15 Januar

Gastbeitrag zum Gothic Friday Januar - Wie Sophie mit der Düsternis verschmolz

Kategorie: Gothic Friday3 Kommentare

Ein Gast­bei­trag von Sophie Z. zum Januar Thema des Gothic Fri­day 2011 »Wie bist du in die Szene gekom­men?«. An die­ser Stelle noch­mal der Hin­weis das jeder mit­ma­chen kann. Begeis­terte ohne eige­nen Blog wen­den sich an einen der Unter­stüt­zer, die im Aus­gangs­ar­ti­kel und in jedem Thema ver­linkt sind. Der Text wurde nicht geän­dert, son­dern ledig­lich mit den von Sophie zur Ver­fü­gung gestell­ten Bil­dern auf­ge­lo­ckert. Nach­träg­lich ein­ge­fügte Absät­zen und Über­schrif­ten sol­len der Les­bar­keit dienen.

Wie ich mit der Düsternis verschmolz, oder: Wie wurde aus dem netten Mädchen ein Gruftie?

Zuge­ge­be­ner­ma­ßen, ich weiß nicht genau wann es genau anfing. Ich weiß nur, dass ich sehr weit aus­ho­len muss um auch wirk­lich am Anfang anzu­set­zen. Mal davon abge­se­hen, dass ich als Kind schon ein reges Inter­esse an Fried­hö­fen und der­glei­chen hatte, fing das ganze ziem­lich ungruf­tig mit der Band „Böhse Onkelz“ an. Mein Des­in­ter­esse gegen­über Musik war plötz­lich nicht mehr vor­han­den und die pro­le­ten­hafte Musik übte eine ziem­li­che Fas­zi­na­tion auf mich aus. (Ich weiß, allein schon über diese Band und das ver­wen­dete „pro­le­ten­haft“ könnte man sich stun­den­lang kri­tisch in jeder­lei Hin­sicht äußern). Man mag hal­ten von denen was man will, ich jeden­falls machte eine Ver­än­de­rung durch, die natür­lich spä­ter auch durch die Puber­tät ver­stärkt wurde. Plötz­lich war mir die Mei­nung ande­rer ziem­lich egal. Trends waren egal. Das war vor­her näm­lich nicht so. Das ganze fing an als ich 9 oder 10 Jahre alt war. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Januar

Gothic Friday: Szeneeinstieg - Gastbeitrag von Grabesmond

Kategorie: Gothic Friday4 Kommentare

Als Gast­ge­ber für das Pro­jekt Gothic Fri­day im Spon­tis Blog habe ich die Ehre, den Bei­trag von Gra­bes­mond ver­öf­fent­li­chen zu dür­fen. An die­ser Stelle noch ein­mal der Hin­weis, dass jeder mit­ma­chen kann. Wer kei­nen eige­nen Blog hat, fin­det mit sei­nem Arti­kel Platz in den Gastgeber-Blogs.

Ich habe am Text nichts ver­än­dert, mir jedoch erlaubt, für eine bes­sere Les­bar­keit Absätze ein­zu­fü­gen und den Text mit den erwähn­ten Videos auf­zu­lo­ckern. Ich hätte nie­mals gedacht, dass Herr Henke mal in mei­nem Blog auf­taucht. Zumin­dest nicht in posi­ti­ver Erwäh­nung. ;-) Aber dies hier ist nicht meine Geschichte… so soll es also sein… Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Januar

Ohne Worte: Séance

Kategorie: Dunkelkunst24 Kommentare

Seance Schwarzweiß

»Die Teil­neh­mer fra­gen also den Geist, ob sie ihn ver­las­sen dür­fen […] Ein fata­ler Feh­ler wäre es, zu fra­gen, ob die Teil­neh­mer den Kreis öffnen dür­fen. Der Geist würde so befreit sein. Man muss immer daran den­ken: Geis­ter wol­len frei sein, und sie ver­su­chen die Teil­neh­mer in jeder Situa­tion dem­ent­spre­chend zu täu­schen, dass sie end­lich einen Feh­ler bege­hen!« (Bild: cas­tor­si­mone, Text: witchboard.net)


12 Januar

Neulich im KiKa: Ich bin Goth!

Kategorie: Schwarze Szene20 Kommentare

Der Kin­der­ka­nal von ARD und ZDF nimmt sich Jugend­kul­tu­ren zur Brust und prä­sen­tiert in sei­ner Serie ich! eine Reihe ange­sag­ter Sze­nen. Neben ich! mach” Wrest­ling und ich! bin schwul oder auch ich! mach” Cosplay fin­det sich auch eine Folge mit dem Titel ich! bin Goth. Lisa (15) und Linus (16) fie­bern dem WGT ent­ge­gen, für das sich Lisa auch noch Extra ein Lip­pen­pier­cing ste­chen lässt, wäh­rend Linus sich in mög­lichst gru­se­li­gem Make-Up ver­sucht. Ein­lei­tend dazu gibt es eine kurze Aufklärung:

Gothic klingt erst mal mittelalterlich, geheimnisvoll und irgendwie düster, aber auch cool und modern. Entstanden ist die Szene Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre aus der Punkbewegung. So politisch interessiert wie die Punks damals (und heute) sind die meisten Goths nicht unbedingt, aber sie kritisieren die Werte der „normalen“ Gesellschaft. Die empfinden sie als oberflächlich, hohl und auf Geld konzentriert. Gerade deswegen ist den Goths ihr Aussehen total wichtig: Mit ihrem außergewöhnlichen Styling wollen sie auffallen und klar sagen: Von euren Werten halten wir nichts!

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9 Januar

Ohne Worte: Definieren sie Gothic (2)

Kategorie: Dunkelkunst2 Kommentare

Was ist Gothic?

Schub­la­den­den­ken ist Out. Ich denke in Ver­zeich­nis­bäu­men. Da kann man die Men­schen nach belie­ben ein­sor­tie­ren und beschrif­ten um sie bei Bedarf zu ver­schie­ben, umzu­be­nen­nen, zu suchen oder sie zu löschen. Macht euch nicht frei von Kate­go­ri­sie­run­gen, macht aber auch kein Stig­mata dar­aus. (Bild via Viva Pip Pip)


7 Januar

Gothic Friday: 1987 – Anders sein! Aber wie?

Kategorie: Gothic Friday20 Kommentare

Die Januar-Frage des Gothic Fri­day im Spon­tis Blog lau­tet: Wie bist Du in die Szene gekom­men? Ich habe also einen gedank­li­chen Aus­flug 25 Jahre in die Ver­gan­gen­heit gemacht und mit Schre­cken fest­ge­stellt, dass ich mich nur noch an sehr wenige Details die­ser Zeit erin­nere. Aber ich hab ein paar Erin­ne­run­gen zusammengekratzt.

Wie ver­läuft der Ein­stieg in eine Szene, wenn man ein Teen­ager ist? Ich denke, man fin­det kein inne­res Zuhause im Main­stream, grenzt sich ab und sucht nach Alter­na­ti­ven. Den Wunsch, anders zu sein, auf­zu­fal­len und zu den „Coo­len“ zu gehö­ren, kann ich ehr­li­cher­weise auch nicht ver­leug­nen. Das führte bei mir zwar nicht dazu, dass ich mich wie „Ratte“ in der Bravo-Geschichte optisch in Extreme gestürzt habe, aber ich wollte so sein wie die aus den obe­ren Jahr­gangs­stu­fen, die mit Mod-Parker und Rol­ler zur Schule kamen, als Punks durch die Gegend lie­fen oder sich dem New Wave (damals eher bunt als schwarz) ver­schrie­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Januar

Gothic Friday - Januar: Wie bist Du in die Szene gekommen?

Kategorie: Gothic Friday64 Kommentare

Gothic Friday 2011»Mind the Gap bet­ween the Train and the Plat­form!« Wer in Lon­don eine U-Bahn betritt oder ver­lässt, wird diese Durch­sage ken­nen. Auch der Ein­stieg in die Gothic-Szene ist nicht ohne Gefah­ren und obwohl er zu den indi­vi­du­ells­ten Ereig­nis­sen über­haupt gehört, sind die Reak­tio­nen im direk­ten Umfeld schnell auf einen Nen­ner zu brin­gen. Zwi­schen Unver­ständ­nis und Ableh­nung tum­meln sich auch ver­ein­zelt Zustim­mung und Aner­ken­nung, im Freun­des­kreis trennt sich die Spreu vom Wei­zen und die Eltern sind ver­stört bis entsetzt.

Wie bist Du in die Szene gekommen?

Man­che ent­schei­den sich ganz bewusst für die­sen Schritt, ver­än­dern Out­fit, Musik­ge­schmack und Bekann­ten­kreis wäh­rend bei ande­ren von einem schlei­chen­den Pro­zess gespro­chen wer­den kann. Zuerst fin­det man die Musik gut, ist es groß­ar­tig wie jemand aus­sieht oder kommt über das Inter­esse für das Mor­bide zu einem Sin­nes­wan­del. Wäh­rend frü­her Zeit­schrif­ten und Freun­des­kreis für die Initi­al­zün­dung ver­ant­wort­lich gemacht wer­den konn­ten, gibt es heute weit aus mehr Medien die sich damit beschäf­ti­gen. Fern­se­hen, Inter­net, Zei­tun­gen und Maga­zine berich­ten dar­über, mehr oder weni­ger dif­fe­ren­ziert. Nicht immer bemerkt man die eige­nen Ver­än­de­rung, manch­mal bleibt die Sze­ne­zu­ge­hö­rig­keit auch unsicht­bar. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 Januar

Ohne Worte: Undergroundfashion 1986

Werbung Bogeys 1986

»Super­kla­mot­ten für Teds, Pop­per, Punks, Mods…« (Aus der Bravo, März 1986) Ist es Under­ground wenn die Kla­mot­ten in Zeit­schrif­ten ste­hen? Ist es Kom­merz wenn man Underground-Fashion bestel­len kann? Ist es nicht absurd Dinge abzu­leh­nen weil Men­schen sie mögen, die man selbst nicht mag?


4 Januar

Ratte macht die Fliege - Eiskalter Schock in London (5)

Ratte macht die Fliege»Auf­klä­rung in Bil­der« — unter die­sem Titel führte Deutsch­lands größte Jugend­zeit­schrift, die BRAVO, 1972 die Foto-Love-Romane ein. Neben der Unter­hal­tung soll­ten die bebil­der­ten Kurz­ge­schich­ten »neben viel Span­nung auch noch klare Fak­ten zu Auf­klä­rungs­the­men (brin­gen). Sex, Flir­ten, Kör­per­fra­gen, Ver­hü­tung und mehr — ver­packt in span­nende Geschich­ten!« Kein Thema der Jugend wurde aus­ge­las­sen, kein Trend über­sprun­gen und so kam es, das sich die Bravo 1987 auch den Gruf­ties zuwen­dete, nach­dem sie den Trend bereits in ande­ren Zusam­men­hän­gen für sich nutzte. Wie­der mit von der Par­tie ist Carla, die mitt­ler­weile 20 Jahre alt sein dürfte und bereits in Carla, die Schock-Friseuse eine Seite der Bravo füllte.

Diese Carla ist aber auch ein Mün­che­ner Wave– und Gothic­stru­del und hat gleich rei­hen­weise jun­gen Men­schen in das düs­tere Ver­der­ben gezo­gen. Nicht nur das viele den Arti­kel über sie ver­schlun­gen haben und ihrem Bei­spiel folg­ten, jetzt macht sich auch noch Kar­riere in einem der renom­mier­tes­ten Jugend-Foto-Romanen der 80er. Wir wol­len in der mehr­tei­li­gen Reihe beob­ach­ten, was aus Carla und ihren Freun­din­nen wird und wie die BRAVO die mora­li­sche Kurve kratzt.

Eis­kal­ter Schock in Lon­don (Teil 5)

»Dag­mar hat sich wegen ihres neuen Waver-Outfits total mit Timmy, ihrem Freund, zer­strit­ten. Eigent­lich tut der Krach bei­den leid, aber aus Stolz und Stur­heit reden sie anein­an­der vor­bei. Schluß mit Timmy, Zoff zu Hause, weil ihre Eltern abso­lut gegen ihr neues Sty­ling sind — das ist zuviel für Dag­mar. Die dreht durch und haut ab. Ihre Anlauf­sta­tion ist Vero, Dag­mars beste Freun­din. Die ist sofort mit von der Par­tie, als Dag­mar vor­schlägt, zu tür­men und Ratte in Lon­don zu besu­chen. »Ratte«, die wie eine Nonne geklei­dete Ober-Waverin, ist das Vor­bild von Dag­mar und Vero…«

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3 Januar

Projekt 2011: Gothic Friday

Gothic Friday 2011Kann es denn mög­lich sein? Seit ich blogge nehme ich von Zeit zu Zeit und vol­ler Begeis­te­rung an Blog­pa­ra­den und Pro­jek­ten Teil, habe aber noch nie wirk­lich ein eige­nes Pro­jekt gestar­tet. Es musste erst ein Impuls von außen her, um mich end­lich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Zusam­men mit Shan Dark vom Schwar­zen Pla­ne­ten reifte so die Idee zum Gothic Fri­day, des­sen grund­sätz­li­cher Gedanke auf der Idee zum Webmaster-Friday beruht, im Gegen­satz dazu aber monat­lich statt­fin­det und sich the­ma­tisch um alle Facet­ten der schwar­zen Szene dreht.

Warum heißt er Gothic Friday?

Natür­lich geht es mit »Gothic« um eine Art Wie­der­er­ken­nung, einen Begriff den viele ken­nen und einen Tag, an dem man dem ent­spann­ten Wochen­ende ent­ge­gen­sieht. Der Begriff soll wie­der mit Leben gefüllt wer­den, als Ober­be­griff für die unter­schied­lichs­ten Teil­be­rei­che ist er sowieso schon eta­bliert und hat sich in letz­ter Zeit immer stär­ker in Ober­fläch­lich­keit ver­wa­schen. Egal ob Du nun Waver, Batca­ver, EBM­ler, Gruf­tie, Schwarz­ro­man­ti­ker, End­zeit­ro­man­ti­ker, LAR­Per, Cyber, Mittelalter-Fan oder ein­fach ein Sym­pa­thi­sant  bist, beim Gothic Fri­day hast du Mög­lich­keit zu einem zen­tra­len Thema einen Arti­kel zu schrei­ben und dem Wort zu neuem Inhalt zu ver­hel­fen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »