22 Mai

Pressespiegel zum 22. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig

von Robert ForstKategorie: Szene im Blick13 Kommentare

WGT 2013 - PressespiegelWährend die Gruftis am Pfingstwochenende 2013 ihre 22. Zusammenkunft in Leipzig zelebrierten, waren wieder zahlreiche Redakteure, Journalisten, Kamerateams und Fotografen damit beschäftigt, den Rest der Welt über genau diese Tatsache zu informieren. Sie schrieben, befragten, recherchierten, fotografierten und filmten, was sich 4 Tage lang in Leipzig ereignete und berichteten über das größte Gothic-Treffen in Leipzig. Der Zenit scheint jedoch überschritten, das Interesse an der schwarzen Subkultur scheint weniger zu werden. Die Anzahl der Berichte ist überschaubar, die meisten überregionalen Zeitungen bemühen eine kurze dpa-Meldung, setzten vorgefertigte Floskeln zusammen oder sind gänzlich verstummt. Für die “Welt”, die “FAZ”, die “TAZ” oder auch die “Zeit” ist das Wave-Gotik-Treffen schon lange kein interessantes Event mehr. Die Gesellschaft hat sich Gothic erklärt, es gibt keine Fragen mehr, die Mitglieder sind harmlos, ihre Interessen auch nicht gefährlich. Der Boulevard macht aus dem Treffen eine sexy Modenschau, die Privaten höchstens noch eine Reality-Soap. Vielleicht ist auch sonst viel mehr passiert auf dieser Welt. Schlimmeres, schrecklicheres, furchtbareres. Auch der subjektive Eindruck bestätigt diesen Trend, das Treffen 2013 ist “normaler” also sonst, was durchaus positiv gemeint ist, haben die fetten Jahre doch tiefe Narben im Gefüge der Gruftis hinterlassen. Schauen wir mal, wie das Treffen gesehen wurde. Den ganzen Artikel lesen… »


14 Mai

Afro-Goth: Wie rassistisch ist unsere Szene?

von Robert ForstKategorie: Szene im Blick34 Kommentare
Ein ungewöhnliches Bild, doch werden "Andersartige" wirklich anders behandelt?

Ein ungewöhnliches Bild, doch werden Menschen mit anderer Hautfarbe wirklich anders behandelt?

Dieser Artikel wird ein Problem haben. Schon bevor ich überhaupt eine Zeile geschrieben habe beschäftigt mich ein Problem, dass sich so schrecklich deutsch anfühlt und dennoch eine englische Phrase verwendet: “Political Correctness”. Es geht, wie die Überschrift bereits verrät, unter anderem um den Afro-Goth, also um dunkelhäutige Mitglieder der Gothic-Szene. “Schwarze” wäre in diesem Zusammenhang irreführend, vielleicht auch witzig oder einfach nur peinlich. Und jetzt stecke ich im Dilemma. Habe ich die richtige Bezeichnung gewählt? Was darf ich schreiben uns was nicht? Wie spricht man von dunkelhäutigen Menschen, wenn es um die Hautfarbe geht? Uns fehlt offensichtlich der lockere Umgang mit heiklen Themen. Die “Politische Korrektheit” (wie man es im Deutschen nennen könnte) schwebt wie ein Damokles-Schwert über unseren Köpfen und droht ständig, uns bei einem verbalen Verstoß gegen eben diese nicht definierten Regeln als Rassist zu zeichnen. Halten wir fest: ”Afro-Goth” ist keine von mir gewählte Bezeichnung, sondern ein Begriff, der von den “Betroffenen” selbst verwendet wird. Viele der von mir verwendeten Links dürfen gerne als Beleg herangezogen werden. Genug Rechtfertigungen.

