21 November

Ohne Worte: Rosalia Lombardo

Rosalia Lombardo - Catacombe dei Cappuccini

Rosa­lia Lom­bardo wurde 2 Jahre alt. Sie war eines der letz­ten Opfer der spa­ni­schen Grippe. Ihr Vater der Gene­ral Mario Lom­bardo war außer sich vor Zorn, wie konnte man ihm seine wun­der­schöne Toch­ter kurz vor ihrem Geburts­tag ins Reich der Toten holen? Für immer wollte er ihre Schön­heit erhal­ten und beauf­tragte den Che­mi­ker Alfredo Sala­fia den Kör­per zu mumi­fi­zie­ren. Die Mön­che der Paler­mita­ner Kapu­zi­ner­gruft flehte er an seine Toch­ter in den erwür­di­gen Hal­len bei­zu­set­zen und obwohl dort seit 1881 keine Toten mehr beige­setzt wur­den, machte man für den ver­zwei­fel­ten Vater eine Aus­nahme. Wie gut Sala­fia gear­bei­tet hatte wird heute, 90 Jahre nach dem Tod des Mäd­chens deutlich.


18 November

Ohne Worte: So friedlich, so berühmt und doch allein

Christian F. Hamburg 1982

Christian F. with friend Hamburg 1982

Chris­tiane F. macht Musik. 1982 bringt sie die Sin­gle »Gesund­heit!« her­aus und nutzt die Popu­la­ri­tät die aus dem Buch und dem Film resul­tierte. »Ich bin so süch­tig, dein Lenk­rad zu füh­ren.« Ilse Rup­pert, die zahl­rei­che und groß­ar­tige Bil­der aus die­ser Zeit auf ihrer Inter­net­seite und bei Face­book ver­öf­fent­licht,  foto­gra­fierte sie 1982 in Ham­burg. Ein Thea­ter Direk­tor sagte über die Foto­gra­fin:  »Her Pho­to­graphs have the beauty of Dreams and the Cru­elty of Night­ma­res


15 November

Ohne Worte: Happy Goth

Naomi von Monsta

»I’m inspi­red by twis­ted forests and murky swam­pland, ugly and strange nature, autumn, odd beauty, scars, brui­ses, teeth and bones, 80’s alter­na­tive and goth cul­ture, hal­lo­ween, mons­ters, mas­quer­ade balls, fetish and the fan­tas­ti­cal.« Naomi von Monsta fasci­na­ted my mind as a natu­ral Crossscene-Queen from Man­ches­ter, pic­ture taken by Lise­lotte Eriks­son, spot­ted on Flickr. Only a happy Goth will sur­vive his own doom.


14 November

Ohne Worte: The German Tango

The German Tango - Raemaekers

»The Ger­man Tango– “From East to West and West to East, I dance with thee.” Louis Rae­ma­e­kers (1869 — 1956) — Bekannt wurde er durch seine Anti-Deutschen Zeich­nun­gen für den Ams­ter­dam Tele­graaf wäh­rend des ers­ten Welt­krie­ges. Er por­trä­tierte die Deut­schen als Bar­ba­ren und Kai­ser Wil­helm den II. als den Hel­fer des Teu­fels. Als die Deut­schen 12.000 Gul­den auf sei­nen Kopf aus­setz­ten, floh er nach Eng­land. (via Ani­ma­tio­nar­chiv)


6 November

Ohne Worte: Friedhofserfahrung

Goths at the Graveyard

»Im Gegen­satz zu ande­ren Jugend­be­we­gun­gen wie Mods, Punks und Rock’n’Roller, bei denen immer halb­wegs klar war, worum es ihren Mit­strei­tern ging, blie­ben die Inten­tio­nen jener nebe­lig, die sich gern wie Gespens­ter schmin­ken und kos­tü­mie­ren, sich für das Jen­seits begeis­tern und auch mal über Fried­höfe spa­zie­ren.« (Zitat aus Spie­gel Online, Bild mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Melissa)


30 Oktober

Ohne Worte: Tanzen gegen den Krieg

von Robert ForstKategorie: Dunkelkunst1 Kommentar

Anti War Dance

»Chi­ca­goans orga­ni­zed many pro­tests against Ame­ri­can invol­ve­ment in World War I, inclu­ding this Anti-War Dance spon­so­red by the bohe­mian Dill Pickle Club. Cri­tics of the war char­ged that large manu­fac­tu­rers were the most likely to pro­fit from the war while workers were the most likely to die in the tren­ches.« (via Fron­tier in Heart­land)


27 Oktober

Ohne Worte: Der Kuss

gruftie kuss

»Wenn sich eine Gothic-Frau und ein Gothic-Mann (oder Gleich­ge­schlecht­li­che) einen Kuss geben, dann geschieht das nicht so neben­bei. Der Kuss ist für alle Goths ein ganz tie­fes Gefühl, eine völ­lige Hin­gabe.«  (Ein Zitat von: The Dar­k­ness, Bild: now­thi­sis­gothic)


22 Oktober

Ohne Worte: 38 Gothic Street

Gothic Street, Northampton USA
»The People’s Insti­tute was foun­ded in 1887 by Sou­thern nove­list George Washing­ton Cable (1844−1925). Ori­gi­nally known as the Home Cul­ture Clubs, the Insti­tute con­ti­nues to serve people of Nort­hamp­ton and the sur­roun­ding com­mu­nities.« Gibt es wirk­lich, auch die Straße.


19 Oktober

Ohne Worte: Sie wollen anders sein

Waver in der Münchener Innenstadt
»Sie wol­len anders sein und nen­nen sich Waver«, eine Art Edel­pun­ker. In Mün­chens Innen­stadt prä­sen­tie­ren sie ihren unge­wöhn­li­chen Stil.« (via audio­gruft)


15 Oktober

Ohne Worte: Grufties auf der Treppe

von Robert ForstKategorie: Dunkelkunst7 Kommentare

Grufties auf der Treppe

»Tref­fen wir uns um vier auf der Treppe?« So oder so ähnlich lie­fen Ver­ab­re­dun­gen auch in mei­ner Jugend, einer Zeit, bei der man beim Wäh­len der Num­mer auf dem Tele­fon noch am Rad dre­hen musste. Da haben wir dann geses­sen und gequatscht und die ver­stör­ten und unver­ständ­niss­vol­len Bli­cke der Pas­san­ten genos­sen. Genau wie die 4 Damen die hier zu sehen sind. Rau­chen mit Spitze ist mir aber neu. (Bild: now­thi­sis­gothic)