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	<title>Spontis &#187; Vernetzt</title>
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	<description>Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.</description>
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		<title>Rabenschwarze Spiele für Gothics</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Orphi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Chez Goth]]></category>
		<category><![CDATA[Dracula]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Was machen Gothics an langen, kalten Winterabenden? Ich meine außer depressive Gedichte schreiben, Meerschweinchen auf Friedhöfen schlachten und weinen? Genau: Sie holen die schwarze Tischdecke raus, laden ein paar Freunde ein, trinken heißen Met und spielen. Hier drei Tipps für einen düsterdunklen Gothic Abend mit viel Spaß: Chez Goth Dieses Spiel gehört in jeden Grufti-Haushalt: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was machen Gothics an langen, kalten Winterabenden? Ich meine außer depressive Gedichte schreiben, Meerschweinchen auf Friedhöfen schlachten und weinen? Genau: Sie holen die schwarze Tischdecke raus, laden ein paar Freunde ein, trinken heißen Met und spielen. Hier drei Tipps für einen düsterdunklen Gothic Abend mit viel Spaß:</p>
<h4>Chez Goth</h4>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/Chez-Goth.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1338];player=img;" title="Chez Goth"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-14137" title="Chez Goth" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/Chez-Goth-120x150.jpg" alt="Chez Goth" width="120" height="150" /></a>Dieses Spiel gehört in jeden Grufti-Haushalt: Bei Chez Goth kann man endlich mal in einer richtigen Gothic-WG wohnen und das machen, was der dunklen Spezies am liebesten ist. Freunde treffen, auf Gothic-Parties rumhängen, zu Konzerten fahren und als Totengräber arbeiten… Das WG-Spiel für die schwarze Szene! Mit Warnhinweis: Achtung: Dieses Spiel ist für Volljährige konzipiert. Erwachsensein ist aber nicht notwendig.</p>
<p><em>»Bei Chez Goth wohnst du mit deinen Mitspielern in einer freakigen Grufti-WG, und jeder versucht in dem Chaos, das Beste bzw. Schlechteste aus seinem Leben zu machen. Jeder Spieler hat einen Job, dementsprechendes Einkommen, Freizeit und ein Punkteziel — den Slack, den er zum Glücklichsein bzw. vollkommenen Unglückseligkeit braucht. Diese Punkte erreichst du durch Aktivitäten aller Art: Freunde treffen, Klamotten kaufen, Rumhängen auf Gothic-Parties und –Konzerten, Schäferstündchen, Fernsehen, Lesen, Schlafen, … Chez Goth bringt dir schwarzen Humor vom Feinsten — aus der Feder des infernalischen Duos Steve Jackson und John Kovalic.</em>«</p>
<p>Das Spiel ist bei Amazon gerade nicht in deutscher Sprache  erhältlich, aber über die <a href="http://www.google.de/search?sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=chez+goth">Suchmaschine</a> findet man einige Anbieter.<span id="more-1338"></span></p>
<h4>Fury of Dracula</h4>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/Spiel-Dracula.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1338];player=img;" title="Spiel-Dracula"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-thumbnail wp-image-14139" title="Spiel-Dracula" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/Spiel-Dracula-150x150.jpg" alt="Spiel-Dracula" width="150" height="150" /></a>In diesem Brettspiel wird Dracula gejagd. Zitat aus der Spielbeschreibung: :</p>
<p><em>Die Jagd geht quer durch Europa und Dracula selbst wird von seinen erbitterten Feinden von Versteck zu Versteck gejagt. Doch der Graf hat nicht umsonst so lange überlebt. Bis zu vier berühmte Vampirjäger heften sich an die Fersen des Fürsten der Nacht. Doch ist es nicht damit getan, ihn aufzuspüren. Er muss für immer vernichtet werden.</em></p>
<p>Okay, ich bin mir nicht sicher, ob die Kinder der Finsternis den König der Finsternis wirklich vernichten wollen, aber es ist ja nur ein Spiel. Warum der Graf allerdings nicht überleben sollte, ist mir ein Rätsel. Der hat doch gerade schwer Erfolg im Mainstream. Und was hat Fury eigentlich mit Dracula zu tun? Ach ja, das Pferd war schwarz, oder? Das Spiel gibt es bei Amazon hier:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000HVEA1W?ie=UTF8&amp;tag=kiwort-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000HVEA1W" target="blank">Heidelberger Spieleverlag HEI0VA31 — Fury of Dracula, deutsche Ausgabe</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kiwort-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000HVEA1W" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<h4>Stack the bones</h4>
<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/Spiel-Bones.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1338];player=img;" title="Spiel-Bones"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-14138" title="Spiel-Bones" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/Spiel-Bones-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bei diesem Spiel geht es etwas friedlicher zu. Jeder Spieler muss dem Skelett einen Knochen klauen. Das Ding darf dabei nicht zusammenbrechen. Wer das Skelett zum Einsturz bringt, ist der Doofe und muss … sagen wir … drei Gläser Absinth auf Ex trinken. Die nächste Runde wird dann wahrscheinlich noch lustiger. :-)</p>
<p>»<em>Ruhig Blut! Jetzt nicht zittern und mit ruhiger Hand einen der kleinen Holzknochen aus dem Stapel ziehen und oben wieder drauf legen, ohne dass der Stapel umkippt oder der Schädel herunter fällt — und alles mit nur 1 Hand! Zu Beginn des Spiels wird der Stapel aufgestellt und der Schädel oben in die Mitte gestellt. Nun muss jeder Spieler einen der Knochen aus dem Stapel ziehen und ihn oben wieder auf den Stapel zurück legen — anfangs seitlich neben den Schädel. Wenn neben dem Schädel kein Platz mehr ist muss der Spieler den Schädel anheben, den Knochen auf den Stapel legen und danach den Schädel wieder oben drauf stellen. </em>«</p>
<p>Das Geschicklichkeitsspiel gibt es bei Amazon hier: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000S6KDQM?ie=UTF8&amp;tag=kiwort-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000S6KDQM" target="blank">KIKKERLAND Geschicklichkeitsspiel</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kiwort-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000S6KDQM" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
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		<title>The Open Community - Gothic in Australien</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 19:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Szene im Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[goth]]></category>
		<category><![CDATA[SubKultur!]]></category>

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		<description><![CDATA[Bestimmt sind wieder die Briten schuld. Als die USA ihre Unabhängigkeit durchsetzte, suchte die britische Regierung 1787 nach Möglichkeiten, sich von unliebsamen Inselbewohnern zu trennen, vornehmlich von Menschen aus der Unterschicht, die für jede Kleinigkeit in Strafkolonien gesteckt wurden. Praktisch, dass James Cook ein paar Jahre vorher den australischen Kontinent entdeckte und ihn für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Powerhouse-Museum-80s.jpg" rel="shadowbox[sbpost-14122];player=img;" title="Powerhouse Museum - 80s"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-14123" title="Powerhouse Museum - 80s" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2012/02/Powerhouse-Museum-80s-300x75.jpg" alt="" width="300" height="75" /></a>Bestimmt sind wieder die Briten schuld. Als die USA ihre Unabhängigkeit durchsetzte, suchte die britische Regierung 1787 nach Möglichkeiten, sich von unliebsamen Inselbewohnern zu trennen, vornehmlich von Menschen aus der Unterschicht, die für jede Kleinigkeit in Strafkolonien gesteckt wurden. Praktisch, dass James Cook ein paar Jahre vorher den australischen Kontinent entdeckte und ihn für die britische Krone reservierte, vielleicht warf er damals ein Handtuch über einen Liegestuhl. Das weit entfernte und nur von ein paar unwichtigen Eingeborenen bewohnte Land wurde zur Strafkolonie. Im Januar 1788 erreichten dann die ersten 11 Schiffe mit Siedlern und Verurteilten den Kontinent und gründeten Sydney.</p>
