23 September

Creative Commons als Comic erklärt

Immer noch sind viele Inhalte im Netz, vor allem Bil­der und Gra­fi­ken,  immer wie­der ein strit­ti­ger Punkt bei der Lizen­zie­rung und Nut­zung. Mitt­ler­weile bie­tet ja auch die Google-Bildersuche die Mög­lich­keit, Inhalte nach Art ihrer Lizenz zu suchen, so ähnlich wie ich diese Funk­tion bei Flickr schon län­ger schätze. Eine Crea­tive Com­mons Lizenz bie­tet die Mög­lich­keit seine Inhalte Ziel­grup­pen­ge­recht und pau­schal zu lizen­zie­ren um die Ver­wen­dung zu ver­ein­fa­chen und stan­dar­di­sie­ren. Es nützt nichts sich über immer neue Restrik­tio­nen und Gesetze auf­zu­re­gen, ohne selbst etwas dafür zu tun, seine Inhalte unter eben eine sol­che Lizenz zu stel­len. Wie genau das funk­tio­niert erklärte bereits ein Comic vom bra­si­lia­ni­schen Künst­ler nerd­son, der jetzt von linus über­setzt wurde.

Ganz pas­send dazu gibt es jetzt das WP-Plugin »CC License Mana­ger« von Nils Dags­son Moskopp, das es ermög­licht, eigene Medien glo­bal oder indi­vi­du­ell zu lizen­zie­ren und ent­spre­chend zu kenn­zeich­nen. Seit kur­zem fin­det das Plu­gin auch bei Spon­tis Test­weise Ver­wen­dung und wird ab sofort für die ver­öf­fent­lich­ten Werke, die von mir stam­men, genutzt. Dar­über hin­aus werde ich bei Spon­tis auch noch einige bes­ser sicht­bare Lizen­zie­rungs­hin­weise inte­grie­ren. Wäre das nicht ein guter Zeit­punkt auch Deine Bil­der bei flickr, picasa oder in dei­nem eige­nen Blog zu lizen­zie­ren? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 September

Tag der offenen Tür beim Archiv der Jugendkulturen am 25. September

Tag der offe­nen Tür? Eigent­lich ist beim Archiv der Jugend­kul­tu­ren immer Tag der offe­nen Tür, denn wäh­rend der Öffnungs­zei­ten ist jeder ein­ge­la­den vor­bei zuschauen, aber man nennt es eben so, wenn jemand die Öffent­lich­keit dazu ein­lädt, etwas neues und unbe­kann­tes ken­nen­zu­ler­nen. Am 25. Sep­tem­ber ver­an­stal­tet das Archiv der Jugend­kul­tu­ren unter dem Motto »Eine Zukunft fürs Archiv«  jedoch einen klas­si­schen Tag der offe­nen Tür, der der Öffent­lich­keit noch­mals in geball­ter Form zei­gen soll, was mit dem Archiv ver­lo­ren gehen kann. Auf dem dazu gehö­ri­gen Informations-Flyer heißt es:

»Anläss­lich der dro­hen­den Schlie­ßung unse­rer Insti­tu­tion zum 31.10.2010 ver­an­stal­ten wir am 25. Sep­tem­ber 2010 von 12.00 — 21.00 einen Tag der offe­nen Tür! Wir möch­ten die Öffent­lich­keit noch ein­mal an unse­rer Arbeit teil­ha­ben las­sen und zei­gen, was ver­lo­ren geht, wenn es kein Archiv der Jugend­kul­tu­ren mehr geben sollte. Viel­leicht gelingt es uns aber doch noch, durch die Erlöse des Tages dem Ziel einer Stif­tungs­grün­dung näher zu kom­men und das Archiv zu ret­ten. Kommt vorbei!

Was wird geboten?

