10 September

This is England '86

Eng­land 1986. Die Welt­meis­ter­schaft im Fuß­ball fin­det in Mexico statt, die Bri­ten schei­den in einem dra­ma­ti­schen Spiel gegen Argen­ti­nien aus, Wham! wol­len zum Rand des Him­mels und 3,4 Mil­lio­nen Men­schen in Groß­bri­tan­nien sind arbeitslos…

3 Jahre ist es her, das Shane Mea­dows mit seine Sozio­kul­tu­relle Drama »This is Eng­land« die Skinhead-Bewegung im Eng­land der frü­hen 80er ein­fing und in beein­dru­ckend authen­ti­schen Bil­dern auf die Lein­wand zau­berte. Eine Reihe von unver­brauch­ten Gesich­tern der eng­li­schen Film– und Seri­en­land­schaft ver­mochte es, die Cha­rak­tere die sich Mea­dows aus­dachte glaub­haft und ehr­lich dar­zu­stel­len, ohne Kli­schees in die Extreme zu trei­ben. Der Erfolg des Films inspi­rierte ihn zu einer Fort­set­zung: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 September

Spontis Wochenschau #28

Spontis WochenschauWie war euer Wochen­ende? Nach einem kurz­ent­schlos­se­nen Besuch in der örtli­chen Dun­kel­kneipe am Frei­tag­abend, gab es am Sams­tag das lang erwar­tete Klas­sen­tref­fen, das kurio­ser­weise eben­falls in gleich Loka­li­tät endete, jeden­falls für mich. Über das Klas­sen­tref­fen werde ich selbst­ver­ständ­lich noch aus­führ­lich berich­ten, die ganze Ein­drü­cke muss ich erst mal ver­ar­bei­ten und mich von lang geheg­ten Irr­glau­ben befreien. Groß­ar­tig irgendwie.

Natür­lich seit ihr nicht untä­tig geblie­ben und habt mei­nen Sonn­tag wie­der mit schö­nen Arti­keln ver­sorgt, die auch in die­ser Aus­gabe der Wochen­schau vor­stel­len möchte. Als Reak­tion auf einen Arti­kel bei gesichtet.net habe ich die Pings durch einen zusätz­li­chen Track­back ergänzt um zu pro­bie­ren ob damit die Aus­beute ent­spre­chend bes­ser wird. Denn auch mir ist auf­ge­fal­len das ein­fach Pings bei vie­len ande­ren Blog­gern nicht ankom­men. Ich bleibe neu­gie­rig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 August

Von Geeks und Nerds: Gamescom 2010

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Ich habe mei­nen Urlaub genos­sen, es waren wirk­lich ein paar schöne Tage die wir an Ost­see und letzt­end­lich in Ber­lin ver­bracht haben. Es gibt jedoch eine Sache die mich per­sön­lich ärgert, die ver­passte Games­com 2010 am Wochen­ende vom 18. — 21. August 2010.  Dabei reizt mich nicht unbe­dingt die Ansamm­lung von Video– und Com­pu­ter­spie­len oder auch die neu­es­ten Errun­gen­schaf­ten der Unter­hal­tungs­elek­tro­nik son­dern auch die Men­schen, die man dort tref­fen kann. Spä­tes­tens seit dem Sie­ges­zug des C64 in den 80ern ent­wi­ckeln sich par­al­lel zu den musi­ka­lisch ori­en­tier­ten Jugend­kul­tu­ren auch tech­nisch ori­en­tierte Jugend­kul­tu­ren, die man land­läu­fig wohl am ehes­ten unter Geeks und Nerds kate­go­ri­sie­ren könnte.

Was hier oft in einem abfäl­li­gen Tenor genannt wird, ist jedoch viel­fach ein unter­schätz­tes Phä­no­men. Kein Wun­der also, das eine Computer-Spiele-Messe gerne als gro­ßer Nerd-Spielplatz gese­hen wird auf dem sich poten­ti­ell gefähr­li­che Amok­läu­fer die Anre­gun­gen für ihren nächs­ten Plan holen. Jugend­schutz besteht doch 2010 dar­aus, Dinge zu ver­bie­ten anstatt sie ver­ste­hen zu wol­len. Inte­gra­tive Ansätze wer­den sträf­lich ver­nach­läs­sigt und wer­den durch wei­tere Ver­bote im Keim erstickt. Ist ja auch irgend­wie leich­ter. Was ich nicht ver­ste­hen kann oder will ver­biete ich erst mal pau­schal um mein Kind vor den Gefah­ren zu schüt­zen. Klingt logisch? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 August

