22 September
Wo sieht man denn den Unterschied?
Am Samstag demonstrierten Bürger, Politiker und Linksextreme Gruppierungen gegen die Initiative Pro Köln, um eine geplante Kundgebung auf dem Kölner Heumarkt zu verhindern. Mit Erfolg, denn den die Kundgebung konnte nur in einem begrenzten Rahmen stattfinden und wurde letztendlich von der Polizei aus Sicherheitsgründen untersagt. Sitzblockaden und pfiffige Aktionen hinderte die zum Teil internationalen, rechten Politiker aus Österreich, Belgien und Deutschland daran, geordnet und strukturiert an dem geplanten Anti-Islamisierungs-Kongress teilzunehmen. Man hatte das Gefühl, ganz Köln sei auf den Beinen um Fremdenfeindlichkeit und Rassenhass den Kampf anzusagen.
Ich finde, eine tolle Sache. Denn Faschismus und Rassismus haben in dem Deutschland in dem ich leben möchte nichts zu suchen.
Am Sonntag Abend war auf Spiegel TV ein Bericht zu sehen, in dem ein verstörte Anwohnerin einen möglichen Weg durch die Demonstranten nach Hause suchte und einen Passanten ansprach, was denn los sei, bekam sie erklärt, dass es sich dabei um eine Demonstration der Linken gegen die Rechten handele. Nach einem Blick auf die schwarz vermummten Linksautonomen fragte sie dann: »Wo sieht man denn den Unterschied?«
Eine gute Frage. Es gab so viele engagierte Bürger und friedliche Demonstranten, die mit Sitzblockaden, Plakaten und Transparenten dafür gesorgt haben, dass diese Veranstaltung so gut wie nicht stattfinden konnte. Warum gibt es immer noch ein paar Hirnlose, die Mülleimer in Brand setzen und Steine werfen? Gute geplante und konsequent durchgeführte Aktionen, die am Samstag zum Erliegen des rechten Verkehrs geführt haben sind die viel intelligentere Antwort auf diese Form von Rassismus, linksextreme Randale hat noch nie langfristige Erfolge feiern können. Der einzige Effekt ist der, das die sonst friedlichen Aktionen von solcher Randale überschattet werden. So ist es nicht verwunderlich, dass die breite Masse keinen Unterschied zwischen Linksextremen und Rechtsextremen sieht, Gewalt erzeugt Gegengewalt, meine Meinung.
(Quellen und Verweise: Spiegel, Indymedia, Initiative Pro Köln)
Veröffentlicht von Robert
Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch
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Kategorie: Ansichtssache
Schlagwort: Islamisierung, Nazis, pro köln

