28 Juli

Das Kind in dir - Kindergeburtstage

Das Kind in DirSchon eine ganze Zeit habe ich die Aktion Das Kind in Dir von Heuni in mei­nem Google-Feed-Reader und immer wie­der erfreue ich mich an den klei­nen Anek­do­ten die es aus den Tie­fen man­cher Teil­neh­mer zau­bert. In der 10. Jubi­lä­ums­runde geht es Heuni um die Kin­der­ge­burts­tage die man gefei­ert hat, eine Gele­gen­heit das Inter­net mit einer Anek­dote zu ver­sor­gen, die mir just in den Sinn gekom­men ist.

Kin­der­ge­burts­tage sind ein bei­nahe trau­ma­ti­sches Erleb­nis, denn ich habe eigent­lich nie Kin­der­ge­burts­tage gefei­ert und bei­nahe trau­ma­tisch, weil ich dar­un­ter eigent­lich nie gelit­ten habe und noch bis heute nicht leide. Ich muss dazu etwas wei­ter aus­ho­len. Natür­lich weiß nicht wirk­lich jemand, wann sein ers­ter Geburts­tag gefei­ert wurde, oder wann man seine ers­ten Ker­zen dazu aus­ge­bla­sen hat — denn in die­ser früh­zeit­li­chen Ent­wick­lung sei­ner Per­sön­lich­keit ist man ja eher das Opfer sei­ner Erzie­hungs­be­rech­tig­ten. Die haben in mei­nem Fall kei­nen wirk­li­chen Wert dar­auf gelegt mich auf mei­nem Geburts­tag in Szene zu set­zen, Weih­nach­ten waren eigent­lich die Fei­er­tage der Fei­er­tage. So erin­nere ich mich erst­mals an eine Geburts­feier als ich im Kin­der­gar­ten war, mehr dun­kel, aber aus Erzäh­lun­gen formt sich dar­aus ein Bild. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Juli

Spontis Wochenschau #22

Spontis WochenschauNein, keine wei­te­ren Links zum schreck­li­chen Unglück in Duis­burg und keine Ent­hül­lun­gen durch Wiki­leaks. Eigent­lich war die Wochen­schau schon für Sonn­tag vor­be­rei­tet, musste aber mei­nen Gedan­ken zur Duis­bur­ger Tra­gö­die wei­chen.  Es jedoch noch Nach­rich­ten die nicht unter­ge­hen soll­ten, denn sonst ver­liert man zu schnell den Blick für die klei­nen Dinge im Leben. Blogs sind in der Medi­en­welt ange­kom­men, blog­gen gehört zum Zeit­geist und sind für Nach­rich­ten­ma­ga­zine wie die Aktu­elle Stunde des WDR eine Mög­lich­keit die Zuschauer an einer selbst initi­ier­ten Dis­kus­sion teil­ha­ben zu lassen.

Die Mög­lich­keit einige Kern­the­men der Sen­dung im Anschluss oder noch wäh­rend ihrer Aus­strah­lung zu nut­zen um seine Mei­nung kund­zu­tun, wird rege genutzt. Dabei sind viele Kom­men­tare meist gehalt­vol­ler als der eigent­li­che Blog­ein­trag selbst — Kom­men­tare pola­ri­sie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 Juli

Tron Legacy - Deutscher Trailer

Nerds auf­ge­passt, Tron der Film, der 1982 erst­mals eine Story aus dem Com­pu­ter in adäqua­ter Form auf die Lein­wand brachte geht nun in die schon ange­kün­digte zweite Runde.  Stil­echt zur Comic Con 2010 in San Diego ver­öf­fent­lichte man den ers­ten offi­zi­el­len Trai­ler zum im Januar 2011 erschei­nen­den Nach­fol­gers Tron Legacy. Story? Kevin Flynn, der sei­ner­zeit in die Par­al­lel­welt gezo­gen wurde bleibt ver­schol­len, sein Sohn Sam, der nun erwach­sen ist. Macht sich auf die Suche nach sei­nem ver­schol­le­nen Vater (wie­der gespielt von Jeff Bridges) und begibt auf seine Spu­ren. Bei den 5 Film­freun­den gibt es bereits den deutsch syn­chro­ni­sier­ten Trai­ler zu bestau­nen. Und ja, wenn euch beim Anblick die­ser Bil­der das Herz bis zum Hals schlägt, die Brust droht zu explo­die­ren und die Augen wie gefes­selt am Bild­schirm kle­ben, habt ihr ein­deu­tig ner­di­ges Blut.


