18 November

Bernd sucht: Halloween Horror Highschool

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Es erscheint mir herr­lich, span­nend und auf­re­gend wie die recht fri­sche Kon­takt­seite genutzt wird.  Erst neu­lich schrieb mir Bernd, der mitt­ler­weile seit über 10 Jah­ren einen Hor­ror­film sucht und sich in sei­ner Ver­zweif­lung völ­lig rich­tig an Spon­tis wen­det. Da ich selbst ein gro­ßer Freund von Gru­se­lig­kei­ten jeder Form bin, sind mir Hor­ror­filme seit den gro­ßen Serien in den 80ern (Hal­lo­ween, Frei­tag der 13., Night­mare on Elm Street) auch ein Begriff. Und obwohl ich sicher­lich für den Kon­sum sol­cher nicht wirk­lich geeig­net war, hat es mir rück­bli­ckend nicht gescha­det, hoffe ich jeden­falls. Neu­lich jeden­falls, fand ich fol­gen­des in mei­nem Post­ein­gang: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Video: Opfer von Satanisten erkennen

Im Zuge der Satanismus-Welle in den spä­ten 60ern litt beson­ders die USA unter eini­gen davon inspi­rier­ten Mor­den, allen voran die von Charles Man­son, der sich selbst als Wie­der­ge­burt von Aleis­ter Crow­ley bezeich­nete und als per­so­ni­fi­zier­tes Böses damit die Werke des 1947 ver­stor­be­nen Schrift­stel­lers in ein blu­ti­ges Licht rückte. Anton LaVey grün­dete 1966 die berühmte »Church of Satan« die damit eben­falls einen neuen Zeit­geist in den frü­hen 70ern ein­läu­tete, dem sich viele Musi­ker und Bands unter­war­fen. So kommt es vor allem seit die­ser Zeit immer wie­der zur Ver­qui­ckung von Sata­nis­ten und Rockmusik.

Poli­zei und Behör­den zeigte sich den spi­ri­tu­el­len Ein­flüs­sen gegen­über sehr hilf­los und haben seit die­ser Zeit immer wie­der mit Ritu­al­mor­den zu tun, bei denen sich die Mör­der Sym­bo­len bedie­nen um damit ihre Opfer zu zeich­nen. Ein biss­chen gru­se­lig ist es ja schon wenn der steife Poli­zist hier an dem Bikini-Mädchen zeigt, woran man »typi­sche Spu­ren sata­nis­tisch beein­fluss­ter Morde« erkennt. (Keine Angst, alles Jugend­frei) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Jetzt schon Tradition: Blogger-Adventskalender 2010

Aventskalender von funkygogAdvents­ka­len­der. Eine recht junge Tra­di­tion, die zunächst mit 24 Bil­dern an der Wand oder Krei­de­stri­chen an der Tür erst­mals im 19. Jahr­hun­dert zu fin­den sind. Christ­lich ange­lehnt (es geht ja schließ­lich Weih­nach­ten ent­ge­gen) ent­wi­ckelt sich diese Idee aber sehr schnell zum kom­mer­zi­el­len Dau­er­bren­ner. 1958 gab es die ers­ten mit Scho­ko­lade gefüll­ten Kalen­der, die natür­lich auf Kin­der zuge­schnit­ten waren und auch in mei­ner Kind­heit an der Wand pran­ger­ten. Die ganze Geschichte des Advents­ka­len­ders fin­det ihr hier.

In der spä­ten Jugend ver­schwand diese Tra­di­tion aus mei­nem Leben um mich durch meine erste große Liebe wie­der ein­zu­ho­len, denn Mäd­chen ste­hen auf Advents­ka­len­der und so über­raschte man mich im zar­ten Alter von 20 wie­der mit einem Advents­ka­len­der. Dies­mal selbst gebas­telt und vol­ler klei­ner Auf­merk­sam­kei­ten, die wir Män­ner in unsere Spät-pubertären Phase über­haupt noch nicht ein­ord­nen kön­nen. Natür­lich wünsch­ten sich die Damen eine ebenso schö­nen Kalen­der, was sie auf Nach­frage »Willst du etwa auch einen Advents­ka­len­der?« aber vehe­ment abstrit­ten. Frauen ver­stand ich damals noch nicht und so nahm ich die Ableh­nung natür­lich für bare Münze, was sich aber im Laufe der Zeit als Feh­ler erwies. Ja, Frauen möch­ten auch Advents­ka­len­der, selbst wenn sie es abstrei­ten.  Heute ver­stehe ich Frauen immer noch nicht rich­tig, weiß aber das hin­ter einem Nein oft ein Ja steckt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 November