Spontis Wochenschau #27

Kategorie: Vernetzt, Wochenschau1 Kommentar

Spontis WochenschauWir haben immer noch August und ich habe die Hei­zung wie­der ein­ge­schal­tet. Unge­müt­lich reg­ne­risch ist es drau­ßen, ganz so wie es die Unken ver­dient haben die noch vor ein paar Wochen über die Hitze jam­mer­ten. Jetzt habt ihr den Salat — das Dres­sing schmeckt sowieso immer anders. Im Hin­ter­grund läuft Bit­ters­weet Sym­phony von The Verve als musi­ka­li­sche Ein­stim­mung auf die erste Arbeits­wo­che nach mei­nem wohl­ver­dien­ten Urlaub der sich jetzt so jäh sei­nem Ende hin­gibt. »Kein Grund zum Jam­mern!« Stimmt. Denn merke: Im Urlaub hast du immer weni­ger Zeit für die Dinge, die Du wirk­lich machen willst. Eine wei­tere Erkennt­nis ist dazu­ge­kom­men, denn es ist defi­ni­tiv mög­lich auf das Inter­net zu ver­zich­ten ohne das es zu kör­per­li­chen Ent­zugs­er­schei­nun­gen kommt. Echt jetzt.
Doch die Strafe folgt auf den Fuß, denn ein wei­te­rer Tag Urlaub geht dafür drauf, mich durch 1000+ Feeds und viel zu viele E-Mails zu wüh­len. Die ers­ten Ergeb­nisse der Sor­tie­rung fol­gen auf den besag­ten Fuß, hier sind lesens– und sehens­wer­ten Bei­träge der letz­ten Tage. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 August

Mixtape-Wichteln endgültig

Wenn ich nickend vor dem Bild­schirm sitze, hat das eigent­lich nur zwei Gründe. Ent­we­der höre ich ein gutes Lied zu dem ich mei­nen Kopf rhyth­misch bewege, oder ich ver­leihe mei­ner Zustim­mung für gele­se­nes einen kör­per­li­chen Aus­druck. So wie bei endgueltig’s Idee zum Mixtape-Wichteln, denn auch ich habe damals nach der Schule vor dem Radio geklebt, um mir die bes­ten Lie­der von WDR 1 (da hieß es noch nicht Eins­live) mitzuschneiden.

Ich habe mich immer ganz schreck­lich dar­über geär­gert, wenn der blöde Mode­ra­tor dazwi­schen gela­bert hat, oder der Anfang bzw. das Ende durch irgend­wel­chen Unsinn ver­stüm­melt wur­den. Ich glaube ich habe »Depe­che Mode — Not­hing« geschätzte 20-mal mit­ge­schnit­ten, bevor ich eine Ver­sion mein Eigen nen­nen konnte, die ich auch nur annä­hernd auf einem Mixtape prä­sen­tie­ren konnte.

Die schlechte Nach­richt: Lei­der fiel die­ses Tape einem über­hitz­ten Kassetten-Rekorder im Frei­bad zum Opfer, die gute Nach­richt: Einige Tage spä­ter belohnte mich meine Schwes­ter zu mei­nem 15. Geburts­tag mit der CD »Music for the Masses«.

Jetzt ist es Zeit das Mixtape in die Ver­sion 2.0 zu erhe­ben, was Sascha in sei­nem Blog wie folgt erklärt:

1. Jeder der Lust hat hinterlässt einfach einen Kommentar.
2. Wenn die Anmeldephase vorbei ist (und dann ja ganz viele dabei sind) werde ich ein Thema bestimmen. Eventuell kann ich auch abstimmen lassen und einfach mehrere Vorschläge machen.
3. Dann gebe ich den Startschuss und ihr mixt ein Tape (natürlich eher eine CD) und brennt sie, tütet sie ein und
4. versendet sie.
5. Als Dank gibt es ein Mixtape für euch.

Bis zum 05.09. hat man Zeit bei End­guel­tig einen Kom­men­tar zu hin­ter­las­sen. Es sei dar­auf hin­ge­wie­sen, das nicht nur Blog­ger an die­ser Aktion teil­neh­men kön­nen, son­dern alle, die lie­ber Musik für sich spre­chen las­sen. Ob ich mit­ma­che oder nicht, könnt ihr euch sicher­lich denken.

