17 Oktober

Spontis Wochenschau #33

Kategorie: Wochenschau4 Kommentare

Spontis WochenschauEin schwarze Woche! Nicht nur das Wet­ter wird wie­der dunk­ler, auch meine Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Nach­dem ich eine große Ladung gebrauch­ter Bücher mein Eigen nen­nen darf, bin ich wie­der ein wenig abge­taucht in die Welt düs­ter gefärb­ter Lite­ra­tur. Am Mitt­woch dann habe ich dann ein paar fri­sche Pikes auf der Insel bestellt um an Don­ners­tag gleich wie­der das alte Paar über die Tanz­flä­che zu schie­ben, inklu­sive mei­nem Kör­per. Und jetzt sitze ich vor dem schwar­zen Com­pu­ter, bin von einer unglaub­li­chen Wolke Patchouli umge­ben die ein auf­ge­stell­tes Räu­cher­stäb­chen pro­du­ziert, das Grab­licht fla­ckert im Fens­ter, über die Kopf­hö­rer wum­mert der Plain­song von The Cure und lei­der gibt es wirk­lich wie­der viel zu wenig schwar­zes für eine wirk­lich schwarze Wochen­schau, oder ich bin noch nicht dar­auf gesto­ßen wor­den. Aber Genüg­sam­keit ist eine Tugend und die vor­ge­stell­ten Links sind alles andere als bei­läu­fig. Ein beson­de­rer Dank gilt übri­gens Post­punk, der die neue Kontakt-Seite ent­weiht hat und eben­falls einen Link beige­steu­ert hat. Danke Olaf! Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 Oktober

Love will tear you apart - Joy Division Scheidungsanwälte

Kategorie: Schwarzes Netz9 Kommentare

Joy Division Scheidungsanwälte

»Joy Divi­sion — Divorve Attor­neys (Schei­dungs­an­wälte) „Love will tear you apart”« Ich bin mir zwar fast sicher, das es sich hier­bei um einen (wenn auch gelun­ge­nen) Fake han­delt, aber nichts desto trotz möchte ich einen Aus­zug aus den wei­te­ren Ange­bo­ten der Kanz­lei offen­ba­ren, denn allein von Schei­dun­gen kann man nicht leben:

(via Bit­ter Wal­let)


10 Oktober

Gothic Laden 1986: The Berlin Wall

Ihr braucht es gar nicht erst zu ver­su­chen, wer gerne in dem Laden ein­kau­fen möchte muss zunächst in das Jahr 1986 zurück und zum ande­ren über den gro­ßen Teich. Immer­hin gibt der Clip auch noch bis heute Rät­sel auf: Dachte man Gothic käme aus Ber­lin? Oder emp­fand man die Mauer als beson­ders gruf­tig? The Ber­lin Wall — Die­ser eigen­wil­lige Name für einen Laden in Kali­for­nien dürfte ver­mut­lich beim ein oder ande­ren Besu­cher die Frage auf­ge­wor­fen haben: »What means The Ber­lin Wall?«

Isn’t that outra­ge­ous! (Ist das nicht abscheulich?)

(via now­thi­sis­gothic)


9 Oktober

Spontis Wochenschau #32

Kategorie: Wochenschau5 Kommentare

Spontis WochenschauNach aku­ter Ein­sam­keit in mei­nem Bücher­re­gal habe ich mich dazu ent­schlos­sen, dem Ange­bot an gebrauch­ten und neuen Bücher bei Ama­zon zu fröh­nen und habe dabei einige Gut­scheine ein­ge­löst, die sich so ange­sam­melt haben. Dar­un­ter auch das sünd­haft teure Werk »Schil­lern­des Dun­kel« von Alex­an­der Nym, des­sen Rezen­sion ich jetzt schon mal ankün­dige, denn ich möchte schließ­lich auch her­aus­fin­den, ob sich die Inves­ti­tion gelohnt hat. Auch einige Szene rele­vante Nach­schla­ge­werke  deren Exis­tenz ich nicht ver­mis­sen möchte, rei­hen sich neben die alt ein­ge­ses­se­nen.
Auch ich lese gerne E-Books, keine Frage, aber ich möchte die aktu­elle Dis­kus­sion um die »Herr­schaft« des geschrie­be­nen Wor­tes aus mei­ner Sich dar­stel­len. Ein Buch lebt auch immer von sei­ner Gestal­tung, Taschen­bü­cher habe aus Lite­ra­tur Mas­sen­ware gemacht. Redu­ziert man ein Buch nur auf den Inhalt, so wird das E-Book gewin­nen. Doch es wird wei­ter­hin Bücher geben, solange sie mit der glei­chen Sorg­falt und Liebe erstellt wer­den, mit der ich sie behan­deln und lesen möchte. Klingt jetzt komisch, ist aber so. Hier die Wochen­schau in sei­ner 32. Aus­gabe. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Oktober

Es muss nicht immer Halloween sein - Noch 25 Tage bis...

