1 September

Ohne Worte: Grace Jones

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Die schwarze Sti­li­kone der 80er ist die­ses Jahr ver­mut­lich 60 Jahre alt gewor­den, so ganz genau weiß das eigent­lich nie­mand. „Man möchte sie am liebs­ten als ein „Geschöpf“ bezeich­nen, als ein Wesen, des­sen erste Natur die Mas­ke­rade ist. Und das in „Warm Lea­the­rette“, ganz latex­hafte Künst­lich­keit, vor nun drei­ßig Jah­ren erschien, um auf einer LP die Losung „Let’s make love before we die“ eher als Dro­hung denn als Freund­lich­keit sprech­zu­sin­gen” (via faz.net, fuckye­ah­goths)


1 September

Laufzeitverlängerung

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Viel­leicht spiele die eige­nen Erfah­run­gen der Jugend eine Rolle, als man 1986 Spiel­plätze absperrte und den Salat aus den Ver­kaufs­re­ga­len der Läden nahm. Viel­leicht ist die seit über 20 Jah­ren andau­ernde Dis­kus­sion über den Aus­stieg aus der Kern­en­er­gie ermü­dend gewor­den. Wir resü­mie­ren:  Einige Atom­mei­ler ste­hen seit rund 40 Jah­ren und pro­du­zie­ren, obwohl sie anschei­nend unzu­rei­chend geprüft wer­den, wei­ter­hin Ener­gie mit einem unglaub­li­chen Wir­kungs­grad von 30–40%1. Die Ener­gie­kon­zerne gewin­nen immer noch, Poli­tik wird offen­sicht­lich nicht im Bun­des­tag gemacht, son­dern in den Vor­stand­sit­zun­gen deut­scher Ener­gie­kon­zerne. Tscher­no­byl wird gerne als Argu­ment abge­wer­tet, weil so etwas in Deutsch­land ja nie­mals pas­sie­ren könne. Sagt man. Wie es so rund um den rus­si­schen Atom­mei­ler aus­sieht, haben 2005 ein paar Ama­teur­fil­mer auf­ge­zeich­net, The Sil­ver Dub­ber hat dazu einen düs­te­ren Ambi­ent Sound auf­ge­legt, der bes­ser nicht pas­sen könnte. Viel­leicht pas­sen­der als eine Dis­kus­sion um Geld und Macht durch eigene Gedan­ken zu kontaminieren.

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(via Kraft­fut­ter­mi­sch­werk)

  1. Ver­glei­che dazu den Arti­kel bei Wiki­pe­dia zum Thema Kern­er­gie: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk#Wirkungsgrad []

29 August

Ohne Worte: These Pikes are made for Walking

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These boots pikes are made for wal­king, and that’s just what they’ll do one of these days these boots pikes are gonna walk all over you.” — Nancy Sina­tra. (via Fuck Yeah Goths)


25 August

Wie aus "Hammer Horror" Gothic wurde

Kategorie: Schwarze Szene4 Kommentare
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Immer dann, wenn man in der Geschichte des Gothic gräbt, lau­fen einem die Hammer-Filme über den Weg, die zwi­schen den 50ern und den frü­hen 70ern ent­stan­den sind und nicht unbe­dingt zu den groß­ar­tigs­ten Fil­men der Film­ge­schichte zäh­len son­dern wegen ihrer Qua­li­tät schnell in ein eigens dafür geschaf­fe­nes Genre gesteckt wur­den, die B-Movies. Kurio­ser­weise ist die Wir­kungs­zeit der Filme die Geburts­stunde vie­ler spä­te­rer Musi­ker, von denen einige aus ihren Erin­ne­run­gen daran Ein­flüsse in Sti­lis­ti­scher und Ästhe­ti­scher Hin­sicht mach­ten. Doch wie lässt sich Hammer-Horror und Gothic in sti­lis­ti­scher Hin­sicht unter einen Hut bringen?

Kate Bush ver­öf­fent­lichte 1978 ihr Sin­gle­de­büt und bediente sich Emily Bron­tes Saga „Die Sturm­höhe”, die in den kah­len Hoch­moo­ren York­shires zur Win­ter­zeit spielt und mit allem aus­ge­stat­tet war, was wir heute als Gothic bezeich­nen wür­den1. „Wut­he­ring Heights” ist aber auch ohne den lite­ra­ri­schen Bezug ein frü­hes Genre-Meisterwerk, auch wenn es unge­wöhn­lich und anders erscheint. Das Werk blieb von der Kri­ti­kern ver­kannt, erst ihr Album Lion­he­art ver­half ihr zum Durch­bruch, auch wenn sie in einem völ­lig ande­ren Genre agierte.

Doch Kate Bush scheint die erste Ver­bin­dung zu „Ham­mer Hor­ror” zu sein, denn die­ses Stück von Album „Lion­he­art” war ihr Tri­but an die Film­stu­dios, die mit ihren scho­ckie­ren­den Bil­lig­pro­duk­tio­nen eine Zeit lang zum Dau­er­bren­ner des bri­ti­schen Fern­se­hen wur­den, der die Filme regel­mä­ßig an Frei­tag­aben­den auf den Schirm brachte. Der Titel selbst ent­stand 1976 und ist auf einem frü­hen Demo zu hören, das in Bush-Fan-Kreisen als The Cathy Demos in Umlauf ist. „Ham­mer Hor­ror” erschien schließ­lich auf dem bereits erwähnte Album Lion­he­art. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. Die Saga Sturm­höhe könnt ihr euch im eng­li­schen Ori­gi­nal auf der Inter­net­seite von Wiki­source durch­le­sen []

24 August

Ohne Worte: Gesicht ohne Namen

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Gewisse Bücher schei­nen geschrie­ben zu sein, nicht damit man dar­aus lerne, son­dern damit man wisse, dass der Ver­fas­ser etwas gewusst hat.” — Johann Wolf­gang von Goe­the, 1749 — 1832. (via Infi­nite Pla­teau)


22 August

Ohne Worte: St. John's Graveyard

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Melissa und Lisa auf dem Fried­hof von St. John 1983. „In mei­nen Zei­ten als Jugend­li­cher fühlte ich mich dadurch defi­niert und es war mehr für mich als nur so ange­zo­gen zu sein. Ich glaube ich habe alle mög­li­chen Kul­tu­ren erforscht die sich mit dunk­le­ren The­men, wie der Sterb­lich­keit, beschäf­tig­ten. Vom lesen exis­ten­zia­lis­ti­scher Auto­ren bis hin zu Zom­bie Fil­men und B-Movie Hor­ror […] Ich glaube, ich fühlte die ganze Lebens­ein­stel­lung los­ge­löst von der Musik und den Kla­mot­ten.Aus mei­nem Inter­view mit Melissa, Novem­ber 2009