2 Oktober

Aktion Kinder in Gefahr - Stoppt die BRAVO!

Kategorie: Ansichtssache9 Kommentare

Skan­dal oder Wahr­heit? In sei­nem Blog schreibt Robert Basic über die Aktion Kin­der in Gefahr und der Peti­tion die Bravo zu stop­pen. Was zunächst unglaub­lich erschien ent­puppte sich dann aber als bit­tere Wahr­heit. Die Deut­sche Ver­ei­ni­gung für eine Christ­li­che Kul­tur fin­det die Por­no­gra­phi­schen und Ero­ti­schen Inhalte der BRAVO als Kin­der­ge­fähr­dend. Ist das wirk­lich so? In der Tat fin­den sich in der BRAVO immer wie­der Bil­der von nack­ten Jugend­li­chen und die letzte Foto-Love Story endete im Bett. Tokio Hotel hat mal über den Sex mit Fans gespro­chen. Inter­es­sant finde ich das auch nicht, Por­no­gra­phie defi­niere ich jetzt anders, aber jeder hat da wohl eine andere Meinung.

Mein Arbeits­kol­lege zum Bei­spiel, mit dem ich gleich dar­über dis­ku­tie­ren musste. Der sieht das genauso und führt zu recht an, das ich selbst noch keine Kin­der habe um das über­haupt zu beur­tei­len. Ich denke es liegt an den Eltern dafür zu sor­gen, das sol­che Inhalte nicht auf offene Ohren stos­sen, son­dern auf Infor­mierte. Wenn Kin­der die Eltern auf sol­che Sachen anspre­chen sollte dar­über offen gespro­chen wer­den, Ver­bote haben noch nie funk­tio­niert und erhö­hen nur den Reiz. Aber das bleibt eben Ansichts­sa­che. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Oktober

Musikgeschmack ist doch subjektiv, oder?

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Lei­der ist Musickum momen­tan geschlos­sen, da der ent­stan­dene Traf­fic das Bud­get des Betrei­bers über­stie­gen hat, viel­leicht fin­det sich ja ein neuer Sponsor.

Grund­sätz­lich höre ich Musik, die mir gefällt. Tut eigent­lich jeder. Doch woher neue Inspi­ra­tion neh­men? Zu mei­nen puber­tie­ren­den Zei­ten ist man in die Dis­ko­thek gegan­gen um dort neue Ein­flüsse zu bekom­men und zu bekann­ten Din­gen abzu­ge­hen. Da musste man sich aber mit dem anschreien des Plat­ten­auf­le­gers begnü­gen, der je nach Laune den ent­spre­chen­den Titel offen­bart hat. Eine wei­tere Mög­lich­keit war das Radio, das aber rein Main­strea­m­o­ri­en­tiert aus­ge­legt war und den Geschmack der brei­ten Masse befrie­digte, so wie heute eben auch. WDR 1 hieß da noch nicht Eins­live und in der fes­ten Zeit von 13:00 bis 14:00 konnte man den aktu­el­len Charts lau­schen. So war man zwar auf dem lau­fen­den, lei­der nicht nach mei­nem Geschmack.

Das Inter­net bie­tet da ganz neue Mög­lich­kei­ten, es macht den Musik­ge­schmack zur einer Ansamm­lung von objek­ti­ven Daten, die ich last.fm sei dank auch ent­spre­chend zur Ver­wer­tung preis­gebe. So ist dann auch der Über­blick links ent­stan­den. Bei Musickum kann das jeder auch mal selbst ver­su­chen. So ver­rät mir der Open mind Index, wie breit gefä­chert mein Musik­ge­schmack ist, 123 ist da gar nicht mal schlecht (glaub ich). In der Tor­ten­gra­fik und der anschlie­ßen­den Liste wird dann deut­lich, wel­che Gen­res der Musik ich bevorzuge.

Ist dann nun schon objek­tiv gese­hen mein Musik­ge­schmack? Nein. Warum nicht?

