15 Dezember

Dreieinhalb Minuten Flucht

Places around DublinMomen­tan scheint ein Welle der soge­nann­ten Timelapse-Filme durch das Inter­net zu flu­ten, Filme die aus unzäh­li­gen Bil­dern Stun­den wie Sekun­den erschei­nen las­sen, Tage wie Minu­ten. Mich fas­zi­nie­ren diese klei­nen meist mit Liebe erstell­ten Meis­ter­werke, doch mich vor dem Bild­schirm zu fes­seln, das ver­mö­gen nur wenige.

Einer davon ist der Kurz­film »Pla­ces around Dub­lin« von Mike Kac­per­ski, der sich mit sei­ner Kamera in einem Radius von 50km um die Iri­sche Haupt­stadt bewegt hat um Ein­drü­cke davon ein­zu­fan­gen, die das Land und die Stadt sur­real und ein­zig­ar­tig erschei­nen las­sen. Im Hin­ter­grund sorgt das Stück Boa­di­cea von der iri­schen Künst­le­rin Eithne Patri­cia Ní Bhraonáin, die den meis­ten unter ihrem Kür­zel Enya geläu­fig sein dürfte, für Gän­se­h­aut­fee­ling pur.

Ich muss geste­hen ich bin lei­den­schaft­lich vor­be­las­tet. Zum einen war und bin ich immer von der iri­schen Land­schaft fas­zi­niert, nicht allein wegen der zahl­rei­chen Legen­den und Mythen die dort ein ums andere Mal einen Mit­tel­punkt fin­den, und zum ande­ren wegen mei­ner Vor­liebe für düs­tere Syn­t­hie­tep­pi­che von denen Enya hier einige ein­setzt. Wer ähnlich ange­haucht ist, möge bitte die Laut­spre­cher ein­schal­ten und das Video in HD und im Voll­bild anschauen um sich 3:33 vor­über­ge­hend aus dem Leben zu ent­füh­ren. Bei mir hat es funk­tio­niert — und wer dann den unwei­ger­li­chen Drang ver­spürt in die Haupt­stadt der Iren zu rei­sen, der könnte mich bei mei­ner Dran­ger­fül­lung dort tref­fen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Dezember

Bettie Page, die Mutter von Emily Strange

Bettie Page - PortraitHeute vor 2 Jah­ren starb Bet­tie Page, die Sti­li­kone des Pin-Up die heute in sti­li­sier­ter Form auf unzäh­li­gen Kör­per­tei­len zu sehen ist und als Inspi­ra­ti­ons­quelle für unzäh­lige Sub­kul­tu­ren immer noch kopiert wird. Sie gilt als einer der meist foto­gra­fier­ten Frauen der 50er Jahre und stand Modell für sehr frühe Bon­dage– und Fetisch­pro­duk­tio­nen und gilt damit auch als Weg­be­rei­te­rin der sexu­el­len Revo­lu­tion. Zu Beginn der 60er zog sich Page aus der Öffent­lich­keit zurück und hin­ter­ließ einen rie­si­gen Fun­dus mit rund 20.000 Bil­dern, die immer wie­der auf den Titeln von Maga­zi­nen und Zeit­schrif­ten zu sehen waren. In den 7 Jah­ren ihrer Tätig­keit als Motiv erschien sie auf mehr Titel­sei­ten als Mari­lyn Mon­roe und Cindy Cra­w­ford zusam­men. »Ich fühlte mich zu alt, sehen sie, ich war 27 als ich mit der Foto­gra­fie begann und war mit 34 älter als fast jedes andere Mäd­chen in die­ser Bran­che.«

1976 ver­öf­fent­lichte Eros Publis­hing einen viel beach­te­ten Rück­blick auf die zahl­rei­chen Fotos aus den 50er. Bild­bände und Samm­lun­gen erschie­nen, Künst­ler der frü­hen 80er lie­ßen sich inspi­rie­ren. Dave Ste­vens machte sie zu Gelieb­ten sei­nes Comic-Helden Rocke­teer, 1987 brachte Greg Theaks­ton ein Fan­zine her­aus, das sich mit Page und Anek­do­ten aus ihrem Leben befasste. Die rasche Ver­brei­tung von alter­na­tive Quel­len in Sub­kul­tu­ren der frü­hen 80er sorgte für einen Inspi­ra­ti­ons­schub, der bis zu ihrem Tod ange­hal­ten hat. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 Dezember

Ohne Worte: Joy Division - Plusminus

Joy Division Plus Minus

Erin­nert ihr euch? Plu­sar CP1919 auf dem neuen Album Plus­mi­nus (+-) : Der Joy Divi­sion Aus­ver­kauf ist aus­ver­kauft.


