29 August

Ohne Worte: These Pikes are made for Walking

»These boots pikes are made for wal­king, and that’s just what they’ll do one of these days these boots pikes are gonna walk all over you.« — Nancy Sina­tra. (via Fuck Yeah Goths)


25 August

Wie aus "Hammer Horror" Gothic wurde

Kategorie: Schwarze Szene9 Kommentare

Immer dann, wenn man in der Geschichte des Gothic gräbt, lau­fen einem die Hammer-Filme über den Weg, die zwi­schen den 50ern und den frü­hen 70ern ent­stan­den sind und nicht unbe­dingt zu den groß­ar­tigs­ten Fil­men der Film­ge­schichte zäh­len son­dern wegen ihrer Qua­li­tät schnell in ein eigens dafür geschaf­fe­nes Genre gesteckt wur­den, die B-Movies. Kurio­ser­weise ist die Wir­kungs­zeit der Filme die Geburts­stunde vie­ler spä­te­rer Musi­ker, von denen einige aus ihren Erin­ne­run­gen daran Ein­flüsse in Sti­lis­ti­scher und Ästhe­ti­scher Hin­sicht mach­ten. Doch wie lässt sich Hammer-Horror und Gothic in sti­lis­ti­scher Hin­sicht unter einen Hut bringen?

Kate Bush ver­öf­fent­lichte 1978 ihr Sin­gle­de­büt und bediente sich Emily Bron­tes Saga »Die Sturm­höhe«, die in den kah­len Hoch­moo­ren York­shires zur Win­ter­zeit spielt und mit allem aus­ge­stat­tet war, was wir heute als Gothic bezeich­nen wür­den. »Wut­he­ring Heights« ist aber auch ohne den lite­ra­ri­schen Bezug ein frü­hes Genre-Meisterwerk, auch wenn es unge­wöhn­lich und anders erscheint. Das Werk blieb von der Kri­ti­kern ver­kannt, erst ihr Album Lion­he­art ver­half ihr zum Durch­bruch, auch wenn sie in einem völ­lig ande­ren Genre agierte.

Doch Kate Bush scheint die erste Ver­bin­dung zu »Ham­mer Hor­ror« zu sein, denn die­ses Stück von Album »Lion­he­art« war ihr Tri­but an die Film­stu­dios, die mit ihren scho­ckie­ren­den Bil­lig­pro­duk­tio­nen eine Zeit lang zum Dau­er­bren­ner des bri­ti­schen Fern­se­hen wur­den, der die Filme regel­mä­ßig an Frei­tag­aben­den auf den Schirm brachte. Der Titel selbst ent­stand 1976 und ist auf einem frü­hen Demo zu hören, das in Bush-Fan-Kreisen als The Cathy Demos in Umlauf ist. »Ham­mer Hor­ror« erschien schließ­lich auf dem bereits erwähnte Album Lion­he­art. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 August

Ohne Worte: Gesicht ohne Namen

»Gewisse Bücher schei­nen geschrie­ben zu sein, nicht damit man dar­aus lerne, son­dern damit man wisse, dass der Ver­fas­ser etwas gewusst hat.« — Johann Wolf­gang von Goe­the, 1749 — 1832. (via Infi­nite Plateau)


22 August

Ohne Worte: St. John's Graveyard

Melissa und Lisa auf dem Fried­hof von St. John 1983. »In mei­nen Zei­ten als Jugend­li­cher fühlte ich mich dadurch defi­niert und es war mehr für mich als nur so ange­zo­gen zu sein. Ich glaube ich habe alle mög­li­chen Kul­tu­ren erforscht die sich mit dunk­le­ren The­men, wie der Sterb­lich­keit, beschäf­tig­ten. Vom lesen exis­ten­zia­lis­ti­scher Auto­ren bis hin zu Zom­bie Fil­men und B-Movie Hor­ror […] Ich glaube, ich fühlte die ganze Lebens­ein­stel­lung los­ge­löst von der Musik und den Kla­mot­ten.Aus mei­nem Inter­view mit Melissa, Novem­ber 2009


20 August

Ohne Worte: Joy Division Konzert (1979)

Joy Divi­sion Kon­zert Pos­ter: Frei­tag, 30. März 1979 — Walt­hams­tow Jugend­zen­trum, im Juni des sel­ben Jah­res ver­öf­fent­li­chen sie ihr legen­dä­res Album Unknown Plea­su­res. (via Man­ches­ter District Music Archiv)


18 August

Ohne Worte: Daniel Danger

»Daniel Dan­ger is an illus­tra­tor and print­ma­ker working out of New Eng­land. The son of an middle school art teacher mar­ried to a pro­fes­sio­nal pot­ter, Daniel was never going to be a mathe­ma­ti­cian or claims adjus­ter for a top rated insurance agency.« Glück­li­cher­weise hat er sich für sein Talent ent­schie­den, seine Bil­der auf tinymediaempire.com hauen mich soeben aus den Pikes. (via OMG Pos­ters)


18 August

Schöne Grüße aus...

Kategorie: Finstere Orte8 Kommentare

Die Zeit war reif für ein wenig Abwechs­lung. Urlaubs­reif war ich ja sowieso, nur mit der Umset­zung einer klei­nen Reise hat es geha­pert. Doch kur­zer­hand wurde der Ent­schluss gefass, die Ost­see zu besu­chen, Meck­len­burg Vor­pom­mern sollte ja um diese Jah­res­zeit beson­ders attrak­tiv sein. So haben wir unsere 4 Wände kur­zer­hand einer guten Freun­din über­las­sen, die für einige Tage einen Platz zum schla­fen brauchte um ihre Fami­lie zu besuchen.

So begin­nen wir unsere kurze Reise in den Nord-Osten des Lan­des in Küh­lungs­born, einem Ost­see­bad, das ich jetzt absicht­lich nicht male­risch nenne, denn das ist es für mich nicht. Muss es aber auch nicht sein, denn das Meer ent­schä­digt für eini­ges. Der Blick in die Ferne ohne ein visu­el­les Ende zu ent­de­cken ver­mit­telt ein unter­be­wuss­tes Gefühl für die eigene Existenz.

Und zwi­schen all den Men­schen die sich in ihrem Klei­dungs­stil einer ver­meint­li­chen mari­ti­men Lei­den­schaft unter­wer­fen gibt es wider mei­ner Erwar­tun­gen immer wie­der ein­zelne Kleckse ästhe­ti­scher Anders­ar­tig­keit. Natür­lich fällt man auf wie ein »bun­ter Hund«, ges­tern wurde man sogar foto­gra­fiert, allein weil man nicht so aus­ge­se­hen hat wie alle ande­ren. Nichts unge­wöhn­li­ches, nichts schlim­mes, denn so ist es eben. Wenn man selbst in sei­ner schwar­zen Umge­bung einen wirk­lich bun­ten Fleck ent­deckt,  geht es einem selbst nicht anders. Bis auf die Fotos, die spare ich mir. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 August

Geschichten aus der Gruft - The Hunger (1983)

Quiz­frage: Zu wel­chem Film läuft das Stück »Bela Lugosi’s Dead« von Bau­haus  im Vor­spann? Rich­tig, ein ver­kann­ter Klas­si­ker der vom Spie­gel einst als »schick, leer und lang­wei­lig« und des­sen »deko­ra­ti­ver Ästhe­ti­zis­mus« als Kitsch beschrie­ben wurde. Ein Film mit David Bowie, Susan Saran­don und Cathe­rine Deneuve der einer der ers­ten Mei­len­steine von Blockbuster-Regisseur Tony Scott wer­den sollte und der sich in Düs­ter­heit und Atmo­sphäre von Blade Run­ner, dem Werk sei­nes Bru­ders Rid­ley Scott, inspi­rie­ren ließ.

Um wel­chen Film es geht? Auf­merk­sa­men Lesern dürfte die Über­schrift erste Hin­weise geben, denn wäh­rend er sich im bri­ti­schen Ori­gi­nal­ti­tel »The Hun­ger« nennt, wurde er bei sei­ner Deutsch­land­pre­miere 1983 Begierde genannt und ist vie­len viel­leicht unter die­sem Titel bekannt.

Hand­lung? Das New York der 80er Jahre. Die bei­den Prot­ago­nis­ten des Films, Miriam und John Blay­lock, sind seit meh­re­ren Jahr­hun­der­ten unsterb­lich. Das ein­zige was sie dafür tun müs­sen, ist das Trin­ken von mensch­li­chem Blut. Eines Tages bemerkt John bei sich erste Anzei­chen des Alterns. Von Miriam erfährt er, dass all seine Vor­gän­ger in Miri­ams Gunst nach eini­gen Jah­ren anfin­gen rapide zu altern und Miriam sich letzt­end­lich von ihnen abwandte. Sei­nen Tod vor Augen wen­det er sich an die Geron­to­lo­gin Dr. Sarah Roberts die zunächst keine Zeit für ihn hat. Erst als John nach eini­gen Stun­den gehen will merkt sich, das er wäh­rend die­ser Zeit geal­tert ist und will ihn auf­hal­ten, ohne Erfolg. Die neu­gie­rige Ärztin macht sich auch die Suche nach dem mys­te­riö­sen John und begibt sich damit in höchste Gefahr. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 August

Blutengel, die finstere Satans-Band

Und es gibt sie doch! Eine Zeit lang war ich der Mei­nung, das die Zei­tun­gen bei ihrer Bericht­er­stat­tung über die Gothic-Szene dem all­ge­mei­nen Gusto der Akzep­tanz gefolgt wären. So manch ein Autor lässt sich zwar zu Ver­nied­li­chun­gen oder auch humo­ris­ti­schen Ein­la­gen trei­ben, ver­bale Muta­tio­nen die an die frü­hen Zei­ten des Unver­ständ­nis­ses erin­nern, sind aber wei­test­ge­hend ver­schwun­den. In eini­gen Redak­tio­nen gibt es sogar Enga­ge­ment, die Jugend­li­chen und ihre Lei­den­schaf­ten zu ver­ste­hen um sich dann halb­wegs infor­ma­tiv damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Das glaubte ich jeden­falls, bis ich über einen Arti­kel vom 19.01.2008 im Ber­li­ner Kurier stol­perte. »Ver­schol­len im Großstadt-Dschungel« ist zunächst ein­mal der ernst gemeinte Hil­fe­ruf nach 2 Aus­rei­ßern, die aus der schwä­bi­schen Pro­vinz nach Ber­lin aus­zo­gen, um die Band Blu­ten­gel zu treffen.

Was Auto­rin Clau­dia Kei­kus dann dar­aus zau­bert, erzeugt mei­ner Mei­nung nach Betrof­fen­heit und Unver­ständ­nis und ist an Pole­mik, Ver­zer­rung und Phan­ta­sie nicht zu über­bie­ten. Im Text heißt es: »Schwaben-Mädchen im Bann der fins­te­ren Satans-Band »Blu­ten­gel«! Julia und Chris­tin (beide 15) ris­sen von Zuhause aus, um die düs­te­ren Gothic-Musiker im fer­nen Ber­lin zu fin­den. In was für eine gefähr­li­che Szene sind sie da abge­rutscht?« Wir fas­sen zusam­men: Blu­ten­gel ist eine fins­tere Satans-Band und die Gothic-Szene ist gefähr­lich. Es würde mich ernst­haft inter­es­sie­ren, wie man dar­auf kom­men kann. Was ist eine Satans-Band? Und natür­lich ist die Gothic-Szene nicht gefähr­lich, son­dern im Gegen­teil für ihre Abnei­gung gegen Gewalt bekannt.

Wei­ter heißt es: »Wel­che ver­spon­ne­nen Gedan­ken haben Julia und Chris­tin in die­sen Wahn­sinn getrie­ben? So furcht­bar lang­wei­lig kann es selbst in der tiefs­ten Schwaben-Provinz nicht sein. Doch da ist diese Satans-Band aus Ber­lin, deren Stü­cke »See­len­schmerz« und »Vam­pire Romance« hei­ßen. Ist sie es wert, ein behü­te­tes Schüler-Leben mit tol­len Eltern ein­fach so auf­zu­ge­ben?« Schon Wolf­gang Petry sang ein­mal: »Das ist Wahn­sinn, warum schickst du mich in die Hölle?« — Dunk­ler Satans-Kult und die Auf­for­de­rung den »rech­ten Pfad« zu ver­las­sen? Herr­lich, ich beginne mich zu amü­sie­ren doch der Hin­ter­grund die­ser Nach­richt macht mir einen Strich durch die Rech­nung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 August

Ohne Worte: Yummy Fur

»Ches­ter Brown is one of Canada’s best known artists of alter­na­tive comics. His ear­liest comic was „Yummy Fur”, in which he intro­du­ced a figure named Ed the Happy Clown, a penis-shaped clown with the face of Ronald Rea­gan.«  (via This isn’t hap­pi­ness)