Zunächst ein­mal kann der Benut­zer selbst die von ihm gespiel­ten Lie­der in ein Genre ein­ord­nen, da wer­den über­schnei­dun­gen deut­lich, denn medi­eval, folk und mit­tel­al­ter sind bei mir das glei­che. Allein die Ein­ord­nung in ein Genre geschieht doch schon sub­jek­tiv. Nur weil New Wave drauf­steht muss es mir lang noch nicht gefal­len um gleich zum nächs­ten Punkt zu kom­men. Wenn es 1.000.000 Lie­der geben würde, die unter New Wave kate­go­ri­siert sind, gefal­len mir bes­ten­falls 10%. Theo­re­tisch, also subjektiv.

Annahme: Wir geben immer mehr per­sön­li­che Daten, Geschmack und Nut­zungs­ver­hal­ten preis und pro­fi­tie­ren dabei von den schein­bar sinn­vol­len Fea­tures. Neh­men wir mal an, alles was wir kau­fen, hören, sehen, füh­len und nut­zen wird zu Daten­er­he­bung her­an­ge­zo­gen, wäre es dem­nach mög­lich, das mir eine ent­spre­chende Soft­ware ein Musik­stück offen­bart, das mir gefal­len MUSS? Ich denke nicht. Solange unsere Gefühle und Emo­tio­nen nicht bere­chen­bar sind bleibt uns das erspart, denn das bestimmt unse­ren Musikgeschmack.

Die ein­zi­gen, die von der zuneh­men­den Pro­fi­li­sie­rung per­sön­li­cher Daten pro­fi­tie­ren sind die Wer­ber und Pro­dukt­ma­na­ger die mei­nen mit geziel­ten Wer­be­ak­tio­nen unse­ren Geschmack vor­aus­schauen zu kön­nen. Mei­nen tref­fen sie nicht. Wie ich jetzt von einem zufäl­lig gefun­de­nen last.fm Goo­die auf mei­nem Musik­ge­schmack komme, weiß ich auch nicht genau, ist aber eh subjektiv ;)

(Quelle: Gefun­den bei Ever­y­day is Hal­lo­ween)

27 September

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 39

Stu­di­en­be­ginn Hoch­schule Niederrhein

Am Mon­tag hat das neue Semes­ter für die rund 1220 Stu­den­ten der Hoch­schule Nie­der­rhein (HN) begon­nen. Damit ist die Hoch­schule zu 140% aus­ge­las­tet, was unter ande­rem Robert Kra­mer von der AstA bedau­ert, denn dar­un­ter lei­der die Qua­li­tät der Aus­bil­dung. Super, immer­hin haben die Erst­se­mes­ter schon einen Plan zur Sitz­ro­ta­tion auf­ge­stellt, so das jeder wäh­rend der Vor­le­sung mal Platz zum sit­zen hat. Dadurch ent­ste­hen schon früh soziale Kon­takte und machen die Sache nicht ganz so anonym (RP — 23.09.2008)

Café Pflas­ter in Rhe­ydt eröffnet

Am Don­ners­tag eröff­net an der Bruck­ne­ral­lee 37 unter der Schirm­herr­schaft des Dia­ko­ni­schen Wer­kes ein neues Café Pflas­ter, ein Treff für Sucht­kranke, Tagesob­dach­lose und psy­chisch Kranke. Trotz Pro­tes­ten der Bevöl­ke­rung und einer Unter­schrif­ten­ak­tion, bei der rund 750 Bür­ger unter­schrie­ben haben, schließ­lich müsse man seine Kin­der schüt­zen. Eine Mit­mensch­li­che Reak­tion! Die Kin­der der 750 Bür­ger haben mit Sicher­heit auch Fern­seh­ver­bot, dür­fen keine Presse lesen und bekom­men bei Außen­auf­ent­hal­ten die Augen ver­bun­den. (RP — 26.09.2008)

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 September

Wo sieht man denn den Unterschied?

Am Sams­tag demons­trier­ten Bür­ger, Poli­ti­ker und Links­ex­treme Grup­pie­run­gen gegen die Initia­tive Pro Köln, um eine geplante Kund­ge­bung auf dem Köl­ner Heu­markt zu ver­hin­dern. Mit Erfolg, denn den die Kund­ge­bung konnte nur in einem begrenz­ten Rah­men statt­fin­den und wurde letzt­end­lich von der Poli­zei aus Sicher­heits­grün­den unter­sagt. Sitz­blo­cka­den und pfif­fige Aktio­nen hin­derte die zum Teil inter­na­tio­na­len, rech­ten Poli­ti­ker aus Öster­reich, Bel­gien und Deutsch­land daran, geord­net und struk­tu­riert an dem geplan­ten Anti-Islamisierungs-Kongress teil­zu­neh­men. Man hatte das Gefühl, ganz Köln sei auf den Bei­nen um Frem­den­feind­lich­keit und Ras­sen­hass den Kampf anzusagen.

Ich finde, eine tolle Sache. Denn Faschis­mus und Ras­sis­mus haben in dem Deutsch­land in dem ich leben möchte nichts zu suchen.

Am Sonn­tag Abend war auf Spie­gel TV ein Bericht zu sehen, in dem ein ver­störte Anwoh­ne­rin einen mög­li­chen Weg durch die Demons­tran­ten nach Hause suchte und einen Pas­san­ten ansprach, was denn los sei, bekam sie erklärt, dass es sich dabei um eine Demons­tra­tion der Lin­ken gegen die Rech­ten han­dele. Nach einem Blick auf die schwarz ver­mumm­ten Links­au­to­no­men fragte sie dann: »Wo sieht man denn den Unter­schied?«

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 September

Reizüberflutung und Wahrnehmung

End­lich bringt es mal jemand auf den Punkt. Mir geht es schon lange gegen den Strich, dass Inter­net­auf­tritte gro­ßer Por­tale nur so über­quel­len mit Infor­ma­tio­nen und Mög­lich­kei­ten, der User bekommt davon nicht mal einen Bruch­teil mit. Glaubst du nicht? Jana Jor­dis, Rai­ner Lie­ser und Thors­ten Bie­den­kapp haben einen kur­zen Film gemacht, in dem sie Pas­san­ten baten, deren Lieb­lings­in­ter­net­seite zu beschrei­ben, ohne dabei den Namen der Seite zu nen­nen. Wie schwie­rig das ist, habe ich auch gleich ges­tern Abend noch an mei­nen Arbeits­kol­le­gen aus­pro­biert, die Ergeb­nisse waren sehr ähnlich, so ein biss­chen wie bei Tabu, bei dem man den gesuch­ten Begriff umschrei­ben muss, ohne spe­zi­elle Schlag­wör­ter zu nennen.

Mei­ner Mei­nung nach ist das auch das Erfolgs­re­zept von Google. Es zeigt nur das nötigste an, bie­tet aber eine Fülle von Mög­lich­kei­ten, wenn man diese braucht.  Thors­ten Bie­den­kapp zieht dazu in sei­nem Blog ganz eigene Schlüsse. Ich fand es im übri­gen ebenso schwer, die von den Pas­san­ten beschrie­be­nen Sei­ten zu iden­ti­fi­zie­ren, ledig­lich 3 Tref­fer konnte ich lan­den, die Lieb­lings­sei­ten mei­ner Arbeits­kol­le­gen konnte ich eben­falls nicht erra­ten. Aber macht euch sel­ber ein Bild: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 September

Bundeswehr - Wie ich zum Mann wurde

Kategorie: Ansichtssache6 Kommentare

Stell dir vor es ist Krieg und kei­ner geht hin, so stand es mal auf Häu­ser­wände gesprüht. Ganz im Gegen­satz zu ver­brei­te­ten Mei­nung in mei­nem Bekann­ten­kreis war ich nicht Zivil­dienst­leis­ten­der, son­dern beim Bar­ras. Die Geschichte warum, ist vol­ler Fall­stri­cke und Miss­ver­ständ­nisse. Als ich 1990 meine Aus­bil­dung zum Indus­trie­me­cha­ni­ker begann, konnte noch nie­mand abse­hen, wie die Job­chan­cen ein­mal ste­hen wür­den. 4 Jahre spä­ter war ich schlauer, ein Fest­an­stel­lung war nicht drin, ledig­lich ein Zeit­ver­trag für 12 Monate.

Schon wäh­rend der Lehr­zeit bekam ich die Auf­for­de­rung zur Mus­te­rung, die ich aber wegen mei­ner noch andau­ern­den Aus­bil­dung ver­schie­ben konnte. Gleich machte ich mich auch daran, den Kriegs­dienst zu ver­wei­gern und mich um eine ent­spre­chende Stelle im Sani­täts­dienst zu bemü­hen. Das klappte auch alles ganz prima, meine Ver­wei­ge­rung wurde aner­kannt, die Stelle bekam ich und so konnte ich mei­nen Zivil­dienst im Som­mer 94 antre­ten. Moment mal, ich hatte doch gerade eine Anstel­lung von 12 Mona­ten bekom­men, schöne Kacke. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 September

Herbstgedanken

Blick aus dem Fenster

Irgend­wie werde ich das Gefühl nicht los, es ist Herbst ohne bunte Blät­ter. Ich mache mir gerade Gedan­ken dar­über, wie und wann ich die Hei­zung wie­der in Betrieb nehme, denn ich hatte sel­bige ja über den Som­mer aus­ge­schal­tet. Solange behelfe ich mir mit einem Heiz­lüf­ter, der hier neben mir steht und heizt, denn auf mei­ner Haut sind gerade gefühlt 5 Grad Celsius.

Am Sams­tag bei Plus habe ich schon die ers­ten Weih­nachts­plätz­chen ent­deckt und ich denke auch schon wie­der an Win­ter­rei­fen. Ich kann mich aber noch zügeln, schließ­lich heißt es ja von O bis O, also von Ostern bis Okto­ber. Ich bin habe einen aus­ge­präg­ten Fetisch für Win­ter­rei­fen, ver­ab­scheue ich doch im-Winter-auf-Sommerreifen-Fahrer, die bei ein­set­zen­der Glätte dann regel­mä­ßig für Ver­kehrs­stau­un­gen sor­gen. Ich muss natür­lich zuge­ge­ben, dass man die Anzahl der glat­ten Tage in den letz­ten Jah­ren an einer Hand abzäh­len konnte, aber sie waren da. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 September

Adel verpflichtet, Kirche aber auch...

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

Schon im Mit­tel­al­ter haben Adel und Kir­che oft­mals unter einer Decke gesteckt um gemein­same Ziele durch­zu­set­zen. Jetzt haben Glo­ria von Thurn und Taxis und Kar­di­nal Meis­ner ein Buch ver­öf­fent­licht, dass an diese Tra­di­tion anknüp­fen könnte. »Die Fürs­tin und der Kar­di­nal — Ein Gespräch über Glau­ben und Tra­di­tion« han­delt von der Freude die der Glaube bringe, so Meis­ner in einem Inter­view. Die­ses Werk wäre wohl in den Tie­fen der Bücher­re­gale ver­staubt, hät­ten Meis­ner und von Thurn und Taxis nicht bei San­dra Maisch­ber­ger ver­sucht, ihr Werk zu krö­nen. Die­ser Ver­such ist mal gründ­lich dane­ben gegan­gen, denn was die bei­den da vom Sta­pel gelas­sen, sprengt jeden guten Geschmack. Heute habe ich bei brights Bericht über die Sen­dung vom 9.9.08 gele­sen und musste mir selbst­ver­ständ­lich selbst ein Bild von der Sen­dung machen.

Erstaun­lich zu sehen, wie leicht Maisch­ber­ger die bei­den aus der Fas­sung brachte, um die sie offen­sicht­lich sehr bemüht waren, gab es doch im Vor­feld schon laute Kri­tik an Meis­ner und Thurn und Taxis. So empiehl sie den Homo­se­xu­el­len inten­si­ves Beten als The­ra­pie auf den rech­ten Pfad zurück­zu­keh­ren und die Pille emp­fand sie als Werk­zeug des Mas­sen­mords. Selbst Angela Mer­kel bekam ihr Fett weg, als sie die Qua­li­fi­ka­tion der Bun­des­kanz­le­rin als Fami­li­en­mi­nis­te­rin auf­grund ihrer geschei­ter­ten Ehe in Frage stellte. Dabei ist selbst Glo­rias Mut­ter geschie­den und damit von kirch­li­chen Sakra­men­ten aus­ge­schlos­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 September

Warum antwortest du nicht?

Ich weiß auch nicht, je erreich­ba­rer man ist, desto uner­reich­ba­rer wird man. Nicht das das Inter­net nicht schon eine Kon­takt­mög­lich­keit als sol­che ist, so haben sich im Laufe der Jahre unend­li­che viele Unter­grup­pie­run­gen gebil­det. Mit E-Mail und News­groups fing es an, es ging über zu chat­ten und Community-Foren. Jetzt sind die sozia­len Netz­werke schwer im kom­men (oder auch schon da). Was das ist? Ich meine stu­diVZ, meinVZ, schu­elerVZ, MyS­pace, Stay­fri­ends, Loka­lis­ten, Face­book, Wer kennt Wen und wie sie alle hei­ßen.

Bei Wiki­pe­dia fin­det man unter stu­diVZ die Beschrei­bung, das es sich dabei um ein Online-Netzwerk han­delt. Wie mei­nen? Was ist ein Online-Netzwerk? Dazu hat Wiki­pe­dia natür­lich nichts ver­linkt. […]Online ist die aktive Ver­bin­dung in ein elek­tro­ni­sches betrie­be­nes Netz­werk[…] Jetzt wird ja der Hund in der Pfanne ver­rückt, han­delt es sich doch bei dem Begriff Online-Netzwerk doch quasi um einen Ant­ago­nis­mus (mein Lieb­lings­wort 2007). Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 September

Google ist nicht das Problem

Es gibt Arti­kel in den Print­me­dien die ich gut finde und es gibt Arti­kel, bei denen dau­ert das Lesen län­ger als der Stuhl­gang. So wie neu­lich gesche­hen. Zu Beginn war ich doch sehr skep­tisch, denn was sonst könnte ich von einem Internet-Philosoph erwar­ten als das er über den Sinn und Zweck des Inter­nets eine Abhand­lung schreibt. Doch weit gefehlt, der Mann spricht das aus, was ich denke. In dem beid­sei­ti­gen und aus­führ­li­chen Inter­view der c’t mit David Wein­ber­ger geht es um das von Ihm mit­ver­fasste Cluetrain-Manifest, das ein geord­ne­tes Chaos im Inter­net anstrebt.

Wenn wir nicht aufpassen, dann rutschen wir ab in ein ganz düsteres Online-Zeitalter. Dann werden die Access-Provider kontrollieren, was wir im Netz sehen und was nicht. Sie werden bestimmen, welche Inhalte wichtiger sind als andere. In den USA haben wir bereits eine Kartell-Situation. Selbst die Politik schreit fortwährend nach "Kontrolle über das Internet".
Ja ich habe Angst. Angst davor, dass wir uns das kaputt machen, was wir in den glorreichen letzten 15 Jahren aufgebaut haben. Und das ist nicht weniger als das größte Gemeinschaftsprojekt, das die Menschheit je auf die Beine gestellt hat. Und warum ist es so groß geworden? Weil keiner es kontrolliert hat. Kein Unternehmen der Welt hätte eine solche Entwicklung planen und umsetzen können. Business wird doch fast ständig von der Angst getrieben. Oft ist es gute Angst, wenn ich darauf achte, dass mich der Wettbewerber nicht unterbietet. Manchmal ist die Angst aber auf tiefschwarz.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »