7 November

Gothic – Kein Ziel und keine Richtung

Gothic - Kein Ziel keine RichtungManchmal tauchen Fragen, die man sich schon öfter gestellt und dann wieder verdrängt hat, auf Umwegen wieder auf. Heute sah ich ein junges Gothic-Paar in der Stadt, gekleidet in trendigem X-tra-X-Schwarz inklusive einem Berg aus Schnallen, Ösen und Bondage-Bändern. Sofort stellte sich bei mir die innere Abwehr ein. Mit denen hab ich nichts zu tun. Das sind nur Mitläufer. Die gehören nicht zur Szene. Mode-Gruftis, die sich nur interessant machen wollen. Untrue! Gleichzeitig das schlechte Gewissen, sich als „was Besseres“ zu fühlen und direkt in abwertenden Kategorien zu denken.

Was wissen die neuen Gothics schon von der alten Szene – von den Beweggründen und Zielen, die einen zum wahren Mitglied dieser Subkultur machen? So schoss es mir durch den Kopf. Äh – Moment mal! Da war sie wieder, die besagte oft verdrängte Frage. Gab es überhaupt jemals eine Richtung oder ein Ziel in der Szene? Den ganzen Artikel lesen… »


16 Oktober

Zwischen Meinungsfreiheit und Zensur: Dirk Bach und die Homo-Hölle von kreuz dot net

von Robert ForstKategorie: Bewusst Schwarz8 Kommentare
Grab Dirk Bach

Das Grab von Dirk Bach auf dem Kölner Melatenfriedhof – CC by-sa Dietrich1906

Wer kennt sie nicht, die hasserfüllte, propagandistische und volksverhetzende Seite einer anonymen Gruppen von Schreiberlingen, die seit einigen Jahren auf kreuz dot net ihr Unwesen treiben. Kein Ereignis in Deutschland, das nicht mit verdrehten Ansichten von Kirche und Religion für sich nutzbar gemacht wird. Der jüngst verstorbene Schauspieler Dirk Bach hat aufgrund seiner Homosexualität auch einen Artikel geerntet, in dem er unter anderem als “homosexueller Sittenverderber”  und “Homo-Gestörter” bezeichnet wird. Am 1. Oktober 2012 starb Bach im Alter von 51 Jahren an den Folgen einer Herzerkrankung in Berlin-Lichtenfelde.

Die Empörung ist groß, nur ein paar Stunden der Veröffentlichung des Artikels hinterlassen hunderte Kommentatoren sachlich und vor allem unsachliche Meinungen. Das Internet reagiert schnell und kritisiert den Artikel über Bach auf das Schärfste. Zahlreiche Blogs berichten über den Artikel und füllen sich mit Solidaritätserklärungen für den verstorbenen Bach und Empörungsbekundungen gegen den unglaublichen Artikel auf kreuz dot net . Der Bruno Gmünder Verlag setzt sogar ein Kopfgeld von 15.000€ aus, um an Informationen über die Betreiber der Seite zu gelangen. Manfred Bruns, Bundesvorstand des Lesen- und Schwulenverbandes zeigte kreuz dot net  bei der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Volksverhetzung an.  Die Anzeige erfolgt jedoch gegen Unbekannt, denn die Macher der Seite verbergen sich in der Anonymität des Internets.  Den ganzen Artikel lesen… »


7 Oktober

Esoterikmesse in Köln – Im Reich der Geister oder …reich durch Geister

Esoterikmesse in Köln

Esoterikmesse in Köln

Es wird Herbst – genau die richtige Zeit, um an meinem Roman weiterzuarbeiten, der nun schon viel zu lange in der Schublade liegt. Die Figuren, die mir seit Ewigkeiten im Kopf herum spuken,  wollen Leben eingehaucht bekommen, sie brauchen ein Äußeres, innere Konflikte, Macken und Persönlichkeit. Was macht die Schreiberline also in so einer Situation?

