10 Juli

Spontis Wochenschau #18/11

Kategorie: Wochenschau1 Kommentar

Spontis WochenschauDurch eine schick­sal­hafte Fügung komme ich den Genuss, das Amphi 2011 besu­chen zu kön­nen. Das ist im Gegen­satz zum Wave-Gotik-Treffen viel­leicht eine gute Mög­lich­keit, musi­ka­lisch auf meine Kos­ten zu kom­men, denn beim WGT stand ja der Cha­rak­ter des Tref­fens im Vor­der­grund. Tanz­wut, Deine Lakaien, Zer­a­phine, De/Vision, Sal­ta­tio Mor­tis, Sub­way to Sally, Clan of Xymox oder der Fluch, eine geballte Ladung Musik steht mir bevor. Wenn Ba’al uns gnä­dig geson­nen ist, haben wir auch schö­nes Wet­ter. Wer einen net­ten Plausch außer­halb der Fes­ti­val­stim­mung an einem der gemüt­lich Plätze sucht, ist herz­lich ein­ge­la­den, mir eine Nach­richt zu schreiben.

Mit einem Ziel vor Augen lässt sich die Zeit leich­ter ertra­gen und um das War­ten noch wei­ter zu ver­kür­zen, habe ich noch einige inter­es­sante Links zusam­men­ge­tra­gen. Wer wie­der ein­mal SEINEN Link ver­misst, den er schon im Geiste die ganze Woche mit sich herum trägt, dem sei das Kon­takt­for­mu­lar ans Herz gelegt, das Dir die Mög­lich­keit bie­tet, etwas inter­es­san­tes zu zei­gen um es viel­leicht hier an die­ser Stelle (oder in einem eige­nen Arti­kel) wie­der­zu­fin­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 Juli

Lachender Dienstag: Piff, the Magic Dragon

Kategorie: Schwarzes Netz9 Kommentare

Hatte ich schon erzählt, dass ich heute beim Media Markt gewe­sen bin um mir eine neue Tas­ta­tur zu besor­gen? Ja? Egal. Heute mor­gen wollte meine Tas­ta­tur nicht mehr so wie ich wollte, beim Druck auch »E« erschien nicht etwa der erwar­tete Buch­stabe auf dem Bild­schirm, son­dern »8c4x«, gefolgt von unvor­her­seh­ba­ren Reak­tio­nen des Com­pu­ters, ebenso wie bei der Taste »L«, die sich aber mit »jjsw2X« mel­dete. Die Kurio­si­tät blieb auch, als ich spa­ßes­hal­ber auf das Lap­top wech­selte und die Tas­ta­tur dort anschloss. Kaputt. Höchst­wahr­schein­lich ist die Hard­ware meine Benut­zungs­in­ten­si­tät nicht gewohnt und die blitz­schnelle, prä­zise und für das Auge kaum wahr­nehm­bare Fin­ger­be­we­gung haben zu vor­zei­ti­gen Mate­ri­al­ver­schleiß geführt.

Ich habe mich also aus­geh­fein gemacht und bin zu Media Markt gefah­ren, um mir eine neue Tas­ta­tur zu besor­gen. Doch schon am Ein­gang löste sich mein Plan in Luft auf, als mich die Mit­ar­bei­te­rin des Sicher­heits­diens­tes auf­for­derte: »Sie müs­sen die Tasche in einen der Spinde ein­schlies­sen!« — Ich: »Warum?« — »Warum, warum, ja warum … weil es so leich­ter ist einen Dieb­stahl zu bege­hen.« Ich: »Unter­stel­len Sie mir also, dass ich einen Dieb­stahl bege­hen möchte?« — »Natür­lich nicht! Die Geschäfts­lei­tung möchte das nicht.« Ich: »Damit kann ich was anfan­gen. Dann möchte ich hier nicht ein­kau­fen.« Ich bin wie­der gegan­gen, einen Laden wei­ter und mit Tasche. Wäre ich tra­di­ti­ons­be­wusst, würde ich meckern. Mache ich aber nicht, ich lasse die­sen Dia­log für sich ste­hen und genieße die Tat­sa­che, dass ich Online ein­kau­fen kann. Nackt, oder beim Essen, beim Kaf­fee­trin­ken, ja wenn ich wollte, sogar in der Bade­wanne. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Juli

Spontis Wochenschau #17/11

Kategorie: Wochenschau5 Kommentare

Spontis WochenschauEs wird flei­ßig berich­tet und gut gespielt, die Sta­dien sind wider der Erwar­tun­gen gut gefüllt und die Ein­schalt­quo­ten gehen sicher­lich auch in Ord­nung. Die Frauen-WM in Deutsch­land. Als die Mann­schaft in ande­rer Beset­zung und ein paar Jahr frü­her Euro­pa­meis­ter wurde, bekam jede der Spie­le­rin­nen ein 40-teiliges Kaf­fee­ser­vice vom DFB. Das war 1989. Ein Jahr spä­ter glänz­ten die deut­schen Män­ner bei der Welt­meis­ter­schaft und erhiel­ten 64100€ Sieg­prä­mie, ob sich jemand davon einen lang geheg­ten Wunsch in Form eines 120-teiligen Besteck­kas­tens erfüllt hat, ist nicht über­lie­fert. Hal­tet durch liebe Leser, bald ist es vor­bei mit dem Som­mer­mär­chen in Rosa und alles ver­pufft in schwar­zen Seifenblasen.

In die­ser Aus­gabe habe ich eine win­zige Neue­rung zu ver­kün­den, denn ich habe mit dazu ent­schlos­sen, aktu­elle oder bevor­ste­hende wich­tige schwarze musi­ka­li­sche Ver­öf­fent­li­chun­gen, Kon­zerte und Auf­tritte mög­li­cher­weise belieb­ter Bands und Künst­ler in der Rubrik »Frisch & Schwarz« zu prä­sen­tie­ren. In Kurz­form und inner­halb der Wochen­schau, in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den. Ob sich das eta­bliert und mög­li­cher­weise zu einer eige­nen Arti­kel­se­rie mutiert, ent­schei­det ihr, ich bin unschlüs­sig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 Juli

Rebellion gegen die dunkle Seite der Macht

Greenpeace gegen VolkswagenDer täg­li­che Infor­ma­ti­ons­t­su­nami, der über uns her­ein­bricht, kann krank­ma­chen. Wir sind mehr damit beschäf­tigt die Infor­ma­tio­nen auf­zu­neh­men, sie zu sor­tie­ren und für uns nach Rele­vanz ord­nen, als das es uns gelin­gen würde, wirk­lich und nach­hal­tig begrei­fen zu kön­nen, was die Infor­ma­tion tat­säch­lich aus­sagt. »Letz­ten Monat, ja letz­ten Monat war doch irgend­was in Japan, aber hast du schon von EHEC gehört und über­haupt, diese Grie­chen, das Geld krie­gen wir doch nie zurück!« — wir schüt­zen uns, indem wir das, was unaus­weich­lich erscheint, kon­su­mie­ren. Ver­ar­bei­tung, Mei­nungs­bil­dung oder Aus­ein­an­der­set­zung? Nicht heute, Mor­gen vielleicht.

Hin­neh­men. Wir fin­den uns mir der Tat­sa­che ab, das es so ist, wie es ist. Jeder Gedanke daran, was wird, was wer­den kann und was wir tun kön­nen, wird von der nächs­ten Nach­richt erstickt, die sen­sa­tio­nel­ler, auf­re­gen­der und span­nen­der erscheint. Der Fin­ger am »Off-Schalter« der Fern­be­die­nung ver­harrt in trot­zi­ger Ruhe. Was wir dabei nicht mer­ken, ist die schlei­chende Gleich­gül­tig­keit, aus dem ver­meint­li­chen Schutz wird Igno­ranz. Wer Auf­merk­sam­keit will, muss krea­tiv sein und die ver­füg­ba­ren Waf­fen für sich zu nut­zen wis­sen. Gerade im digi­ta­len Zeit­al­ter, ist das wich­tig und lässt sich belie­big auf die dunkle und die helle Seite der Macht anwen­den. Die dunkle Seite der Macht? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Juni

Lachender Montag: Der Exorzist

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare

Mon­tag. Der wohl schlimmste Tag der Woche. Das Ziel ist so weit ent­fernt, dass es kei­nen Sinn macht in die Ferne zu bli­cken. Ich glaube des­we­gen hat man das Berg­fest am Mitt­woch ein­ge­führt, so kleine Zwi­schen­ziele sol­len das fade Gefühl ja min­dern. Die Erin­ne­rung an ein hof­fent­lich schö­nes Wochen­ende beflü­geln die Gefühle, wäh­rend sich der kalte und graue All­tag von unten in den Kör­per schleicht und lang­sam an den Bei­nen empor­krab­belt. Mich am Mon­tag zum lachen zu bekom­men ist je nach Uhr­zeit eine Her­aus­for­de­rung. Ein klei­ner Wer­be­spot hat es geschafft, in knapp Andert­halb Minu­ten. Gut gemacht!

Der Exor­zist, ein Klas­si­ker des Hor­ror­genre, diente als Vor­lage für die­sen Kurz­film. Ich glaube einer mei­ner ers­ten Hor­ror­filme. In der Schule erzäh­len einem die Klas­sen­ka­me­ra­den von dem Film, der neu­lich im Fern­se­hen gelau­fen und den man ver­bo­te­ner Weise Nachts geschaut hat. Ich unter­bre­che das Ein­kle­ben von Sam­mel­bil­dern und lau­sche gebannt. Die­sen Film will ich sehen, die­sen Film muss ich ein­fach sehen! Von lan­ger Hand geplant schaue ich den Film ein paar Monate spä­ter mit Tim, der schon einen Video­re­kor­der hat, mit dem man auf­neh­men kann. Wir zeich­nen den Film im Fern­se­hen auf und schauen ihn nach der Schule… Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 Juni

Spontis Wochenschau #16/11 (mit WGT Spezial!)

Kategorie: Wochenschau3 Kommentare

Spontis WochenschauWäh­rend die letz­ten wacke­ren Krie­ger gegen die Fänge des All­tags kämp­fen, haben andere auf­ge­ge­ben sich zu weh­ren dass es vor­bei ist. Die Rede ist vom WGT 2011, dem wohl bekann­tes­ten Schwarz-Treffen der Welt. Doch auch wenn der Kampf ver­lo­ren scheint, die Rea­li­tät wie­der auf der Schul­ter sitzt und ver­lo­gen grinst, kann man davon pro­fi­tie­ren. Die Fähig­keit Erleb­nisse in Worte zu fas­sen ist ein tol­len Eigen­schaft, die Erin­ne­run­gen zu inten­si­vie­ren, abzu­spei­chern und zu fil­tern, des­halb steht die­ses lang erwar­tete Wochen­schau mit einem WGT Spe­zial, wie habe »die ande­ren« das glei­che erlebt? Aber auch für die, die es nicht geschafft haben, nicht schaf­fen woll­ten oder es ein­fach ver­passt haben, gibt es in die­ser Wochen­schau etwas zu ent­de­cken, die bei­den übli­chen Videos und einige »alter­na­tive« Links zu Arti­keln, die sonst noch geschrie­ben wur­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Mai

Covervideo: Rammsteins "Du hast" pa Russki

Kategorie: Schwarzes Netz6 Kommentare

Subito - Du hastRus­si­sche Wochen bei Spon­tis? Nach­dem ich gerade erst noch über den Zom­bie Walk in Mos­kau berich­tet habe, fragte ich mich selbst­re­flek­tie­rend, woher diese Fas­zi­na­tion wohl stam­men könnte. Die Ant­wort fand sich in einem Video, das ich seit Mon­tag zu mei­nen Favo­ri­ten zähle, weil es Ramm­steins »Du Hast« auf so gran­diose Art und Weise inter­pre­tiert. In Bild und Ton wohl­ge­merkt. Die ukrai­ni­sche Cover-Band »Sibito« hat sich des Lie­des ange­nom­men und spielt es auf ganz her­zige Art und Weise mit rus­si­schen Instru­men­ten und deut­schem Text mit dem typisch rus­si­schen Akzent, der bei »Du Hast« beson­ders gut zur Klang­farbe kommt.

Fas­zi­nie­rend finde ich dar­über hin­aus, das Ramm­stein so große inter­na­tio­nale Erfolge fei­ern, was mich einer­seits für die Band freut, aber auf der ande­ren Seite ein wohl­mög­lich frag­wür­di­ges Licht auf die deut­sche Musik­kul­tur wirft. Aber wir wol­len nicht wie­der etwas bei den Haa­ren her­bei­zie­hen. Wenn es alle so humor­voll neh­men wie die Cover-Band, die in dem Video zu sehen ist, mache ich mir jeden­falls keine Sor­gen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Mai

Moskau Zombie Parade 2011

Kategorie: Schwarzes Netz2 Kommentare

Als Gor­bat­schow 1986 damit begann, seine Peres­troika durch­zu­set­zen, konnte nie­mand ahnen, wo das ein­mal hin­füh­ren würde. 2011 gehö­ren Zombie-Parade zum Stadt­bild der rus­si­schen Haupt­stadt, wer hätte das geahnt? Als Mathias Rust 1987 auf dem roten Platz lan­dete, war die Auf­re­gung groß, heute würde das wohl Hollywood-Reif insze­niert wer­den, wäh­rend man sich an den Stän­den um den Schau­platz des Spek­ta­kels mit Geträn­ken eines ame­ri­ka­ni­schen Brau­se­her­stel­lers ver­sor­gen kann, wäh­rend ein gol­de­nes »M« von der Packung eines wei­chen Bröt­chens leuch­tet. Mag man von die­ser Ent­wick­lung hal­ten was man will. Tat­sa­che ist, dass ich es mit­un­ter sehr fas­zi­nie­rend finde, was hin­ter dem ehe­mals Eiser­nen Vor­hang so stattfindet.

Der Blog English Rus­sia ist ein guter Start für Ein­bli­cke in rus­si­sche Krea­ti­vi­tät, so wie jüngst bei der Moscow Zom­bie Parade, zu der es einige sehr fas­zi­nie­rende Auf­nah­men gibt: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Mai

Spontis Wochenschau #15/11

Kategorie: Wochenschau9 Kommentare

Spontis WochenschauEnd­lich. Das Leben bekommt zum Ende des Monats für ein paar Wochen einen neuen Sinn. Urlaub. End­lich mal den All­tag hin­ter sich las­sen, alles in den Schrank stop­fen, zudrü­cken und zukle­ben. Wenigs­tens für ein paar Wochen. Am kom­men­den Sams­tag fliege ich für eine Woche in die USA und genieße das Vor­han­den­sein von unend­lich viel Was­ser zwi­schen mir und dem All­tag hier vor Ort, der mich mit­un­ter in die Tiefe zieht.

Natür­lich möchte ich euch nicht leer zurück­las­sen und bin daher sehr froh, dass ich einige sehr liebe Men­schen dafür gewin­nen konnte, Spon­tis wäh­rend mei­ner Abwe­sen­heit mit Leben zu fül­len. Ich bin mir sicher, sie werde euch, werte Leser, und mich selbst über­ra­schen. Dar­über hin­aus werde ich mich mit einem Netz­zu­gang ver­sor­gen und ver­su­chen, ein paar schwarze Ein­drü­cke vom Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten zu ver­öf­fent­li­chen, wenn ich denn wel­che finde. Den ers­ten Ein­druck von dem Ort, an dem ich meine Pikes auf ame­ri­ka­ni­schen Boden setze, gibt es hier in die­ser Wochen­schau — wer fin­det ihn? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Mai

Spontis Wochenschau #14/11

Kategorie: Wochenschau5 Kommentare

Spontis WochenschauEuro­vi­sion Songcon­test? Spur­los an mir vor­über­ge­gan­gen. Fuß­ball­fie­ber und  gemein­schaft­li­ches Fei­ern oder wei­nen? Eis­kalt igno­riert. Ein Mai-Wochenende vol­ler Son­nen­strah­len, guter Laune und kur­zen Hosen? Nicht mit mir!

End­lich gab es ein paar Regen­trop­fen, die auf der Haut der son­nen­ver­wöhn­ten Rhein­län­der ver­dampf­ten.  Ganz ins schwarz und mit bedeck­ten Bei­nen und Armen, war ich gerüs­tet gegen jeden Even­tua­li­tät des Wet­ters. Meine Weise Vor­aus­sicht sollte sich aus­zah­len, denn wäh­rend son­nen­be­brillte Kurz­ho­sen­trä­ger mit Flip-Flops in Pfüt­zen nasse Füße beka­men, stapfte ich in aus­ge­wach­se­nen Dr. Mar­tens trot­zig durch die spon­ta­nen Bür­ger­steig­meere hin­durch. Wie Moses teil­ten sie das Was­ser und bespren­kel­ten die unzu­gäng­li­chen Stel­len an der Lack­haut der gepark­ten Autos. Herr­lich. Und Böse!

Wenigs­tens ein dunk­ler Licht­blick. Immer­hin: Ich habe 2 neue Pfan­nen gekauft, schwarz (was sonst) mit sil­ber­nem Griff (stil­echt). Von den letz­ten bei­den löste sich die Tef­lon­schicht, die ich als unan­ge­nehme Krü­mel in der letz­ten Mahl­zeit noch in Erin­ne­rung habe. Pfui Spinne. Den gan­zen Arti­kel lesen… »