18 Juli

Spontis Wochenschau #21

Spontis WochenschauWenn der Deut­sche nichts zu meckern hat. Egal wel­che Nach­rich­ten man ein­schal­ten, egal wel­chen Sen­dern man ver­folgt, irgendwo macht sich wie­der einer Sor­gen um das Wet­ter. Hit­ze­welle, Gewit­ter­ka­ta­stro­phen und Orkan­böen; Bau­ern jam­mern um ihre Ernte, Sach­be­ar­bei­ter schwit­zen im Büro;  selbst die Deut­sche Bahn jam­mert. Stel­len wir uns ein­mal geis­tig das Gegen­teil des aktu­el­len Wet­ters vor, ich bin mir sicher, der Deut­sche würde wie­der meckern. Da wer­den Exper­ten­run­den ein­be­ru­fen und Meteo­ro­lo­gen dis­ku­tie­ren um mög­li­che Zusam­men­hänge mit dem ange­grif­fe­nen Klima der Erde und der Zuschauer fragt sich viel­leicht: Wird ein Baum auf mein Auto stür­zen, kann ich vom Blitz getrof­fen wer­den, ertrinke ich im eige­nen Kel­ler, werde ich sterben?

Ja, das ist über­trie­ben — genauso wie die Dis­kus­sio­nen um das Wet­ter. Viel­leicht soll­ten man sich end­lich von dem Gedan­ken ver­ab­schie­den, das Wet­ter beein­flus­sen zu kön­nen. Die Natur sitzt am län­ge­ren Hebel und wird sich auch sicher­lich ein­mal für die Feh­ler unse­rer Ver­gan­gen­heit rächen, nur nicht jetzt, nicht heute. Es ist Som­mer, es ist heiß und Gewit­ter mit Sturm­böen sind typi­schen Ent­la­dun­gen die­ser hei­ßen Tage — neh­men wir es gruf­tig und ver­le­gen unse­ren All­tag in den Kel­ler. Ver­gesst aber nicht das Lap­top um die Links für diese Woche zu stu­die­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Juli

Ohne Worte: Gott ist tot

»Nie­mand bemerkt das Gott tot ist, bis ein Rudel wil­der Hunde nach dem Ver­zehr einer Dinka Frau, in der Gott wohnte, begin­nen zu spre­chen.« — Frei über­setzt nach einem Text aus dem Buch God is Dead von Ron Cur­rie Jr. (via Ama­zon)


14 Juli

5 weitere Gründe sein Geld nicht aus dem Fenster zu werfen

Nach dem ich bereits vor eine gan­zen Weile 8 gute Gründe sein Geld nicht aus dem Fens­ter zu wer­fen lie­ferte, kommt hier die inof­fi­zi­elle Fort­set­zung, da sich sicher­lich inzwi­schen wie­der uner­mess­li­che Reich­tü­mer in euren Schatz­kam­mern ange­sam­melt haben dürf­ten. Mitt­ler­weile hat sich ja her­um­ge­spro­chen, das Gothic zu einer der belieb­tes­ten Sze­nen gehört, jeden­falls aus Sicht der Händ­ler und Pro­du­zen­ten, denn üppi­gen Aus­stat­tung, die unbän­dige Lust auf Acces­soires und unzäh­lige schwarze Kla­mot­ten einer mitt­ler­weile und teil­weise erwach­se­nen Szene brin­gen unge­ahnte Kauf­kraft. Und da habe ich 5 Pro­dukte gefun­den, die es unver­ant­wort­lich fin­den, diese Res­sour­cen wei­ter­hin brach lie­gen zu lassen.

Alister Crowley Tapete

Eine hüb­sche Tapete ist die ideale Basis für eine auf­re­gend andere Raum­de­ko­ra­tion. Ein­fach schwarze Farbe an den Wän­den ist für den Gruf­tie von Heute keine zufrie­den­stel­lende Lösung mehr. Was läge also näher, als sich eine von Alis­ter Crow­ley inspi­rierte Tapete als Akzent auf die Wand zu kle­ben um sich so Stil­bil­dend von der ver­hass­ten Masse abzu­he­ben. Sicher hätte es ihn stolz gemacht die Muse für eine solch tief­schür­fende Inspi­ra­tion zu sein und hätte zufrie­den auf den eli­tä­ren Kreis der Benut­zer geblickt, denn schließ­lich kos­tet eine Rolle der hüb­schen Tapete rund 150€.

