Mit der neueste Runde des Projektes Hörsturz gibt es wieder eine Sonderrunde, die sich voll und ganz dem Thema Soundtrack widmet. Ein Film besteht meiner Meinung nach immer aus den visuellen und audiovisuellen Eindrücken, ein Film ohne Ton ist nur halb so eindrucksvoll (schon mal die Vögel von Alfred Hitchcock ohne Ton geguckt?). Soundtracks, also Musik zum Film birgt immer Unterstützende Elemente und darf manchmal nicht losgelöst davon betrachtet werden. Das gilt insbesondere für reine Filmmusik wie sie Hans Zimmer oder Danny Elfman machen. Aber auch Lieder, die als solches selbst existent sind, können einen Film bereichern.
Ein gutes Beispiel ist hier das Stück von Israel Kamakawiwo’Ole – Somewhere over the Rainbow, das noch einen zusätzlich Faktor eröffnet, denn ohne den zahlreichen Einsatz in Filmen und Serien hätte das Stück wohl keinerlei Bekanntheit erlangt. Das wird auch sehr häufig in Filmen von Quentin Tarrantino deutlich, der sehr viel Wert auf die Musik legt und dabei oftmals sehr unbekannte oder lange ungehörte Stücke verwendet. Lange Rede, kurzer Sinn. Diesmal habe ich mich wieder dafür entschieden alle Vorschläge zu bewerten, gerade weil die anderen Vorschläge schon von vorne herein ein größeres Potential beherbergen. Nomen est Omen. …lese den ganzen Artikel
» Projekt Hörsturz – Runde 16 (Soundtracks) «
Robert @ 18:37
Stimulus, das ist ein Reiz der im menschlichen Sinne zu einer Wahrnehmung und Reaktion führt. Sehr interessant fand ich die Adäquaten und Inadäquaten Reize von denen in der Beschreibung im Wikipedia-Artikel zum Stimulus zu lesen ist. “Inadäquate Reize können ebenfalls eine Potentialänderung hervorrufen. Sie sind Reize, die der Sinnesszelle nicht entsprechen und somit nur mit hoher Energie oder gar keine Erregung auslösen.” So wie schlechte Musik zum Beispiel, die ich ab sofort als inadäquaten Reiz kategorisieren werde. Es gibt Tage, an denen liebe ich die Deutsche Sprache.
Die schwarze Perle der Nordsee Stoffel, die üblicherweise auf dem Blog Mahltied zu lesen ist, hat sich zum Stimulus ein Projekt ausgedacht, bei dem es darum geht den Reiz eines Wortes in eigene Bedeutung umzusetzen, welches Medium man dabei benutzt spielt eigentlich keine Rolle. Obwohl sie in der Vorstellung zum Projekt behauptet, die Regeln wären einfach, habe ich zwei Anläufe gebraucht um einen mir verständlichen Konsens zu bilden, was aber auch an meinen eingeschränkt geistigen Fähigkeiten liegen mag. Wie auch immer, Stoffel erklärt ihr Projekt jedenfalls so:
Ich gebe Euch in jeder Runde eine Bedeutung vor und Ihr sucht ein passendes Synonym dafür und setzt es in Bild-, Ton-, Video- oder Textform um. Dafür habt Ihr 2 Wochen Zeit, ich denke dieser Zeitrahmen ist für die Umsetzung in einem machbaren Rahmen. Natürlich könnt Ihr auch nachreichen oder Runden aussetzten.Ein Beispiel:
Bedeutung: Bezeichnung für einen Reiz, der eine Reaktion auslöst.
Synonym(e): Anregung, Anreiz, Antrieb.
Im ersten Schritt gibt Stoffel also die Umschreibung eines Begriffes vor, das man in eigene Bedeutungen umsetzt. Die Aufgabe zu Runde 1 lautet, etwas wahrnehmbares, das eine bestimmte Bedeutung hat in eigene Form umzusetzen. Ich erlaube mir, das in musikalischer Art umzusetzen und ich hoffe, den Kern des Projektes damit zu treffen. …lese den ganzen Artikel
» Projekt Stimulus – Interpretation Runde 1 «
Robert @ 16:48
Das nicht immer das Gute gewinnt ist fast schon erfrischend, vor allem dann, wenn es um Kino oder Spiele geht. So wundert es mich nicht, das es endlich ein kleines Spiel gibt, in dem man die Aufgabe bekommt die Welt zu vernichten indem man einen Zombievirus verbreitet. Das Spielprinzip von Infectonator! – World Dominator zeigt sich gänzlich simpel, der Virus wird an einem möglichst belebten Platz in der Stadt verbreitet und infiziert Zombies, die wieder andere unschuldige anstecken. Je nach Erfolg erhält man dafür Punkt und Geld von dem man den Virus und seine Eigenschaften weiterentwickeln kann. Ansteckender, Überlebensfähiger oder auch schneller, dazu kann man ihm noch beibringen durch Wände zu gehen. Später erhält man die Möglichkeit eigene Superzombies zu erschaffen, die der sich wehrenden Menschheit den finalen Todesstoß versetzen können. Und so schnetzelt man sich von Stadt zu Stadt, von Land zu Land und Kontinent zu Kontinent und das ganze noch in C64 Retrografik, denn für das Vernichten der Zivilisation braucht man keine hochauflösende Grafik sondern den unbändigen Willen jeden, aber auch wirklich jeden zum Zombie zu machen. Auch die Retroklänge tragen aktiv zum Suchtfaktor bei, fast so wie es früher war.
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» Infectonator! – Endlich mal Zombies erschaffen «
Robert @ 13:34
Gerade habe ich parallel zum verfassen dieses Beitrags die Echos 2010 auf dem Fernsehschirm verfolgt. Jetzt ist mir schlecht. Diese Selbstbeweihräucherung der großen Plattenverleger treibt einem manchmal die Magensäure auf den Geschmacksempfindlichen Teil der Zunge. Dazu noch langweile Moderatoren die an ihrer eigenen Mittelmäßigkeit ersticken und Laudatoren die dem latainischen Wort nicht die erforderliche Ehre gebühren. Berechtigte Preisträger? Vielleicht, schließlich orientiert sich das ganze an den Verkaufszahlen, andererseits steht die Masse nicht immer für guten Musikgeschmack.
So hatte ich Gelegenheit mich des öfteren angewidert abzuwenden um mir andere, größtenteils bessere Musik anzuhören, nämlich die vom Projekt Hörsturz der 15. Runde. Die Anwesenheit von Depeche Mode möchte ich zwar als persönliches Highlight der Veranstaltung umranden, leider bin ich immer wieder erschrocken wie alt die beiden aussehen. Am Rande bemerkt, Martin L. Gore ist 1961 geboren und sieht locker 10 Jahre älter aus, als er eigentlich ist. Das Leben als Rockstar hinterlässt eben seine Spuren, soviel ist klar, keiner konnte ahnen das sie so tief sein würden. Das Silbermond zum besten Liveact gevotet wurde halte ich für derbe Manipulation, das nicht der Wahrheit entspricht – falls sich das nicht jeder schon denken kann.
- Colin Meloy – Cupid (von JuliaL49)
Gitarre und Gesang sind erstmal nicht schlecht, das Intro erinnert mich an “The Roof is on Fire” schwenkt dann aber doch in ein Cover von Sam Cooke’s Cupid. Prinzipiell ist das Cover wirklich nicht schlecht, der Text wurde ein bisschen variiert, wenn mich meine Ohren nicht täuschen, aber leider reicht das Stück bei weitem nicht an das Original heran. Gitarre und Gesang reichen für mich nicht diesem Song das gewisse etwas zu verleihen, da macht Amy Winehouse ihre Sache schon besser als sie das Stück 2007 auf dem Glastonbury Festival covert.
Wertung: 1 von 5 Punkte für die Coverversion eines Sam Cook Klassikers
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» Projekt Hörsturz – Runde 15 «
Robert @ 23:06
Ganz großes Kino, als Alan Wilder am 17.02.2010 anlässlich einer Benefiz-Veranstaltungen in der Royal Albert Hall auf die Bühne marschierte und Martin L. Gore am Klavier begleitete. Darüber hatte ich bereits gebloggt. Noch größer war das Kino, als die Band selbst ein Video vom Soundcheck zum Konzert veröffentlichte und gleich im Anschluss noch ein Interview mit Alan Wilder selbst, der auch der Ansicht ist, das dies ein ganz besonderer Moment gewesen ist wieder einmal mit Fletch und Martin auf der Bühne zu stehe. Einfach mal anschauen, zurück lehnen und ein bisschen in Erinnerungen schwelgen.
Robert @ 18:55
Und die Jahre ziehen ins Land und wir surfen immer noch ohne Verstand. So, oder so ähnlich sang es eine Düsseldorfer Punk-Band einmal und da ich keinen Alkohol zu mir nehme, bleibt mir nur das surfen übrig. Und manchmal lasse ich mich einfach treiben von Video-Plattformen, Blogs, Nachrichtenportalen und Linklisten, schwimme in der Welt der Reize, lasse mich berieseln und genieße es mal nicht an den Alltag denken zu müssen, oder an den Keller – den ich immer noch aufräumen muss. Ich schaue den Menschen zu die etwas besonders gut können oder auch etwas gar nicht können, bin sensationsgeil, neugierig und schadenfroh. Ich mache mich schamlos über andere lustig und klicke alles an, was nicht bei 3 auf einem Baum zu finden ist. Alles Eigenschaften, die zu Tage treten, wenn man den Verstand einmal weglässt und seinen niederen Instinkten freien Lauf lässt. Manche brauchen zum deaktivieren des Verstands den Alkohol, ich brauche dazu das Internet und darf danach sogar noch mit dem Auto fahren. …lese den ganzen Artikel
» Spontis Wochenschau #08 «
Robert @ 19:50