Kos­ten­lose Schnup­per­work­shops (u.a. Rap­pen, Tan­zen, Hardcore-Gesangstraining), Show-Sprayen, Street-Art-Spaziergang durch Kreuz­berg, Vor­träge über die unter­schied­li­chen Arbeits­be­rei­che des Archivs, Füh­run­gen durch die Archiv-Räumlichkeiten und die Aus­stel­lung »Hei­mat«, Floh­markt mit 800 CDs, 1.300 Büchern und ande­ren Objek­ten aus der Archiv-Sammlung, Kon­zert mit dem israe­li­schen Punkrock-Duo »Next Attack« und den legen­dä­ren Ber­li­ner Rotz­gö­ren »The Statt Matrat­zen« und vie­les mehr. Für ein gro­ßes Ange­bot an Spei­sen und Geträn­ken ist selbst­ver­ständ­lich auch gesorgt.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 September

Here comes the Rain again

Kategorie: Ansichtssache11 Kommentare

Der Som­mer scheint vor­bei zu sein und wie­der sin­gen belang­lose Zei­tun­gen und Gesprä­che die glei­che Melo­die. Wo ist die Sonne hin? Wird sie noch ein­mal wie­der­kom­men? Was soll der Regen? Regen scheint in unse­rer Brei­ten sowieso ein Syn­onym für Trau­rig­keit, schlechte Laune und Melan­cho­lie zu sein.  »Gutes Wet­ter« defi­niert sich nur durch den Son­nen­schein, aber von dem bitte nicht zu viel und vor allem, nicht zu warm. Ein kul­tu­rel­les Desas­ter, denn wäh­rend wir bei uns zum Regen »schlech­tes Wet­ter« sagen, tanzte man bei afri­ka­ni­schen und india­ni­sche Völ­kern häu­fig für sel­bi­gen. Aber wir waren immer schon anders als die ande­ren, denn obwohl wir im Schnitt mehr Regen– als Son­nen­tage haben, fah­ren wir im euro­päi­schen Ver­gleich fast die meis­ten Cabrios, mehr davon fah­ren nur noch die Bri­ten, die bekann­ter­ma­ßen auch kein Land der Sonne haben

Regen hat aber auch eine roman­ti­sche Seite, seien wir ehr­lich — vor allem für den Gruf­tie. Das liegt viel­leicht in sei­nem Zusam­men­hang mit den Ein­gangs erwähn­ten Eigen­schaf­ten: Trau­rig­keit wird uns Nach­ge­sagt, Ernst­haf­tig­keit wird mit schlech­ter Laune ver­wech­selt und Melan­cho­lie ist ein Teil unse­rer Lebens­phi­lo­so­phie. Das liegt natür­lich zum einen an der Sym­bo­li­schen Kraft des Regens für Trau­rig­keit »No rain can wash away my Tears, no Wind can soo­the my pain.« als auch an der zusätz­li­chen Zeit, die uns der Regen beschert. Das ein­zig Nega­tive am Regen ist auf Äußer­lich­kei­ten fixiert — es ist der Rinn­sal von gelös­tem Haar­spray, der in den schwarz umran­de­ten Augen brennt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 August

Ohne Worte: Joy Division Konzert (1979)

Joy Divi­sion Kon­zert Pos­ter: Frei­tag, 30. März 1979 — Walt­hams­tow Jugend­zen­trum, im Juni des sel­ben Jah­res ver­öf­fent­li­chen sie ihr legen­dä­res Album Unknown Plea­su­res. (via Man­ches­ter District Music Archiv)


13 August

Freitag der 13. (schon wieder)

Kühl und sach­lich hatte ich bereits die Fas­zi­na­tion des beson­de­ren Datum erklärt. Viel­leicht zu kühl, denn im schlimms­ten Fall ist Wis­sen der Tod jeder Phan­ta­sie und das möchte ich natür­lich nicht. Eigent­lich hätte ich die­ses Datum auch ver­passt, wäre da nicht Ein­gangs erwähn­ter Arti­kel, der an die­sem Frei­tag zu den belieb­tes­ten gehört. Und was mache ich? Ich ver­helfe dem Blog hier völ­lig blau­äu­gig in die neuste Ver­sion 3.0.1 ohne mir dar­über im kla­ren zu sein, welch fatale Fol­gen das haben könnte. Hätte ich vor­her gewusst wel­cher Tag heute ist, ich möchte mir gar nicht aus­ma­len was alles hätte pas­sie­ren können.

