28 Mai

Über die Beeinflussung durch Medien: Schwarz wie Milch

Kategorie: Ansichtssache, Schwarzes Netz, Vernetzt — Jahrgang: 201017 Kommentare

ScreenshotDen Blick in die Welt kann eine Zei­tung ver­sper­ren. Sagte man zu Zei­ten der Stu­den­ten­re­volte und meinte das Rich­tige. Denn tat­säch­lich ist es doch so, das unser Welt­bild durch die Medien mani­pu­liert wird unsere Kauf­ab­sich­ten durch Wer­bung beein­flusst und unsere Vor­ur­teile auch nicht von unge­fähr kom­men. Nichts ist daran schlimm, sich pas­siv im Strom zu bewe­gen und sich bequem im Fluss der Mei­nun­gen zu bedie­nen, das machen ja schließ­lich alle ande­ren auch. Irgend­wann hatte ich keine Lust mehr dar­auf so zu sein und das zu den­ken was die ande­ren auch so den­ken und was sie dar­stel­len. Ich klei­dete mich schwarz und stieß dem Umfeld vor den Kopf. Viel­leicht habe ich gehofft das einer fragt warum ich das tue. Ich begann mich für Dinge zu inter­es­sie­ren und Fra­gen zu stel­len die kei­ner beant­wor­ten konnte.  Seine eigene Mei­nung bil­den und Sachen auf den Grund gehen, das finde ich jetzt viel bes­ser. Etwas mit Hin­ter­grund zu fül­len anstatt es mit Farbe aus dem Bau­markt der Mei­nun­gen auszumalen.

Nur Werbung, geistlose Unterhaltung und politischer Schwachsinn überfluten die Bildschirme. Einer lügt mehr als der Andere. Und wenn die Welt nur noch aus Lügen besteht, dann wird die Wahrheit das Einzige sein, was niemand mehr glaubt. Und werde ich meine Augen schließen und wegsehen... Nein... ich habe meine eigene Meinung! Ich traue nicht den schönen Bildern und den Worten, die mir verbieten selbst zu denken. Ich werde suchen und ich werde die Wahrheit finden. Auch wenn es mir nicht bewusst war, dass ich manipuliert wurde... Oder hast du es gemerkt? Ich hoffe du bist nicht meiner Meinung?

Schwarz wie Milch ist ein Kurz­film zum Thema: »Beein­flus­sung durch die Medien«. Ein Bache­l­or­ar­beit von Ste­fan Kem­pas an der Hoch­schule Ulm für den Stu­di­en­gang Digi­tal Media. Er zeigt wie uns die Medien mani­pu­lie­ren. Ja, man sollte sei­nen Kopf benut­zen wenn man die­ses Film­chen schaut und sich dann ent­we­der fra­gen: »Ist das echt so?« oder sich in dem bestä­tigt füh­len, was man sowie schon macht. Ich will jetzt nicht wie­der den mora­li­schen Zei­ge­fin­ger erhe­ben son­der über­lasse das einem Medium und einer Arbeit, das seine Sache sehr viel bes­ser macht, als ich das je in Text umset­zen könnte:


(via Kraft­fut­ter­mi­sch­werk)

Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Ansichtssache, Schwarzes Netz, