18 Dezember

Top of the Blogs 2010

Kategorie: Vernetzt8 Kommentare

totb2010_photo_kevin_rawlingsAnge­kün­digt, aus­ge­klü­gelt, aus­ge­führt. Es war schwer alles das was mich in die­sem Jahr musi­ka­lisch ani­miert hat unter einen Hut zu brin­gen, aus­zu­wer­ten und in eine mehr oder weni­ger sinn­volle Rei­hen­folge zu brin­gen. Um es über einen Ach­tungs­er­folg zu einem gekauf­ten Album zu brin­gen, muss man mich sub­jek­tiv über­zeu­gen, umhauen, weg­flas­hen und aus der Rea­li­tät bea­men. Ich bin näm­lich ein alter Geiz­hals. Anläss­lich der Aktion »Top of the Blogs 2010″ habe ich mich hin­ge­setzt und zusam­men­ge­tra­gen was mich alles erreicht hat. Diese 10 haben es nach­hal­tig geschafft und sor­gen für reich­lich Lese­stoff: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 Dezember

Ankündigung: Top of the Blogs 2010

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare

totb2010_photo_kevin_rawlingsEigent­lich habe ich nur auf die pas­sende Gele­gen­heit gewar­tet die für mich wich­tigs­ten Neu­er­schei­nun­gen des Jah­res 2010 in einem Arti­kel zu prä­sen­tie­ren. Da kam mir die Über­schrift »Top of the Blogs 2010″ die ich als Ankün­di­gung bei zahl­rei­chen Blog­gern gese­hen hatte gerade recht. Der Blog Vinyl Galore möchte die ursprüng­lich im Jahre 2009 ent­stan­dene Aktion wei­ter­füh­ren und ruft zum mit­ma­chen auf. Neben dem Sinn für eine gemein­schaft­li­che Aktion und die Aus­sicht einer Aus­wer­tung spielt natür­lich auch die Absicht etwas mehr Dun­kel in die Welt der Musik-Affinen Blogs zu brin­gen eine ebenso gewich­tige Rolle.

Wie ich bereits in einer der letz­ten Wochen­schauen schon ange­kün­digt habe, nehme auch ich daran teil und rufe noch­mals dazu auf, euch die kalte Nacht um die Ohren zu schla­gen um Heute Mit­tag um 14:00 pünkt­lich einen ent­spre­chen­den Bei­trag zu ver­öf­fent­li­chen. Und ja, ich weiß genau das der Blog­ger von heute ein nacht­ak­ti­ver Mensch ist und es sicher­lich einige Men­schen gibt, die sich die Dun­kel­heit um die Ohren schla­gen auf denen im Ide­al­fall ein Kopf­hö­rer sitzt um die Nach­barn und seine liebs­ten vor eurer Musik zu schützen.

Liebe Musik-Blogger, Fanzine-Schreiber, Netzmenschen und Bewohner der Blogosphäre,
die Temperaturen sinken immer weiter gegen Null Grad, vor den Fenstern fliegen die ersten Schneeflöckchen und das Jahr 2010 neigt sich so langsam seinem Ende zu. In der Regel ist dies die Zeit, in der man das abgelaufene Jahr Revue passieren lässt, sich die schönen Erlebnisse vor die Augen führt und an alle erlebte Momente denkt. Für viele, vor allem für Musik-Blogger wie uns, ist so ein Rückblick auch mit einer Vielzahl von Konzertbesuchten, gekaufter CDs/Schallplatten und wunderschöner Ohrwürmer verbunden. Deswegen werden viele von euch sicherlich im Dezember ihre Lieblingsplatten des Jahres 2010 vorstellen und somit ihren eigenen Soundtrack für die letzten 12 Monate zusammenschrauben.