<p>Anyway. Rund 200 Jahre später dann der nächste brillante Schachzug der Briten, durch geschickte Infiltration wurde Gothic ein Teil der australischen Gesellschaft… Das ist natürlich Unsinn. Die Subkulturen der späten 70er und frühen 80er verbreiteten sich überall. Australische Gothics jedoch, stellen in diesem Blog eine unterrepräsentierte Minderheit dar. Daher bin ich dankbar, dass mich <a href="http://pixella-bloggt.com/">Pixella Panik</a> auf einen Link aufmerksam machte.<span id="more-14122"></span></p>
<p>Das australische <a href="http://www.powerhousemuseum.com/the80sareback/">Powerhouse Museum</a> hat sich 2011 in einer groß angelegten Ausstellung den 80ern gewidmet und darin auch einen nicht unbeachtlichen Teil den Subkulturen gewidmet, unter anderem den Gothics. Zu Wort kommen Zeitzeugen, die mit Bildern gewürzte Anekdoten zum Besten geben. Interessant, lustig und irgendwie nostalgisch, es fühlt sich alles irgendwie vertraut an. Es ist erstaunlich. Da entwickelt sich eine Subkultur rund 16.000km entfernt mit den gleichen Ansichten und Leidenschaften. Gothic verbindet?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rILd2bVjLis">http://www.youtube.com/watch?v=rILd2bVjLis</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rILd2bVjLis"><img src="http://img.youtube.com/vi/rILd2bVjLis/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>In einem <a href="http://www.powerhousemuseum.com/the80sareback/index.php/2009/12/goths-in-the-80s-jodie-meidling-rachel-black-david-kendall/">Video zur Ausstellung</a> erzählen Jodie Meidling, Rachel Black und David Kendall aus ihrer Vergangenheit und zeigen einige Bilder aus ihrer Jugend. Wir erfahren nichts neues, nichts anderes und nichts außergewöhnliches. Genau das finde ich faszinierend, vermutete ich doch zu mindestens in einigen Details entscheidende Unterschiede. Doch es scheint einfach keine zu geben, sogar das, was die drei von sich erzählen klingt vertraut und heimatlich. Vielleicht zählen wir doch einfach zum selben Kulturkreis, oder vielleicht stimmt auch das, was Jodie sagt:</p>
<blockquote><p>Goth is an open community where you can be whoever you want to be. It doesn’t matter how you present yourself. Even if you don’t wear the right things, it didn’t matter, and I learnt that as I went along. It’s such an open and beautiful community. There’s no judgment, and that’s why it meant so much to me. That you could wear anything and be whoever you wanted to be, and there was absolutely no judgment at all.</p></blockquote>
<p>Eine große Gemeinschaft, hier und überall. Trotz des herrschenden Individualismus scheinen wir bestrebt, uns mit Gleichgesinnten zu treffen. Dabei scheint meiner Ansicht nach einiges von dem verloren gegangen zu sein, was »früher« möglicherweise besser war. »<em>no judgment at all</em>« Wahrscheinlich aber auch eine verklärte Erinnerung. Schade ist, dass es keine (oder kaum) regionale Einflüsse auf die Subkultur zu scheinen gibt, ob Gothic hier oder in Australien, alles scheint gleich zu sein. Vielleicht doch nur ein Kopie dessen, was uns auf der Bühne vorgelebt wird und was durch globale Vernetzung überall verbreitet wird.</p>
<p>Informativ ist es trotzdem. Sehr interessant sind auch die Video-Beiträge über die zahlreichen anderen Subkulturen (Rockabilly, Metalheads, Mods, Skinheads, Punks und Hip Hop), wie auch der Rest der Ausstellungsseite »<a href="http://www.powerhousemuseum.com/the80sareback/">The 80s are Back</a>«.<br />
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		<title>Spontis Wochenschau #3/12</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenschau]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Smith]]></category>
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		<category><![CDATA[Schädelkult]]></category>
		<category><![CDATA[Tatortreiniger]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Resümee der Wochenschau steht noch auf der Agenda, unzählige Beiträge wollen noch noch bewertet und kategorisiert werden, während weitere Artikel darauf warten, eingepflegt zu werden. Spontis wird umstruktiert, umgebaut, umgekrempelt. Und ich habe nichts anderes zu tun, als mich durch den Feedreader zu klicken um neue und interessante Beiträge anderer zu lesen. Verdammt! Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13834];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Das Resümee der Wochenschau steht noch auf der Agenda, unzählige Beiträge wollen noch noch bewertet und kategorisiert werden, während weitere Artikel darauf warten, eingepflegt zu werden. Spontis wird umstruktiert, umgebaut, umgekrempelt. Und ich habe nichts anderes zu tun, als mich durch den Feedreader zu klicken um neue und interessante Beiträge anderer zu lesen. Verdammt! Es ärgert mich, dass ich immer noch nicht fertig bin. Ich will wieder in einer fertigen Umgebung schreiben und suche händeringend nach Zeit um all die großen Pläne umzusetzen. Auch die Frau mit den magischen Augen drängt auf die Fertigstellung, schließlich ist unsere gemeinsame Ankündigung schon wieder fast eine Woche alt. Klick! Der nächste Link. Shan Dark schreibt wieder einen faszinierenden Artikel über eine Schädelausstellung in Mannheim. Schon wieder ist eine viertel Stunde vergangen in der ich nichts weiter gemacht habe, als zu lesen. Immerhin hat es sich gelohnt. Neid ist die höchste Form der Anerkennung und zu gerne wäre ich selbst zu der Ausstellung gegangen. Klick! Selber Schuld, denke ich. Ich könnte ja endlich mal das fertig machen, was ich angefangen habe. Ach was, nur noch einen. Klick!<span id="more-13834"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://fudder.de/artikel/2012/01/23/der-selbstversuch-ein-tag-im-leben-von-robert-smith/">Der Selbstversuch: Ein Tag im Leben von Robert Smith</a> | Fudder<br />
Stefanie und Lisa geben sich den Selbstversuch und beschwören den Robert-Smith-Day: »<em>Die Idee ist einfach: Die Leute hier sehen alle langweilig aus, deswegen versuchen Lisa und ich, einen Tag besonders spannend auszusehen. Ganz in schwarz-weiß, mit viel zu viel Make-Up und hochtoupierten Haaren machen wir einen Selbstversuch. Es geht uns in erster Linie darum, aufzufallen und die Leute aufzulockern. Außerdem sind wir neugierig, wie man sich so fühlt, wenn man die ganze Zeit von allen angestarrt wird – „Mut zur Hässlichkeit” lautet die Devise.</em>« Mein Kommentar? Die beiden Damen, die der Spießigkeit Freiburg den Kampf angesagt haben, sind beide nicht weit davon entfernt, selbst ein Teil davon zu werden. Mit Worten wie »verkleiden«, »Mut zur Hässlichkeit« und »Froh, die ganze Sache hinter uns zu haben« beweisen sie doch einmal mehr, dass es nicht um Robert Smith als Person geht, sondern offenbar darum, Aufmerksamkeit zu erregen, die Blicke auf sich zu ziehen und bewusst zu provozieren. Und das, meine Damen, hat sicherlich nichts mit dem zu tun, was Robert Smith verkörpert(e). Denke ich jedenfalls. (Danke an Katrin, die mir den Link schickte.)</li>
<li><a href="http://www.mr-bilderwelten.de/blog/rest-in-peace-film/">Rest In Peace — Ein Dokumentarfilm von Andrea Morgentahler</a> | Gedankensplitter hinter Glas<br />
Anstatt zu ergänzen, was schon geschrieben steht, überlasse ich Marcus Rietzsch die Erklärung: »<em>Was geschieht nach dem Tod? Dieser oft gestellten Frage nähert sich der Film „Rest In Peace“ weniger aus religiöser oder spiritueller, als vielmehr aus einer praktischer Sichtweise. Welche unterschiedlichen Wege gehen die sterblichen Überreste? Die Antworten sind vielfältig. Im Gegensatz zu den einleitenden Bildern aus der Kapuzinergruft in Palermo lässt mich die Arbeit des New Yorker Bestatters Isaiah Owens frösteln. Watte wird unter die Augenlider gestopft. Botox in schlaffe Gesichtspartien gespritzt. Ein letztes Mal wird der Sitz der Frisur geprüft, ehe die Trauergemeinde Abschied nehmen kann. Isaiah Owens: „Ich sorge dafür, dass die Leute so aussehen, als wären sie im Himmel.“ Für die Hinterbliebenen sicherlich ein tröstlicher Anblick, mich überfällt trotzdem ein unschöner Schauer, erscheint mir das Herrichten doch irgendwie überaus befremdlich.</em>«</li>
<li>Morbides Pflichtprogramm: »Schädelkult« — Ausstellung in Mannheim | <a href="http://der-schwarze-planet.de/schaedeltrauma-schaedelkult-ausstellung-mannheim/">Der schwarze Planet</a> + <a href="http://werturteilsfrei.wordpress.com/2011/10/31/gruftie-goes-museum/">Werturteilsfrei</a><br />
Eigentlich hätte sie ja zusammen hingehen sollen. Die Rede ist von Shan Dark und Tobikult, die sich einen Besuch der »Schädelkult«-Ausstellung gegönnt haben. Während sich Shan den sachlich-beeindruckenden Exponaten hingibt: »<em>Ich war wirklich fasziniert, was es alles Schädelhaftes gibt. Ich bin doch schon eine Weile skurril unterwegs, fühle mich von Beinhäusern magisch angezogen und dachte echt, ich hätte schon viel gesehen. Aber ich konnte nur staunen und ab und zu den Kopf schütteln. Wer glaubt, er sei schädelseitig durch nichts zu beeindrucken, wird im Reiss-Engelhorn-Museum sicher eines Besseren belehrt.</em>« widmet sich Tobikult ganz anderen Eindrücken: »<em>Der Gruftie-Anteil der Museumsbesucher ist für diese Ausstellung sichtbar hoch. Da wundert es nicht, dass die Kuratoren am Ende der Reise um die Welt der Totenköpfe eine eigene Vitrine über diesen Teil der Zielgruppe bereitet hat. Der Schädel und die Schwarze Szene: Was für ein schönes Thema!</em>«</li>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-mann-fuer-den-letzten-dreck/">Ein Mann für den letzten Dreck</a> | Stefan Niggemeier<br />
Seit langem habe ich schon nicht mehr so herzlich gelacht, wie bei der Fernsehserie des NDR mit dem vielsagenden Titel »Der Tatortreiniger«, in dem Bjarne Mädel einen herzerfrischenden und sehr natürlich Gebäudereiniger spielt, dessen Aufgabe es ist, Tatorte von den Resten der Verstorbenen zu befreien. An den meisten ist die Serie jedoch vorbeigegangen. Ungesehen. Aber warum? »<em>Der NDR hat eine wunderbare kleine Fernsehserie produzieren lassen. Das darf aber niemand erfahren. Deshalb hat der Sender sicherheitshalber nicht groß Pressearbeit gemacht für den „Tatortreiniger“. Es wäre ein Leichtes gewesen, Aufmerksamkeit für diese Serie zu generieren (…)  Aber den Programmzeitschriften scheint niemand Bescheid gesagt zu haben. In der „TV Spielfilm“, die sonst zuverlässig auf Neustarts hinweist, fehlt hier das markante Textmarker-Gelb und jede weiterführende Information; die „Hörzu“ lenkt auch keine Aufmerksamkeit auf die neue Serie, die sie zudem fälschlicherweise als Krimiserie bezeichnet, was natürlich immer noch besser ist als in der „TV Movie“, wo man die Comedy für eine Doku-Soap hält</em>.«</li>
<li><a href="http://www.thisisgoth.com/">This is Goth!</a> | Documentary by Sir William Welles<br />
Endlich! Es wurde ja auch Zeit, dass sich jemand der Subkultur einmal ernsthaft nähert. Sir William Welles nimmt sich der Gothic-Szene an und versucht zu klären und zu erklären, was es damit auf sich hat. Er plant quasi die ultimative »Gothumentary«: <em>»The »This is Goth« documentary aims to accomplish five main goals: 1.) To educate those within the Goth culture and lifestyle as to its origins and current global status. 2.) To educate and explain the Goth culture to those who may be curious or interested in participating in it. 3.) To educate and explain the Goth culture and lifestyle to parents, family members, co-workers, and/or friends of Goths who struggle to comprehend the meaning behind the lifestyle. 4.) To educate and inform those who are frightened of, ridicule, make fun of, mock, bully, or even physically harm those within the Goth culture simply because they are different, and to generate tolerance and acceptance. 5.) And most importantly, to help support and enhance this dynamic, yet very misunderstood, culture that stems from a unique state-of-mind and state-of-being.</em>« Wird aber langsam Zeit, auch mal damit fertig zu werden, schließlich ist die Ankündigung 10 Monate alt. Oder ist doch nicht alles so erklärbar wie sich das Mr. Welles vorstellt?</li>
<li><a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article12613174/Viele-stecken-uns-in-die-Gothic-Ecke.html">»Viele stecken uns in die Gothic-Ecke«</a> | WeltOnline<br />
Irgendwie bringt mich das immer zum schmunzeln, wenn sich Künstler, die sich in die Ohren einer Subkultur gespielt haben, dagegen wehren, wenn man sich damit in Verbindung bringt. Bitte bloß keine Schublade! Viele habe wohl Angst, sich wie Patrick Stewart zu fühlen, dem man nachsagte nach »Enterprise« immer Jean Luc Picard zu bleiben. Bis X-Men kam. »<em>Ich kann es mir nur so erklären, dass es viele Menschen gibt, die nur unseren Bandnamen kennen und uns in die Mittelalter-/Gothic-Ecke stecken, ohne unsere Musik gehört zu haben. Dieses Vorurteil begegnet mir sehr oft. Manchmal komme ich irgendwohin, stelle mich vor — „ich bin die Anna von Schandmaul” -, und bekomme zu hören: „Du bist ja eine ganz Liebe, Nette.” Ja, was habt ihr denn gedacht? Dass ich das aufgestylte Gothic-Girl bin?</em>«</li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=33234">Alte Neue braune Welle, die Jugend im Visier der Rechtsextremen</a> | KFMW<br />
Und Gothic soll eine Gefahr für die Jugend sein?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=V8p-VNiwNtY">http://www.youtube.com/watch?v=V8p-VNiwNtY</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=V8p-VNiwNtY"><img src="http://img.youtube.com/vi/V8p-VNiwNtY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0kFGPF4wAvQ">Stotcher vs Rosa Chalybeia</a><br />
Selbstdarstellung ist ein got(h)ische Ehrendisziplin. Endlich mal eine ästhetische Alternative zu Glühwürmchen die zu elektronischen Gehämmere tanzen. Schön!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0kFGPF4wAvQ">http://www.youtube.com/watch?v=0kFGPF4wAvQ</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0kFGPF4wAvQ"><img src="http://img.youtube.com/vi/0kFGPF4wAvQ/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>Spontis Wochenschau #2/12</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 08:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich in der Schule war, begannen meine Augen damit, ihren eigenen Weg zu gehen. Ihnen fehlte es plötzlich an Weitsicht und nahmen ihre Umwelt sehr kurzsichtig wahr. Ein aufmerksame Lehrerin empfahl meinen Eltern, mit mir zum Optiker zu gehen, um eine Brille zu besorgen. Ich habe wohl immer die Augen gekniffen, um noch zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13543];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Als ich in der Schule war, begannen meine Augen damit, ihren eigenen Weg zu gehen. Ihnen fehlte es plötzlich an Weitsicht und nahmen ihre Umwelt sehr kurzsichtig wahr. Ein aufmerksame Lehrerin empfahl meinen Eltern, mit mir zum Optiker zu gehen, um eine Brille zu besorgen. Ich habe wohl immer die Augen gekniffen, um noch zu erkennen, was auf der Tafel steht. Die Notwendigkeit eine Brille zu tragen, ist so eine Familiensache. Meine Mutter, mein Vater und meine Schwester waren auf die Sehhilfe angewiesen, ich kenne es gar nicht anders. Meine 8 Jahre ältere Schwester entdeckte in den späten 80ern die Kontaktlinsen für sich. Ich beobachtete sie immer dabei, wie sie die harten Linsen einsetzte und herausnahm, sie akribisch reinigte und Nachts immer eine Brille auf dem Nachttisch gelegt hatte, um am frühen Morgen nicht vor irgendeine Tür zu laufen. Kontaktlinsen kamen für mich nicht in Frage, das war mir viel zu lästig und bei 1 Dioptrie auch nicht wirklich nötig. Rund 25 Jahre später trage ich selber Kontaktlinsen. Neuste Generation. Ich muss sie Nachts nicht herausnehmen, kann damit schlafen, baden und tanzen und bekomme jeden Monat ein paar frische. Anfangs habe ich morgens noch die Brille aufgesetzt und mich gewundert, warum ich damit so schlecht sehe, heute liegt auf allen Brille eine dünne Staubschicht. Brillen machen den Menschen nicht intelligenter, sondern zeigen, wie Gewohnheiten funktionieren. Erst stört es, dann gewöhnt man sich daran und irgendwann ist es ein Teil des Lebens, in dem der Verzicht auf die Brille ungewohnt erscheint. Man steht vor dem Spiegel und findet sich mit Brille intelligenter, als ohne.  Damit ihr die Weitsicht nicht verliert, hier die Wochenschau:<span id="more-13543"></span></p>
<ul>
<li><a title="Vampir gesucht! - Dracula Schloss Bran" href="http://der-schwarze-planet.de/dracula-schloss-bran-rumaenien/">Vampir gesucht! — Dracula Schloss Bran</a> | Der schwarze Planet<br />
Wieder ein sehens– und lesenswerter Reisebericht von einem anderen Planeten — Shan Dark hat Rumänien bereist und durch diverse Besuche einen beachtlichen Vorrat an Eindrücken mitgebracht, die Sie jetzt in einem Artikel zusammenfasst. »<em>Ich möchte euch gleich zu Beginn dieses monströsen Reiseberichtes den blutbenetzten Eckzahn ziehen: Nur wegen dem Dracula-Schloss Bran solltet ihr nicht nach Transsilvanien reisen! Auch wenn Bran eine hübsche Burg ist, sie trägt einen Mantel aus Vampir-Imitat und ist umringt von Kommerz und Reisebussen. Vampire mal beiseite: Wenn ihr eine Zeitreise der anderen Art machen wollt mit Abenteuer, viel unberührter Natur und jeder Menge zugänglichen, alten Gemäuern – dann auf nach Rumänien! Transsilvanien und die Karpaten werden euch nicht mehr loslassen. Und übrigens: wenn ihr schon mal dort seid, solltet ihr auch das Dracula-Schloss besuchen.</em> «</li>
<li><a title="Joy Division in their own Words" href="http://thequietus.com/articles/07682-from-the-archives-joy-division-in-their-own-words">From the Archives: Joy Division in their own Words</a> | The Quietus<br />
Aus den Archiven des Quietus stammt ein Interview mit Joy Division, das Paul Rambali am 11. August 1979 mit der Band führte. Ähnlich wie den gezogenen Eckzahn aus Shans Reisebericht, zieht das vielleicht dem ein oder anderen den Zahn der Illusion. »<em>The songs mean something personal to us, but that’s not the point. It’s like saying, what did Max Escher mean when he did that painting?« He points to a giant print of one of Escher’s typical perspective puzzles that hangs on the wall of Manchester’s Central Sound Studio, where we are now located. »He might just say, „I was pissed”. We don’t want to say anything. We don’t want to influence people. We don’t want people to know what we think.</em> (…) <em>We’re not ashamed of anything we’ve done in the past. When we started off none of us could play. But each time we go one step forward – and that draws you on. It’s like…I don’t know, it’s just a really good feeling. I think that’s why a lot of people get disillusioned, „cos, like, the music dries up.</em>«</li>
<li><a href="http://www.musikexpress.de/magazin/features/article129771/david-bowie-zum-65-geburtstag-zehn-videos.html">Zehn Videos zum 65. Geburtstag von David Bowie</a> | Musikexpress<br />
Herzlichen Glückwunsch, David Robert Haywood Jones. Am 8. Januar wurdest du 65 Jahre alt. Ich beneide Dich, nicht etwa wegen Deines Alters, sondern wegen deines Lebens, auf das du bestimmt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückblickst. Ich kenne niemanden, der die Musiklandschaft nachhaltiger geprägt hat und als Stilikone immer 2 Schritte weiter war, als alle anderen. Doch was können Worte schon sagen? Stephan Rehm stellt 10 Videos des Sängers vor, an die man sich gerne erinnernt — bis auf eines. »<em>Mein Rock’n’Roll-Erweckungserlebnis war, als ich Davie Bowie im Juli 1972 bei ‚Top Of The Pops’ sah und er mit seiner blauen Gitarre ‚Starman’ spielte. Ich war völlig fassungslos. In dem Moment wollte ich David Bowie sein – und ich war sexuell erregt. Erstaunlicherweise stellte sich später heraus, dass ich heterosexuell bin. Aber ich kann ehrlich zugeben, dass David Bowie der erste Mann war, der mich angemacht hat.“ (Alan McGee, ehemaliger Chef von Creation Records)«</em></li>
<li><a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/24111/winkewinke_aus_dem_jenseits.html">Geisterbilder: Fotogrüße aus dem Jenseits</a> | einestages<br />
Ein toller Artikel über die Geschichte der Geisterfotografie: »<em>Die Aufnahme von Sir Arthur Conan Doyle hätte ein hübsches Porträtfoto werden können: Sinnierend blickt der schnauzbärtige Schriftsteller in die Ferne, aus dem Revers seines Sonntagsanzuges baumelt, etwa in Bauchnabelhöhe, ein imposanter Zwicker. Nur ein wesentliches Detail macht den würdigen Anblick zunichte: Über der linken Schulter des Sherlock-Holmes-Erfinders schwebt das Konterfei einer entrückt lächelnden, seltsamen Gestalt. Körperlos, wie von Nebelschwaden umhüllt, unwirklich. Sir Arthur Conan Doyle zweifelte keine Sekunde lang: Bei der Erscheinung, die auf dem Foto erschienen war, konnte es sich nur um seinen Sohn Kingsley handeln. Aber wie war das möglich?</em>«</li>
<li><a href="http://www.otranto-archive.de/karnsteins-kreatives-kammerlein/karnsteins-kreatives-kammerlein-buttons/">Karnsteins kreatives Kämmerlein: Buttons</a> | Otranto-Archive<br />
Das modische Relikt aus den Untiefen der 80er sind Buttons, das sicherlich schon viel älter ist, erfreut sich immer noch größter Beliebtheit. Als Aussagekräftiges und rundes Statement, als modisches Accessoire, als Aushängeschild einer Lebenseinstellung und als Statussymbole für musikalische Weitsicht. Karnstein hat sich hingegeben und einige Buttons gestaltet, die er für kleines Geld Feilbietet: »<em>Und zwar kann man sich in einer gruftig verspielten Schrift schlichtweg zum “Goth” titulieren, und wer es eher mit den früheren lokalen Bezeichnungen hat steht dazu ein “Fraggle” zu sein (inklusive Wuschelhaarschopf). Und so oder so ist ein überzeugtes “gother than thou” ja immer angebracht</em>.«</li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2012/openculture-com-kulturgut-fur-alle/">Openculture.com — Kulturgut für alle</a> | Netzpolitik<br />
Hunderte Filme, eBooks und Hörbücher kostenlos? Opencultur macht es möglich und sammelt Kulturgüter, die unter Public Domain stehen. Netzpolitik berichtet: »<em>Gerade die Auswahl an Hörbüchern begeistert: Von Science-Fiction-Klassikern wie “1984” (George Orwell) und dem “Foundation-Zyklus” (Isaac Asimov) über die unsterblichen Werke von William Shakespeare bis hin zu Charles Bukowski, dem Enfant Terrible der amerikanischen Literatur ist vieles geboten. Wer schon immer Monumentalwerke wie James Joyces “Ulysses” oder “Krieg und Frieden” von Tolstoi lesen wollte, aber wegen dem schieren Umfang der Werke nicht traute, hat nun eine Ausrede weniger.</em>«</li>
<li><a href="http://asrimeckert.wordpress.com/2011/12/24/warum-ich-weihnachten-trotzdem-knroke-finde/">Warum ich Weihnachten trotzdem knorke finde</a> | Asrimeckert<br />
Ja, Weihnachten ist vorbei. Ich nutze trotzdem die Gelegenheit um Asrianerins frisch gebackenen Blog vorzustellen. Okay, frisch gebacken ist er eigentlich nicht, es liegt nur an meiner Zerstreutheit, ihn bis jetzt noch nicht vorgestellt zu haben. Deshalb auch der Weihnachtsartikel. Der Sonnenberger Vorzeige-Gruftie nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt von der Faszination Weihnachten: »<em>Frohe Weihnachten Bla und Blubb. Endlich ist es wieder soweit! Der dicke, bärtige Typ, der von Coca-Cola persönlich eingekleidet wurde, schwingt seinen fetten Arsch wieder durch Kamine um dekadenten Kram unter die sinnlos gestorbenen und perfide geschmückten Bäumen zu platzieren, damit unsereins einen geplant, pseudofröhlichen Tag hat.</em>« Übrigens:  Einen Hauch gewählter drückt sich Asrianerin in den <a href="http://www.spontis.de/author/asrianerin/">zahlreichen Artikeln zum Gothic Friday</a> aus. Aber eigentlich ist mir das egal, ich wollte nur einen geschickten Link setzen.</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LOk5Bfp_TpU&amp;feature=related">Ask a Mortician, Teil 4</a> | Order of the Good Death<br />
Wie wird man eigentlich Bestatter? Hier kommt endlich die Antwort. Und ich dachte immer, man müsste etwas lernen, sich bewerben und schmerzfrei sein.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LOk5Bfp_TpU">http://www.youtube.com/watch?v=LOk5Bfp_TpU</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LOk5Bfp_TpU"><img src="http://img.youtube.com/vi/LOk5Bfp_TpU/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eBvR08RD_-I&amp;feature=player_embedded">David Bowie again</a> | Youtube<br />
Ich möchte kurz den Herrn Bowie nochmal aufgreifen. Der hat nämlich im Jahr 2003 einen Werbespot gedreht, der vor Selbstironie nur so trieft. Macht euch ein Bild:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eBvR08RD_-I">http://www.youtube.com/watch?v=eBvR08RD_-I</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eBvR08RD_-I"><img src="http://img.youtube.com/vi/eBvR08RD_-I/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
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		<title>Spontis Wochenschau #1/12</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 20:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wochenschau]]></category>
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		<description><![CDATA[Neues Jahr, neues Glück. Mittlerweile haben sich alle ein frohes neues Jahr gewünscht, die Weihnachtsbäume entsorgt und das Geschenkpapier gebügelt, um es in diesem Jahr nochmal wiederzuverwenden. Umweltschutz und so. Ein großes schwedisches Möbelhaus wirbt sogar damit, die Bäume aus dem Fenster zu schmeißen, um so Platz für neue und günstige Möbel zu schaffen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13472];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Neues Jahr, neues Glück. Mittlerweile haben sich alle ein frohes neues Jahr gewünscht, die Weihnachtsbäume entsorgt und das Geschenkpapier gebügelt, um es in diesem Jahr nochmal wiederzuverwenden. Umweltschutz und so. Ein großes schwedisches Möbelhaus wirbt sogar damit, die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oIcDpq6yyAA">Bäume aus dem Fenster zu schmeißen</a>, um so Platz für neue und günstige Möbel zu schaffen, die natürlich aus nachhaltiger  Forstwirtschaft stammen. <a href="http://globalinformations.wordpress.com/2011/11/07/plusminus-nachhaltigkeit-von-ikea/">Oder nicht?</a> Eine absurde Zeit in der wir leben. Es gibt sogar Männer, die <a href="http://www.met.fu-berlin.de/wetterpate/">schenken</a> ihrer Freundin Andrea ein Tiefdruckgebiet für 199€ (Hochdruckgebiete kosten 100€ mehr), das dann auch noch wütend über das Land zieht um Chaos und Zerstörung zu hinterlassen. Ich wäre als Tiefdruckgebiet sicherlich auch sauer, wenn mich jemand Andrea nennen würde. In Zeiten des Internet wird man sich so mancher Absurdität erst bewusst und paradoxerweise ist das Netz für eine ganze Reihe solcher Unmöglichkeiten auch noch selbst verantwortlich. Hätten wir sonst erfahren wie man ein Tiefdruckgebiet kaufen kann? Genug davon. In der Spontis Wochenschau gibt es auch dieses Jahr wieder regelmäßig kostenlose schwarze Links, die natürlich alle viel wertvoller, qualitativ hochwertiger, nachhaltiger und umweltschonender sind als andere. Oder nicht?</p>
<p><span id="more-13472"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,805507,00.html">Angst vor »Krabat«</a> | SchulSPIEGEL<br />
Nehmen wir die Zeugen Jehovas. Die haben nämlich neben der Angst um ihr geliebtes Paradies Erde, das allmählich durch den Mensch zerstört wird, auch Angst vor schwarzer Magie und möchten nicht, dass ihre Kinder das abgrundtief böse Machwerk »Krabat« in der filmischen Umsetzung sehen. »<em>In der Verfilmung von Otfried Preußlers Jugendbuch »Krabat« sahen die Eltern eine spirituelle Gefahr: Als Zeugen Jehovas sei ihnen der Umgang mit schwarzer Magie verboten, ihr Sohn sollte den Film nicht sehen — auch nicht als schulische Pflichtveranstaltung. Ein Gericht gab ihnen jetzt recht.</em> […] <em>Der Schulleiter hätte den Antrag der Eltern nicht zurückweisen dürfen, urteilte nun das OVG. Die Eltern hätten nachvollziehbar und überzeugend dargestellt, dass ihre Religion ihnen alle Berührungspunkte mit Spiritismus und schwarzer Magie verbiete.</em>«</li>
<li><a href="http://www.gothic.at/artikel/stories/best-of-2011.html,651">Die besten schwarzen Alben 2011</a> | gothic.at<br />
Noch im alten Jahr sprach mich Bernhard Hansbauer von der österreichischen Plattform gothic.at an, ob ich nicht Lust hätte meine Lieblingsalben 2011 zum Besten zu geben. Natürlich habe ich mir das nicht entgehen lassen und habe noch kurz vor dem Ende des Jahres meine Wahl getroffen, auch um neben so großen Namen wie Thomas Thyssen, Ian P. Christ und Ashley Dayour mit meiner bescheidenen Auswahl zu glänzen. Kleiner Hinweis: Meine <a title="Tanzende Träumer: Die Selektion" href="http://www.spontis.de/dunkle-klange/tintenkleckse-dunkle-klange/tanzende-traumer-die-selektion/">Lieblingsneuentdeckung 2011</a> ist auch dabei!</li>
<li><a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Gothic_(Person)">Goths: Die Zeugen Drakulas</a> | Stupidedia<br />
Herrlich wenn das Jahr mit einem Lachen beginnt. Auf der sinnfreien Enzyklopädie Stupidedia findet sich ein lesenswerter Artikel über den Gothic, dessen inhaltliche Parallelen mit der Wirklichkeit nicht von der Hand zu weisen sind: »<em>Goths (auch bekannt als »Zeugen Drakulas« oder »die toten Goten«) sind eine Art Mischwesen, halb Unterweltler, halb Alien, im Kuhtarn (schwarz/weiß) mit verschiedenen Spezialtarns wie zum Beispiel dem WGT-Tarn (Pink/Grün) oder dem Mittelalter-Tarn (Braun bzw. Weiß). Sie werden unter anderem aufgrund des massiven Einsatzes von Haarspray für die Entstehung des Ozonlochs verantwortlich gemacht. Der Goth im Allgemeinen gehört einer oder mehreren Untergruppen an, was zu verstärkter Schizophrenie führen kann, da die meisten die subordinierten Einheiten seit Jahrzehnten in oberflächlichen »Clankriegen« (auch: Zickenterror) verfangen sind.</em>«</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/12/17/krampuslauf/">Krampuslauf</a> | Nerdcore<br />
René von Nerdcore macht für seine heutige Daseinsform als Nerd und Horrorliebhaber den frühkindlich Genuss des Krampuslaufs verantwortlich und schmückt das ganze mit einem entsprechenden Video: »<em>Ich war mit meinen Eltern als Kind immer im Winterurlaub zum Skifahren. Letzteres konnte ich schon ziemlich früh, bin im zarten Alter von zwei Jahren im Rucksack meines Papas den Buckel runtergerutscht, meine ersten Ski hatte ich mit Vier […] Jedenfalls: Im Winterurlaub waren wir immer in Österreich, vor allem in Schladming und wir waren da drei oder viermal zu Weihnachten. Ich weiß nicht mehr, wie alt ich war, aber ich habe als Kind ein paar mal einen Krampuslauf selbst gesehen. Kein Wunder, dass ich so geworden bin, wie ich bin.</em>« Wer etwas mehr über die alternative zu dämlichen Karnevalsumzügen erfahren möchte, dem sei der Artikel »<a href="http://der-schwarze-planet.de/heute-ist-krampus/">Krampus — skurriler Feiertag der Teufel</a>« des schwarzen Planeten ans Herz gelegt.</li>
<li><a href="http://rosachalybeia.wordpress.com/2011/12/30/rosas-neujahrs-verlosung-elizabethanisches-fur-den-kopf/">Elizabethanisches für den Kopf</a> | Rosa Chalybeia<br />
Wer das neue Jahr mit einer möglichen Bereicherung des eigenen Kopfes beginnen möchte, dem wird die Neujahrs-Verlosung von Rosa zugeflüstert. Neben wirklich Informativen Hintergründen zur modischen Haube findet man auch die Teilnahmebedingungen: »<em>Zu gewinnen gibt es ein handgefertigtes Attifet – auch als „Stuarthaube“ benannt. Diese eindrucksvolle Kopfbedeckung war in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts besonders populär, hielt sich aber stellenweise auch bis ins frühe 17. Jahrhundert in der Mode. Besonders an dieser Form des Kopfschmuckes ist die drahtverstärkte, abstehende Krempe die das Gesicht herzförmig umfasst und in der Kopfmitte eine Spitze in die Stirn bildet. Solche Hauben sind auf vielen Gemälden dieser Zeit an Edeldamen zu bewundern, meist in weißem Leinen gefertigt und mit den damals kunstvoll gearbeiteten Spitzen verziert. Ihren Namen verdankt diese Konstruktion Maria Stuart, der nachgesagt wird diese Haube besonders gerne getragen zu haben und sie in England sowie Frankreich „en vogue“ gemacht zu haben.</em>«  Bis zum 13.01.2012 habt Ihr noch Zeit!</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=p2MKzO9MfrE">Apple-Dokumentation: Das Coolness-Dikat</a> | YouTube<br />
Marketing definiert sich seit einigen Jahren über einen angebissenen Apfel. Unglaublich mit welcher Macht die Firma Apple den »State of the Art« für modische elektronische Geräte beherrscht. Zugegeben, die Produkte sind mitunter ausgezeichnet und der Konkurrenz um Längen voraus. Der Kunde selbst wird zum Marketinginstrument Nummer eins. »<em>Die Produkte der Firma Apple, seien es Computer oder Telefone, vermitteln den Käufern beziehungsweise Nutzern eine bestimmte Lebensart und die Zugehörigkeit zu einer besonderen – oft auch als elitär bezeichneten – Gruppe der Gesellschaft, die äußerst anziehend wirkt. Durch den Kauf eines Macintoshs, eines iPhones oder iPods fühlt sich der Verbraucher automatisch auf einer Stufe mit Künstlern und anderen Antikonformisten.</em>« (via <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=31964">KFMW</a>, wo das Video aber leider nicht mehr zu sehen ist)</li>
<li><a href="http://www.otranto-archive.de/kunst/bergbrut-kurzgeschichte/">Kurzgeschichte: Bergbrut</a> | Otranto-Archive<br />
Nein, der Herr Karnstein und meine Wenigkeit haben nichts miteinander, auch wenn die häufige Verlinkung auf seine Person verdächtig erscheinen mag. Wer gute Sachen macht, wird verlinkt. So einfach ist das. Jetzt hat er neben seiner musikalischen Attitüde auch noch die Schreiberei für sich entdeckt und bietet seinen Lesern die Kurzgeschichte »Bergbrut« feil: »<em>Bei Bergbrut handelt es sich um eine schaurige Kurzgeschichte, im Stil (wie ich denke) des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Unser verbitterter Erzähler entführt uns hierbei in seine Kindheit und versucht uns zu zeigen was es war, das ihn damals so erschüttert hat. Warum hat er seiner Heimat den Rücken gekehrt? Warum nie wieder ruhig geschlafen? Was ist das scheußliche Geheimnis, das er der Welt vor seinem bevorstehenden Tod noch zu offenbahren hat?</em>«</li>
<li><a href="http://blog.freeqnet.de/2012/01/07/walk-off-the-earth-zu-funft-auf-einer-gitarre/">5 Leute und eine Gitarre</a> | Freeqnet<br />
Was machen 5 Musiker, wenn sie nur eine Gitarre haben? Ist doch logisch, man teilt das Instrument untereinander auf.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=d9NF2edxy-M">http://www.youtube.com/watch?v=d9NF2edxy-M</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=d9NF2edxy-M"><img src="http://img.youtube.com/vi/d9NF2edxy-M/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.spiegeloffline.de/2011/12/31/tataaaaaaaa-der-spiegel-offline-jahresruckblick-die-grose-sylvester-gala-2011/">Jahresrückblick 2011 — Die Welt der Videos von Spiegeloffline</a> | Spiegeloffline<br />
Regelmäßigen Spiegel Offline Lesern werden sie nicht entgangen sein. Und wenn doch, bietet  der Autor selbst einen gelungenen Jahresrückblick auf die verrückte Welt der Internetvideos.<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/34402786" width="640" height="385" frameborder="0"></iframe></li>
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		<title>Spontis Wochenschau #25/11</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 20:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;" title="Spontis Wochenschau"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-thumbnail wp-image-9705" title="Spontis Wochenschau" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/03/Spontis-Wochenschau-150x112.jpg" alt="Spontis Wochenschau" width="150" height="112" /></a>Einige Wochen sind vergangen, seit ich die letzte Wochenschau veröffentlicht habe. Und dennoch ist meine Liste von Verweisen überschaubar geblieben. Ich habe den Eindruck, dass sich eine digitale Stille breitmacht, kurz vor dem Jahreswechsel und dem besinnlichen Fest scheint man sich noch ein letztes mal dem Stress des Alltags hinzugeben. Vorbereitete haben bereits jetzt alle Geschenke besorgt, Backzutaten eingekauft und die Rezepte für das Weihnachtsessen bereitgelegt. Die anderen, die mit dem Fest so rein gar nichts anfangen können, verstecken sich vor dem Konsumterror, der ewig dudelnden Weihnachtsmusik und der aufgesetzten Besinnlichkeit. Ich schwebe irgendwo dazwischen, vermutlich habe ich mich mit der Tatsache abgefunden, dass Weihnachten nun mal so gefeiert wird, werde mich aber davor hüten ein Baum mit Kugeln zu behängen oder lustige Weihnachtsmänner aufzustellen. Ich schätze die Zeit der Ruhe, die Zeit mit der Familie und Freunden und die Zeit mit sich selbst. Die meisten müssen nicht arbeiten und nutzen die Gelegenheit, auch weite Entfernungen zu überbrücken, um sich im Kreise seiner Familie oder seiner Freunde zu bewegen. Schade, dass das außerhalb dieser Zeit so schwierig geworden ist. Und damit ihr euch beim klicken zwischen möglichen Geschenken eine Pause gönnt, hier ein paar Weihnachtsfreie Links.<span id="more-13176"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bbc.co.uk/iplayer/episode/b015gtnv/My_Top_Ten_Dave_Gahan/">1987: Dave Gahan (Depeche Mode) und seine Top 10</a> | BBC<br />
Die gute BBC hat in den Archiven gegraben und eine Radiosendung aus dem Jahr 1987 ausgegraben, in der Dave Gahan eine ganze Stunde lang mit Andy Peebles über seine Top 10 spricht. Neben den Stücken, die musikalische und persönliche Wurzeln gelegt haben dürften, erzählt Gahan auch ein paar Anekdoten aus seinem Leben. Jedenfalls bis 1987 und da steht Depeche Mode bekanntlich kurz vor ihrem großen Zenit.  »New Rose« von <em>The Damned</em>, »A Forest« von <em>The Cure</em> und »Did you see her?« von <em>Pink Military</em> sind nur drei Stücke der durchaus überraschenden Auswahl.</li>
<li><a href="http://werturteilsfrei.wordpress.com/2011/11/29/schwarzsehen/">Schwarzsehen</a> | werturteilsfrei<br />
Zwischen all den anstrengenden Aktivitäten den <a href="http://pumpenhaus.wordpress.com/">Lost Place seiner Träume</a> zu realisieren und den Fänge des Berufs entspannt sich Tobikult mit skurrilen Videos. »Goths sind die besseren Liebhaber« einer ziemlich behämmerten Werbung für Laptops und natürlich einige Videos mit stark kindlichem Einfluss, die sicherlich seinem eigenen Nachwuchs geschuldet sind. In welcher Weise diese Video sein Leben beeinflusst haben, bleibt ein Rätsel. Sehenswert sind sie auf jeden Fall.</li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/11/15/aleister-crowley-was-the-curse-of-tutankhamun/">Aleitser Crowley was the Curse of Tutankhamun</a> | Nerdcore<br />
Endlich kommt die Wahrheit ans Licht. Aleister Crowley ist im London der 20er Jahre für den Fluch des Pharao verantwortlich, sagt zumindestens ein englischer Historiker, den auch René von Nerdcore zitiert: »<em>More than 20 people linked to the opening of the pharaoh’s burial chamber in Luxor in 1923 bizarrely died over the following years – six of them in the capital. […] At the time, a frenzied Press blamed the ‘Curse of Tutankhamun’ for the deaths and speculated on the supernatural powers of the ancient Egyptians. But Mr Beynon has now drawn on previously unpublished evidence to conclude the deaths were all ritualistic killings masterminded by Crowley, an occultist dubbed “the wickedest man in the world”. After unique analysis of Crowley’s diaries, essays and books and inquest reports, the armchair detective argues that he was a Jack the Ripper-obsessed copycat killer.</em>«</li>
