8 Juli

Tribute der Vasallen zum Tod des Königs

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michael jackson textbild

Michael Jack­son ist tot. Mir fällt auf, das ich dar­über noch gar nicht berich­tet habe, wie fatal. Hier also die Schlag­zeile: Michael Jack­son ist tot, ges­tern fand im Stap­le­scen­ter in Los Ange­les die offi­zi­elle Trau­er­feier statt. Unzäh­lige wei­nende Fans in schwar­zen Kla­mot­ten erin­nern mich an eine EMO-Convention, tau­sende Blu­men­sträuße an den Tod von Prin­zes­sin Diana. Das aus dem Tod ein nie dage­we­se­nes Groß­er­eig­nis wer­den würde ist so sicher wie das Amen zu sei­ner Toten­messe. Jetzt hat Jack­son sogar Barack Obama an der Spitze von Face­book abge­löst, das die 10 meist ver­kauf­ten Alben bei Ama­zon eben­falls von Michael Jack­son kom­men, wun­dert mich auch nicht.

Jetzt aber mal Hand auf´s Herz, eine trie­fende Trau­er­feier mit vie­len Trä­nen und Tri­bu­ten ist was für das Fern­se­hen und wird Michael Jack­son mei­ner Mei­nung nach nicht gerecht. Der Mann war ein Enter­tai­ner, der zwar nicht mehr alle Lat­ten am Zaun hatte, aber ein unver­gleich­ba­res Talent für gute Pop-Musik. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 Juli

Es riecht nach Meisterröstung

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industriemeister-metall

Ist ein Synonym für eine bekannte deutsche Kaffeemarke und kommt vom Rösten mit der Garmethode1. Und Gar im Sinne von fertig bin ich auch, das liegt zum einen am äußerst heißen Wetter und an der Tatsache, das ich mich seit heute Meister nennen darf.

Nach meinem Artikel "Es ist noch kein Meis­ter vom Him­mel gefal­len” habe ich mich bewusst in schwei­gen gehüllt, denn nach dem schrift­li­chen Teil (14. und 15.5.) folgt eine lange Durst­stre­cke der Unge­wiss­heit bis man die Ergeb­nisse, am 19.06.2009 war es dann soweit, ich bekam die Nach­richt, das ich die schrift­li­che Prü­fung bestan­den hätte und zur münd­li­chen Prü­fung am heu­ti­gen Tage ein­ge­la­den wer­den würde. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. Wiki­pe­dia: Rös­ten, ursprüng­lich „auf dem Rost bra­ten”, bedeu­tet heute das tro­ckene, fett­lose Erhit­zen von pflanz­li­chen Lebens­mit­teln bis zu 300 °C, um den Geschmack zu ver­än­dern. Dabei bil­den sich kräf­tig schme­ckende Aro­men und Bit­ter­stoffe, die den Appe­tit anre­gen. []

1 Juli

Mode der Zukunft

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Ein lie­bes Hobby der Men­schen ist es sich vor­zu­stel­len, wie es in Zukunft aus­se­hen könnte und das nicht nur finan­zi­ell, son­dern auch rein äußer­lich. Jules Verne (1828–1905) zum Bei­spiel schrieb 1863 wie er sich das Paris des 20. Jahr­hun­derts vor­stellt. Glä­serne Wol­ken­krat­zer, Hoch­ge­schwin­dig­keits­züge, Gas­be­trie­bene Auto­mo­bile und Taschen­rech­ner. Dabei zeich­net er sehr oft ein düs­te­res und trost­lo­ses Bild der Zukunft, was aber nicht die Tat­sa­che schmä­lert, wie recht er haben sollte.

Da haben die Mode­de­si­gner ein ganz ande­res Bild gemalt. Funk­tio­nell, prak­tisch und außer­ge­wöhn­lich, so stellte man sich die Zukunft vor. So wirkt jeden­falls die Mode, die man dem Mann und Frau für das Jahr 2000 in der Pathe­tone Weekly1 1930 auf den Leib schnei­derte. Wie Isa­belle vom Blog Clock­wor­ker schon ganz rich­tig meint, ist das etwas abseits der eigent­li­chen Steam­punk Ära (vik­to­ria­ni­sche Periode) fühlt sich aber so herr­lich nach Flash Gor­don an und passt wie die Faust auf´s Auge. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. Eine Sen­dung der Lon­do­ner Daily Mail and Gene­ral Trust, die ab 1930 Spots für das Kion pro­du­zierte. []

30 Juni

Gute Freunde kann niemand trennen

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Das man auch an mate­ri­elle Dinge sein Herz hän­gen kann, weiß ich nicht erst seit heute. Es gibt man­che Sachen die neh­men einen ganz beson­de­ren Platz im Leben ein, sowie bei­spiels­weise das erste Auto. Als ich 18 wurde, schenkte mein Vater mir den Füh­rer­schein, oder bes­ser gesagt das Geld die­sen zu machen, für mein ers­tes Auto habe ich einen Spar­ver­trag auf­ge­löst. Ein dun­kel­blauer VW Derby mit 55 PS war nicht nur eine Ent­schei­dung des Her­zens, son­dern auch eine Ent­schei­dung der Ver­nunft. Was habe ich mein Auto geliebt, die­ses neu erwor­bene Gefühl von Frei­heit und Unab­hän­gig­keit. Ent­fernte Orte rück­ten in erreich­bare Nähe, ein Aus­flug nach Düs­sel­dorf oder Köln endete nicht in einer Fahr­plan­ab­hän­gi­gen Bun­des­bahn­tor­tur1. Ich habe es geputzt und gepflegt, ver­schö­nert und repa­riert, über 150.000km sind wir zusam­men gefah­ren, in die­sem Auto hatte ich mei­nen ers­ten KFZ-Sex (das habe ich dem Käu­fer natür­lich nicht auf  die Nase gebun­den, denn ich war zwar geschützt, aber mein Auto nicht). So etwas schweißt zusam­men, auch wenn es nur ein Gegen­stand ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. Die Deut­sche Bahn hieß bis zum 1. Januar 1994 Bun­des­bahn und gehörte dem Staat []

20 Juni

389 Digitalversager - Gesetz zur Einführung von Netzsperren beschlossen

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Es hat wohl alles nicht genützt, das Gesetz zur Ein­füh­rung der umstrit­te­nen Netz­sper­ren ist beschlos­sen. Unfass­bar, 389 haben dafür gestimmt und bekun­den damit ihre Unfä­hig­keit im digi­ta­len Zeit­al­ter und möch­ten der Bevöl­ke­rung eine Augen­binde für das eigent­lich Pro­blem ver­sper­ren. 389 Par­tei­an­hän­ger fol­gen wohl­mög­lich einer deso­la­ten Füh­rung und ord­nen sich inner­halb der Par­tei unter, haben Angst ihre eigene Mei­nung kund­zu­tun und möchte fal­schen Zusam­men­halt heu­cheln. 389 Men­schen für das Inter­net nur ein Anhäu­fung von Infor­ma­tio­nen ist, in denen sich nur poten­ti­ell kri­mi­nelle aktive Nut­zer bewe­gen. 389 Poli­ti­ker haben nicht ver­stan­den worum es geht und wel­che Aus­wir­kung eine sol­chen Ent­schei­dung haben kann.

Die ganze Sache hat aber auch etwas posi­ti­ves. Es ste­hen noch zwei Wah­len ins Haus, in der wir alle die Mög­lich­keit haben zu zei­gen, was wir von der Füh­rung in unse­rem Lande hal­ten. Auch wenn die Inter­net­nut­zer, die sich aktiv gegen die Netz­sper­ren aus­spre­chen nur auf etwa 500.000 belau­fen, han­delt es sich dabei um 500.000 Mul­tit­pli­ka­to­ren, wie René von Nerd­core schon völ­lig rich­tig geschrie­ben hat. Doch wie ent­schei­det man sich? Schauen wir uns die Abstim­mungs­er­geb­nisse ein­mal genauer an: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Juni

Business Punks

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Das der ableh­nende Teil der Gesell­schaft der sich unter dem Ober­be­griff Punk ver­sam­melt nicht gerade für ihren finan­zi­el­len Reich­tum bekannt ist, sollte nichts unbe­kann­tes sein. So ging ich bei einer Begeg­nung in der hie­sige Stadt von einer kla­ren Situa­tion aus. „Haste viel­leicht noch ‘n biss­chen Klein­geld über?” fragte mich der am Boden sit­zende Mensch mit bun­ten Haa­ren und einem Becher in der Hand. Als ich gerade meine Hand in die Hosen­ta­sche ver­sen­ken wollte, klin­gelt das IPhone. Nicht meins, denn ich habe kein Handy. So tauscht der Mensch mit den bun­ten Haa­ren den Becher gegen sein IPhone, wirft einen Blick auf das Dis­play und geht ran: „Ey Alter, was geht?” — Ich gehe wei­ter und denke nach.

Busi­ness Punk? Nein, das wäre doch eine Belei­di­gung des Begrif­fes, des­halb ein Mensch mit bun­ten Haa­ren der am Boden sitzt und Geld schnorrt. Busi­ness Punks gab es 1983 schon, so taufte eine aus­tra­li­sche Fern­seh­crew ein Gruppe von Punks, die in Lon­don den Leu­ten Fotos mit sich anbo­ten und dafür 2 Pfund ver­lang­ten. Denn rund 7 Jahre nach ihrer Ent­ste­hung waren aus den Punks eine Tou­ris­ten­at­trak­tion gewor­den. Was kön­nen wir dar­aus ler­nen? Men­schen mit bun­ten Haa­ren sind noch lange keine Punks und ech­tere Punks kön­nen auch Geschäfts­tüch­tig sein, das war immer schon so. Den gan­zen Arti­kel lesen… »