Ganz klar: Sie fährt zu einer Esoterikmesse, um sich inspirieren zu lassen. Zumindest dachte ich, dass es eine gute Idee ist. Skurrile Charaktere, verrückte Ideen und eine Portion Spiritualität – ideal zur Inspiration. Nach der Rückkehr dann die bittere Erkenntnis: Die Realität ist bekloppter als alles, was man sich ausdenken kann.

Spirituelle Rückenschule, geistige Wirbelsäulenaufrichtung, Gedankendiät, spirituelles Coaching zur Transformation, Vitamine aus der Luft, heilendes Kristallwasser – mit jedem Stand mit jedem „Heiler“ mit jedem Infoblatt eine neue Möglichkeit, sich zu befreien, Blockaden zu lösen, Erkenntnisse zu gewinnen, gesünder, erleuchteter, schöner und vor allem ärmer zu werden. Wer seine Seele in höhere Gefilde heben möchte, der muss erst einmal tief in die Tasche greifen.

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10 September

Heute ist Welttag der Suizidprävention

von Robert ForstKategorie: Bewusst Schwarz11 Kommentare
Friedhof für Selbstmörder

Bis ins frühe 20. Jahrhundert wurden Selbstmörder nicht auf kirchlichen Friedhöfen beigesetzt. Das Bild zeigt einen Selbstmörderfriedhof in Berlin Grunewald 1931
Quelle: Bundesarchiv, Bild 102-12499 / CC-BY-SA

Er hat viele Worte. Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 10.000 Menschen durch den Suizid, Selbstmord, Freitod oder die Selbsttötung Die Motive sind unterschiedlich, vielschichtig und für die meisten Menschen nicht leicht nachvollziehbar. Heute ist der Welttag der Suizidprävention, der 2003 von der WHO ins Leben gerufen wurde, die den Suizid als das größte Gesundheitsproblem der Welt darstellt. Jährlich, so die WHO, nehmen sich rund 1 Million Menschen das Leben.

Seit Jahren hält sich auch die Behauptung, dass die Gothic-Szene ein Sammelbecken für selbstmordgefährdete Individuen ist. Offenbar verbindet man düstere Musik und schwarze Kleidung gleich mit einem Hang zu psychologischen Grenzbereichen. Einzelfälle mit schwarz gekleideten Leuten geben den Gerüchten immer wieder neues Futter:  ” Statt Freude am Leben der Hang zu Depressionen und Selbstmord-Fantasien.” Vielleicht ist es auch die Leidenschaft für Friedhöfe und die morbide Ästhetik, vielleicht ist der Grund, dass sich manche Szene-Gänger intensiver mit der Thematik auseinandersetzen. Aber das sind auch nur Gerüchte, die drei jungen Männer haben ihren Tod freiwillig herbeigeführt, oder?

Ist der Selbstmord immer eine freiwillige Entscheidung? Nietzsche prägte zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Begriff “Freitod”, den er in seinem Werk “Also sprach Zarathustra” eingehend thematisiert.  “Seinen Tod stirbt der Vollbringende, siegreich, umringt von Hoffenden und Gelobenden. Also sollte man sterben lernen; und es sollte kein Fest geben, wo ein solcher Sterbender nicht der Lebenden Schwüre weihte! […] Dass euer Sterben keine Lästerung sei auf Mensch und Erde, meine Freunde: das erbitte ich mir von dem Honig eurer Seele. [...] Meinen Tod lobe ich euch, den freien Tod, der mir kommt, weil ich will.” Er selber konnte dieses Ziel nicht erreichen. Dement und teilweise gelähmt starb er an den Folgen einer Lungenentzündung. Den ganzen Artikel lesen… »


5 September

Axel Meßinger: Wo ist die Romantik geblieben?

von Robert ForstKategorie: Bewusst Schwarz22 Kommentare

Axel Messinger - Dark FeatherIch sitze gerade in meinem Zimmerchen, die Kerzen brennen vor sich dahin, meine Katzen schnurren friedlich neben mir und im Hintergrund läuft die beruhigende Musik von ElfenWald, Deleyaman und Woodland Choir. Und einmal mehr frage ich mich: „Wo ist die Romantik geblieben?“ Ist den Menschen inmitten der Informationsgesellschaft das Gefühl für die Ruhe abhanden gekommen? Und wie sieht es in der vieldiskutierten schwarzen Szene aus?

Wo fange ich am besten an in meinem Text? Vor mir erstreckt sich noch die fast leere Word-Seite, welche mit Worten und Inhalt gefüllt werden möchte. Und während ich automatisch vor mir dahin tippe, anfange meinen Gefühlen Freilauf zu gewähren, sollte ich vielleicht einmal erklären, was ich unter Romantik verstehe. Romantik ist, obwohl ich ein bekennender Schwarzromantiker bin, nicht einfach nur eine Anhäufung von Musik oder der stimmigen Ausgestaltung eines Raumes. Romantik ist für mich in erster Linie die Fähigkeit bewusst abzuschalten. All die Shitstorms, Skandale, Aufrufe und Verschwörungstheorien, die mir andere Menschen durch das Internet tagtäglich aufzwingen wollen, hinter mir zu lassen. Es ist die Fähigkeit sich ganz bewusst dem Moment hinzugeben und alles hinter sich zu lassen. Musik nicht einfach zu konsumieren, sondern zu genießen. Mit einem anderen Menschen ein Moment der Intimität so zu teilen, dass alles andere unwichtig wird. Diese Zeilen nicht gefühllos zu schreiben, sondern etwas ganz spezielles zu vermitteln. Den ganzen Artikel lesen… »


23 August

Interview über Nazi-Ästhetik mit Dr. Marcus Stiglegger

Marcus StigleggerNazi-Ästhetik ist ein heikles Thema. Gerade in Deutschland sorgt diese äußerliche Provokation immer wieder für Kontroversen, besonders in der schwarzen Szene, die in den letzten Jahren einen regen Zulauf der merkwürdig militärisch-historisch Uniformierten bemerkt. In meinem Artikel über Uniformen in der Szene diskutieren die Leser differenziert über das Thema, klären individuelle Standpunkte und schreiben ihre Meinungen nieder. Einen gemeinsamen Nenner gibt es nicht.

In einer E-Mail wies mich Dr. Marcus Stiglegger darauf hin, dass sein Buch “Nazi-Chic und Nazi-Trash” sich genau mit dieser Thematik beschäftigt. Asche über mein Haupt, mir war dieses Buch bei meiner Recherche tatsächlich entgangen. Marcus Stiglegger (41) lehrt Filmwissenschaft an der Universität Siegen und beschäftigt sich seit den 80er Jahren mit dem Phänomen des Nazi-Chic, der als Stilmittel immer wieder in Kunst und Subkulturen verwendet wird. Bereits mit seiner 1999 erschienen Promotion von “Sadiconazista begibt er sich auf eine filmische Spurensuche, 2011 erscheint “Nazi-Chic und Nazi-Trash”, in dem er seine Recherche auf Mode und Musik ausdehnt und speziell auch Bands aus der schwarzen Subkultur, wie Death in June, Der Blutharsch und Laibach unter die Lupe nimmt.

Natürlich habe ich mein Versäumnis umgehend behoben und mir ein Exemplar zugelegt. Tatsächlich führt das Buch vieles von dem aus, was ich in meinem Artikel bereits angerissen habe. Offene Fragen blieben trotzdem. Was läge also näher als um ein Interview zu bitten?  Den ganzen Artikel lesen… »


1 August

Uniformen in der Szene – Zwischen Provokation, Fetisch und Dummheit

Uniformierte auf dem WGTEs wirkt verstörend, unpassend und regt auf: Die in Uniformen gekleideten Menschen, die auch auf diesjährigen Festivals das Bild nachhaltig prägen. Da werden Mäntel und Jacken mit militärischen Rangabzeichen, Militärmützen, Stiefeln und Gürteln zu einem undurchsichtigen Stil gemischt und ganze Uniformen erwecken den Anschein, dass man auf einer militärischen Parade gelandet ist. Manche Uniformen sehen denen des dritten Reichs sogar zum Verwechseln ähnlich, oder sind tatsächlich Originale mit nur notdürftig abgedeckten Details. An den Ständen von X-tra-X warten unzählige uniform-ähnliche Bekleidungsstücke auf kaufwillige Kunden und Military-Shops gehören mittlerweile zum festen Bestandteil des kommerziellen Szeneangebots. Zahlreiche Bands und Musiker nutzen Uniformen und militärisches Auftreten, um sich und ihre Musik auf der Bühne zu präsentieren. Man wird das Gefühl nicht los, dass man vor der Bühne dieses Vorbild aufgreift und zum modischen Stil degradiert oder Soldaten-Kleidung als Kostüm benutzt, ohne sich mit den Hintergründen zu beschäftigen.

Warum also eine Uniform? Ist das Teil einer gewollten Provokation, das Ausleben einer sexuellen Neigung, die Nachahmung des Stils seiner Lieblingsband, Spieglung einer inneren Einstellung oder schlicht und einfach Dummheit? Ich versuche  Quellen, Hintergründe und mögliche Vorbilder darzustellen, die für den neuen Trend verantwortlich sein könnten und ich will einen Anreiz geben, darüber zu diskutieren. Einige Leser haben mir bereits eine E-Mail geschickt, in der sie ihre Bedenken und Ängste gegenüber dieser Form der Verkleidung äußern. Es geht in diesem Artikel nicht um eine rechte Unterwanderung der Szene! Das ist ein Thema, das losgelöst von der Uniform-Ästhetik präsent ist und sich nicht nur durch eine faschistoide Ästhetik manifestiert. Dazu wird es, ebenfalls durch den Vorschlag eines Lesers, einen weitere Artikel geben, der sich auch mit fragwürdigen Inhalten auseinandersetzt und sich auf diesen Artikel und seine hoffentlich entstehende Diskussion stützt. Den ganzen Artikel lesen… »


20 Juli

Pfingstgeflüster 2012 – Impressionen und Gedanken aus Leipzig

Pfingstgeflüster 2012 - CoverDer Alltag hat uns längst eingeholt. Stress, Konzentration und wiederkehrende Abläufe könnten unsereins in eine tiefe Depression stürzen, wären da nicht die Erinnerung an ein Pfingstwochenende. Das Wave-Gotik-Treffen 2012 ist vorbei und wieder einmal fehlen manchen die Erinnerungen in Geschichten und Bildern. Das Pfingstgeflüster, dass nunmehr zum siebten Mal erscheint, verspricht Abhilfe. Auf 92 Seiten tummeln sich wieder einmal viele erwartet gute und überraschend großartige Artikel verschiedener Autoren, die eine andere Seite des WGT zeigen und vielleicht sogar dem Wiederholungsbesucher eine neue Sichtweise verschaffen, während der Neuling erstaunt feststellen muss, dass Gothic doch mehr ist als Musik und schwarze Klamotten.

Ich möchte einen kleinen Einblick in die Themenvielfalt gewähren und kann dennoch nicht das ganze Werk mit Worten begleiten. Tatsache ist, dass ich mir keine bessere Zeitschrift für das WGT vorstellen könnte und das nicht nur, weil ich wie bereits 2011 einen Artikel beisteuern durfte. Den ganzen Artikel lesen… »


19 Juni

Es muss richtig schön glänzen – Quo Vadis, WGT?

von Robert ForstKategorie: Bewusst Schwarz71 Kommentare

Artikel zum WGT in der Sächischen ZeitungAls ich den großen Umschlag aufriss, den ich kürzlich in meinem Briefkasten fand, war ich neugierig. Ein freundlicher Leser hatte mir eine Ausgabe der “Sächsischen Zeitung” vom 29. Mai 2012 zugeschickt, in der sich ein längerer Artikel über das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig befinden sollte. Auf der dritten Seite wurde ich fündig, “Es muss richtig schön glänzen” lautete die Überschrift. Ich befürchtete Schlimmes, denn “richtig schön glänzen” ist nichts, was ich mit einem WGT nach meiner Vorstellung in Verbindung bringen würde.

Nachdem ich den Artikel durchgelesen hatte, wusste ich nicht, über wen ich mich aufregen sollte. Waren es Jana und Tom aus Nürnberg, die Autorin Anna Hoben oder einfach die Geschichte, die meinen Unmut erregte? Ich war mir unsicher. Objektiv betrachtet beschreibt der Artikel genau das, was wir gesehen haben, und gibt die Sicht zweier Menschen wieder, die das WGT vielleicht genau so empfinden, wie es ihnen verkauft wird. Sehen und gesehen werden, eine ganze Stadt als Laufsteg der Eitelkeiten. Über wen sollte ich mich also aufregen?

Eine paar Gedanken später spürte ich Resignation, die Lust, den Artikel abzuheften, den Kopf zu schütteln und mich dem Tagesgeschehen zu widmen. “Es wird sich wohl nie ändern…”, schoss mir durch den Kopf. Vielleicht könnt Ihr es auch nachvollziehen, ich will Euch von meinen Gedanken erzählen. Den ganzen Artikel lesen… »


6 März

Krieg einer Wertschöpfungskette: Bruno Kramm als schwarzer Provokateur der ACTA-Gegner

von Robert ForstKategorie: Bewusst Schwarz5 Kommentare
Bruno Kramm

Bruno Kramm | Chiropterascope Photography (CC-by-na-sa)

Wie die Flaschenpost der Piratenpartei informiert, fordert Stefan Herwig, Labelchef der Plattenfirma Dependent, Künstler und Label der Gothic- und Alternativeszene auf, eine Petition zu unterzeichnen, die sich um die Richtigstellung der Inhalte aus dem  Anti ACTA-Videos “Was ist ACTA?” bemüht. Im Kreuzfeuer der Petition steht vor allem Bruno Kramm (Das Ich), der dem mittlerweile 3 Millionen mal angeklickten Video seine Stimme entlieh. In einem langen Statement geht der Aktivist und Gegner des Abkommens auf die Vorwürfe ein und verteidigt die Grundidee des Videos.

Zugegeben. Das Video ist propagandistisch und zeigt viele Informationen und Annahmen des geplanten ACTA-Abkommens aus einer überspitzten und provokativen Sicht, die nicht unbedingt förderlich für eine sachliche Diskussion sind. Doch das beruht offenbar auf Gegenseitigkeit. Wir erinnern uns an die Kampagne der Filmindustrie: “Raubkopierer sind Verbrecher”, bei der beispielsweise die Familie eines inhaftierten Raubkopierers vor dem Gefängnis ein Geburtstagsständchen bringt. “Mama, wann kommt Papa? – Noch viermal singen.”  (Video) Gezielte Provokation als Mittel zum Zwecke der Breitenwirksamkeit? Ein fraglicher, aber effizienter Weg.

Fakt ist aber, dass die Informationen auf denen dieses Video beruht, bereits 2008/2009 von Wikileaks veröffentlicht wurden und sicher nicht mehr ganz zeitgemäß sind, nachdem nun immer mehr Informationen über das Abkommen bekannt werden. Bruno Kramm gibt in seinem Statement zu: “Auch wenn ich nicht alle Positionen des Clips teile und weiß, dass vieles überspitzt, beziehungsweise aus heutiger Sicht auf das Original-ACTA-Dokument sogar falsch darstellt, stehe ich zu der wichtigen Kernaussage: Transparenz, gerade in Verhandlungen, die so wesentliche bürgerliche Rechte betreffen. Das ist auch das grundsätzliche Problem von ACTA.” Das hat er in ähnlicher Form bereits in den Kommentare zu dem von ihm synchronisierten Video getan. Den ganzen Artikel lesen… »