Aber es ist nichts gesche­hen. Nicht bei mei­ner Word­Press Instal­la­tion und nicht bei den ande­ren Instal­la­tio­nen die ich betreibe. Und das ist Grund genug der Brü­der Lumiére zu geden­ken und wie­der ein­mal die Pup­pen tan­zen zu las­sen. Natür­lich nur post-mortem, denn wir wol­len ja stil­echt bleiben.


10 August

Das Archiv der Jugendkulturen retten - Warum?

In der Zei­tung Neues Deutsch­land führte Redak­teur Mar­tin Krö­ger ein sehr infor­ma­ti­ves Inter­view mit dem Lei­ter des Archivs, Klaus Farin, das die Hin­ter­gründe der Ret­tungs­ak­tion für das Archiv der Jugend­kul­tu­ren anspricht.  Aus Jugend­kul­tu­rel­ler und Bil­dungs­po­li­ti­scher Sicht wirft das ein kri­ti­sches Licht auf die Haupt­stadt selbst, denn obwohl hier offen­sicht­lich viel inves­tiert wird, blei­ben wich­ti­gere Dinge unbe­rück­sich­tigt. Ein Regel­för­de­rung erhält das Archiv nicht, dass heißt eine regel­mä­ßige finan­zi­elle Unter­stüt­zung durch Bund, Land oder Ber­li­ner Senat fehlt. Es gibt zwar pro­jekt­be­zo­gene Mit­tel durch die Bun­des­pro­gramme »Viel­falt tut gut« und »Jugend für Viel­falt, Demo­kra­tie und Tole­ranz«, die sind aber auf spe­zi­fi­sche Auf­gabe zuge­schnit­ten und füh­ren nur sel­ten zu einem Mietzuschuss.

Ein­zige feste Ein­nah­me­quelle des Archivs der Jugend­kul­tu­ren ist der eigene Ver­lag, des­sen Erlös aber auch nicht aus­reicht allein die Miet­kos­ten von 5000€ pro Monat zu decken. So sprin­gen die Mit­ar­bei­ter immer wie­der ein, um Lücken in der Kasse durch pri­vate Finanz­sprit­zen zu fül­len. Am 31. Okto­ber, dem Stich­tag für die Spen­den­ak­tion läuft der Miet­ver­trag des Archivs auf der Fidi­cin­straße 3, Ber­lin aus. Bis dahin muss ent­schie­den wer­den ob der Miet­ver­trag für die Räume ver­län­gert wer­den kann, oder gekün­digt wer­den muss, wei­tere Jahre mit Ver­schul­dungs­ga­ran­tie kön­nen und wol­len die 28 Ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter nicht mehr auf sich neh­men. Letzt­end­lich wäre das das Ende des Archivs in sei­ner jet­zi­gen Form. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 August

Enola Gay - Is Mother proud of Little Boy today?

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Ein glei­ßen­der Blitz erhellt die Stadt. Die unglaub­li­che Hel­lig­keit und Inten­si­tät ver­dampft die obers­ten Haut­schich­ten ste­hen­ge­blie­be­ner Pas­san­ten, ihre Umrisse bren­nen sich in die Häu­ser­wände der Stadt kurz bevor die Druck­welle Men­schen und Häu­ser weg­reißt. Nie­mand im direk­ten Deto­na­ti­ons­be­reich über­lebt den Ein­schlag der Bombe, die töd­li­che Strah­lung legt sich wie ein Schleier des Todes über die Stadt. Noch wäh­rend die Feu­er­säule den Him­mel erhellt, ver­sinkt die Erde in tiefe Fins­ter­nis. Men­schen die vor der Hitze zum Fluss flie­hen und davon trin­ken, fal­len spä­ter die Haare aus. Rote Fle­cken bede­cken den gan­zen Kör­per noch bevor sie qual­voll inner­lich verbluten.

