Es erscheint mir herrlich, spannend und aufregend wie die recht frische Kontaktseite genutzt wird. Erst neulich schrieb mir Bernd, der mittlerweile seit über 10 Jahren einen Horrorfilm sucht und sich in seiner Verzweiflung völlig richtig an Spontis wendet. Da ich selbst ein großer Freund von Gruseligkeiten jeder Form bin, sind mir Horrorfilme seit den großen Serien in den 80ern (Halloween, Freitag der 13., Nightmare on Elm Street) auch ein Begriff. Und obwohl ich sicherlich für den Konsum solcher nicht wirklich geeignet war, hat es mir rückblickend nicht geschadet, hoffe ich jedenfalls. Neulich jedenfalls, fand ich folgendes in meinem Posteingang: Den ganzen Artikel lesen… »
17 November
Video: Opfer von Satanisten erkennen
Im Zuge der Satanismus-Welle in den späten 60ern litt besonders die USA unter einigen davon inspirierten Morden, allen voran die von Charles Manson, der sich selbst als Wiedergeburt von Aleister Crowley bezeichnete und als personifiziertes Böses damit die Werke des 1947 verstorbenen Schriftstellers in ein blutiges Licht rückte. Anton LaVey gründete 1966 die berühmte »Church of Satan« die damit ebenfalls einen neuen Zeitgeist in den frühen 70ern einläutete, dem sich viele Musiker und Bands unterwarfen. So kommt es vor allem seit dieser Zeit immer wieder zur Verquickung von Satanisten und Rockmusik.
Polizei und Behörden zeigte sich den spirituellen Einflüssen gegenüber sehr hilflos und haben seit dieser Zeit immer wieder mit Ritualmorden zu tun, bei denen sich die Mörder Symbolen bedienen um damit ihre Opfer zu zeichnen. Ein bisschen gruselig ist es ja schon wenn der steife Polizist hier an dem Bikini-Mädchen zeigt, woran man »typische Spuren satanistisch beeinflusster Morde« erkennt. (Keine Angst, alles Jugendfrei) Den ganzen Artikel lesen… »
17 November
Jetzt schon Tradition: Blogger-Adventskalender 2010
Adventskalender. Eine recht junge Tradition, die zunächst mit 24 Bildern an der Wand oder Kreidestrichen an der Tür erstmals im 19. Jahrhundert zu finden sind. Christlich angelehnt (es geht ja schließlich Weihnachten entgegen) entwickelt sich diese Idee aber sehr schnell zum kommerziellen Dauerbrenner. 1958 gab es die ersten mit Schokolade gefüllten Kalender, die natürlich auf Kinder zugeschnitten waren und auch in meiner Kindheit an der Wand prangerten. Die ganze Geschichte des Adventskalenders findet ihr hier.
In der späten Jugend verschwand diese Tradition aus meinem Leben um mich durch meine erste große Liebe wieder einzuholen, denn Mädchen stehen auf Adventskalender und so überraschte man mich im zarten Alter von 20 wieder mit einem Adventskalender. Diesmal selbst gebastelt und voller kleiner Aufmerksamkeiten, die wir Männer in unsere Spät-pubertären Phase überhaupt noch nicht einordnen können. Natürlich wünschten sich die Damen eine ebenso schönen Kalender, was sie auf Nachfrage »Willst du etwa auch einen Adventskalender?« aber vehement abstritten. Frauen verstand ich damals noch nicht und so nahm ich die Ablehnung natürlich für bare Münze, was sich aber im Laufe der Zeit als Fehler erwies. Ja, Frauen möchten auch Adventskalender, selbst wenn sie es abstreiten. Heute verstehe ich Frauen immer noch nicht richtig, weiß aber das hinter einem Nein oft ein Ja steckt. Den ganzen Artikel lesen… »
16 November
Schloss Einstein - Das Gruftie-Internat (2)
Wie es aussieht, wenn man eine Jugendbewegung in einer Jugend-Soap zum Thema macht, habe ich bereits mit der ersten Folge von Schloss Einstein — Das Gruftie Internat deutlich gemacht. Erschreckend ist, das es heute immer noch möglich zu sein scheint, mit den selben Vorurteilen und Klischees wie vor 20 Jahren zu arbeiten um daraus eine Unterhaltungssendung für Jugendliche zu produzieren, bei der die Aufklärung nur mitschwingt, während sie von der plakativen Darstellung einer halb verstandenen Szene überstrahlt wird.
Es scheint unausweichlich gewesen zu sein, das Thema »Gothic« durch die aktuell große Popularität in die Serie mit einzubeziehen, gewünscht hätte ich mir aber eine andere Sichtweise, ohne die ewige Leier von Beschwörungen, Satanismus und schwarzen Messen. Es gibt durchaus andere ernst zunehmende Probleme heranwachsender die man in einer solchen Serie anfassen könnte, obwohl ich zugeben muss, dass das den Wert der Unterhaltung drücken würde. Der Kunde ist König und so produziert man das, was sich am besten verkaufen lässt. Doch genug von meiner persönlichen Ansicht, hin zur lang erwarteten zweiten Folge. Den ganzen Artikel lesen… »
10 November
Spontis Wochenschau #38
Es wird wieder kälter, was fachkundige Meteorologen auf das Wetter zurück führen. Grund genug die Sommersachen wieder gegen die Winterklamotten auszutauschen: Dicke Schals, warme Mützen und flauschige Wollsocken. Wo wir gerade bei kalten Füßen sind, Pikes sind ja nicht gerade bekannt dafür durch wärme, Komfort oder Sicherheit zu glänzen — müssen sie ja auch nicht, wer schön soll leiden. Es gibt aber Kompromisse zwischen beiden Welten und daher empfehle ich euch heute: Einlagen für die Schuhe, wie man sie in jedem guten Supermarkt kaufen kann. Keine Ledereinlagen und keine aus Wolle, sondern stinknormale Einlagen. Die sind einerseits schön flach und zum zweiten verleihen sie dem Fuß ein wenig Komfort und sind eine gute Ergänzung gegen kalte Füße. Die schwarzen (!) mit »Aktiv-Kohle« sind darüber hinaus nicht nur farbliche harmonisch, sondern sorgen auch für wenig Geruch. Wer nach einem Tag WGT und einem tanzenden Abend im Spiegelpalast schon mal die spitzen Freunde abgeschnallt hat, wird wissen wovon ich rede. Probiert es aus, tragt Einlagen — ihr müsst auch nichts dazu kommentieren wenn ihr nicht wollt, denn darüber spricht ja niemand — ist ja irgendwie uncool. Aber da man mit Ü30 sowieso jenseits von Gut und Böse ist, macht das auch nichts mehr. »Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.« Den ganzen Artikel lesen… »
4 November
Spontis Wochenschau #35
Ein schönes Wochenende. Mein US-Amerikanischer Cousin war zu Besuch bei uns einquartiert und bestimmte durch zahlreiche Diskussionen und gemeinsame Ausflüge den Tagesablauf. Einen verkaufsoffenen Sonntag nutzen wir, um uns hier in Mönchengladbach umzusehen die zwar nicht für ihren metropolen Charme bekannt ist, aber durch das Alleinstellungsmerkmal des verkaufsoffenen Sonntags im Umkreis gut besucht war. »Like Manhattan in Rush Hour, just a little bit slower.«, kommentierte Cousin Karl den Eindruck. Nach einem Besuch des Mexikaners am Samstag Abend und einer selbstzubereiteten Pustza am Sonntag Abend hieß es dann am Montag leider schon wieder »Good Bye«. Gleich im Anschluss nutzen wir den letzten Tag im Phantasialand in Brühl bei Köln mit einer befreundeten Familie, der zwar neblig und kalt dafür aber spaßig und unterhaltend war. Habt ihr schon gewusst das man sich nach ein Fahrt in der Wildwasserbahn kostenpflichtig trocknen lassen kann? Wusstet ihr außerdem, das man mit einem 15€ teuren Quickpass an der Warteschlange vorbei kann, die anderen zum warten verdonnert um dann schneller in der Attraktion zu sitzen? Herrlich was man sich mit Geld alles erkaufen kann. Die folgenden Links sind übrigens kostenlos und direkt verfügbar. Den ganzen Artikel lesen… »
3 November
Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln
»Du sollst Skinheads nicht mit Nazis verwechseln« ist nicht nur der Titel einer aufklärenden Internetseite, sondern auch Motto mit erhobenem Zeigefinger. Aufmerksame Leser wissen bereits: Eine Glatze und ein Paar Dr. Martens reichen noch lange nicht für die Identifizierung eines Neonazis. Viel schlimmer noch: Heute scheint es praktisch unmöglich typische Erkennungsmerkmale zu definieren, die dem Bürger bei seinem Schubladendenken unter die Arme greifen. Auf sehr anschauliche Art und Weise haben sich die Filmemacher und Edina MedraStefan Berenthal mit Kindern und Jugendlichen zweier Schulen in Bremen zusammengetan und das Video Vorsicht Nazi gedreht, das im leicht verständlichen Stil die Sache noch einmal in 6:55 auseinanderklamüsert und damit den Versuch gestartet, das Vorurteil das sich untrennbar mit dem Denken vieler Bürger verknotet hat, zu entwirren.