Schloss Einstein - Das Gruftie-Internat (2)

BeschwörungstheorienWie es aus­sieht, wenn man eine Jugend­be­we­gung in einer Jugend-Soap zum Thema macht, habe ich bereits mit der ers­ten Folge von Schloss Ein­stein — Das Gruf­tie Inter­nat deut­lich gemacht. Erschre­ckend ist, das es heute immer noch mög­lich zu sein scheint, mit den sel­ben Vor­ur­tei­len und Kli­schees wie vor 20 Jah­ren zu arbei­ten um dar­aus eine Unter­hal­tungs­sen­dung für Jugend­li­che zu pro­du­zie­ren, bei der die Auf­klä­rung nur mit­schwingt, wäh­rend sie von der pla­ka­ti­ven Dar­stel­lung einer halb ver­stan­de­nen Szene über­strahlt wird.

Es scheint unaus­weich­lich gewe­sen zu sein, das Thema »Gothic« durch die aktu­ell große Popu­la­ri­tät in die Serie mit ein­zu­be­zie­hen, gewünscht hätte ich mir aber eine andere Sicht­weise, ohne die ewige Leier von Beschwö­run­gen, Sata­nis­mus und schwar­zen Mes­sen. Es gibt durch­aus andere ernst zuneh­mende Pro­bleme her­an­wach­sen­der die man in einer sol­chen Serie anfas­sen könnte, obwohl ich zuge­ben muss, dass das den Wert der Unter­hal­tung drü­cken würde. Der Kunde ist König und so pro­du­ziert man das, was sich am bes­ten ver­kau­fen lässt. Doch genug von mei­ner per­sön­li­chen Ansicht, hin zur lang erwar­te­ten zwei­ten Folge. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 November

Spontis Wochenschau #38

Spontis WochenschauEs wird wie­der käl­ter, was fach­kun­dige Meteo­ro­lo­gen auf das Wet­ter zurück füh­ren. Grund genug die Som­mer­sa­chen wie­der gegen die Win­ter­kla­mot­ten aus­zu­tau­schen: Dicke Schals, warme Müt­zen und flau­schige Woll­so­cken. Wo wir gerade bei kal­ten Füßen sind, Pikes sind ja nicht gerade bekannt dafür durch wärme, Kom­fort oder Sicher­heit zu glän­zen — müs­sen sie ja auch nicht, wer schön soll lei­den. Es gibt aber Kom­pro­misse zwi­schen bei­den Wel­ten und daher emp­fehle ich euch heute: Ein­la­gen für die Schuhe, wie man sie in jedem guten Super­markt kau­fen kann. Keine Leder­ein­la­gen und keine aus Wolle, son­dern stink­nor­male Ein­la­gen. Die sind einer­seits schön flach und zum zwei­ten ver­lei­hen sie dem Fuß ein wenig Kom­fort und sind eine gute Ergän­zung gegen kalte Füße. Die schwar­zen (!) mit »Aktiv-Kohle« sind dar­über hin­aus nicht nur farb­li­che har­mo­nisch, son­dern sor­gen auch für wenig Geruch. Wer nach einem Tag WGT und einem tan­zen­den Abend im Spie­gel­pa­last schon mal die spit­zen Freunde abge­schnallt hat, wird wis­sen wovon ich rede. Pro­biert es aus, tragt Ein­la­gen — ihr müsst auch nichts dazu kom­men­tie­ren wenn ihr nicht wollt, denn dar­über spricht ja nie­mand — ist ja irgend­wie uncool. Aber da man mit Ü30 sowieso jen­seits von Gut und Böse ist, macht das auch nichts mehr. »Ist der Ruf erst rui­niert, lebt es sich ganz unge­niert.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 November

