9 Mai

Spontis Wochenschau #13/11

Kategorie: Wochenschau2 Kommentare

Spontis WochenschauEin­lei­tun­gen ent­ste­hen immer aus dem Zusam­men­hang mit den ver­link­ten Arti­keln, sie geben dar­über hin­aus auch einen klei­nen Ein­blick in meine Woche. Doch heute gibt es nichts ein­zu­bli­cken, die Woche ist rum und ich habe es ein­fach nicht gemerkt, ich habe mir nichts gemerkt. Leer und Stumpf ver­su­che ich in dem was andere als Erin­ne­rung beschrei­ben zu wüh­len, nach dem Ereig­nis, das es Wert wäre, hier erwähnt zu werden.

Das tolle an der Tat­sa­che dar­über zu schrei­ben, ist die auto­ma­ti­sche Fül­lung eines sonst lee­ren Fel­des für die Wochen­schau. Bevor ich beginne schreibe ich immer »Ein­lei­tung« zuerst, um dich daran zu erin­nern, genau das hier zu tun. Eine Ein­lei­tung zu schrei­ben. Eine Liste ohne Ein­lei­tung finde ich näm­lich doof und auch das links­bün­dige Bild der Wochen­schau würde sonst mit der Liste kol­li­die­ren und um eben das zu ver­mei­den, habt ihr jetzt bis hier hin gele­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 Mai

Spontis Wochenschau #12/11

Kategorie: Wochenschau4 Kommentare

Spontis WochenschauNach­dem sich der Hexen­mo­nat April in Luft auf­ge­löst hat, sind wir auch schon mit­ten­drin im Mai, der kei­nen Zwei­fel mehr offen lässt. Es wird wie­der son­ni­ger, wär­mer und deut­lich brau­ner. Trotz inten­si­ver Bemü­hun­gen mein edle Blässe zur erhal­ten, schei­terte ich beim Ver­such zu gril­len und endete mit einem brau­nen Teint und ebenso albern brau­nen Unter­ar­men. Immer hin deu­ten zahl­rei­che Ring­strei­fen an den Fin­gern von einer Ver­wei­ge­rungs­hal­tung, die vor­han­den, aber nutz­los war.

Zäh­ne­knir­schend habe ich lange Win­ter­män­tel, dicke Schals und warme Hand­schuhe in Kis­ten ver­staut, habe das Desk­top mei­nes Bild­schirm von ver­schnei­ten Grab­stei­nen befreit und gegen Burg­rui­nen im Son­nen­un­ter­gang aus­ge­tauscht. Auch hübsch. Im Netz und in mei­ner Liste mar­kier­ter Arti­kel kam es der­weil zu einem Daten­stau, der sich nun in einer doch recht umfang­rei­chen Wochen­schau äußert. Ganz frei nach dem Motto »Masse statt Klasse!« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 April

Neomorphus: Morbide und Imaginäre Kreaturen im Kurzfilm

Vom bra­si­lia­ni­schen Ano­ma­to­rio kommt ein Stop-Motion Film ers­ter und schwar­zer Güte­klasse, in der Muta­tion, Trans­for­ma­tion und Ent­wick­lung zu einer neuen Spe­zies sich die Hand rei­chen um zu einer neuen tra­gi­schen Krea­tur zu wer­den. Was der Film visu­ell zu bie­ten hat, ist in etwa das, was man wohl als »sach­li­che Ästhe­tik der schwar­zen Szene« bezeich­nen würde, vor­aus­ge­setzt man würde gefragt. Und in der Tat ist auch mir bei so man­cher Vision des Künst­lers das Herz auf­ge­gan­gen, seine Anlei­hen an Tim Bur­ton ver­lei­hen Neo­mor­phus ein schau­rig schö­nen Charakter.

Transformation trough mutations stages. Evolution as a function gain is called neo-morphic. Imaginary creatures adapt into an Ecosystem and the transformation of these habitats for these creatures generates a fantastic cycle. The mutation symbolism is part of Animatorio experiences in its trajectory, changing places, finding a new spectrum, a new phase, evolving.

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15 April

Der Gebetomat - Kunst oder Zivilisationskrankheit?

Kategorie: Fundgrube6 Kommentare

»Guten Tag! Will­kom­men im Gebe­to­mat. Sie haben nun die Mög­lich­keit, unter zahl­rei­chen Gebe­ten das für Sie pas­sende zu wählen.«

Als ich heute diese Worte im Radio hörte (WDR5) dachte ich zunächst an Satire oder an Sci­ence Fic­tion. Aber nein, es han­delte sich um einen Bei­trag über den Gebe­to­mat, den es offen­sicht­lich schon seit eini­gen Jah­ren gibt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 April