Klei­ner Vor­ge­schmack und Lust­ma­cher für dun­kel ein­ge­stellte Blog­ger? Bitte. Hier das Stück »Kei­ner spielt den Bass dreckiger.«


14 Dezember

Spontis Wochenschau #42

Spontis WochenschauRatte macht mich fer­tig. Bei der Recher­che zur Serie »Ratte macht die Fliege« ist mir jüngst auf­ge­fal­len, das ich von einer völ­lig fal­schen Rei­hen­folge aus­ge­gan­gen bin und habe erfah­ren das der Foto-Love-Roman aus wesent­lich mehr Tei­len besteht als zunächst ange­nom­men. Glück­li­cher­weise konnte ich feh­lende Aus­gabe auf ein­schlä­gi­gen Platt­for­men aus­ma­chen und habe dann sogleich mein Inter­esse daran bekun­det. Gleich mit dem Debüt der Serie in der 6. Aus­gabe 1987 wurde es kniff­lig, gleich 2 Exem­plare habe ich ergat­tert, bei denen die erste Seite des Serie her­aus­ge­ris­sen war. Auf­ge­ben gehört natür­lich nicht zu mei­nem Wort­schatz, des­halb bleibe ich am Ball und gelobe bal­dige Fort­set­zung, auf die schon einige Leser ganz unge­dul­dig war­ten. Immer­hin gibt es wie­der zur Über­brü­ckung ein paar Links, die es mir in der letz­ten Woche beson­ders ange­tan haben und die ich euch nicht vor­ent­hal­ten will: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Dezember

Graf Zahl - Count von Count

Kategorie: Fundgrube5 Kommentare

Vor eini­gen Jah­ren hab ich nach Pos­tern oder Fotos von Graf Zahl gesucht, um meine Höhle ange­mes­sen zu schmü­cken. Damals habe ich so gut wie nichts zum Held mei­ner Kind­heit gefun­den. Jaja, früh zeigt sich, welch Geis­tes Kind man ist.

Heute bin ich durch Zufall auf eine Seite im Netz gesto­ßen, die ein Eldo­rado für alle Count von Count Fans ist, die end­lich zäh­len ler­nen wol­len. Eine schier unend­li­che Anzahl von Videos mit Graf Zahl — oder bes­ser:  mit Count von Count — sind näm­lich die eng­li­schen Versionen.

Hier geht es zum vam­pi­ris­ti­schen Zählvergnügen

Ich hab übri­gens damals dann einen Graf Zahl zum Anfas­sen geschenkt bekommen:

 


6 Dezember

Video: Neulich in der Diskothek (1986)

Tan­zen. Neben den klas­si­schen und erlern­ba­ren Metho­den zu Tan­zen gibt es auch den Tanz als Aus­drucks­form sei­ner Selbst und das kann man nicht erler­nen. Seit tau­sen­den von Jah­ren tan­zen wir und der Tanz ent­wi­ckelte sich von einer Aus­drucks­form zur Tra­di­tion und spä­ter zum Zei­chen gesell­schaft­li­cher Inte­gra­tion. Das ist auch heute noch so. Die Namen der Tänze ändern sich mit den Jahr­hun­der­ten, nicht aber die Bedeutung.

Ich kann nicht tan­zen. Jeden­falls nicht klas­sisch. In mei­ner Jugend habe ich begon­nen die Tänze mei­ner Idole im Musik­fern­se­hen nach­zu­ah­men, allen voran den von Curt Smith und zwar so, wie er ihn im Video zu »Mad World« von 1982 (ab Minute 2:20) tanzt. Auch heute tanze ich eher so wie es mir gefällt, füge mich aber den­noch aus Gemein­schafts­ge­fühl auf der Tanz­flä­che aus­ge­ru­fe­nen Mas­sen­be­we­gun­gen. So wie den »Toten­grä­ber­tanz«, da mache ich ein­fach mal mit, weil er eben so herr­lich tra­di­tio­nell ist, wäh­rend ich bei Anne Clark meist mit geschlos­se­nen Augen die Musik so rich­tig schön in mich rein­krie­chen lasse. Ein Video zu Tri­so­mie 21 — The Last Song hat mich dann doch wie­der in Erin­ne­run­gen schwel­gen las­sen, obwohl ich anfangs nur im Dun­keln getanzt habe und mich bei zu Viel Licht wie ein scheues Reh im Dickicht der Men­schen ver­kro­chen habe. Wie tanzt ihr? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Dezember

