Ich war schon sehr neugierig, als auf beim Midnight-Archive eine neue Web-Serie angekündigt wurde, die sich nach eigenen Angaben mit dem exotischen, dem fremden, dem exzentrischen und dem wahrlich Einzigartigen beschäftigt. Die Vorschau prophezeite großartiges: Eine Frau, die totes mumifiziert, verrückte Musikinstrumente, Berichte über gruselige Versuche an Menschen, über Okkultismus, Parapsychologie und Mystik. Alles Stoff, das spielend eine wichtige Säule der Subkultur Gothic trägt. In der Beschreibung heißt es: »The Midnight Archive is a new web series which aims to document the exotic, the strange, the eccentric and the truly unique. Often dark and always on the fringe, the series puts an honest look into some of the most fascinating people, places and artifacts that many people are wildly unfamiliar with. From a woman who mummifies pets to the largest collection of automata, the idea is for the subject matter to tell its own story and give the viewer just a taste of something „unusual”. No dramatic stings, no editorial drama — just the facts.«
Ich war natürlich skeptisch, denn eigene Erfahrungen sagten mir: Es ist nicht alles schwarz, was glänzend über den Teich zu uns getragen wird. Die dortige Szene erscheint mir noch oberflächlicher, noch kommerzieller und wird hauptsächlich als Freizeitbeschäftigung gesehen, um sich aus dem Alltag zu beamen. Und dennoch, die USA ist auch bekannt für ihre Individuen, die es immer wieder schaffen auch hierzulande zu beeindrucken. Großartigen Nischenszene, eine aktive und gestalterisch umtriebige Subkultur und eigentlich nichts, was es nicht gibt. Den ganzen Artikel lesen… »