Spontis Wochenschau #11/11

Kategorie: Wochenschau4 Kommentare

Spontis WochenschauDie Welt ist unge­recht. Jeden­falls zu uns Män­nern, im spe­zi­el­len, Gothic-Männern. Das muss jetzt ein­fach mal raus, aber in der weib­lich domi­nierte Szene fühle ich mich dazu genö­tigt aus der Iso­la­tion zu bre­chen. Ist euch schon mal auf­ge­fal­len, das es für Män­ner nur eine Sorte Szene-Schuhe zu geben scheint? Bei Ober­tei­len sieht die Welt nicht anders aus, denn hüb­sche Sachen aus Netz oder mit Spitze schei­nen nur weib­li­chen Sze­n­e­mit­glie­dern vor­be­hal­ten zu sein. Män­ner müs­sen sich bei vor­han­de­nen Schul­tern in lang­wei­lige Fisch­netze ver­pa­cken, die echt kei­ner (also ich) mehr sehen kann. Ich erwei­tere mei­nen bereits mit den Pikes geäu­ßer­ten Ruf nach mehr Viel­falt auch auf alle ande­ren Berei­che männ­li­cher Szene-Bekleidung. Und weil mich das alles so maß­los nervt und ich den­noch einen Schim­mer Hoff­nung las­sen will, werde ich mich ver­stärkt um die Selbst­ge­stal­tung küm­mern, soweit mir das mög­lich ist. In einem mei­ner nächs­ten Bei­träge zeige ich euch, wie man aus einem lang­wei­li­gen T-Shirt mit Hilfe von Schere und Mes­ser einen Hin­gu­cker zum kom­bi­nie­ren macht und über­haupt, wird es Zeit für ein DIY-Special (Do it Your­self). Bis dahin ver­tröste ich euch mit einem ganze Hau­fen groß­ar­ti­ger Links: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 April

Spontis Wochenschau #10/11

Kategorie: Wochenschau4 Kommentare

Spontis WochenschauZwi­schen All­tag und Tris­tes plät­schert das Leben durch die Mühle des Lebens. Diese Woche emp­finde ich die Pflich­ten läs­ti­ger als sonst, ich bin wohl mög­lich nicht aus­ge­gli­chen. Ja, ich bin ganz bestimmt nicht aus­ge­gli­chen, diese Erkennt­nis ist gereift. Immer­hin. Die Atom­de­batte nervt mich. Ich erin­nere mich an eine Zeit, da hat meine Mut­ter den Salat weg­ge­schmis­sen, der Spiel­platz gegen­über war mit rotem Flat­ter­band abge­sperrt und die Wet­ter­vor­her­sage war so fes­selnd wie ein Krimi. Irgendwo in Russ­land war ein Atom­kraft­werk explo­diert, alle star­ren gebannt auf die Wind­rich­tung und ob die Wolke der Radio­ak­ti­vi­tät auch uns erreicht. War­nung wer­den her­aus­ge­ge­ben, die über­schau­bare Anzahl Fern­seh­sen­der hat nur ein Thema. Es fol­gen poli­ti­sche Debat­ten, Mas­sen­de­mons­tra­tio­nen, Ana­lyse, Ver­spre­chen. Am Ende des glei­chen Jah­res geht ein nagel­neuer Deut­scher Atom­mei­ler ans Netz. »Bei uns kann sowas nicht pas­sie­ren«. Ich bin Dis­kus­sion leid, ich kann sie nicht mehr hören. Wir müs­sen end­lich han­deln. Bis zur nächs­ten Demons­tra­tion ver­krie­che ich mich im Netz, hier die aktu­elle Wochen­schau. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 März

The PETEBOX covert Pixies "Where is my mind?" und Nirvanas "Lithium"

Kategorie: Vernetzt7 Kommentare

Der Mann, der nur mit sei­ner Gitarre, sei­ner Stimme und ein RC-50 Looper große Stü­cke covert, besticht gleich durch meh­rere Dinge. Zum einen durch sein Talent, durch sein Inter­pre­ta­tion und natür­lich durch seine Songaus­wahl. Auf­ge­fal­len ist er mir durch eine erstaun­li­che Cover-Version des Pixies Klas­si­kers »Where is my mind?«, über die ich noch zu sei­ner Dar­bie­tung von Nir­va­nas »Lithium« gestol­pert bin. Die Vor­ge­hens­weise von the PETEBOX ist sim­pel, aber ein­drucks­voll und erfor­dert viel Kon­zen­tra­tion. So spielt er alle Spu­ren der Songs mit sei­ner Stimme, dem Beat­bo­xen und sei­ner Gitarre ein, macht dar­aus per Fuß­pe­dal einen Loop (sich wie­der­ho­lende Schleife) und baut das ganze dann zu fer­ti­gen Arran­ge­ment aus.