Spontis Wochenschau #41

Spontis WochenschauSchon ist die zweite Kerze an. Zeit­ge­fühl ist ja sowas von lau­nisch! Eben war ich noch mit den Arbeits­kol­le­gen bei der Weih­nachts­feier, die im Borussia-Park begann (Stim­mung gut, Spiel schlecht), in einem mexi­ka­ni­sche Restau­rant bei Bur­ri­tos, Faji­tas und Tacos aus­klang, um dann in einer Metal-Kneipe in der hie­si­gen Alt­stadt endete. Sonn­tag war dann auch wie­der mal ein ver­kaufs­of­fe­ner, an dem ich mich ver­spro­chen hatte die Holde zu beglei­ten. Ganz so schlecht war es ja nicht, bei Kaf­fee und Kuchen fühlte ich mich an Karn­steins Tea Time erin­nert wenn auch so stil­voll geklei­dete Men­schen eher als Man­gel­ware anzu­se­hen waren. Immer­hin habe ich so als schwar­zer Fleck die Bli­cke auf mich gezo­gen wäh­rend ich mit zwei Fin­ger und abge­spreiz­tem klei­nen Fin­ger am Kaf­fee nippte nach­dem ich meine Gabel im gedeck­ten Apfel­ku­chen der auf mei­nem Tel­ler thronte, lust­voll ver­senkte. »Guten Appe­tit!«, sagte ich zum Mutter/Kind Gespann am Neben­tisch, hatte ich doch die Befürch­tung, das sie vor lau­ter gucken die Nah­rungs­auf­nahme ver­ges­sen wür­den.  Und bevor ihr wei­ter­hin gelang­weilt auf die bren­nen­den Ker­zen eines Advents­kran­zes starrt, hier ein paar mehr oder weni­ger Weih­nacht­li­che Ver­weise: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 November

Spontis Wochenschau #40

Spontis WochenschauSchnee! Ist es nicht schön wenn der Nie­der­schlag die Welt in Puder­zu­cker hüllt? Ist es nicht schön das nun alles etwas lang­sa­mer voran geht? Als ich nach Hause komme, koche ich mir einen hei­ßen Earl Grey, süße ihn mit etwas Zucker und umschließe die große, wär­mende Tasse mit mei­nen kal­ten Hän­den. Ich sitze auf dem Fens­ter­brett unter dem die Hei­zung Wärme spen­det und schaue still dem Trei­ben auf der Straße hin­ter­her. Nie­mand has­tet, die Autos fah­ren lang­sam und allein der Schnee­fall zer­stört die Illu­sion der Zeit­lupe. Ich bin mir sicher das alle die, die den Schnee als Grund für das Zu-Spät-Kommen ver­teu­feln ihn ins­ge­heim lie­ben und sich dar­auf freuen auch nach Hause zu kom­men um von der Hei­zung gewärmt denen hin­ter­her zu schauen, die ihre Reise noch nicht been­det haben.
Ich erin­nere mich an ein Weih­nachts­fest, an dem es schneite.  Kleine Schnee­hau­ben bedeckte alles was drau­ßen war, hin­ter den erleuch­te­ten Fens­tern fei­erte man das Fest der Feste und der Schnee fiel so leise auf die Erde, man hätte anneh­men kön­nen er wolle nie­man­den stö­ren. Nur das Geräusch von mei­nen lang­sam Schrit­ten war zu hören, des Rest der Stadt war still, so still wie sonst nie. Kein Auto, kein Rau­schen, keine Men­schen, keine Hunde, kein Geräusch. Enjoy the Silence. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 November

Video: The Cutest Evil Dead Girl Ever

Übri­gens: Meine neue vir­tu­elle Freun­din heißt Eve­lyn, obwohl sie eigent­lich mit Edward zusam­men sein sollte.  Mit einem Bud­get von nur $16.000 drehte Brad Pey­ton 2002 einen preis­ge­krön­ten Film, der sagen wir mal böse ist und so vol­ler schwar­zem Humor, das die Farbe schon aus dem Play-Button her­aus­quillt. Wirk­lich »hüb­scher« Film, bei dem ich mich unwei­ger­lich frage, warum er mir erst jetzt zu Gesicht kommt. So ist das Inter­net, manch­mal sieht man den Wald vor lau­ter Bäu­men nicht.

The film is about an evil living dead girl named Evelyn who decides that she needs friends. Her gifts for other girls (including a crow's heart) only scare them. Evelyn then tries to resurrect herself through suicide, after reading a book entitled How to Kill Yourself Back to Life. Her suicide attempts fail; part of the problem is that she wastes her bullets killing birds instead of herself, and she swings on her rope instead of hanging herself. Eventually, one boy (Close) is killed in a bus accident and becomes a living dead friend for her.

(via Gothic Tea Society)


24 November

Video: Keep Matches away from Children

»Spiel nicht mit dem Feuer!« sagte man mir und ich tat es doch. Ich eine kleine Gar­ten­schau­fel goss ich den Pin­sel­rei­ni­ger den ich im Schup­pen des Schre­ber­gar­tens gefun­den hat­ten. Das Feu­er­zeug ent­fachte das lodernde kleine Spek­ta­kel, fas­zi­niert fun­kel­ten meine Augen im Schein des Feu­ers. Doch ein plötz­li­ches Geräusch erschreckte mich. Ich sprang auf und trat mit meine Fuß auf die Spitze der Schau­fel. Wie auf einem Kata­pult schleu­derte die bren­nen­den Flüs­sig­keit auf mei­nen Fuß, panisch erschlug ich die Flam­men mit mei­nen Hän­den und den­noch war mein Knö­chel eine Mischung aus Ruß und Haut­fet­zen, die das rohe Fleisch ent­blöß­ten. Ich emp­fand kei­nen Schmerz, der Schock saß mir in den Kno­chen. Erst als man mir im Kran­ken­haus die Wunde säu­berte und die Reste ver­brann­ter Strümpfe ent­fernte schos­sen mir die Trä­nen in die Augen. Der Arzt fand, das ich für einen 10-jährigen Jun­gen sehr tap­fer war. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 November

Spontis Wochenschau #39

Spontis WochenschauIst die Woche schon wie­der vor­bei? Zeit ist ein äußerst sub­jek­ti­ves emp­fin­den. Glaubt man an man­chen Tagen die Zeit rinnt durch die Fin­ger wie der Sand am Strand von Rimini, so läuft man an ande­ren Tagen Gefahr von der eige­nen Decke erschla­gen zu wer­den, weil der Zei­ger der Uhr wie fest­ge­klebt erscheint. Kurio­ser­weise und reflek­tie­rend betrach­tet neh­men die Tage am Strand deut­lich zu, denn die Woche, die sich so ver­hei­ßungs­voll ankün­digte, ist schon so gut wie gelau­fen. Was ist gelau­fen? Neben den Links die nach die­ser klei­nen Ein­füh­rung in meine Welt der Zeit fol­gen, habe ich auch noch 2 Kar­ten für das Anne Clark Kon­zert am 2.12.2010 im Pulp in Duis­burg ergat­tern kön­nen. Wer von mei­nen geschätz­ten Lesern auch kommt darf sich auf ein Getränk ein­ge­la­den füh­len, inso­fern man mich dann dar­auf anspricht. Klei­ner Tipp: Ich trage schwarz. Den gan­zen Arti­kel lesen… »