Durch Zufall habe ich den Film Cass in die Hände bekommen, von dem ich zunächst nicht wusste, wo ich ihn einordnen sollte. Ich hatte zwar schon einige Filme und Dokumentationen über das Phänomen Hooligan gesehen, leider konnte mich bis jetzt keine Überzeugen. Ob es dieser Film besser macht? Den meisten Umsetzungen wie beispielsweise Hooligans mit Elijah Wood leiden unter dem dürftigen Hintergrund der Drehbuchautoren.
Etwas anders sind die Hintergründe dieses Film. Cass verfolgt die Lebensgeschichte des britischen Autoren Cass Pennant, der über seine Leben als Hooligan mehrere Bücher verfasst hat. Pennant wächst im London der 50er Jahre auf, in einer Zeit wo er auch in England wegen seiner Hautfarbe und seiner Herkunft diskriminiert wird. Als Adoptivkind einer klassischen englischen Familie wächst er zwischen zwei Fronten auf, im Herzen ein Engländer wird er doch von anderen zum Opfer des Rassismus degradiert. Mit der Mitgliedschaft in der ICF (Inter City Firm), einer Hooligan-Gruppierung um den englischen Fußballverein West Ham United, ändert sich sein Leben. Mit Gewalt und Hass verschafft er sich den Respekt, der ihm so lange verwehrt blieb und wird trotz seiner schwarzen Hautfarbe zu einer der Schlüsselfiguren dieser Hooligan-Bande. Als Pennant inhaftiert wird, beginnt er damit seine Erlebnisse aufzuschreiben. Den ganzen Artikel lesen… »




