23 März

Die 876 Nuancen der Dunkelheit

Laterne in der DunkelheitUnser­eins hat ja eine natür­li­che Vor­liebe für die Dun­kel­heit. Kein Wun­der also, dass ich hell­hö­rig wurde, als ich im Radio von dem fin­ni­schen Kul­tur­pro­jekt »The 876 Shades of Dar­k­ness« hörte: Schat­ten­thea­ter, Pick­nick mit Later­nen im Dunk­len, beleuch­tete Kunst­be­hau­sun­gen, Aus­stel­lun­gen zum Thema Tod, Ani­ma­tio­nen im dunk­len Herbstwald.

Dies sind nur einige Pro­gramm­punkte auf einer lan­gen, düs­te­ren Liste, die die ehe­ma­lige fin­ni­sche Haupt­stadt Turku ab Okto­ber zu einem Gothic-Eldorado macht.

Hin­ter­grund: Turku ist in die­sem Jahr eine der bei­den »Kul­tur­haupt­städte Euro­pas«. Bekann­ter­ma­ßen ist es in Finn­land ins­be­son­dere im Win­ter ziem­lich dun­kel. Es wird nur wenige Stun­den am Tag so hell, dass man über­haupt von »Tag« spre­chen kann. In Lapp­land geht die Sonne mona­te­lang gar nicht auf.

Offen­sicht­lich sind nicht alle Fin­nen mit dem Man­gel an Tages­licht ein­ver­stan­den, denn Anti-Depressiva fin­den in Finn­land rei­ßen­den Absatz. Doch die Dun­kel­heit hat auch ihre guten, sinn­li­chen, span­nen­den und lus­ti­gen Sei­ten. Die sol­len im Rah­men des Pro­jekts »The 876 Shades of Dar­k­ness« gezeigt werden. Das Pro­jekt ist grob in drei Berei­che mit ent­spre­chen­den Events ein­ge­teilt: Den gan­zen Arti­kel lesen… »