Ich gebe zu, dunkelhäutige Menschen als Mitglieder der Gothic-Szene sind für mich rein optisch ungewöhnlich. Sie fallen auf, weil sie in unsere Breiten selten sind und eher als “Ausnahme” gelten dürften. Vermutlich liegt das daran, das die Wurzeln des Gothic kalkweiß sind. Die Szene wurde irgendwann in England geboren und hat sich im Laufe der 80er Jahre erst nach Europa und später um die ganze Welt verteilt. Das damals so wenig dunkelhäutige Gothics waren, lässt sich womöglich ganz einfach erklären. Ich bin mir sogar fast sicher, dass es immer wieder welche gegeben hat, sie sind nur nicht aufgefallen, oder wurden nicht thematisiert. Minderheiten in Minderheiten sind die Stecknadeln im Heuhaufen. Mit anderen Worten: In England war der Anteil der weißen Bewohner deutlich höher als der der schwarzen Bewohner, die Anzahl der Gothic noch überschaubarer. Doch kommen wir zum Punkt. Den ganzen Artikel lesen… »


8 Mai

Die Besucher 2012 – Eine gemeinsame Reise zum WGT nach Leipzig

WGT 2012 - Die Besucher

Das Leipziger Stadtbad bietet die perfekte Kulisse für ein Fotoshooting einiger Besucher
(c) Markus Rietzsch – Pfingstgeflüster

In guter alter Tradition (immerhin habe ich das bereits einmal gemacht) möchte ich euch auf das kommende WGT einstimmen. Wie einige bereits wissen, habe ich einige Artikel  für das Pfingstgeflüster von Marcus Rietzsch beisteuern dürfen, in denen ich mich mit den Besuchern und ihren Gedanken beschäftige. Für die Ausgabe 2012 habe ich mit den Besucher eine Reise gemacht und zusammengefasst, was in vielen vielen Fragebögen an Reiseberichten zusammengetragen wurde. Wer das gedruckte Pfingstgeflüster 2012 noch nicht zu seiner Sammlung zählt, sollte HIER vorbeischauen und umgehend bestellen – es gibt keine bessere Reiselektüre für Pfingsten. Mein Dank für die freundliche Genehmigung und die tollen Bilder gehen an Marcus, dem Mann, dem nie die Friedhöfe ausgehen.

Die Besucher

Mit dem 21. Lebensjahr ist die Zeit des Heranwachsens vorbei. Man gilt nun vor sämtlichen Institutionen als Erwachsener. Das Wave-Gotik-Treffen ist schon lange vor seinem 21. Jahr erwachsen geworden. Manche behaupten sogar, es altert bereits. Dabei ist lediglich der Altersquerschnitt der Besucher immer breiter geworden. Mittlerweile tummeln sich drei Generationen auf dem WGT, es ist Normalität geworden, daß die Oma ihre Enkel trifft oder die Eltern mit ihren Kindern unterwegs sind. Und für kaum jemanden ist es das erste Treffen dieser Art.

Das Wave-Gotik-Treffen ist wie ein Zug, in den immer wieder Reisende ein- und aussteigen, während andere länger unterwegs sind und manche gar nicht wissen, wohin sie eigentlich wollen. 20000 schwarze Reisende auf der Suche nach ihrem Abteil, mit einer Reservierung für ihren Stammplatz oder auch als Passagier in einem der Großraumwaggons. Den ganzen Artikel lesen… »


1 März

WGT 2013 – Parsifal am Völkerschlachtdenkmal

von Robert ForstKategorie: Szene im Blick81 Kommentare
Juni 2007 - Andre Karwath

Das Völkerschlachtdenkmal bei Nacht | CC by-sa André Karwath

Schon jetzt ächzt die Stadt Leipzig unter der bevorstehenden Doppelbelastung zweier Großereignisse, die auf einer Seite nicht unterschiedlicher und auf der anderen Seite nicht artverwandter sein könnten. Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner veranstaltet die Stadt vom 16. bis zum 26. Mai die Richard-Wagner-Festtage, zu denen Tausende Liebhaber klassischer Musik aus aller Welt erwartet werden, um einen der berühmtesten Leipziger und seine Hinterlassenschaften zu feiern. Etwa zur selben Zeit, um genauer zu sein vom 17. bis zum 20. Mai versammeln sich Tausende Liebhaber düsterer Klänge und Klamotten aus aller Welt, um sich selbst, ihre Musik und das 22. Wave-Gotik-Treffen zu feiern.

