19 Oktober

Das Periodensystem der Elemente

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Es gibt wohl keine Tabelle auf die­sem Pla­ne­ten mit sovie­len Eigen­schaf­ten. Lang­wei­lig, meist­ge­hasst und ele­men­tar sind nur 3 Eigen­schaf­ten mit denen sich zwangs­läu­fig viele Schü­ler und Stu­den­ten her­um­schla­gen müs­sen. Nur wenige Men­schen beschäf­ti­gen sich frei­wil­lig mit den Ele­men­ten aus denen unser Uni­ver­sum besteht. Das Team um Pro­fes­sor Mar­tyn Polia­koff von der Uni­ver­si­tät Not­ting­ham und der Video­jour­na­list Brady Haran sind sol­che Men­schen, Eng­län­der natür­lich denn nur die ver­fü­gen über den pas­sen­den Humor. Auf jeden Fall haben diese Men­schen die Inter­net­seite The Perio­dic Table of Videos kre­iert, die es sich zur Auf­gabe gemacht hat, das Perio­den­sys­tem der Ele­mente in Bild und Ton umzu­set­zen. Es raucht und kracht, knallt und blitzt wenn zum Bei­spiel Was­ser­stoff ent­zün­det wird oder Natrium mit Was­ser rea­giert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Oktober

Gothic Bier?

Zeit für ein wenig kurz­weil zwi­schen Arbeit und Schule und so ver­treibe ich mir die Zeit mit Youtube auf der Suche nach net­tem. Diese Wer­bung der Firma Hei­ne­ken für ihr dunk­les Bier trifft doch den Punkt bes­ser als viel­leicht gewünscht. Denn ganz im Gegen­satz zur lang­läu­fi­gen Mei­nung ist der Goth von heute durch­aus zur Selbst­iro­nie fähig und trinkt nicht nur Met aus Hör­nern oder Absint um sich zu berau­schen . Dark, but not that dark. Wer sich selbst ein Bild machen möchte:


4 Oktober

Feuchtgebiete im neuen Theater Halle

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Nicht genug damit, dass Char­lotte Roche mit ihrem Buch Feucht­ge­biete so viel Erfolg gehabt hat, jetzt gibt es das ganze auch noch als Thea­ter­stück. Auf der Bühne des neuen Thea­ters in Halle fei­erte das Stück diese Woche Pre­miere. »Ein Mäd­chen auf dem schrullig-eigenwilligen Weg den eige­nen Kör­per zu ent­de­cken« lau­tet der Kon­senz des Stü­ckes und soll damit die Ange­bots­lü­cke des Thea­ter­plans schließen.

Der Mön­chen­glad­bach Bas­tian Rei­ber ist mit von der Par­tie und über­nimmt gleich meh­rere Rol­len unter ande­rem Helens Bru­der und Jesus (?). Dafür hat er eine 4 jäh­rige Aus­bil­dung an der Hoch­schule für Musik und Thea­ter absol­viert. Das könnte eigent­lich so ste­hen­blei­ben, wun­dert es mich doch, das ein so anspruchs­lo­ses und sinn­freies Werk aus­ge­bil­dete Schau­spie­ler braucht um den Dilet­tan­tis­mus der Story wiederzugeben.

Zwei­fels­ohne wird das Stück ankom­men, den der Zuschauer ist ein­fach neu­gie­rig dar­auf zu sehen, wie Helen ihren Kör­per ent­deckt. Kunst oder Sen­sa­ti­ons­lust? Die Ber­li­ner Regis­seu­rin Chris­tina Fried­rich erteilte den Sen­sa­ti­ons­gei­len, die benutzte Tam­pons und Anal-Fissuren sehen woll­ten eine Absage, es gehe ihr um Tie­fe­res und Höhe­res. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 September

Couture Baronesse

Die Idee, inter­es­sante Inter­net­sei­ten aus Mön­chen­glad­bach vor­zu­stel­len ist also gebo­ren. Inna und Vio­lette Dück aus Mön­chen­glad­bach sind zwei junge Frauen, die mit ihrer Idee Mode zu machen, dunkle Wege gegan­gen sind. So lernte ich die bei­den bei einem Schwarz­halt im Duis­bur­ger Pulp ken­nen, in dem sie in regel­mä­ßi­gen Abstän­den ihre selbst­ge­schnei­der­ten Klei­der und Acces­soires feil bie­ten, auch bei Unlicht in Düs­sel­dorf fin­det man ein paar wenige Sachen der zwei.

Auf ihrer Inter­net­seite gibt es außer­dem eine Aus­wahl an Klei­dern und Röcken, Ober­tei­len, Hals­bän­dern und Arm­bän­dern die sich alle über Rüschen und Spitze defi­nie­ren und dadurch ver­spielt und phan­ta­sie­voll erschei­nen. Ele­mente aus dem Barock und der Renais­sance wer­den genauso effekt­voll ver­ar­bei­tet wie Ele­mente aus der Gothic und Mit­tel­al­ter­szene. Es ist also nicht wei­ter ver­wun­der­lich die bei­den im Pulp anzu­tref­fen, in dem sie auch auf der dort statt­fin­den­den Gothika, der Mes­ser für dunkle Beklei­dung, teilnehmen.

Mir per­sön­lich gefal­len die Sachen ganz gut, obwohl sie eigent­lich nichts für die Män­ner anbie­ten, klei­den sie doch gerade die Gothi­ka­len Damen sehr gut, des­halb sind gerade die Arm– und Hals­bän­der beliebt, die am abend­li­chen Out­fit schöne Akzente setzen.

Die Inter­net­seite als sol­che passt zum Ange­bot, ist aber mehr als schlam­pig umge­setzt. Frames und feh­lende Vali­di­tät ver­weh­ren einen guten Platz bei Google und ersti­cken die Wei­ter­ver­brei­tung im Keime, schade.

Update vom 24.11.2009: Gerade habe ich bemerkt, das die Seite geschlos­sen erscheint, »To be con­ti­nued…« lässt lei­der keine Rück­schlüsse auf eine even­tu­elle Neu­auf­lage zu oder ist Indiz dafür, was aus dem Shop gewor­den ist.

(Quel­len: Cou­ture Baro­nesse, Unlicht Düs­sel­dorf, Pulp Duis­burg, Gothika)

26 September

Ü70 - My Generation

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Das alte Men­schen nicht unbe­dingt fies davor sind, neues zu machen, ist einer der Ver­dienste des demo­gra­phi­schen Wan­dels in Deutsch­land. Ges­tern erst habe ich noch bei den ZDF.Reportern gese­hen, wie ältere und allein­ste­hende Frauen und Män­ner über 60 sich noch in Sin­gle­bör­sen rum­trei­ben und gleich­ge­sinnte anbag­gern. Bei Advan­ced Style bin ich dann auf den Link zu einem Video gestos­sen, das mich doch sehr fas­zi­niert hat. Das Video ist nicht mehr ganz tau­frisch, es wurde bereits 2007 dar­über berich­tet, die Prot­ago­nis­ten ver­die­nen aber Beachtung.

The Zim­mers ist eine Grup­pen von 40 Senio­ren im Alter von 78 bis 99 Jahre, die in den legen­dä­ren Abbey Road Stu­dios in Lon­don eine Cover­ver­sion des The Who Klas­si­kers »My Gene­ra­tion« ein­ge­spielt haben. In einem Inter­view der BBC erzählte der 90 jäh­rige Lead Sän­ger Alf Caretta:

Ich kann gar nicht glauben was passiert. Es ist so aufregend in den Studios einen Song aufzunehmen, in dem auch schon die Beatles aufgenommen haben. Diese Erfahrung hat mich zurück ins Leben gebracht. Ich war auf dem Abstellgleis und jetzt fühle ich mich wieder lebendig.

Respekt! Was die älte­ren Herr­schaf­ten da mit Hilfe ein paar Musi­ker ein­ge­spielt haben ist durch­aus rockig und eine ehr­wür­dige Homage an der Klas­si­ker von The Who. Ich habe mich immer davor gefürch­tet, daß mein Vater eines Tages an einem Bau­zaun den Bau­ar­bei­tern beim arbei­ten zuschaut, schön das es anders gekom­men ist. Noch schö­ner ist, das es anschei­nend noch mehr von denen gibt, die sich nicht ihrem Schick­sal erge­ben und dar­auf war­ten das zeit­li­che zu seg­nen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 September

Mönchengladbach im Internet

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404px-Stadtwappen_der_kreisfreien_Stadt_Mönchengladbach.svgEigent­lich wollte ich an die­ser Stelle inter­es­sante Sei­ten aus Mön­chen­glad­bach vor­stel­len. Ich hatte die Vision, jede Woche 3 inter­es­sante Links, die sich opti­ma­ler­weise auch noch mit dunk­ler Mate­rie beschäf­ti­gen vor­zu­stel­len. Bei mei­nen ers­ten Reche­re­che­ver­su­che bin ich jedoch kläg­lich geschei­tert und redu­zierte mei­nen Anspruch auf über­haupt inter­es­sante Sei­ten und einen inter­es­san­ten Link in der Woche.

Eine kleine, viel­leicht nicht ganz reprä­sen­ta­tive Sta­tis­tik: Aus Deutsch­land kom­men rund 10.1 Mil­lio­nen Inter­net­sei­ten. Aus Ber­lin, unse­rer schö­nen Haupt­stadt kom­men die meis­ten Inter­net­sei­ten (604.161), ist ja auch irgend­wie logisch, denn schließ­lich wird von dort aus unser Land regiert. Dem­nach führt Ber­lin die Rang­liste auf Platz 1 vor Ham­burg (414.063), Mün­chen (410.196) und Köln (234.325). Mön­chen­glad­bach ran­giert auf Platz 70, denn nur magere 32.802 Domains sind in unse­rer schö­nen Stadt ange­mel­det, ihr könnt euch selbst aus­ma­len, wie viel davon übrig­bleibt, wenn man kom­mer­zi­elle Sei­ten und Borus­sia abzieht. Weit mehr als die Hälfte der Inter­net­sei­ten über Mön­chen­glad­bach kom­men nicht aus der Stadt son­dern von außer­halb. (Quelle: Denic 2007) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 September

Reizüberflutung und Wahrnehmung

End­lich bringt es mal jemand auf den Punkt. Mir geht es schon lange gegen den Strich, dass Inter­net­auf­tritte gro­ßer Por­tale nur so über­quel­len mit Infor­ma­tio­nen und Mög­lich­kei­ten, der User bekommt davon nicht mal einen Bruch­teil mit. Glaubst du nicht? Jana Jor­dis, Rai­ner Lie­ser und Thors­ten Bie­den­kapp haben einen kur­zen Film gemacht, in dem sie Pas­san­ten baten, deren Lieb­lings­in­ter­net­seite zu beschrei­ben, ohne dabei den Namen der Seite zu nen­nen. Wie schwie­rig das ist, habe ich auch gleich ges­tern Abend noch an mei­nen Arbeits­kol­le­gen aus­pro­biert, die Ergeb­nisse waren sehr ähnlich, so ein biss­chen wie bei Tabu, bei dem man den gesuch­ten Begriff umschrei­ben muss, ohne spe­zi­elle Schlag­wör­ter zu nennen.

Mei­ner Mei­nung nach ist das auch das Erfolgs­re­zept von Google. Es zeigt nur das nötigste an, bie­tet aber eine Fülle von Mög­lich­kei­ten, wenn man diese braucht.  Thors­ten Bie­den­kapp zieht dazu in sei­nem Blog ganz eigene Schlüsse. Ich fand es im übri­gen ebenso schwer, die von den Pas­san­ten beschrie­be­nen Sei­ten zu iden­ti­fi­zie­ren, ledig­lich 3 Tref­fer konnte ich lan­den, die Lieb­lings­sei­ten mei­ner Arbeits­kol­le­gen konnte ich eben­falls nicht erra­ten. Aber macht euch sel­ber ein Bild: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 September

Es ist nicht alles Gold was glänzt

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Das Chrom glän­zen kann ist kein Geheim­nis, die nicht metal­li­sche Ver­sion von Google glänzt jeden­falls nicht. Das es gleich zum Start des neuen Brow­sers Chrome zu Pan­nen kommt, war doch irgend­wie klar, schließ­lich ist es eine BETA und dem­nach noch nicht markt­reif. Trotz­dem sorgt die Unter­stüt­zung vie­ler Medien dafür, dass der Brow­ser Chrome bereits mas­siv an Markt­an­tei­len gewinnt. Ver­säumt wird jedoch immer, dar­auf hin­zu­wei­sen das sich die Soft­ware noch in eben die­sem unaus­ge­reif­ten Zustand befindet.

In einem kur­zen Selbst­ver­such konnte ich bereits fest­stel­len, dass die Engine mit der Chrome arbei­tet, beein­dru­cken­des leis­tet. Das Sur­fen im Inter­net erlebt einen deut­li­chen (!) Leis­tungs­zu­wachs. Gerade auf­wen­di­gere Sei­ten mit Java und dem gan­zen Schnick Schnack laden schnel­ler und las­sen sich bes­ser hand­ha­ben. Das jeder Tab einen neuen Pro­zess star­tet erhöht die Sta­bi­li­tät. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 August

Gay-O-Meter

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Gay-O-Meter

Nicht das ich was gegen Schwule hätte, im Gegen­teil. Der CSD in Köln sollte zu den Pflicht­ver­an­stal­tun­gen gehö­ren und der ein oder andere Mann, der mir an der Super­markt­kasse deut­lich macht, wie wich­tig die rich­tige Anwen­dung eines Deo´s ist, kann sich von einem schwu­len Mann die ein oder andere Scheibe abschnei­den.  Das ein oder andere durch­sich­tige Klei­dungs­stück schmückt auch mei­nen Klei­der­schrank, Kochen kann ich auch ganz gut. So lang­sam bekomm´ ich aber sel­ber ein biss­chen Zwei­fel, des­we­gen nehme ich die­ses Stöck­chen auf und mache den Test doch dann lie­ber mal sel­ber. Scheint zwar in Eng­lisch zu sein, hier kann der Löwe aber helfen.

Mit­ten­drin statt nur dabei, immer­hin. Jetzt ist es an der Zeit her­aus­zu­fin­den, wie es um dich bestellt ist. Aus­re­den gibt es nicht, die­ser Test funk­tio­niert auch für Frauen.

Quel­len: Gayo­me­ter von Chan­nel 4, gese­hen bei MC Win­kel und Schaezle