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Der Tag der Toten Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 September

Spontis Wochenschau #31

Spontis WochenschauJahre lang habe ich dafür gekämpft, mein Ziel erreicht und bin jetzt fast ein biss­chen weh­mü­tig. Der leere Brief­kas­ten. Kon­se­quent habe ich Wer­bende ange­schrie­ben, mich beschwert und darum gebe­ten mir bitte keine Wer­bung mehr zu schi­cken. Keine Kata­loge, keine Bro­schü­ren und keine Infor­ma­ti­ons­zet­tel. Die kos­ten­los ein­ge­wor­fene lokale Wer­bung nehme ich trotz­dem, schließ­lich muss man ja in Erfah­rung brin­gen, wo was im Ange­bot ist und ob sich eine Fahrt lohnt. Doch dar­über hin­aus bleibt mein Brief­kas­ten leer. Briefe ent­hal­ten heute nur noch Rech­nun­gen und keine Bewer­bun­gen mehr von Pro­duk­ten die kei­ner braucht. Und jetzt bin ich fast ein biss­chen nei­disch wenn die Holde wie­der einen Pro­spekt für Schuhe im Brief­kas­ten fin­det. Der Weg ist eben das Ziel, jetzt wo mir kei­ner mehr frei­wil­lig Wer­bung schickt muss ich mir wohl ein neues Betä­ti­gungs­feld suchen.  Viel­leicht deak­ti­viere ich ja mal für eine Weile den so sorg­fäl­tig trai­nier­ten Spam-Filter, oder deak­ti­viere den Werbe-Blocker mal bei allen Sei­ten im Netz. Ein­fach nur mal um zu gucken wie es frü­her so war. Links? Ach ja, die gibt es auch noch. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 September

Unter Linken - Die Reportage zum Buch von Jan Fleischhauer

Links? Oder viel­leicht doch rechts? Viel­leicht aber auch die gol­dene Mitte? In Zei­ten einer bür­ger­na­hen Poli­tik die lie­ber dage­gen ist als dafür und auch mal Nein sagt, weil es eben das Gegen­teil von dem ist, was die ande­ren sagen. Poli­tik ohne Pro­fil, bei denen der Wäh­ler schon schnell mal über­se­hen kann, in wel­che Rich­tung es poli­tisch gehen soll und bei der selbst die Mit­glie­der, Abge­ord­ne­ten und Vor­sit­zen­den einer Par­tei selbst nicht mehr so recht wis­sen, in wel­che Rich­tung sie denn nun sel­ber fah­ren. Mann kann ja schon mal den Blin­ker set­zen um nach­her doch in einer andere Rich­tung zu fahren.

In Deutsch­land unter­schei­det man zwi­schen all den Par­tei gerne mal zwi­schen Links und Rechts, oder auch: Links­ex­trem und Rechts­ex­trem, das wird in den Medien häu­fi­ger zum Wurf­ge­schoss ver­ba­ler Poli­ti­sie­rung. Rechts, das sind die Bösen, die Nazis, die Faschis­ten, die mit den Glat­zen und den Sprin­ger­stie­feln. Links, das sind die, die mit Schwar­zen Mas­ken und Kapu­zens­hirts, die das Sys­tem an sich doof fin­den und für die Kapi­ta­lis­ten der natür­lich Feind sind und die man für Gute hält weil sie Steine auf die wer­fen die Rechts sind, das sind die, die auch gerne mal ganze Stadt­teile ver­wüs­ten, weil sie mei­nen nur so etwas ändern zu kön­nen. Könnte man doch mei­nen, oder? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 September

75 Cosplayer der Dragon*Con in unter 2 Minuten

Schon wie­der so eine Con­ven­tion vol­ler Ver­rück­ter, die sich in die Kos­tüme ihrer Spiele– Film– und Fan­tasy­hel­den wer­fen um ihrem Idol ange­mes­sen zu hul­di­gen. Die Dragon*Con ist nach eige­nen Anga­ben die größte Multi-Media Pop­kul­tur Con­ven­tion deren Schwer­punkt so ziem­lich auf allem liegt, was das Nerd­herz begehrt. Ich finde das groß­ar­tig. Wer so alles auf der dies­jäh­ri­gen Aus­gabe zu sehen war, zeigt Chad Vader in ein­drucks­vol­len 2 Minu­ten. Ich weiß zwar noch nicht wem »Sexy Pirate Nurse« hul­digt, aber ich bin mir sicher, das es irgendwo da drau­ßen einen Hel­den gibt der einen ähnli­chen Auf­trag hat wie diese Dame. Ganz bestimmt


(via Nerd­core)


20 September

Spontis Wochenschau #29

Spontis WochenschauMän­ner­abende. Sol­che Abende funk­tio­nie­ren bei mir meist nach dem glei­chen Mus­ter, man(n) trifft sich und hul­digt unver­blümt sei­ner Lei­den­schaft, den Fil­men. Ent­we­der als DVD bei Pizza oder Chips — oder im Kino bei Pop­corn und Cola. So wollte ich dann das jüngste Tes­to­ste­ron Meis­ter­werk »The Expen­da­bles« mit typi­schen Män­ner­lau­ten neu syn­chro­ni­sie­ren, doch lei­der war das Kino zu leer… Kein Scherz. 3 Wochen nach­dem der Film in den Kinos ange­lau­fen ist, spricht schon kei­ner mehr davon, was noch viel schlim­mer ist, er läuft nur noch in aus­ge­such­ten Kinos. Doch nichts sollte uns abhal­ten, wir sind schließ­lich Män­ner.  Im Kino­foyer dann gäh­nende Leere und an der Kasse eine Über­ra­schung: »Es sind noch nicht genug Zuschauer da, wir zei­gen den Film erst ab 10 Besu­chern.« Was zunächst wie ein schlech­ter Manta-Witz klang (wo 17 Man­ta­fah­rer vor dem Kino war­ten weil der Film erst ab 18 ist) ent­puppte sich als bit­tere Rea­li­tät. So war­te­ten wir. Als wir gegen 20:00 dann 6 Leute waren und die Stim­mung zu kip­pen drohte, boten wir an jeweils 2 Kar­ten zu neh­men, doch lei­der ließ sich die Dame hin­ter der Kasse nicht erwei­chen. Glück­li­cher­weise tru­delte dann auf den letz­ten Drü­cker noch ein 4er Grüpp­chen ein, so das wir letzt­end­lich dann doch den Film sehen konn­ten — doch zurück bleibt ein bit­te­rer Nach­ge­schmack. Sind Filme zum Weg­werf­pro­dukt ver­kom­men? 1 Woche Lauf­zeit und dann auf die DVD war­ten? Die Film­in­dus­trie beschwert sich über die Gewinn­ein­bu­ßen durch Raub­ko­pie­rer, lei­der räumt sie aber auch nur kurze Mög­lich­kei­ten ein tat­säch­lich dafür zu bezah­len. Genug Gedan­ken, wei­ter mit den Links: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 September

Videos: Vom Teufelsberg und anderen mythischen Orten

Ver­las­sene Plätze üben schon immer eine ganz beson­dere Fas­zi­na­tion auf mich aus, ebenso wie im All­tag ver­steckte Mythen und Geschich­ten, die sich oft­mals um diese Plätze ran­ken. Der ame­ri­ka­ni­sche Schuh­her­stel­ler Pal­la­dium hat sich in einer »Explo­ra­tion« Serie jetzt einige die­ser Plätze ange­nom­men und dar­über jeweils eine span­nende Doku­men­ta­tion gedreht. Mit von der Par­tie auch ein Bei­trag aus Deutsch­land, die sich um den »Teu­fels­berg« in Ber­lin dreht, der vor dem Mau­er­fall eine zen­trale für Inter­na­tio­nale Spio­nage war. Ursprüng­lich ein natio­nal­so­zia­lis­ti­sches Pro­jekt der »Welt­haupt­stadt Ger­ma­nia«  nutze man das Gelände nach Ende des Krie­ges zum abla­den von Trüm­mern des zer­bomb­ten Ber­lins — der Teu­fels­berg ent­stand. Nach dem Krieg nutzte man das Gelände, um den Schutt des zer­stör­ten Ber­lin auf­zu­schüt­ten, über 22 Jahre lang sorgte man so für den Aus­bau des ber­gi­gen Gelän­des, der nach Been­di­gung der Maß­nah­men mit rund 1 Mil­lio­nen Bäu­men bepflanzt wurde. Den gan­zen Arti­kel lesen… »