<li><a href="http://rosachalybeia.wordpress.com/2011/11/04/butoh-der-tanz-der-finsternis/">Butoh — der Tanz der Finsternis</a> | Rosa Chalybeia<br />
Das Tanz mehr sein kann, als sich monoton und mit gesenktem Haupt nach vorne und wieder zurück zu bewegen, stellt Rosa unter Beweis. Sie führt den Leser in einem wirklichen guten Artikel in die Kunst des Butoh. »<em>Dieser neue Ausdruckstanz bahnte sich nach dem zweiten Weltkrieg seinen Weg in die japanische Kunst. Tatsumi Hijikata und Ōno Kazuo griffen diese Wurzeln auf und erfanden „Ankoku Buto“ – den „Tanz der Finsternis“ – wie die Langform von „Butoh“ übersetzt lautet. Der Ausdruck lässt schon erahnen worum es inhaltlich beim Butoh hauptsächlich geht: menschliche Abgründe, Angst, Verzweiflung, Trauer, Tod, sexuelle Absonderlichkeiten. Themen die gesellschaftlich wenig Akzeptanz finden. Besonders in den 60er Jahren erlebte Butoh seine Blütezeit, im Fahrwasser des anti-amerikanischen Protestes in Japan.</em>«</li>
<li><a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=31099">Rechtsextremismus: Zwischen Schnuller und Springerstiefel</a>  | KFMW<br />
Es muss immer erst Tote geben, bevor die breite Masse reagiert. Ein harter Satz, aber voller Wahrheit. Eine Dokumentation aus dem Jahr 2007 zeigt, das sich der Staat durchaus mit dem Thema NPD auseinandergesetzt hat, um das demokratische Auge des Bürgers zu schulen. Manchmal frage ich mich, wer auf dem rechten Auge blind ist. Es ist ein leichtes, sich jetzt über die Politik aufzuregen, die nicht gehandelt hat. Vielleicht sollte man aber manchmal selbst in den Spiegel sehen um eventuelle Scheuklappen zu entfernen.»<em>Ein kostenloses Kinderfest der NPD, nationale Krabbelgruppen, Sozialberatung für Hartz-IV-Empfänger im Parteibüro: die NPD gibt sich familienfreundlich und sozial engagiert. […] Diese NPD-Ideologie wird Kindern und Jugendlichen in den nationalen Krabbelgruppen und den rechtsradikalen Fußballverein mitgegeben. Experten warnen daher vor der neuen, langfristig angelegten Strategie der NPD, mit der eine “nationale” Gegenkultur in Deutschland etabliert wird</em>.«</li>
<li><a href="http://nowthisisgothic.tumblr.com/post/11174469106/bogeys-underground-fashion-catalog-london">Bogey Katalog in Bildern</a> | Now this is Gothic<br />
<a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-1.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;" title="Bogey 1"><img class="alignnone size-medium wp-image-13179" title="Bogey 1" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-1-300x212.jpg" alt="" width="270" height="191" /></a><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-5.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;" title="Bogey 5"><img class="alignnone size-medium wp-image-13180" title="Bogey 5" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-5-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-7.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;" title="Bogey 7"><img class="alignnone size-medium wp-image-13183" title="Bogey 7" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-7-300x206.jpg" alt="" width="270" height="185" /></a><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/12/Bogey-7.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13176];player=img;"><br />
</a><em>Alle Bilder von Leonora Afuyog via Now this is Gothic</em></li>
<li><a href="http://www.crackajack.de/2011/10/20/doku-joy-division/">Dokumentation: Joy Division</a> | Nerdcore<br />
Bei Youtube gibt es zur Zeit noch eine wirklich gute Dokumentation über Joy Division zu sehen, die nicht nur einen sehr guten Stil pflegt und der Band damit gerecht wird, sondern in der auch praktisch alle wichtigen Menschen der Band zur Sprache kommen. Tony Wilson, die Bandmitglieder der Nachfolgeband New Order, Peter Saville und auch Anton Corbijn. »<em>Featuring the unprecedented participation of all the surviving band members (now known as New Order), ‘Joy Division’ examines the band’s story as depicted through never-before-seen live performance footage, personal photos, period films and newly discovered audiotapes. With poignant narratives from Bernard Sumner, Peter Hook and Stephen Morris, as well as accounts from Throbbing Gristle musician Genesis P. Orridge, late legendary Factory Records owner Tony Wilson, iconic Factory Records graphic artist Peter Saville, photographer/filmmaker Anton Corbijn, Belgian journalist Annik Honoré (speaking for the first time about her relationship with Ian Curtis) and others, the film is a fresh visual account of a unique time and place.</em>«</li>
<li><a href="http://news.amboss-mag.de/2011/madeleine-le-roy-gothicfetischakt-kalender-2012/">Madeleine Le Roy: Gothic/Fetisch/Akt-Kalender 2012</a>| Amboss Mag<br />
Verwirrt? Nennen wir es den Aufreger der Woche, dann wird es deutlich. Madeleine Le Roy hat einen neuen Kalender herausgebracht, den das Amboss-Mag ganz frech so beschreibt:  <em>»Mit ihren stets medienwirksamen Shows, unter anderem gemeinsam mit der Band UMBRA ET IMAGO ist Fetisch-Künstlerin und Model MADELEINE LE ROY längst Stil-Ikone und schafft es immer, einer für viele Menschen “verruchten” Szene Anmut und Ästhetik zu verleihen und dadurch einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen.</em>« Anmut und Ästhetik? Liegt im Auge des Betrachters. Meiner Meinung nach ist das ein Kalender, der so überhaupt nichts mit Gothic zu tun und den Stempel dazu missbraucht, Fetisch-Bilder unter die Leute zu bringen. Wie schon der Kalender 2011 zeigt: kein Bild ohne nackte Hau, kein Bild ohne Brüste. Fetisch-Kalender: Ja, Akt-Kalender: Naja, Gothic: Nicht die Spur. Und Ästhetik? Nun gut, scheint wohl Geschmackssache zu sein.</li>
<li><a href="http://www.spiegeloffline.de/2011/11/09/schema-f-wie-ein-tv-beitrag-funktioniert/">Schema F — wie ein TV-Beitrag funktioniert</a> | Spiegel Offline<br />
Wer glaubt, er würde durch tägliches starren auf die Nachrichten schlauer machen, der irrt. Die Information bereichert, aber das drumherum ist einfältig und austauschbar. Charlie Brooker zeigt, wie weltweit Nachrichten aufgemacht werden.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aHun58mz3vI">http://www.youtube.com/watch?v=aHun58mz3vI</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aHun58mz3vI"><img src="http://img.youtube.com/vi/aHun58mz3vI/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=W2IvbdkXZxw">The Sisters of Mercy Interview 1987</a><br />
Wer die Sisters of Mercy als Lebensgrundlage sieht, guckt sich das Video besser nicht an. Wer die Schwestern genauso mit Humor sieht, wie Herr Eldritch selbst, der findet im Video einen herrlichen Beleg dafür, wie man mit nervigen TV-Sendungen umgeht. Herrlich.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=W2IvbdkXZxw">http://www.youtube.com/watch?v=W2IvbdkXZxw</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=W2IvbdkXZxw"><img src="http://img.youtube.com/vi/W2IvbdkXZxw/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
</li>
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		<title>Caitlin Doughty - Bestatterin aus Leidenschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 20:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bestattungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Klischee Ole! Ich komme nicht daran vorbei, euch Caitlin Doughty vorzustellen, eine Bestatterin aus Leidenschaft. Ihr Blog »The Order of the Good Death« ist mir bisher entgangen, aufmerksam geworden bin ich durch ihre Video-Reihe »Ask a Mortician« in dem sie Fragen von neugierigen Menschen rund um das Thema Bestattungen beantwortet. Meine Befürchtung, trockene Fakten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/11/Caitlin-Doughty-Bestatterin-aus-Leidenschaft.jpg" rel="shadowbox[sbpost-13058];player=img;" title="Caitlin Doughty - Bestatterin aus Leidenschaft"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-13059" title="Caitlin Doughty - Bestatterin aus Leidenschaft" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/11/Caitlin-Doughty-Bestatterin-aus-Leidenschaft-300x191.jpg" alt="" width="240" height="153" /></a>Klischee Ole! Ich komme nicht daran vorbei, euch <em>Caitlin Doughty</em> vorzustellen, eine Bestatterin aus Leidenschaft. Ihr Blog »<a href="http://www.orderofthegooddeath.com">The Order of the Good Death</a>« ist mir bisher entgangen, aufmerksam geworden bin ich durch ihre Video-Reihe »<a href="http://www.youtube.com/user/OrderoftheGoodDeath">Ask a Mortician</a>« in dem sie Fragen von neugierigen Menschen rund um das Thema Bestattungen beantwortet. Meine Befürchtung, trockene Fakten von einer auf Zurückhaltung bedachten Bestatterin präsentiert zu bekommen, wurde glücklicherweise enttäuscht. Auf sehr unterhaltsame und humorvolle Weise widmet sie sich den mitunter skurrilen Fragen ihrer Leser und erklärt beispielsweise, was es mit der Leichenstarre (Rigor Mortis) auf sich hat.</p>
<p>Diese Herangehensweise an das Thema Tod ist dem ein oder anderen vielleicht zu amerikanisch, es schadet aber nicht einen Blick auf diese unterhaltsame Auseinandersetzung damit zu riskieren. Wusstet ihr schon, dass die Knochen eines verbrannten Körpers in einer Knochenmühle zermahlen werden? Bestimmt, schließlich trägt der begeisterte Gothic seine schwarzen Klamotten als äußeres Zeichen seiner Zugehörigkeit zu einer Szene, die sich eigentlich nur mit dem Tod beschäftigt und die ausschließlich aus Mitgliedern besteht, die eine stille Todessehnsucht hegen. Oder nicht?<span id="more-13058"></span></p>
<p>Wie dem auch sei. Offenbar habe ich mich von der witzigen Art anstecken lassen und bin damit über das Ziel hinausgeschossen, aber zwischen all dem Ernst des schwarzen Alltags und den großartigen Beiträgen zum <a href="http://www.spontis.de/schwarze-szene/gothic-friday/gothic-friday-november-woran-glaubst-du/">persönlichen Glauben</a>, kann ein heiteres Schmunzeln und gut gemachte Unterhaltung sicher nicht schaden. Die ersten beiden Folgen der Serie sind bereits online und die Kommentatoren werden offensichtlich nicht müde, weitere Fragen zu stellen die »<em>fascinating and strange and wonderful</em>« sind, wie Caitlin in ihrem Blog schreibt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JTCg6PGaOkM">http://www.youtube.com/watch?v=JTCg6PGaOkM</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JTCg6PGaOkM"><img src="http://img.youtube.com/vi/JTCg6PGaOkM/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=88ai_D7k4BY">http://www.youtube.com/watch?v=88ai_D7k4BY</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=88ai_D7k4BY"><img src="http://img.youtube.com/vi/88ai_D7k4BY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Der deutsche <a href="http://bestatterweblog.de/">Bestatterweblog</a> ist ein informativer Blog eines Bestatters, der sich selbst und seinen Berufsalltag im Netz präsentiert, ohne dabei den Sinn für Humor zu verlieren. Wer sich wirklich ernsthaft über Bestattungen informieren möchte und dabei einen lockeren und unverkrampften Ton bevorzugt, ist dort sicher besser aufgehoben als bei einem alten Gruftie, der euch höchsten mit gefährlichem Halbwissen verwirrt.<br />
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		<title>Digitale Kunst: Das Leben an einem Tag</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 21:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich unterhielt ich mich über Kunst, oder besser gesagt über das, was ich als Kunst empfinde. Ist es für mich automatisch Kunst, wenn ein selbsternannter Künstler etwas hervorbringt? Ist es Kunst, wenn etwas in einem renommierten Museum oder in einer Galerie ausgestellt wird? Ist es Kunst, wenn ein Experte sagt, es wäre so? Ich schlage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/11/Life-in-A-Day-e1320529454102.jpg" rel="shadowbox[sbpost-12985];player=img;" title="Life in A Day"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-12988" title="Life in A Day" src="http://www.spontis.de/wp/wp-content/uploads/2011/11/Life-in-A-Day-300x133.jpg" alt="" width="300" height="133" /></a>Neulich unterhielt ich mich über Kunst, oder besser gesagt über das, was ich als Kunst empfinde. Ist es für mich automatisch Kunst, wenn ein selbsternannter Künstler etwas hervorbringt? Ist es Kunst, wenn etwas in einem renommierten Museum oder in einer Galerie ausgestellt wird? Ist es Kunst, wenn ein Experte sagt, es wäre so?</p>
<p>Ich schlage jetzt nicht bei Wikipedia nach, was Kunst bedeutet und wie man Kunstverständnis definiert, ich verlasse mich auf meine Intuition. Kunst liegt im Auge des Betrachters, soviel steht für mich fest. Es spielt keine Rolle, ob es als Kunst gedacht ist, oder nicht. Gelegentlich kommt es vor, dass ich etwas als solche empfinde, obwohl niemand sonst einen künstlerischen Anspruch darin entdecken kann. Der Franzose <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Duchamp">Marcel Duchamps</a> brachte schon 1917 die Galeristen zur Verzweiflung. Er kaufte ein Pissbecken im Sanitärfachhandel, setzte seine Unterschrift darauf und bot es New Yorker Galeristen zur Ausstellung an. Die weigerten sich, das »stinknormale« Urinal auszustellen, sie sagten ihm es sei keine Kunst.  Duchamps hatte, was er wollte, einen Aufreger über die damalige Diskussion des Kunstbegriffes.<span id="more-12985"></span></p>
<p><em>»Ist das Kunst, oder kann das weg?«</em> 1986 dachte ein Hausmeister nicht lange nach, als er die fünf Kilogramm Butter wegwischte, die Joseph Beuys zuvor »gestaltet« hatte. Kunst braucht zwei wichtige Dinge: Einen Künstler, der selbstbewusst genug ist, etwas als Kunst zu deklarieren und einen, der ihm das ganze abnimmt und ihn dafür bezahlt. <em>»Auch Dummheit kann ja zur Kunst werden«</em>, sagte ein gewisser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Kippenberger">Kippenberger</a> einmal, dessen Kunst einer eifrigen Putzfrau zum Opfer gefallen war, die Wasserflecken auf dem Objekt für eine Unreinheit hielt.</p>
<p>Kunst ist das, was ich dafür halte. Ich verlasse mich nicht auf die Einschätzung anderer, sondern auf mein eigenes Empfinden. Die digitale Kunst zum Beispiel ist für mich ein weites und stark unterrepräsentiertes Feld voller Möglichkeiten, die den Kunstbegriff dehnen. Frei nach dem Motto: Nimm etwas Vorhandenes und gestalte daraus etwas völlig Neues. Filme und Musik werden in einem völlig neuen Kontext zusammengeschnitten und sprengen die Grenzen zwischen Remix-Kultur und Kunst. Eine Dokumentation aus Tausenden Videoschnipsel zusammenzuschneiden und es unter dem Label »Das Leben an einem Tag« in eine Geschichte zu verwandeln ist für mich Kunst, vor allem wenn es so gut gemacht ist, wie »Life in A Day«.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JaFVr_cJJIY">http://www.youtube.com/watch?v=JaFVr_cJJIY</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JaFVr_cJJIY"><img src="http://img.youtube.com/vi/JaFVr_cJJIY/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><a href="http://youtube-global.blogspot.com/2011/10/life-in-day-now-available-on-youtube.html">Life in A Day</a> ist eine Dokumentation, für die Youtube seine Benutzer aufrief, Teile ihres Lebens am 24. Juli 2010 mit der Kamera festzuhalten um daraus einen Film zu machen. Geschnitten wurde er aus rund 80000 Videoclips, die insgesamt 4500 Stunden Rohmaterial ergaben, aus denen man einen 90-minütigen Film machte, der von Ridley Scott produziert wurde. Untertitel in 20 Sprachen machen das ganze in vielen Ländern der Welt verständlich.</p>
<p>Warum der Artikel für ein Video? Ich finde es künstlerischer ein solchen Film zu kreieren, als Butter in eine Ecke zu schmieren und es Kunst zu nennen. Halte man mich für einen Banausen der unfähig ist, einen tieferen Sinn hinter der Installation zu erkennen. Kunst muss mich faszinieren, in ihren Bann ziehen. So wie dieser Film. Butter habe ich Kühlschrank, nicht unter der Decke.<br />
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