielte der Keyboarder der Band Benny minutenlang die Akkordfolge E H C#m A, während er und der Rest der Band einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/08/Axis-of-Awesome.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12119];player=img;" title="Axis of Awesome"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-12120" title="Axis of Awesome" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/08/Axis-of-Awesome-150x140.jpg" alt="Axis of Awesome" width="150" height="140" /></a>Wie funktioniert denn Popmusik? Bereits 2009 <a href="http://youtu.be/5pidokakU4I">zeigten</a> die 3 australischen Herren (Jordan Raskopoulos, Benny Davis, Lee Naimo) von der <a href="http://www.axisofawesome.net">Axis of Awesome</a>, das man für einen Top-10-Hit eigentlich nur 4 Akkorde braucht. Zum Beweis spielte der Keyboarder der Band Benny minutenlang die Akkordfolge E H C#m A, während er und der Rest der Band einen Welthit nach dem anderen dazu singt.  Der Song folgt der Melodie, ein erstaunliches und beeindruckendes Experiment. Jetzt ist ein entsprechendes Video zu der ursprünglichen Live-Performance erschienen, dass die in loser Reihenfolge rund 40 Hits aneinanderreiht ohne dabei die Grundakkorde zu wechseln. Faszinierend.</p>
<p>»<em>The Axis of Awesome are The World’s Most Awesomest Comedy Band. In the incredible time that they have been together, they have done literally so much stuff. They have blown audiences away across Australia and around the world with their mixture of original comedy songs and pop parodies. They leave men laughing and women gasping (and also laughing), and before long you’ll be laughing and/or gasping, depending on your gender.</em>«<span id="more-12119"></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oOlDewpCfZQ">http://www.youtube.com/watch?v=oOlDewpCfZQ</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oOlDewpCfZQ"><img src="http://img.youtube.com/vi/oOlDewpCfZQ/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>Learning (about) English, alles außer Sprache</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 06:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte der englischen Sprache ist lang und dunkel. Als eine der offiziellen Weltsprachen genießt sie eine weite Verbreitung, ist aber dennoch nicht die meist gesprochene Sprache der Welt, denn dass ist Hochchinesisch. Der größte Teil des altenglischen Wortschatzes kommt von den Germannen, die Mitte des 5. Jahrhunderts die Insel erobern. Im Laufe der Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte der englischen Sprache ist lang und dunkel. Als eine der offiziellen Weltsprachen genießt sie eine weite Verbreitung, ist aber dennoch nicht die meist gesprochene Sprache der Welt, denn dass ist Hochchinesisch. Der größte Teil des altenglischen Wortschatzes kommt von den Germannen, die Mitte des 5. Jahrhunderts die Insel erobern. Im Laufe der Jahre verwischen doch die Ursprünge, vor allem durch die Römer, die Latein unter das Inselvolk streuten. Zunächst erweiterte man den Wortschatz durch Begriffe aus den Bereichen Krieg und Handel, später dann auch christliche Wörter, die Augustinus mit seinen Mönchen in England säte, um die dortigen Heiden zum christlichen Glauben zu bekehren. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert kamen dann auch noch die Wikinger von Norden her nach England und streuten weitere Sprachsegmente in die immer vielfältiger englische Sprache. Die armen Engländer hatte es wirklich nicht leicht und das alles wegen ihrer schönen Insel.</p>
<p>Aber vielleicht sollte ich den Machern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Open_University">Open University</a> das Feld überlassen, denn die erklären das sehr viel anschaulicher, einfacher und deutlich unterhaltsamer als ich das je könnte. In 10 Teilen zu je 10 Minuten erklären sie alles wissenswerte über die englische Sprache:<span id="more-11951"></span></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/r9Tfbeqyu2U?rel=0" frameborder="0" width="640" height="390"></iframe></p>
<p>Kleine Anekdote: Der irische Schritftsteller George Bernard Shaw soll das Wort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghoti">»gothi«</a> erfunden haben, das zu seiner Zeit und bei richtiger Aussprache »fish« ausgesprochen wurde und die Eigenheiten der englischen Sprache persiflierte. Ich bin gespannt, wann ich in einem Szene-Buch die erste Herleitung dazu finde.<br />
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		<title>Lachender Dienstag: Piff, the Magic Dragon</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 15:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Magic Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Media Markt]]></category>
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		<description><![CDATA[Hatte ich schon erzählt, dass ich heute beim Media Markt gewesen bin um mir eine neue Tastatur zu besorgen? Ja? Egal. Heute morgen wollte meine Tastatur nicht mehr so wie ich wollte, beim Druck auch »E« erschien nicht etwa der erwartete Buchstabe auf dem Bildschirm, sondern »8c4x«, gefolgt von unvorhersehbaren Reaktionen des Computers, ebenso wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte ich schon erzählt, dass ich heute beim Media Markt gewesen bin um mir eine neue Tastatur zu besorgen? Ja? Egal. Heute morgen wollte meine Tastatur nicht mehr so wie ich wollte, beim Druck auch »E« erschien nicht etwa der erwartete Buchstabe auf dem Bildschirm, sondern »8c4x«, gefolgt von unvorhersehbaren Reaktionen des Computers, ebenso wie bei der Taste »L«, die sich aber mit »jjsw2X« meldete. Die Kuriosität blieb auch, als ich spaßeshalber auf das Laptop wechselte und die Tastatur dort anschloss. Kaputt. Höchstwahrscheinlich ist die Hardware meine Benutzungsintensität nicht gewohnt und die blitzschnelle, präzise und für das Auge kaum wahrnehmbare Fingerbewegung haben zu vorzeitigen Materialverschleiß geführt.</p>
<p>Ich habe mich also ausgehfein gemacht und bin zu Media Markt gefahren, um mir eine neue Tastatur zu besorgen. Doch schon am Eingang löste sich mein Plan in Luft auf, als mich die Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes aufforderte: »<em>Sie müssen die Tasche in einen der Spinde  einschliessen!</em>« — Ich: »Warum?« — »<em>Warum, warum, ja warum … weil es so  leichter ist einen Diebstahl zu begehen.</em>« Ich: »Unterstellen Sie mir  also, dass ich einen Diebstahl begehen möchte?« — »<em>Natürlich nicht! Die  Geschäftsleitung möchte das nicht.</em>« Ich: »Damit kann ich was anfangen.  Dann möchte ich hier nicht einkaufen.« Ich bin wieder gegangen, einen Laden weiter und mit Tasche. Wäre ich traditionsbewusst, würde ich meckern. Mache ich aber nicht, ich lasse diesen Dialog für sich stehen und genieße die Tatsache, dass ich Online einkaufen kann. Nackt, oder beim Essen, beim Kaffeetrinken, ja wenn ich wollte, sogar in der Badewanne.<span id="more-11867"></span></p>
<p>Wird Zeit für ein bisschen Aufheiterung. Oder auch eigentlich nicht, denn ich bin nicht wirklich traurig, noch nicht einmal enttäuscht oder verärgert. Und wenn ich es wäre, ja dann wäre <a href="http://www.piffthemagicdragon.com/">Piff, the magic Dragon</a> die Medizin. Definitiv.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kk5xfK0ovrk">http://www.youtube.com/watch?v=kk5xfK0ovrk</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=kk5xfK0ovrk"><img src="http://img.youtube.com/vi/kk5xfK0ovrk/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=kk5xfK0ovrk">Direktvideo</a> | via <a href="http://www.crackajack.de/2011/07/04/piff-the-magic-dragon-penn-and-teller/">Nerdcore</a>)<br />
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