Eine unglückliche Konstellation oder gar eine schicksalhafte Fügung? Es liegt wohl auf der Hand, dass Richard Wagner und die Gothic-Szene nicht viele Gemeinsamkeiten haben. Spießigkeit gegen Individualismus, Klassik tönt gegen Gothic und die Genießer des Establishments treffen auf die Erben der Punk-Bewegung. Oder passt das am Ende doch irgendwie zusammen? Richard selbst sagte einmal: “Der Blick über die Welt hinaus ist der einzige, der die Welt versteht.Den ganzen Artikel lesen… »


5 November

Kommentar: I goth my World – 30 Jahre Gothic-Szene

von Robert ForstKategorie: Szene im Blick29 Kommentare

I got my WorldEine gruftige Nacht. Der Regen prasselt gegen die Fensterscheiben, der Wind peitscht in Böen durch die Strasse und schleicht sich immer wieder durch die überforderten Dichtungen der Rahmen. Auf der Fensterbank flackern Grablichter, die Schwaden der Räucherstäbchen schwängern den Raum mit einem unverwechselbaren Patschuli-Aroma. So kann es losgehen. Ich habe meine Erwartungen absichtlich niedrig gehalten und versuche Vorurteile gegen die Berichterstattung unter den Tisch zu kehren. Obwohl sich viele Klischees erfüllten, wurde ich positiv Überrascht, ja sogar ein wenig nachdenklich gestimmt.

Noch bevor ich diesen Artikel schreibe, treffen auf Facebook die ersten Kommentare ein. Ian Luther: “Ich fand die Doku durchwachsen. Aber Cyber als Gothics der Zukunft zu bezeichnen halte ich für einen schlechten Witz. Diese ganze leuchtende, saubere, plastikglänzende Welt ist nicht das, was ich als Zukunft der schwarzen Szene sehe.” – Axel Meßinger:” Die sogenannte schwarze Szene in Deutschland ist einfach überladen an Regeln, Erwartungshaltungen sowie einer sehr unangenehmen Militanz.” – Sophia Intolerantia: “Das Problem war die Zeit. Eine halbe Stunde ist ZU wenig und sie hatten ja durchaus Leute erwischt, die wirklich mehr zu sagen hatten.” Grabesmond Nocturna: “Abgesehen davon finde ich, das es schon an Verarschung grenzt, wenn man eine Doku über Gothic ankündigt und es dann letzendlich nur um Cyber, Cyberloxx und Fetishpartys geht.” Ich schaue mir den Bericht nocheinmal an: Den ganzen Artikel lesen… »


12 Juli

Cosplayer in Halle – Verkleidung gegen die Schüchternheit

von Robert ForstKategorie: Szene im Blick22 Kommentare

Screenshot Querformat - Cosplayer in HalleInteressierte Menschen wissen es bereits. Cosplay ist eine gewollte Form der Verkleidung, bei dem man versucht, einen Charakter aus Mangas, Anime, Computerspielen oder auch Film möglichst authentisch zu imitieren. Dabei steht nicht nur die Lust in eine andere Rolle zu schlüpfen im Vordergrund, sondern auch die Präsentation von Einfallsreichtum, handwerklichem Talent oder bekleidungstechnischen Fertigkeiten. Cosplay, das irgendwann in den 90ern zu uns schwappte, ist die japanische Abkürzung des englischen Begriffs “costume play” und könnte wohl mit “Kostüm-Spiel” am ehesten übersetzt werden.

Ingo Naumann, der jede Woche für die MDR-Sendung Querformatin fremde Welten eintaucht” ist in Halle der Sache auf den Grund gegangen. Er möchte gemeinsam mit zwei “adrett gekleideten Frauen” der Szene in die Welt der Cosplay eintauchen. Dabei fördert er erstaunliches zu Tage. Er glänzt dabei nicht nur durch gewollt oder ungewollt oberflächliche Kommentare, sondern entlockt den beiden Cosplayerinnen auch durch mehr oder weniger geschickte Fragen die ein oder anderen Schlüsselweisheiten. Den ganzen Artikel lesen… »


2 Juni

Lobgesang: WGT 2012 – Mehr als Musik und Klamotten

WGT 2012 - Vor dem Pitchfork KonzertOft genug wird das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig mit anderen Festivals der Schwarzen Szene verglichen, vor allem dann, wenn es um die Qualität der Bands oder die Anzahl der Besucher geht. Doch dieser Vergleich hinkt, denn das WGT lässt sich nicht vergleichen. Es gibt keine andere Veranstaltung für die Schwarze Szene, die ein so breites Rahmenprogramm bietet und die so deutlich den Pfad von “Musik und Klamotten” verlässt. Selbst dem größten Zweifler an dem “mehr” in der Gothic-Szene sollte auffallen, wie viele Ausstellungen, Aufführungen und Lesungen stattfanden und wie groß die Resonanz bei den Besuchern des WGT war. Hier leisten die Veranstalter und alle Beteiligten des Treffens Großartiges, selbst einige Medien haben erkannt, dass das Treffen so gar nicht in die Muster der vorgefertigten Festival-Meinung passt.

Es ist faszinierend, was alles unter der schillernde Oberfläche schlummert. Während sich Sabrina in ihrem Beitrag mit dem Gemotze beschäftigt, möchte ich nun einen Lobgesang auf DAS Treffen der Gothic-Szene anstimmen, der nur einen Ausschnitt dessen zeigen, was zu Pfingsten in Leipzig geboten wird. Es liegt an jedem selbst, seine Reise zu machen und herauszufinden, was ihn fasziniert.  Das mit dem Singen habe ich übrigens bildlich gemeint, denn wenn ich eins nicht kann, dann ist das singen. Hier also der Lobgesang. Den ganzen Artikel lesen… »


30 Mai

Pressespiegel zum 21. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig

von Robert ForstKategorie: Szene im Blick14 Kommentare

Pressespiegel zum 21. WGTDas 21. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig ist vorbei, müde und abgekämpft treten die rund 20.000 internationalen Besucher des Festivals ihre Heimreise an. Je weiter man sich von der Hauptstadt der schwarzen Szene entfernt, desto seltener werden die Reisenden, die ihre müde Augen hinter dicken Sonnenbrillen vor dem grellen Sonnenlicht schützen. Für viele Gothics-Fans ist das WGT ein jährlicher Meilenstein, der die schwarze Szene aus aller Welt zusammenbringt und zeigt, was sich alles dem Begriff Wave-Gotik zugehörig fühlt. Es ist manchmal erstaunlich, wie sehr manche Besucher die Thematik des Treffens verfehlen und das WGT zur Plattform der Selbstdarstellung missbrauchen. Wen wundert es also, dass die Presse genau diesen Eindruck an seine Leser und Zuschauer weitergibt. Wie jedes Jahr, in dem ich das Treffen besucht habe, möchte ich auch dieses mal wieder einen kleinen Einblick in die Berichterstattung geben.

Über weitere und interessante Verweise, die ihr gerne in den Kommentare zum Besten geben könnt, würden ich mich sehr freuen. Es ist schwierig aus der Flut an nahezu gleichen Artikel die Perlen zu fischen. Den ganzen Artikel lesen… »


18 Mai

24 Stunden Mera Luna 2011: Gothic-Alarm in Hildesheim

von Robert ForstKategorie: Szene im Blick6 Kommentare

24 Stunden - Grüße aus der GruftDas Mera-Luna Festival in Hildesheim ist das Gothic-Festival mit dem größten Zeltplatz. So würde ich das Spektakel auf dem Flugplatzgelände in der Nähe von Hannover wohl am ehesten beschreiben. Auf Sat.1 wurde am Mittwoch die Reportage “Grüße aus der Gruft” aus dem Jahr 2011 ausgestrahlt, die einen Eindruck von dem Festival vermitteln möchte und dem Zuschauer vermitteln könnte, dass das die Essenz eines Gothic Festivals ist. Ich hätte mich schon längst aufgeregt, wäre da nicht das Fünkchen Wahrheit drin, das viele sich nicht eingestehen wollen und der Hauch Objektiviät, vor dem wir nur zu gerne die Augen verschliessen.

Ist es das, was der unbeteiligte Zuschauer vom Mera Luna erwarten darf? Welches Bild vermittelt es dem Interessierten? Eine interessante Begegnung am gestrigen Donnerstag soll dazu nicht unerwähnt bleiben. Auf einem hiesigen Second-Hand-Markt kamen wir mit 2 Damen ins Gespräch, die auch die getragene Gothic-Kleidung ihre Schützlinge feil boten. Interessanterweise hatte beide den Bericht gesehen und kamen einhellig zu dem Ergebnis, dass sie das alles sehr interessant finden und auch schon überlegt haben, selber mitzufahren um sich das Ganze aus der Nähe anzuschauen. Vom befürchteten schlechten Bild, dass diese Reportage vermitteln könnte, war dabei nichts zu sehen. Den ganzen Artikel lesen… »


14 Mai

Renaissance der Jahrtausendwende – Party der bleichen Gesichter

Berliner Morgenpost vom November 1999Etwa alle 10 Jahre, so behaupte ich, stirbt die Gothic-Szene, um in fließender Weise ihre Wiederauferstehung zu erleben. Dieser Selbstreinigungsprozess ist die unausweichliche Folge der demografischen Entwicklung innerhalb einer Subkultur. Mit der Jugend interessiert man sich für die “Andersartigkeit”, sucht seine Persönlichkeit, probiert sich aus und rebelliert mitunter gegen das Gewohnte. In der Schule findet man schnell Gleichgesinnte oder erfährt die vielleicht gewollte Ablehnung. Wechselt man von der Schule dann in ein Studium, intensiviert sich manchmal die Beziehung zur Szene, an der Universität wird niemand für sein Äußeres reglementiert. Man wird akzeptiert und erfährt von Gleichgesinnte eine neue Tiefe der Szenezugehörigkeit.

Doch im Laufe der Zeit trifft man auf den ersten Gegenwind. Lehrlinge merken schon viel früher, dass ihre “Andersartigkeit” oftmals ein Stein auf dem Weg zur beruflichen Karriere sein kann, man muss sich auch oft äußerlichen Regeln unterwerfen, um den Job zu bekommen, den man sich erhofft. Studenten erreichen diesen Punkt etwas später, doch der Effekt ist der Gleiche. Es werden Abstriche gemacht, die Freizeit wird eingeschränkt und letztlich stehen auch Themen wie Familienplanung auf dem Programm. Wie wichtig ist das, was man Szenezugehörigkeit nennt? Wie wichtig ist die äußerliche Individualität?

Viele verlassen die Szene und sehen das ganze als “Jugendsünde” an. Ein Artikel in der Berliner Morgenpost vom November 1999 beschreibt dieses Phänomen anhand einer anderen Tatsache sehr deutlich. “Es ist offensichtlich: Die Gruft-Szene bekommt derzeit wieder Zulauf. Bloß wieso? Das hatten wir alles schon mal Anfang der Achtziger. Jetzt plötzlich der große Run auf olle Kamellen? “Große Bands wie Rammstein oder Marilyn Manson haben das Gruft-Feeling wieder salonfähig gemacht. Außerdem charteten eune ganze Reihe Underground-Bands wie etwa Wolfsheim, Project Pitchfork oder Oomph! in der letzten Zeit”, so erklärt sich Non-Tox-Veranstalter und DJ Chris den verstärkten Zulauf, den er dieses Jahr zu verzeichnen hatte.Den ganzen Artikel lesen… »