(via KFMW)
Neonazis leben heute davon, alte Symbolik aufzugeben und sich ständig neue Bezüge herzustellen. Die meisten sind nicht mehr durch ihr äußeres zu unterscheiden, sondern nur durch ihre Ideen und die immer gleichen Argumente. Die Beliebigkeit in der man in der rechten Szene Symbole für sich vereinnahmt ist erschreckend und verleiten uninformierte immer wieder zu falschen Assoziationen. Gothics wurden in den 90ern ebenfalls als Weg der Infiltration entdeckt, ihr politisches Desinteresse, Bezüge zu Mythen und Legenden sowie die Erforschung musikalischer Grenzbereichen musste auf die braune Brut wie ein Magnet gewirkt haben. Und trotzdem fanden sie auch hier keinen fruchtbaren Boden sondern stießen auf breite Ablehnung. Bis heute ist das Thema jedoch sensibel geblieben und sorgt immer wieder für Diskussionsstoff, der manchmal nur auf Verfehlungen einzelner zurück zu führen ist.
30 Oktober
Schloss Einstein - Das Gruftie-Internat (1)
»Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert.« Regelmäßige Leser wissen um die neue Kontaktseite, die ich eingerichtet hatte um den Leser am Inhalt dieser Seite zu beteiligen. Ihr schreibt mir über Dinge die euch interessieren würden oder die euch besonders am Herzen liegen, ihr schickt mir Links und thematische Vorschläge mit denen ich mich beschäftigen sollte. Es freut mich wirklich außerordentlich, das bereits einige Leser davon Gebrauch gemacht haben.
Neulich schrieb mir ASRianerin: »Hallo Sponti! Da ich krank im Bett gelegen habe und so durch die deutsche Fernsehlandschaft gezappt habe, bin ich irgendwann bei Schloss Einstein hängen geblieben: Die Ferien sind vorüber und eine Schülerin kommt als Gothic zurück. Aus Trauer, weil ihr Pferd gestorben ist. Das ist ja erst mal schon ein Grund zum schmunzeln, aber es geht noch weiter: Sie möchte nun ihren Klassenkameraden verwünschen, da dieser angeblich Schuld am Tod des Pferdes hat, da er vorher einen Glücksstein geklaut hat. Ich wusste nicht, ob ich über soviel Klischees und Vorurteile lachen oder weinen sollte.«
26 Oktober
Spontis Wochenschau #34
Spannende Woche irgendwie. Niggemeier regt durch seinen Neven DuMont geprägten Enthüllungsjournalismus die Frage an, wie viel Anonymität eigentlich gesund sind und ob man wirklich als Blogger die Informationen über seine Kommentatoren auf detektivische Art und Weise demontieren darf. Grundsätzlich halte ich Anonymität für einen Mythos, wer will der kann. Jeder Blogger kennt die Anonymen Kommentare, die sich nicht selten darauf konzentrieren den Autor oder den Inhalt zu diskreditieren oder einfach zu beleidigen. Nicht selten sind aber auch Meinungen dabei, bei denen der Verfasser einfach nicht »erkannt« werden möchte. Mir sind beide Formen der Kommentare recht, anonyme und namentliche, denn nur so kann eine freie Meinungsäußerung und Diskussion am Leben erhalten werden. Ich werte die Kommentare aber anders. Namentliche Kommentare wiegen ganz einfach schwerer als Anonyme, so ist das eben. Wenn ein Kommentator mit Namen, E-Mai und Homepage schreibt: »Dein Blog ist scheiße!« geht mir das nicht so sehr am Po vorbei, als wenn das jemand schreibt der unerkannt bleiben möchte. Wer bei Spontis anonym bleiben möchte, bleibt anonym. Wer was zu sagen hat, braucht keine Anonymität. Den ganzen Artikel lesen… »
17 Oktober
Den eigenen Musikgeschmack nerdig visualisiert
Fleißige Nutzer von last.fm möchten die Empfehlungen die das Portal in Sachen Musik und Menschen mit gleichem Musikgeschmack gar nicht mehr missen. Ich für meine Teil mag diesen nerdigen Nutzen des Audioscrobblers, der so fleißig zuhört wenn ich meine Musiksammlung durchforsche. Wer darin grundsätzlich keinen Nutzen erkennen kann und Musik nur über klassische Medien wie CD oder Vinyl konsumiert und der darüber hinaus vehement gegen die MP3-isierung der Musiklandschaft kämpft, darf sich gerne einige andere Beiträge in diesem Blog zu gemüte führen, in der rechten Leiste gibt es genügend Auswahlmöglichkeiten.
Abgesehen davon bin ich in den letzten Wochen über zwei Möglichkeiten der musikalischen Visualisierung gestolpert, die für die Wochenschau viel zu »mehrwertig« gewesen wären, so dass ich mich dazu entschlossen habe, über die beiden Tools Lastgraph und den Gender Plot selbst zu berichten. Den ganzen Artikel lesen… »