Heute vor 65 Jah­ren, am 6. August 1945 zer­störte eine Atom­bombe die japa­ni­sche Stadt Hiro­shima und tötete etwa 150.000 Men­schen. Um 8:15 wirft die Enola Gay, ein ame­ri­ka­ni­scher B29 Bom­ber seine töd­li­che Fracht »Little Boy« über der Stadt ab. Zusam­men mit der Bombe auf Naga­saki, die 3 Tage spä­ter abge­wor­fen wur­den been­den die Ame­ri­ka­ner ihren Krieg mit Japan und unter­zeich­nen am 2. Sep­tem­ber die Kapi­tu­la­tion des Landes.

Ato­mare Bom­ben und ato­mare Ener­gie gewin­nen in den Jah­ren nach Ende des 2. Welt­krie­ges zuneh­mend an Bedeu­tung und gip­feln in Wett­rüs­ten und dem kal­ten Krieg. Die gegen­sei­tige Andro­hung eines Atom­krie­ges der Super­mächte, die zynisch unter dem Begriff Abschre­ckung geführt wurde, beschwor erst­mals Aus­lö­schungs­sze­na­rien der Mensch­heit her­auf. Immer wie­der scheint der Streit zwi­schen Ost und West zu eska­lie­ren. In den 80ern wächst der Pro­test gegen ato­mare Machen­schaf­ten, in Deutsch­land wird offen gegen Atom­waf­fen pro­tes­tiert — die vor allem jun­gen Men­schen ersti­cken an der Gewiss­heit das es mit einem Knopf­druck vor­bei sein könnte und auch die Kern­en­er­gie, die man nach der Ölkrise 1973 als Heil­mit­tel für eine ein­sei­tige Abhän­gig­keit sah stößt auf Kri­tik. Atom­kraft? Nein Danke. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Juli

[Update] Massenpanik bei Loveparade in Duisburg

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Die Love­pa­rade, die die­ses Jahr unter dem Motto »The Art of Love« in Duis­burg statt­fand wurde durch eine Kata­stro­phe nur noch ein Schat­ten ihrer selbst. Bei einer Mas­sen­pa­nik vor dem Haupt­ein­gang des Ver­an­stal­tungs­ge­län­des sind nach Anga­ben von tagesschau.de min­des­tens 19 Men­schen ums Leben gekom­men, 342 wur­den schwer ver­letzt. (Stand vom 25.07.2010 — 07:42) Wie es letzt­end­lich zu dem Unglück kom­men konnte ist noch unge­klärt, die zahl­rei­chen und mitt­ler­weile auf YouTube hoch­ge­la­de­nen Videos zeich­nen ein erschre­cken­des Bild.

Wie auf dem Live­ti­cker Der Wes­ten nach­zu­le­sen ist, sieht Duis­burgs Ober­bür­ger­meis­ter die Schuld bei den Besu­chern selbst: »Duis­burgs Ober­bür­ger­meis­ter Adolf Sau­er­land sieht die Ursa­chen nicht im Sicher­heits­kon­zept. Die Ursa­che sei, das 15 Men­schen über die Absper­rung und dann die Mauer hoch­ge­klet­tert seien und — ver­mut­lich aus acht bis neun Metern Höhe — her­un­ter­ge­fal­len seien. Die Not­ärzte hät­ten bei den Toten und Ver­letz­ten Quet­schun­gen des Rücken­marks fest­ge­stellt. Das unter­strei­che seine These.« (20:32) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 Juli

Archiv der Jugendkulturen - Jetzt retten!

Kategorie: Ansichtssache17 Kommentare

Mehr­fach hatte ich schon über das Archivs der Jugend­kul­tu­ren geschrie­ben und auch aus mei­ner Mit­glied­schaft kei­nen Hehl gemacht. Doch so spie­ßig der Name auch klingt, umso wich­ti­ger ist seine Auf­gabe. Es sam­melt Wis­sen und Infor­ma­tio­nen über Jugend­kul­tu­ren und Sze­nen, enga­giert sich in Auf­klä­rung und Ver­mitt­lung, forscht sel­ber auf neuen und unbe­kann­ten Gebie­ten und hat sich in den letz­ten Jah­ren auch mit zahl­rei­chen Ver­öf­fent­li­chun­gen einen Namen gemacht. Das Archiv ist in Europa eine ein­zig­ar­tige Ein­rich­tung. die Arbeit mehr­fach aus­ge­zeich­net und die Biblio­thek ein­zig­ar­tig. Dar­über hin­aus bemüht man sich mit dem Pro­jekt Cul­ture on the Road das Wis­sen in die Repu­blik zu tra­gen. Und jetzt, nach 12 Jah­ren Arbeit steht es kurz vor dem Aus. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Juni

Geschlechterverwischen - Provokation oder Lebensgefühl?

Lance Bass in Goth MakeupMann oder Frau? Allein die Frage impli­ziert schon, das es sich hier­bei nicht um das erwar­tete han­delt. Unter der Über­schrift »Lance Bass in Goth Makeup« löst das Rät­sel, denn es han­delt sich um den ehe­ma­li­gen N’Sync Sän­ger Lance Bass, der die Bil­der von Mike Ruiz ablich­ten lies. Ob es ihm dabei expli­zit um das ver­wi­schen der äußer­li­chen Gren­zen zwi­schen Mann und Frau ging oder die Ver­kör­pe­rung eines Goth ging, las­sen wir ein­mal dahin­ge­stellt. Geschlech­ter­ver­wi­schen, was soll das eigent­lich? Die Dis­kus­sion aus mei­nem Arti­kel Jetzt schmin­ken sich auch unse­res Jungs möchte ich hier noch­mal aufgreifen.

Beschäf­tigt man sich mit dem ver­wi­schen der Geschlech­ter und durch­forscht das Netz nach ein­schlä­gi­gen Quel­len, so spinnt sich ein dich­tes Netz aus Ein­flüs­sen und Ver­bin­dun­gen, die eng mit den Eman­zi­pa­ti­ons­be­stre­bun­gen der Frau im 18.  und 19. Jahr­hun­dert ver­bun­den zu sein scheint. Zu die­ser Zeit brach­ten es Frauen zu ers­ten Schrift­stel­le­ri­schen Erfol­gen, wie bei­spiels­weise Mary Shel­ley mit ihrem legen­dä­ren Werk Fran­ken­stein, deren Mut­ter Mary Wolls­tone­craft grund­le­gende Werke der bri­ti­schen Frau­en­rechts­be­we­gung  verfasste.

Blei­ben wir an der Ober­flä­che der The­ma­tik und erstel­len erste The­sen. Das ver­wi­schen der Geschlech­ter ging von der Frau aus, die immer schon unter der Bevor­tei­lung des Man­nes zu lei­den hatte und seit je her für Gleich­be­rech­ti­gung kämpft. »Sport hielt man bis in die Sech­zi­ger­jahre nur für junge Män­ner geeig­net, da sie dort ihre über­schüs­sige Ener­gie los­wer­den und gleich­zei­tig ihre Lehr­fä­hig­keit stär­ken konn­ten. Frauen dage­gen durf­ten kei­nen Kilo­me­ter ren­nen, weil es, so glaubte man, ihre Gebär­fä­hig­keit beein­träch­ti­gen könnte.« Nur ein Bei­spiel das deut­lich macht, das es sich beim Geschlech­ter­ver­wi­schen im his­to­ri­schen Sinne eher um die neue Ver­tei­lung der Geschlech­ter­rol­len han­delte.  Was hat das nun alles mit der Gothic-Szene zu tun? Den gan­zen Arti­kel lesen… »