17 November

London (harder, better, faster, stronger)

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Als der Kana­dier David Hubert zu Anfang des Jah­res eine Reise nach Lon­don machte ärgerte er sich, das er keine Video­ka­mera dabei hatte um Lon­don als gan­zes auf­zu­zei­chen. So machte er mehr als 3000 Bil­der mit sei­ner Foto­ka­mera, setzte sie anein­an­der und machte dar­aus einen 2 minü­ti­gen Film. Ent­stan­den ist dabei eine Art von Zeit­raf­fer­auf­nahme die die Ruhe­lo­sig­keit und das Leben in Lon­don ein­drucks­voll wie­der­zu­ge­ben vermögen.

Als ich die­ses Video bei A Real Fake ent­deckte hat mich die Kraft und Ener­gie der Bil­der fas­zi­niert und ich fühlte mich wie­der sofort mit­ten­drin. Bei mei­ner Reise nach Lon­don ver­mochte ich nicht ein­zu­fan­gen was die Stadt für mich per­sön­lich aus­macht, so ist es bei den Bil­dern in mei­nem Kopf geblie­ben. David hat das ganze visua­li­siert in einem sehr gut gemach­ten Video zur Ver­fü­gung gestellt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 November

Agents of SORP - Emothirst

Agents of SorpGrund­sätz­lich bin ich gegen die Dis­kri­mi­nie­rung von Rand­grup­pen, wirk­lich. Gut, das ein EMO zu kei­ner Rand­gruppe gehört, schließ­lich sind diese in der gefühl­ten Über­macht und besie­deln rudel­ar­tig Plätze und Trep­pen an öffent­li­chen Plät­zen und haben mitt­ler­weile auch Kla­mot­ten­la­bels wie H&M, Pim­kie und New Yor­ker infil­triert. Dies ist nur mit einer ein­zi­gen Sache zu bekämp­fen, mit Humor und der unver­blüm­ten Lust am Leben.

Außer­dem gehört die Selbst­iro­nie und das Kön­nen über sich selbst zu lachen zu den groß­ar­tigs­ten Fähig­kei­ten hof­fent­lich jeder Rand­gruppe. Meine Devise: Nicht gleich heu­len, son­dern auch mal lachen, neben­ein­an­der tan­zen statt ste­hen zu blei­ben, ein­fach mal genie­ßen ohne zu den­ken. Des­halb nehme es mit Humor und kom­men­tiere das ganze mit dei­ner Bot­schaft oder Video­schnip­sel, statt mit Vor­ur­tei­len zu hau­sie­ren soll­tet ihr sie ein­fach mal weg­la­chen, nähert euch ein­an­der statt sich von zu dis­tan­zie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 November

Blogparade: Wie, wann, wo, wieso hörst du Musik?

Nach­dem ich die Wir­kung der letz­ten Blog­pa­rade deut­lich unter­schätzt habe bin ich jetzt schlauer gewor­den, auch wenn meine Aus­wahl der Blog­pa­ra­den doch sehr unter mei­ner Affi­ni­tät für Musik lei­det. Nicht desto trotz habe ich bei Tears eine neue Blog­pa­rade ent­deckt, der ich mich unter­wer­fen muss. Dies­mal kommt sie von freeqnet.de und hin­ter­fragt den Genuss von Musik in allen Lebens­la­gen. Inter­es­sant ist hier­bei schon mal die unter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen von Musik der Blog­ger ken­nen­zu­ler­nen. Es ist schon jetzt abzu­se­hen, das Apple die belieb­tes­ten Unterwegs-Musik-Versorger (frü­her Walk­man) baut, nicht umsonst spiele ich schon einige Zeit mit den Gedan­ken mir einen iPod zuzu­le­gen was eigent­lich nur an der feh­lende Bereit­schaft Geld aus­zu­ge­ben scheitert.