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28 März

Spontis Wochenschau #9/11

Kategorie: Wochenschau9 Kommentare

Spontis WochenschauVer­schwö­rungs­theo­re­ti­ker ach­ten auf die zwei­fels­frei mehr­deu­tige Über­schrift die­ser Wochen­schau, ver­ges­sen das aber schnell wie­der und lesen ein­fach wei­ter. Meck­er­zie­gen könnte zu Recht dar­über empört sein, das ich immer wie­der auf die glei­chen schwar­zen Sei­ten und Blogs ver­weise und von irgend­was groß­ar­ti­gem nicht berich­tet habe. Bestimmt habe ich das nicht, denn ich kann lei­der nicht (oder auch zum Glück) eure Gedan­ken lesen. Ergo: Schreibt mir und schickt Links, die ich nicht ver­säu­men darf, sie wer­den hier Erwäh­nung fin­den, das Kon­takt­for­mu­lar ist mehr als ein­la­dend, oder? Und über­haupt, meine Blo­grolle ist ziem­lich ver­al­tet, in die­sem Fall bitte ich Asche über mein Haupt zu streuen, ich werde mich darum küm­mern um auch dau­er­haft auf oft­mals span­nende und inter­es­sante Quel­len hinzuweisen.

Hier also nach einem Wochen­ende, das keins war und des­sen son­ni­ges Gemüt spur­los an mir vor­bei­ge­gan­gen ist, eine neue, und ganz im Gegen­satz zu mir, fri­sche Wochen­schau. Die neunte im Jahr 2011, nicht das Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker doch noch theo­re­tisch wer­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 März

Spontis Wochenschau #8/11

Kategorie: Wochenschau6 Kommentare

Spontis WochenschauSonn­tag, 20.3.2011 — Am Haupt­bahn­hof in Köln brennt die Luft. Poli­zei­li­che Ermitt­lun­gen behin­dern die Ein­fahrt unse­res Zuges. Wir ste­hen mit­ten auf dem Rhein, wäh­rend unge­wiss zu sein scheint, wann wir in den Bahn­hof ein­fah­ren. 17:44, den Anschluss­zug habe ich soeben ver­passt. Als ich einige Minu­ten spä­ter den Bahn­hof errei­che, steht fest: Ich brau­che Alter­na­ti­ven. Als ich am Münz­fern­spre­cher ein Lebens­zei­chen abgebe und die Ankunfts­zeit ver­schiebe, bin ich um 2 Erfah­run­gen rei­cher: Ein Handy ist nicht immer scheiße und bei 1,40€ für rund 2 Minu­ten Tele­fon­ge­spräch bekommt das sel­bige eine ganze neue Qua­li­tät. Noch 20 Minu­ten bis zur Wei­ter­fahrt in einem ande­ren Zug. Bei einer Bahn­hofs­bä­cke­rei bitte ich eine gelang­weilte Ver­käu­fe­rin um eine ebenso lang­wei­li­ges Käse­bröt­chen und eine Fla­sche Was­ser. Ich muss mir end­lich eine Kopf­schmerz­ta­blette auf­lö­sen, denn mein Schä­del brummt, seit ich am sel­ben Mor­gen damit an einem Tür­rah­men hän­gen geblie­ben bin. »Hallo! Na, wie geht es Dir?«, als ich ver­meint­lich ange­spro­chen werde bre­che ich mit mei­ner jüngs­ten Erfah­rung, denn Han­dys sind doch scheiße. Denn anstatt mit mir Kon­takt auf­zu­neh­men, kom­mu­ni­zierte Sie mit Bluetooth-Headset und Tele­fon. Der leere Blick traf nicht mich, son­dern igno­rierte die Anwe­sen­heit mei­nes Kop­fes — wer weiß was sie gese­hen hat. Von wel­chen Links wollte ich noch erzäh­len? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 März

Gastartikel auf Gothic.at

Kategorie: Schwarzes Netz3 Kommentare

Wechsel der GenerationenDas Öster­reich mehr zu bie­ten hat als Berge und Kai­ser­schmarrn dürfte jedem, der dort schon mal zu Gast gewe­sen ist, in Erin­ne­rung geblie­ben sein. Doch auch für das gemeine Schwarz­volk bie­tet das Land aus­rei­chend Rück­zugs­mög­lich­kei­ten. Allen voran die Haupt­stadt Wien, eine der schöns­ten Städte Euro­pas und schwar­zer Schmelz­tie­gel des Lan­des. Schon seit Gothic auf das Euro­päi­sche Fest­land geschwappt ist, ent­wi­ckelte sich die Öster­rei­chi­sche Gothic-Szene ähnlich wie in Deutschland.

Dass sich das etwa 1990 änderte, erfuhr ich in einer Nach­richt von Bern­hard Hans­bauer, der mich ein­lud, für das öster­rei­chi­schen Por­tal gothic.at einen Gast­ar­ti­kel zu ver­fas­sen, um mich genau die­ser The­ma­tik ein­mal anzu­neh­men.  Einige Recher­chen älter konnte ich tat­säch­lich ein Aus­ein­an­der­drif­ten der musi­ka­li­schen Grund­la­gen nach­voll­zie­hen und habe damit begon­nen im Arti­kel »Wech­sel der Gene­ra­tio­nen«  davon zu berich­ten. Ich habe ver­sucht, die Muta­tion in die zweite Gene­ra­tion Gothics anhand von Ent­wick­lun­gen im gleich­na­mi­gen Musik-Genre zu beschrei­ben und sehe auch den Mau­er­fall als bedeu­tende Initi­al­zün­dung für eine Reihe von wei­te­ren Ereig­nis­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »