27 Oktober

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 43

Schil­der gegen Stau

Da lese ich, das die Stadt Mön­chen­glad­bach gedenkt, dem Ver­kehrs­chaos bei Spiel Deutschland-Wales prä­ven­tiv ent­ge­gen­zu­wir­ken indem man neue Schil­der auf­stellt, die die Auto­fah­rer »an die Hand neh­men und dahin füh­ren, wo sie ihr Auto abstel­len wol­len.« Gerade im Hin­blick auf die Frauen WM 2011 soll diese 30000€ Aktion Sinn machen. Ob sich jemand Gedan­ken über das dann viel­leicht inter­na­tio­nale Publi­kum macht? Ich will es hof­fen, sonst ist ein dop­pel­tes Chaos per­fekt. (WZ — 23.10.2008)

Prinz und Niersia

Kar­ne­val ist schon ein lus­tige Zeit. Kurz vor Beginn der 5. Jah­res­zeit hat Mön­chen­glad­bach sein neues Prin­zen­paar. Prin­zes­sin Nier­sia Ilona und Prinz Mar­cus I. füh­ren die Nar­ren durch die kom­mende Kar­ne­vals­ses­sion. Nier­sia? Trotz inten­si­ver Bemü­hun­gen konnte ich nicht her­aus­fin­den was eine Nier­sia ist. Klar der Fluss Bach durch Mön­chen­glad­bach heißt Niers, als muss das irgend­was damit zu tun haben. Wer klärt mich auf? Über Zuschrif­ten oder Kom­men­tare würde ich mich sehr freuen. (RP — 20.10.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Oktober

Aufhören, wenn es am schönsten ist

545px-Elke_Heidenreich_MainzEigent­lich nur eine Frage der Zeit bis das ZDF rea­gierte und Elke Hei­den­reich frist­los kün­digte. Wie der Sen­der am Don­ners­tag bekannt gab, wer­den die geplan­ten Aus­ga­ben ihrer Sen­dung »Lesen!« nicht mehr pro­du­ziert. Hei­den­reich hatte den Sen­der öffent­lich belei­digt und Tho­mas Gott­schalk in einer Aus­gabe der BUNTE als »müden alten Mann« bezeich­net (Quelle). Offen­bar ist sie nei­disch, dass sie nicht die Lau­da­tio für Reich-Ranicki hal­ten durfte. Wer mit dem Feuer spielt, ver­brennt sich auch, denn wer den Mund so voll nimmt wie Frau Hei­den­reich darf sich nicht wun­dern, wenn die logi­schen Kon­se­quen­zen folgen.

Viel Schlim­mer ist Bet­te­lei der Ver­lage, Hei­den­reich mit Ihrer Sen­dung wie­der ins Pro­gramm zu neh­men. Mei­ner Mei­nung nach nicht aus Mit­leid son­dern aus Angst um die Umsätze, die Hei­den­reich ihnen durch ihre Wer­bung beschert hat. Die deut­schen Best­sel­ler­lis­ten bestan­den ja nur noch aus von Lesen! vor­ge­stellte Bücher, wenn man von Feucht­ge­biete ein­mal absieht.

Das ZDF arbei­tet jeden­falls an neuen Kon­zep­ten und das ist auch gut so. Es kann doch nicht sein, das sich die deut­sche Lite­ra­tur nur um diese arme alte Frau dreht. Viel­leicht ist das auch eis­kal­tes Kal­kül um den eige­nen Namen wie­der ins Gespräch zu brin­gen und zu pola­ri­sie­ren. Wie dem auch sei, ich bin zuver­sicht­lich das es neue Sen­dun­gen geben wird, die die deut­sche Lite­ra­tur wie­der popu­lär machen, viel­leicht macht das ja auch mal jemand der nicht die 60 hin­ter sich gelas­sen hat und wie­der ein biss­chen mehr Sprit­zig­keit in ver­staubte Rezen­sio­nen bringt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Oktober

Beim ersten mal tut es noch weh?

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

Vor etwa 2 Mona­ten bekam ich ein E-Mail. Absen­der war mein Cou­sin Karl aus New London/CT der mich fragte ob ich ihm hel­fen könnte, Kar­ten für ein Spiel von Borus­sia Mön­chen­glad­bach zu besor­gen… Ich habe eine ganze Weile gebraucht um diese Infor­ma­tion zu ver­ar­bei­ten. Man stelle sich vor: Da schreibt dir dein Cou­sin, den du noch nie Live gese­hen hast und so gut wie nicht kennst, ob du ihm hel­fen kannst, Kar­ten für ein Fuß­ball­spiel zu besor­gen, obwohl du sel­ber nicht den blas­ses­ten Schim­mer davon hast. Ich als gebo­re­ner Mön­chen­glad­ba­cher gestehe hier­mit, selbst noch nie ein Spiel der Borus­sia gese­hen zu haben, geschweige denn ein Fuß­ball­spiel in einem Sta­dion gese­hen zu haben.

So kommt es dann wie es kom­men muss, ich habe mei­nen unbe­kann­ten Ver­wand­ten, der kein Deutsch spricht, zu einem Spiel der Borus­sia ein­ge­la­den. Das erste mal das ich mei­nen Cou­sin, ein Fuß­ball­spiel und den Nord­park von innen sehen. Hof­fent­lich tut das nicht weh.

Wit­zi­ger­weise kam der Kon­takt ja nur zustande, weil mein Cou­sin ver­geb­lich ver­sucht hatte die Mit­ar­bei­ter vom Kar­ten­vor­ver­kauf der Borus­sia auf Eng­lisch zu kon­tak­tie­ren, er erhielt aus­schließ­lich deut­sche Ant­wor­ten. Jetzt bin ich über diese Kon­takt­seite der Borus­sia gestol­pert wo sich sel­ber Ver­ein mit dem Kon­takt zu mei­nem Cou­sin rühmt. Frei nach dem Motto: Wir haben zwar kein Wort ver­stan­den, aber Kon­takt war ja da. Wenn alle Men­schen auf die­ser Liste ähnli­che Erfah­run­gen gemacht haben, dann gute Nacht.

Immer­hin bin ich vor­be­rei­tet. Ich habe mir einen Borus­sia Schal, eine Mütze und ein Tri­kot besorgt, das Borussia-Lied aus­wen­dig gelernt, Ver­hal­tens­wei­sen eines Fans ein­stu­diert und mich infor­miert, wo der Schieds­rich­ter sein Auto geparkt hat. Das soll man wis­sen, sagt man.


18 Oktober

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 42

Dich­ter­wett­streit im Pro­jekt 42

Ein Poe­try Slam ist ein lite­ra­ri­scher Vor­trags­wett­be­werb, in dem selbst­ge­schrie­bene Texte inner­halb einer bestimm­ten Zeit einem Publi­kum vor­ge­tra­gen wer­den. Das Publi­kum ent­schei­det dabei über die Qua­li­tät und Orgi­na­li­tät. Auch in Mön­chen­glad­bach toben sol­che Dich­ter­wett­streite. Zum Bei­spiel nächste Woche Don­ners­tag, den 23. Okto­ber Im Pro­jekt 42. Beginn 20:30 Ein­tritt 3 €. (RP — 13.10.2008)

Der arme Sankt Martin

Die Legende besagt, dass Sankt Mar­tin sei­nen Man­tel mit dem armen Bett­ler geteilt hat. Tat­sa­che ist, dass jetzt Sankt Mar­tin der arme Bett­ler ist und Geld für die städ­ti­schen Umzüge knapp wird. Bis zu 14000€ kos­tet ein Umzug der von den Mar­tins­ver­ei­nen in Mön­chen­glad­bach orga­ni­siert wird. Dazu sind neben den Ein­nah­men aus Spen­den auch die Erlöse durch den Ver­kauf der Mar­tin­s­tü­ten not­wen­dig. Lei­der lei­det diese schöne Tra­di­tion genau wie unsere Finanz­märkte unter der Ame­ri­ka­ni­sie­rung, denn viele Kin­der fin­den Hal­lo­ween tol­ler. Schade eigent­lich, trotz­dem werde ich die­ses Jahr was für die Kin­der besor­gen die sin­gen kom­men wol­len, und wenn kei­ner kommt, ess ich es eben sel­ber. (RP — 14.10.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Oktober

Springtime for Germany - Urlaub in Deutschland

Der Brite und BBC Jour­na­list Ben Donald hatte Lust Urlaub zu machen. In Deutsch­land. Als seine Freunde das hörte hiel­ten diese Ihn für ver­rückt und seine Frau meinte »etwas Bes­se­res als den Tod« kön­nen man über­all fin­den. Ber­lin ist mitt­ler­weile auch in Eng­land als Rei­se­ziel eta­bliert, der Rest der Repu­blik schein­ta­ber weit­ge­hend unbe­kannt. Schließ­lich haben wir kei­nen Witz und pflege die Unsitte, uns mit unse­rem Hand­tuch schon im Mor­gen­grauen die Lie­ge­stühle am Hotel­pool zu reser­vie­ren. Mitt­ler­weile ist Donald schon zum 15. mal nach Deutsch­land gereist, hat einen Rei­se­füh­rer geschrie­ben und ist nun zu recht in der Lage über uns, die Krauts zu resü­mie­ren: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Oktober

Von Querdenkern und Trittbrettfahrern

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Eigent­lich hatte ich Herrn Mar­cel Reich-Ranicki für einen unsym­pa­thi­schen, alten und gebrech­li­chen Quer­den­ker gehal­ten. Das stimmt auch, nur unsym­pa­thisch ist er mir nicht mehr. Was der 88jährige auf der gest­ri­gen Ver­lei­hung des deut­schen Fern­seh­prei­ses, auf der er eigent­lich für sein Lebens­werk geehrt wer­den sollte über die deut­sche Fern­seh­land­schaft vom Sta­pel gelas­sen hat, sorgt auch heute noch für Nach­be­ben bei allen Fern­seh­sen­dern. Das Land ist gespal­ten. Wäh­rend sich die einen auf­re­gen, freuen sich die ande­ren über die Offen­heit und Direkt­heit. Jeder, der noch nicht weiß, worum es geht, möge sich die­ses hier auf Youtube anschauen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Oktober

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 41

Rhe­to­rik­kurs für Jugendliche

Schlag­fer­tig sein, ver­ständ­lich vor­tra­gen und gut argu­men­tie­ren — das kön­nen jugend­li­che nun ler­nen. Die Fami­li­en­bil­dungs­stätte bie­tet Kurse für Jugend­lich im Alter von 14–17 Jah­ren an. Die Teil­nah­me­ge­bühr für den 8 stün­di­gen Kurs beträgt 24 € […] Ken­nen die Leute von der FBS andere Jugend­li­che als ich? Ich meine es wäre schön wenn mög­lichst viele Jugend­li­che daran teil­neh­men wür­den, ehr­lich. Aber wie unrea­lis­tisch ist denn der Gedanke, Jugend­li­che für 8 Stun­den Kon­zen­tra­tion zum schlap­pen Kurs von 24 € zu begeis­tern? Und das auch noch an einem Frei­tag? Ich sehe das so: Worte sind Muni­tion, der Mund die Waffe und die Rhe­to­rik der rich­tige Umgang damit. Die Kurs ist dem­nach wie Luft­git­tare spie­len. Ich hatte als Jugend­li­cher andere Pläne meine Frei­zeit zu gestal­ten. (RP — 6.10.08)

Thea­ter­ga­le­rie wird größer

Auf der Gewerbe-Immobilien Messe Expo-Real ver­kün­dete die Ziag, Besit­zer der Thea­ter­ga­le­rie, diese zu ver­grö­ßern. Ver­kehrs­wege inner­halb sol­len opti­miert und Geschäfte bes­ser plat­ziert wer­den und eine direkte Ver­bin­dung zum Park­haus geschaf­fen wer­den […] Wo soll das noch hin­füh­ren? Am Anfang war der Licht­hof, dann die Thea­ter­ga­le­rie die jetzt auch noch erwei­tert wer­den soll obwohl der Bau des ECE Ein­kaufs­zen­trum am Platze des alten Thea­ters noch in Start­lö­chern steckt. Ist das jetzt ein mit­ein­an­der oder gegen­ein­an­der? Mön­chen­glad­bach hat noch kein Shop­ping­zen­trum, das ist rich­tig. Aber wenigs­tens eine Sache könnte man erst­mal zuende den­ken. (RP — 7.10.08) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Oktober

Aufgewärmtes schmeckt eben doch besser

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Oft habe ich das Gefühl, es gebe nicht genug inter­es­sante Nach­rich­ten auf die­ser Welt, das jeder etwas ein­zig­ar­ti­ges ent­de­cken und schrei­ben könnte. Muss ja auch nicht unbe­dingt, auf­ge­wärmte Suppe schmeckt immer bes­ser. Bei Nerd­core (via Basic­t­hin­king) las ich über die Unsitte über etwas nicht zu schrei­ben, was bereits jemand ande­res geschrie­ben hat. Ich kann René nur bei­pflich­ten: Blöd­sinn. Es kann nicht Sinn und Zweck des Blog­gens sein, stän­dig etwas neues und ein­zig­ar­ti­ges zu erschaf­fen, viel­mehr geht es doch darum, etwas aus sei­ner eige­nen Sicht zu interpretieren.

Eine (alte) Nach­richt durch viele Sicht­wei­sen neu ken­nen­zu­ler­nen und sich selbst dar­über ein Bild zu machen ist doch viel bes­ser. Oft­mals lese ich eine Neu­ig­keit in einem Blog, die mich nicht son­der­lich inter­es­siert oder berührt, erst du die Inter­pre­ta­tion wei­te­rer Blog­ger eröff­nen sich neue Ansich­ten. Meine Mei­nung ist dann die Summe aus mei­nen Gedan­ken und den Gedan­ken ande­rer. Das ver­göt­tern der Mei­nun­gen gro­ßer Blogs konnte ich noch nie nach­voll­zie­hen, das Wort »Mei­nungs­ma­cher« wie bei Zoo­mer (inzwi­schen ein­ge­stellt) sind so über­flüs­sig wie ein Blinddarm.

Redun­danz spielt dabei für mich keine Rolle, mich fas­zi­niert eher die Rele­vanz für ver­schie­dens­ten Per­so­nen­grup­pen und die dar­aus resul­tie­rende Ver­net­zung unter­ein­an­der. Nichts desto trotz werde ich Renés Bitte nach­kom­men und auch wei­ter­hin über Dinge schrei­ben, über die andere schon geschrie­ben haben. Meine Mei­nung ist sowieso wichtiger ;)


5 Oktober

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 40

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Glad­ba­cher im Feuchtgebiet

Der Mön­chen­glad­bach Bas­tian Rei­ber macht jetzt Thea­ter und über­nimmt unter ande­rem die Rolle von Jesus (!) im Stück »Feucht­ge­biete« im neuen Thea­ter Halle. Kunst oder Sen­sa­ti­ons­lust? Ich habe mich bereits dazu geäu­ßert und würde jetzt gerne eure Mei­nung hören und neh­men wir dazu an, das Stück würde direkt in dei­ner Nähe auf­ge­führt und der Ein­tritt kos­ten­los. (RP — 30.9.2008)

Glad­bach aus der Sicht eines Briten

Der Schrift­stel­ler Roy Kift hat für einen Reis­füh­rer »Düs­sel­dorf, Aachen and the lower Rhine — The English Lan­guage Guide« auch Glad­bach unter die Lupe genom­men. Unsere Schlös­ser in Rhe­ydt und Wick­rath fand er male­risch den Bahn­hof »unschön« und wun­derte sich über die 2 Haupt­bahn­höfe und die bei­den Vor­wah­len in der mitt­ler­weile seit 70 Jah­ren ver­ei­nig­ten Stadt. Die Bri­ten waren mir schon immer sym­pa­thisch… (RP — 30.9.2008)

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3 Oktober

Ich bin ein Individualistischer Macher

Kategorie: Ansichtssache9 Kommentare

Die Neu­gier ist ein star­kes Gefühl. Jeden­falls bei mir. So kam ich nicht daran vor­bei, einem But­ton auf den Grund zu gehen, den ich im Blog von Pixella Panik ent­deckt habe. Gelan­det bin ich auf einer Inter­net­seite für einen indi­vi­du­el­len Per­sön­lich­keits­test. Zunächst war ich skep­tisch, gibt es doch viel zu viele unse­riöse Ange­bote bei denen man nach 0,5 Maus­klicks schon Post von einem Inkas­so­un­ter­neh­men bekommt. Beim genaue­ren Hin­se­hen konnte ich jedoch kei­ner­lei Fall­stri­cke ent­de­cken und habe mich voll und ganz mei­ner Neu­gier hin­ge­ge­ben. Nach ein paar Fra­gen hatte ich es dann schrift­lich, ich bin der indi­vi­dua­lis­ti­sche Macher. Den gan­zen Arti­kel lesen… »