Obwohl ich Sonntag Abend alles andere als motiviert gewesen bin, habe ich mich doch entschlossen mich aufzuraffen und dem Kino einen Besuch abzustatten. Der Film Verblendung hatte für internationale Schlagzeile gesorgt, da er ja auf einem Bestseller Roman von Stieg Larsson basiert, der es damit 2008 bis zum besten Buch Europas schaffte. Obwohl man sich immer darüber streitet was besser ist, das Buch oder seine filmische Umsetzung, fand ich die Idee mich einfach mal berieseln zu lassen mehr als prickelnd.
Von der Skepsis zu Beginn meines Besuchs ist nicht viel geblieben, zurück bleibt Begeisterung für spannendes und interessantes Kino aus Schweden. Kinder, ich bin begeistert! Zum einen, weil mal wieder deutlich wird, das Schauspieler von internationalem Ruhm noch lange kein Garant für gutes Kino sind und zum zweiten, das man es in Schweden so gekonnt versteht einen düsteren und dunklen Krimi wie einen Thriller in Szene zu setzen. Habe ich bis jetzt an Schweden gedacht, so meist an leuchtende und bunte Farben und viel blonde Menschen. Auch mein Besuch in Stockholm 2008 wird durch diesen Film in einem ganz anderen Licht erleuchtet. Doch langsam, eins nach dem anderen. Ich zitiere die Kurzbeschreibung des Films, damit sich auch der Nicht-Wissende erleuchtet fühlt: Den ganzen Artikel lesen… »