Auf der Seite von Grow House Grow! gibt noch eine große und alter­na­tive Aus­wahl der skur­rils­ten Mus­ter, Far­ben und For­men. Die Macher sind auch nicht scheu, zu jeder Tapete eine pas­sende Geschichte zu lie­fern– Zu der von Crow­ley inspi­rier­ten schrei­ben sie: »The bizarre sto­ries sur­roun­ding the life of Aleis­ter Crow­ley are anything but few and far bet­ween. Dub­bed “the wicke­dest man in the world,” Crow­ley kept heads turning as an avid occul­tist, insa­tia­ble drug user and devo­ted hedo­nist. This wall­pa­per pat­tern stems from the sum­mer of 1938, which Crow­ley spent in Corn­wall. Some unsub­stan­tia­ted sour­ces site cul­tish melees invol­ving dancing beau­ties, hard nar­co­tics and eve­nings spent in black magic debau­chery.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Juli

Gary Numan spielt "Cars" mit Autohupen

Wer viel Phan­ta­sie hat wird sich irgend­wann mal die Frage gestellt haben, wie es sich wohl anhört, wenn Gary Numan sei­nen Synthie-Hit Cars mit Hilfe von Auto­hu­pen spielt. Ein Her­stel­ler von Auto­bat­te­rien wollte die­ser Phan­ta­sie nach­ge­hen und hat Gary Numan dazu ani­miert, sei­nen Hit Cars mit einem an die Autos gekop­pel­ten Syn­the­si­zer zu spie­len. Dabei wer­den mir einige Dinge klar: Gary Numan kann immer noch rich­tig gut böse gucken, Kajal steht man­chen Män­nern beson­ders gut zu Gesicht und Auto­bat­te­rien nach Film­ti­teln zu benen­nen gibt es nur in den USA. Wem das Ori­gi­nal doch lie­ber ist, dem sei die­ses Video bei YouTube an das schwarze Herz gelegt.(via De:Bug)


11 Juli

Ohne Worte: Todessehnsucht wird überbewertet

Todes­sehn­sucht wird über­be­wer­tet. Das innige Ver­la­gen nach dem was man liebt oder begehrt ist zuwei­len ver­bun­den mit dem schmerz­haf­ten Gefühl, das Ver­lan­gen nicht befrie­di­gen zu kön­nen. Der Tod ist jedoch das Ende der Sehn­sucht ohne die Aus­sicht das Ver­lan­gen jemals stil­len zu kön­nen. Sollte man sich nach etwas seh­nen, was der Tod der Sehn­sucht selbst ist? (via This isn’t hap­pi­ness)


7 Juli

Ohne Worte: Unschöne Schlankheit

Frueher war alles besser

»Welch Freude! End­lich brau­che ich nicht mehr meine unschöne Schlank­heit zu ver­ber­gen. — Beden­ken Sie, wie auch Ihre Figur und um wie viel Sie sich dadurch begeh­rens­wer­ter machen.« Aus einer Zeit, in der Schlank­heit ein Zei­chen für Armut  und die Figur die soziale Stel­lung reprä­sen­tie­ren konnte. (via Kraft­fut­ter­mi­sch­werk)


5 Juli

Spontis Wochenschau #20

Spontis WochenschauImmer noch knab­bere ich an den zahl­rei­chen Arti­kel die sich wäh­rend mei­ner kur­zen Reise ange­sam­melt haben, aber das Licht am Ende des Tun­nels ist bereits in Sicht. Die schönste Arbeit berei­ten mir der­zeit meine zahl­rei­chen Kom­men­ta­to­ren die mit ihren zahl­rei­chen Dis­kus­si­ons­bei­trä­gen für reich­lich Lese­stoff sor­gen. Orphi hat noch­mals ange­regt ein Best-Of eini­ger Kom­men­tare zu star­ten. Ich finde die Idee sehr gut und werde mich in den nächs­ten Tagen daran ver­su­chen das ganze in irgend­ei­ner Form zu rea­li­sie­ren, bei den ers­ten Über­le­gun­gen sind einige Zwei­fel an einer Objek­ti­ven Umset­zung auf­ge­stie­gen, die es noch aus­zu­räu­men gilt. Ich bin gespannt.

In eige­ner Sache: In mei­nem Google Rea­der Pro­fil ver­linke ich auch regel­mä­ßig Word­Press rele­vante Arti­kel, die viel­leicht für andere Blog-Betreiber inter­es­sant sein könn­ten. Auch Arti­kel zu CSS, jQuery, Typo­gra­fie und Web­de­sign die im wei­tes­ten Sinne auf das Blog­gen Ein­fluss neh­men wer­den ver­linkt. Sicher ist etwas dabei, was hier rein the­ma­tisch schlecht auf­ge­ho­ben wäre. Den gan­zen Arti­kel lesen… »