Ich bin und bleibe wohl ein Geiz­hals wenn es um ver­meid­bare Aus­ga­ben geht. Mate­ri­elle Selbst­kas­tra­tion als Mit­tel der per­sön­li­chen Askese, dar­über werde ich mal bei Gele­gen­heit ein Buch schrei­ben hat bestimmt schon jemand ein Buch geschrie­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 November

Die Wahrheit über die Schöpfungsgeschichte

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Viel­leicht sollte der Titel Eine Wahr­heit über die Schöp­fungs­ge­schichte lau­ten, denn dabei gewe­sen ist ja schließ­lich nie­mand und den der Anspruch dar­auf erhebt kann ich nicht inter­viewen. Aber das ein­ge­fah­rene Bild über die Schöp­fungs­ge­schichte die in bekann­ten Büchern steht, ist mir per­sön­lich mehr als suspekt. Da kommt mir die Inter­pre­ta­tion anläss­lich eines neuen Buches von Kath­rin Pas­sig und Sascha Lobo gerade recht, denn die kommt mei­nem Gefühl von Rea­lis­mus schon viel näher:

Das Buch Die Dinge gere­gelt krie­gen, das im Roh­wolt Ver­lag erschie­nen ist, habe ich frei­lich noch nicht gele­sen, aber diese Wer­bung macht mich ein­deu­tig zur Zielgruppe.

Quel­len: Pro­kras­ti­na­tion, Ama­zon, Blon­des Alien 2.0

4 November

Ist valide auch richtig?

Was muss ich da lesen? iGuts star­tet einen Blog Con­test, bei dem es um die schlech­teste im Inter­net­ex­plo­rer dar­ge­stellte Blog­start­seite geht. Vali­di­tät ist jetzt mal keine Krank­heit son­der etwas gutes, doch was der IE dar­aus macht ist beschei­den. Des­halb fin­det der Bei­trag durch­aus Bedeu­tung. Ich habe mich jedoch schon vor eini­ger Zeit dazu ent­schlos­sen den Blog wenn mög­lich auf den Inter­net Explo­rer zu mün­zen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 November

Blogparade Finale

Blogparade EndwolkeNach­dem ich für die Hasen­farm mei­nen Musik­ge­schmack wunsch­ge­mäß visua­li­siert habe, folgt auch prompt die Aus­wer­tung, die zeigt, das über­wie­gend deut­sche Künst­ler die Ohren der Blog­ger errei­chen. Außer­dem wird deut­lich, dass die Blog­ger einen sehr vie­len brei­te­ren Musik­ge­schmack haben als die Charts uns offen­ba­ren und somit öfter über den Tel­ler­rand gucken.

Das aber wun­dert mich nicht wei­ter, denn schließ­lich liegt es in der Natur des Blog­gens die Sinne zu erwei­tern und den ein oder ande­ren Blick über den Tel­ler­rand zu wagen. Bei Ich + Ich muss ich jedoch meine Betei­li­gung aus­schlie­ßen, Anette Humpe habe ich schon bei Ideal nie gemocht, viel zu pop­pig und kom­mer­zi­ell inter­es­siert. Aber das ist nur eine Mei­nung, kein Dogma. Das das Thema Musik sehr beliebt ist, zeigt die beein­dru­ckende Mit­glie­der­liste und der Sta­tus des erfolg­reichs­ten Parade im Okto­ber 2008. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Oktober

Oliver Kalkofe: Opferwahl

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Oli­ver Kalk­ofe ist eine der wenige Ever­greens der deut­schen Come­dy­szene. Bekannt durch die gna­den­lose Aus­ar­bei­tung Media­ler TV Lächer­lich­kei­ten, bekennt er sich nun dazu sich seine Opfer selbst zu suchen.  Er schafft es, nach Jah­ren immer noch wit­zig und elo­quent zu sein und lie­fert dazu in der Welt den ers­ten ernst­zu­neh­men­den Kom­men­tar zur Reich-Ranicki Affäre. Davon könnte der Deut­sche Come­dy­preis durch­aus eine Scheibe abschnei­den, aber der hat ja bekannt­lich die Objek­ti­vi­tät auch nicht Löf­feln gefres­sen, wird er doch schließ­lich von RTL selbst produziert.

Ich glaube, das Kalk­ofe jetzt was ganz neues plant und under­co­ver bei der CSU arbei­tet um so ein neues Opfer zu fin­den. Als Bezirks­rä­tin Bar­bara Titzsch infil­triert er die CSU in Mit­tel­fran­ken um so unver­blühmt berich­ten zu kön­nen. Glaubst du nicht? Auf der mei­ner Mei­nung nach extra dafür ein­ge­rich­te­ten Inter­net­seite prä­sen­tiert er sich sehr glaubhaft.