4 Dezember

Ohne Worte: Der Blick hinter die Dinge

Ein zwei­ter und drit­ter Blick lohnt sich immer, denn nicht immer ist das was scheint, so wie es ist. »Wer sich auf die Rea­li­tät ein­lässt, muss die beru­hi­gende Ein­deu­tig­keit auf­ge­ben.« (Zitat: Klaus Farin, Bild: adski kafeteri)


27 November

Ohne Worte: Definieren sie Gothic

Definieren sie Gothic

Es ist kalt und neb­lig, wun­der­bar: »Aban­don all hope ye who enter here.« (Lasst alle Hoff­nung fah­ren, ihr, die ihr hier ein­tre­tet.) Aus der Divina Com­me­dia von Dante Ali­ghieri (1265−1321) die gemein­hin als Dante´s gött­li­che Komö­die bekannt ist. (Bild via Gothic Style and Dark Glam)


25 November

Ohne Worte: Theda Bara

Theda Bara

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22 November

Du hast die Haare schön - Subkulturelle Frisurenparade

Kategorie: Schwarze Szene5 Kommentare

Kleine Frisurekunde - Sick Hair
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21 November

Ohne Worte: Rosalia Lombardo

Rosalia Lombardo - Catacombe dei Cappuccini

Rosa­lia Lom­bardo wurde 2 Jahre alt. Sie war eines der letz­ten Opfer der spa­ni­schen Grippe. Ihr Vater der Gene­ral Mario Lom­bardo war außer sich vor Zorn, wie konnte man ihm seine wun­der­schöne Toch­ter kurz vor ihrem Geburts­tag ins Reich der Toten holen? Für immer wollte er ihre Schön­heit erhal­ten und beauf­tragte den Che­mi­ker Alfredo Sala­fia den Kör­per zu mumi­fi­zie­ren. Die Mön­che der Paler­mita­ner Kapu­zi­ner­gruft flehte er an seine Toch­ter in den erwür­di­gen Hal­len bei­zu­set­zen und obwohl dort seit 1881 keine Toten mehr beige­setzt wur­den, machte man für den ver­zwei­fel­ten Vater eine Aus­nahme. Wie gut Sala­fia gear­bei­tet hatte wird heute, 90 Jahre nach dem Tod des Mäd­chens deutlich.


18 November

Ohne Worte: So friedlich, so berühmt und doch allein

Christian F. Hamburg 1982

Christian F. with friend Hamburg 1982

Chris­tiane F. macht Musik. 1982 bringt sie die Sin­gle »Gesund­heit!« her­aus und nutzt die Popu­la­ri­tät die aus dem Buch und dem Film resul­tierte. »Ich bin so süch­tig, dein Lenk­rad zu füh­ren.« Ilse Rup­pert, die zahl­rei­che und groß­ar­tige Bil­der aus die­ser Zeit auf ihrer Inter­net­seite und bei Face­book ver­öf­fent­licht,  foto­gra­fierte sie 1982 in Ham­burg. Ein Thea­ter Direk­tor sagte über die Foto­gra­fin:  »Her Pho­to­graphs have the beauty of Dreams and the Cru­elty of Night­ma­res


15 November

Ohne Worte: Happy Goth

Naomi von Monsta

»I’m inspi­red by twis­ted forests and murky swam­pland, ugly and strange nature, autumn, odd beauty, scars, brui­ses, teeth and bones, 80’s alter­na­tive and goth cul­ture, hal­lo­ween, mons­ters, mas­quer­ade balls, fetish and the fan­tas­ti­cal.« Naomi von Monsta fasci­na­ted my mind as a natu­ral Crossscene-Queen from Man­ches­ter, pic­ture taken by Lise­lotte Eriks­son, spot­ted on Flickr. Only a happy Goth will sur­vive his own doom.