(via free­Q­net)


23 August

Spontis Wochenschau #26

Spontis WochenschauHeute bin ich in Ber­lin, unse­rer schö­nen Haupt­stadt und werde wie ein Staub­sau­ger die Ein­drü­cke die mich hier erwar­ten, auf­sau­gen. Ich fürchte nur, ich muss den vol­len Beu­tel dann zu hause auf­schnei­den um noch mal nach zuschauen, was sich alles darin ange­sam­melt hat. Die Wochen­schau habe ich daher von lan­ger Hand vor­be­rei­tet, akri­bisch zusam­men­ge­tra­gen und lie­be­voll umschrie­ben um sie dann letzt­end­lich doch dem Auto­ma­tis­mus des Sys­tems zu unter­wer­fen. Ich bin eben gerne vor­be­rei­tet. Das bedeu­tet natür­lich auch, das die Ein­träge zwar nicht mehr ganz tau­frisch sind, aber den­noch nichts an ihrem Wert ein­ge­büßt haben. Aber was ist im Netz schon tau­frisch? Stun­den sind hier Tage, Tage sind Wochen und Wochen oft Monate. Glück­li­cher­weise ver­gisst das Netz nicht so schnell, sagt man jeden­falls. Aber das Netz über­sieht sehr schnell, rea­giert oft impul­siv und mas­sen­dy­na­misch auf das was publi­ziert und dann mul­ti­pli­ziert wird. »Wenn 20 Leute dar­über blog­gen, wird es schon ein Skan­dal sein!«. So ist es lei­der nicht immer. Ent­wi­ckelt eure Mei­nung lie­ber selbst und steht dazu um andere davon zu über­zeu­gen oder ein­zu­ge­ste­hen, das man sich doch geirrt hat. Ein paar Anre­gun­gen zur Mei­nungs­fin­dun­gen gibt es hier. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 August

Spontis Wochenschau #25

Spontis WochenschauIch bin beken­nen­der Media­thek Nut­zer. Fast alle öffentlich-rechtlichen und pri­va­ten Sen­der füh­ren eine Media­thek, in der man meist für einige Tage oder Wochen die Inhalte aus dem Fern­se­hen erneut abru­fen kann, ganz »bequem« vom Bild­schirm aus. Ganz bequem? Eigent­lich ist das Sofa doch viel beque­mer, oder? Selbst­ver­ständ­lich. Aber ich finde es ist zu bequem, denn regel­mä­ßig schlafe ich dann wäh­rend des Fern­se­hens ein. Zunächst fängt alles ganz infor­ma­tiv im sit­zen an, dann wan­dern die Beine auf die Lie­ge­flä­che weil es ja ein wenig frös­telt und letzt­end­lich rutscht der Ober­kör­per erst unmerk­lich und dann immer bestimm­ter in eine eben­falls lie­gende Posi­tion. Jetzt kann man die Uhr stel­len, denn Ruck-Zuck sind die Augen geschlossen.

Des­halb gucke ich sehr wenig »Fern­se­hen«, son­dern schätze das Ange­bot der Media­the­ken und schaue ver­passte Sen­dun­gen ganz neben­bei beim sur­fen. Da bin ich auch viel auf­nah­me­fä­hi­ger und komme nicht in die Ver­su­chung irgendwo hinzu rut­schen. Geht es euch ähnlich? Wie dem auch sein, wenn ihr schon mal vor dem Bild­schirm sitzt, kann ich euch auch gleich meine aktu­elle Wochen­schau und die darin ent­hal­te­nen Links unter die Nase rei­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 August

Spontis Wochenschau #24

Spontis WochenschauIch bin Urlaubs­reif. Arbeit wird mit­un­ter als Last emp­fun­den, es fällt immer schwe­rer abzu­schal­ten. Erschwe­rend kommt hinzu, das ich die Arbeit mei­nes Kol­le­gen mit über­neh­men muss, mit dem ich mir die sonst teile — da schleicht sich doch das sub­tile Gefühl der Rache in meine emo­tio­nale Welt. Aber ich sehe schon das Licht am Ende des Tun­nels, denn in ein paar Tagen ist es soweit. Phä­no­me­nal finde ich den Ein­druck, im Urlaub weni­ger Zeit zu Ver­fü­gung zu haben als das in einer nor­ma­len Arbeits­wo­che der Fall ist. Das liegt wohl auch an einer völ­lig fal­schen Ver­schie­be­tak­tik, denn Dinge für die einem unter der Woche die nötige Moti­va­tion fehlt, ver­schiebt man gerne auf seine Frei­zeit oder noch bes­ser, auf sei­nen Urlaub. Dem­ent­spre­chend dicht gepackt scheint dann der Urlaub zu sein. Paradox?

Wäh­rend man über diese Frage nach­denkt kann man ganz neben­bei fol­gende Links ankli­cken um dann doch fest­zu­stel­len das ange­nehm erlebte Frei­zeit immer schnel­ler vor­bei geht als unan­ge­nehme. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 August

Spontis Wochenschau #23

Spontis WochenschauEine Woche, die mich immer wie­der in Wut ver­setzt hat. Wut dar­über, was Pro­fit­gier und Kom­merz aus der Love­pa­rade gemacht haben. Wut dar­über das nie­mand im Stande ist seine Feh­ler ein­zu­ge­ste­hen. Eine Trau­er­feier, in der in der ers­ten Reihe Men­schen sit­zen die bekla­gen es würde noch so viele Ant­wor­ten auf so viele Fra­gen geben. Viel­leicht möchte man aber auch die Ant­wor­ten die es schon gibt nicht lesen. Man kün­digt Kon­se­quen­zen an, bleibt abzu­war­ten was davon in eini­gen Mona­ten übrig bleibt.

Aber auch ent­lang der Schlag­zeile die­ser Tage gibt es wie­der viele und inter­es­sante Arti­kel, Inter­net­sei­ten und Videos die Auf­merk­sam­keit ver­dient haben. Allen voran wie­der eine ein­dring­li­che Doku­men­ta­tion die ich in der Media­thek des ARD gefun­den habe über das, was Mager­sucht den betref­fen­den bedeu­tet. Was gibt es noch zu ent­de­cken? Ein Pos­ter aus Blut, Hor­ror­pup­pen, Eva Her­mann über gött­li­che Gewalt und ein Video über das legen­däre Necro­no­mi­con. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 August

Die Rettungsaktion für das Archiv bei "Trackback" auf Radio Fritz

Kategorie: Vernetzt3 Kommentare

Am Sams­tag Abend berich­tete das Radio Fritz aus Ber­lin sei­ner Sen­dung Track­back über die Ret­tungs­ak­tion für das Archiv der Jugend­kul­tu­ren. Ich hatte die Gele­gen­heit, mich mit Mar­cus Rich­ter, der die Sen­dung mode­riert, am Tele­fon über das Archiv und seine Arbeit zu unter­hal­ten. Der Bei­trag sollte schon in der letz­ten Woche gesen­det wer­den, die Sen­dung ist aber der Bericht­er­stat­tung über die Kata­stro­phe in Duis­burg gewi­chen, was mehr als ver­ständ­lich gewe­sen ist.

Um so erfreu­ter war ich natür­lich, das die Sen­dung am Sams­tag dem 01. August nach­ge­holte wer­den konnte. Auf­merk­same Leser der Ret­tungs­ak­tion für das Archiv der Jugend­kul­tu­ren auf Face­book wuss­ten bereits Bescheid und konn­ten die Sen­dung LIVE im Stream ver­fol­gen oder auch im Radio hören. Für alle ande­ren ist ein Pod­cast zur Sen­dung erschie­nen, den ich euch nicht vor­ent­hal­ten möchte und den zur Sen­dung erschie­nen Pod­cast auch hier noch­mal anbiete. Ab 9:05 star­tet der Bericht über das Archiv der Jugend­kul­tu­ren, dar­über hin­aus soll­tet ihr euch die ganze Sen­dung zu Gemüte füh­ren, die wirk­lich sehr inter­es­sant ist.

In unse­rem kur­zen Gespräch ver­su­che ich zu erklä­ren um was es sich bei dem Archiv der Jugend­kul­tu­ren han­delt, wel­che Auf­gabe es hat, was es für die Jugend tut und warum ich es ret­ten möchte. Kri­ti­ken und Fra­gen jeder Art dazu sind in den Kom­men­ta­ren erwünscht, ich würde gerne wis­sen was ihr davon hal­tet. Den gan­zen Arti­kel lesen… »