Par­al­lel dazu wirft sich die Frage auf, ob man all dem Glau­ben schen­ken darf was einem Men­schen und Medien so unter­brei­ten. Viel­leicht ani­miert das den ein oder ande­ren zu der For­mung einer eige­nen Mei­nung und Ansicht.

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26 Oktober

Blogparade: Musikgeschmack visualisieren

Irgend­je­mand erzählte mir, Blog­kar­ne­val heißt jetzt Blog­pa­rade sonst bleibt alles beim alten. Schade eigent­lich, als Rhein­län­der ist mir der Kar­ne­val mehr als ver­traut. Auf jeden Fall soll ich doch in jedem Fall daran teil­neh­men, denn sowas wäre schwer ange­sagt. Und da ich von Natur aus neu­gie­rig bin und alles aus­pro­bie­ren und tes­ten muss, habe ich mich ent­schie­den an eben einer sol­chen Parade teil­zu­neh­men.
Wolke

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25 Oktober

Hurra, G-Punkt gefunden!

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Män­ner, die Welt ist wie­der in Ord­nung. Liebe Frauen, macht euch auf was gefasst, denn end­lich gibt es für uns Män­ner eine detail­lierte Anlei­tung den G-Punkt zu fin­den. Eben die­sen mys­te­riö­sen Punkt der unge­zü­gelte Lust, unbän­di­ges Ver­lan­gen und unstill­bare Gier her­vor­ru­fen soll. Jahr­hun­derte lang waren unzäh­lige Men­schen auf der Suche nach eben die­sem Punkt, den der Ame­ri­ka­ner lie­be­voll G-Spot nennt. Die Reise dort­hin, die Jules Ver­nes »Reise zum Mit­tel­punkt der Erde« nahe kommt nennt er ganz schnu­cke­lig G-Shot. Na denn, Feuer frei!

Und wo kommt so ein Quatsch wie­der mal her? Chi­cago ist ja klar, schließ­lich ist es auch das Zuhause der berühm­ten Ärzte vom Emer­gency Room. Und die haben ja bekannt­lich noch jedes Pro­blem gelöst.

via Uni­que Daily


20 Oktober

Eigenes MTV ohne Klingeltonwerbung

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Als Kind der Gene­ra­tion Golf stand mir 1974 noch nicht der Sinn nach Musik, erst mit Beginn der 80er und der ein­set­zen­den Gene­ra­tion MTV ent­stand bei mir die Lust auf Musik aus der auch die nun resul­tie­rende Lei­den­schaft für gute Musik­vi­deos her­an­wuchs. Was heute davon übrig geblie­ben ist nervt mich viel mehr als das es mir Freude berei­tet. Gelang­weilte oder Sinn­ent­leerte Mode­ra­to­ren prä­sen­tie­ren von Musik­vi­deos unter­bro­chene Wer­be­blö­cke für Klin­gel­töne. Kurz­fris­tige Pla­nun­gen zum bezahl­ten Emp­fang ent­spre­chen­der Videos habe ich auf­grund feh­len­der Bereit­schaft dafür Geld zu bezah­len schnell zer­streut. Dann kam das Inter­net und Youtube auf dem sich unzäh­lige Musik­vi­deos befin­den, eine wahre Gold­grube wenn auch in beschei­de­ner Qua­li­tät, immer­hin (noch) ohne Wer­be­un­ter­bre­chun­gen. Die Musik die ich abspiele erfasse ich mit Last FM, was läge also näher, beide Dienste mit­ein­an­der zu verbinden?

Tim Bormans aus Bel­gien hat sich dar­über ein paar Gedan­ken gemacht und die API bei­der Dienste mit­ein­an­der ver­knüpft. Durch die Ein­gabe sei­nes Nut­zer­na­mes stellt das Pro­gramm eine zufäl­lige Zusam­men­stel­lung der gehör­ten Künst­ler zusam­men, ruft die  Musik­vi­deos bei Youtube ab und stellt bei­des in der gewohnte Größe dar.

Dar­aus ent­steht dann quasi der eigene Musik­sen­der ohne Wer­bung. Ein sehr inter­es­san­ter noch dazu, so hält er durch die zufäl­lige Aus­wahl der Abspiel­rei­hen­folge die ein oder andere Über­ra­schung bereit. Neu­gie­rig?

(Bild­quelle: Tim Bor­manns)