Spontis Wochenschau #35

Spontis WochenschauEin schö­nes Wochen­ende. Mein US-Amerikanischer Cou­sin war zu Besuch bei uns ein­quar­tiert und bestimmte durch zahl­rei­che Dis­kus­sio­nen und gemein­same Aus­flüge den Tages­ab­lauf. Einen ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag nut­zen wir, um uns hier in Mön­chen­glad­bach umzu­se­hen die zwar nicht für ihren metro­po­len Charme bekannt ist, aber durch das Allein­stel­lungs­merk­mal des ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tags im Umkreis gut besucht war. »Like Man­hat­tan in Rush Hour, just a little bit slo­wer.«, kom­men­tierte Cou­sin Karl den Ein­druck. Nach einem Besuch des Mexi­ka­ners am Sams­tag Abend und einer selbst­zu­be­rei­te­ten Pus­tza am Sonn­tag Abend hieß es dann am Mon­tag lei­der schon wie­der »Good Bye«. Gleich im Anschluss nut­zen wir den letz­ten Tag im Phan­ta­si­a­land in Brühl bei Köln mit einer befreun­de­ten Fami­lie, der zwar neb­lig und kalt dafür aber spa­ßig und unter­hal­tend war.  Habt ihr schon gewusst das man sich nach ein Fahrt in der Wild­was­ser­bahn kos­ten­pflich­tig trock­nen las­sen kann? Wuss­tet ihr außer­dem, das man mit einem 15€ teu­ren Quick­pass an der War­te­schlange vor­bei kann, die ande­ren zum war­ten ver­don­nert um dann schnel­ler in der Attrak­tion zu sit­zen? Herr­lich was man sich mit Geld alles erkau­fen kann. Die fol­gen­den Links sind übri­gens kos­ten­los und direkt ver­füg­bar. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 November

Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln

Kategorie: Schwarzes Netz10 Kommentare

»Du sollst Skin­heads nicht mit Nazis ver­wech­seln« ist nicht nur der Titel einer auf­klä­ren­den Inter­net­seite, son­dern auch Motto mit erho­be­nem Zei­ge­fin­ger. Auf­merk­same Leser wis­sen bereits: Eine Glatze und ein Paar Dr. Mar­tens rei­chen noch lange nicht für die Iden­ti­fi­zie­rung eines Neo­na­zis. Viel schlim­mer noch: Heute scheint es prak­tisch unmög­lich typi­sche Erken­nungs­merk­male zu defi­nie­ren, die dem Bür­ger bei sei­nem Schub­la­den­den­ken unter die Arme grei­fen. Auf sehr anschau­li­che Art und Weise haben sich die Fil­me­ma­cher und Edina MedraS­te­fan Beren­thal mit Kin­dern und Jugend­li­chen zweier Schu­len in Bre­men zusam­men­ge­tan  und das Video Vor­sicht Nazi gedreht, das im leicht ver­ständ­li­chen Stil die Sache noch ein­mal in 6:55 aus­ein­an­der­kla­mü­sert und damit den Ver­such gestar­tet, das Vor­ur­teil das sich untrenn­bar mit dem Den­ken vie­ler Bür­ger ver­kno­tet hat, zu entwirren.


(via KFMW)

Neo­na­zis leben heute davon, alte Sym­bo­lik auf­zu­ge­ben und sich stän­dig neue Bezüge her­zu­stel­len.  Die meis­ten sind nicht mehr durch ihr äuße­res zu unter­schei­den, son­dern nur durch ihre Ideen und die immer glei­chen Argu­mente. Die Belie­big­keit in der man in der rech­ten Szene Sym­bole für sich ver­ein­nahmt ist erschre­ckend und ver­lei­ten unin­for­mierte immer wie­der zu fal­schen Asso­zia­tio­nen. Gothics wur­den in den 90ern eben­falls als Weg der Infil­tra­tion ent­deckt, ihr poli­ti­sches Des­in­ter­esse, Bezüge zu Mythen und Legen­den sowie die Erfor­schung musi­ka­li­scher Grenz­be­rei­chen musste auf die braune Brut wie ein Magnet gewirkt haben. Und trotz­dem fan­den sie auch hier kei­nen frucht­ba­ren Boden son­dern stie­ßen auf breite Ableh­nung. Bis heute ist das Thema jedoch sen­si­bel geblie­ben und sorgt immer wie­der für Dis­kus­si­ons­stoff, der manch­mal nur auf Ver­feh­lun­gen ein­zel­ner zurück zu füh­ren ist.


30 Oktober

Schloss Einstein - Das Gruftie-Internat (1)

Schloss Einstein, das Gruftie-Internat»Ich liebe es wenn ein Plan funk­tio­niert.« Regel­mä­ßige Leser wis­sen um die neue Kon­takt­seite, die ich ein­ge­rich­tet hatte um den Leser am Inhalt die­ser Seite zu betei­li­gen.  Ihr schreibt mir über Dinge die euch inter­es­sie­ren wür­den oder die euch beson­ders am Her­zen lie­gen, ihr schickt mir Links und the­ma­ti­sche Vor­schläge mit denen ich mich beschäf­ti­gen sollte. Es freut mich wirk­lich außer­or­dent­lich, das bereits einige Leser davon Gebrauch gemacht haben.

Neu­lich schrieb mir ASRia­ne­rin: »Hallo Sponti! Da ich krank im Bett gele­gen habe und so durch die deut­sche Fern­seh­land­schaft gezappt habe, bin ich irgend­wann bei Schloss Ein­stein hän­gen geblie­ben: Die Ferien sind vor­über und eine Schü­le­rin kommt als Gothic zurück. Aus Trauer, weil ihr Pferd gestor­ben ist. Das ist ja erst mal schon ein Grund zum schmun­zeln, aber es geht noch wei­ter: Sie möchte nun ihren Klas­sen­ka­me­ra­den ver­wün­schen, da die­ser angeb­lich Schuld am Tod des Pfer­des hat, da er vor­her einen Glücks­stein geklaut hat. Ich wusste nicht, ob ich über soviel Kli­schees und Vor­ur­teile lachen oder wei­nen sollte.«

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26 Oktober

Spontis Wochenschau #34

Kategorie: Wochenschau3 Kommentare

Spontis WochenschauSpan­nende Woche irgend­wie. Nig­ge­meier regt durch sei­nen Neven DuMont gepräg­ten Ent­hül­lungs­jour­na­lis­mus die Frage an, wie viel Anony­mi­tät eigent­lich gesund sind und ob man wirk­lich als Blog­ger die Infor­ma­tio­nen über seine Kom­men­ta­to­ren auf detek­ti­vi­sche Art und Weise demon­tie­ren darf. Grund­sätz­lich halte ich Anony­mi­tät für einen Mythos, wer will der kann. Jeder Blog­ger kennt die Anony­men Kom­men­tare, die sich nicht sel­ten dar­auf kon­zen­trie­ren den Autor oder den Inhalt zu dis­kre­di­tie­ren oder ein­fach zu belei­di­gen. Nicht sel­ten sind aber auch Mei­nun­gen dabei, bei denen der Ver­fas­ser ein­fach nicht »erkannt« wer­den möchte.  Mir sind beide For­men der Kom­men­tare recht, anonyme und nament­li­che, denn nur so kann eine freie Mei­nungs­äu­ße­rung und Dis­kus­sion am Leben erhal­ten wer­den. Ich werte die Kom­men­tare aber anders. Nament­li­che Kom­men­tare wie­gen ganz ein­fach schwe­rer als Anonyme, so ist das eben. Wenn ein Kom­men­ta­tor mit Namen, E-Mai und Home­page schreibt: »Dein Blog ist scheiße!« geht mir das nicht so sehr am Po vor­bei, als wenn das jemand schreibt der uner­kannt blei­ben möchte. Wer bei Spon­tis anonym blei­ben möchte, bleibt anonym. Wer was zu sagen hat, braucht keine Anony­mi­tät. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Oktober

Den eigenen Musikgeschmack nerdig visualisiert

Kategorie: Vernetzt7 Kommentare

Musikgeschmack visualisiertFlei­ßige Nut­zer von last.fm möch­ten die Emp­feh­lun­gen die das Por­tal in Sachen Musik und Men­schen mit glei­chem Musik­ge­schmack gar nicht mehr mis­sen. Ich für meine Teil mag die­sen ner­di­gen Nut­zen des Audio­scrob­b­lers, der so flei­ßig zuhört wenn ich meine Musik­samm­lung durch­for­sche. Wer darin grund­sätz­lich kei­nen Nut­zen erken­nen kann und Musik nur über klas­si­sche Medien wie CD oder Vinyl kon­su­miert und der dar­über hin­aus vehe­ment gegen die MP3-isierung der Musik­land­schaft kämpft, darf sich gerne einige andere Bei­träge in die­sem Blog zu gemüte füh­ren, in der rech­ten Leiste gibt es genü­gend Auswahlmöglichkeiten.

Abge­se­hen davon bin ich in den letz­ten Wochen über zwei Mög­lich­kei­ten der musi­ka­li­schen Visua­li­sie­rung gestol­pert, die für die Wochen­schau viel zu »mehr­wer­tig« gewe­sen wären, so dass ich mich dazu ent­schlos­sen habe, über die bei­den Tools Last­graph und den Gen­der Plot selbst zu berich­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »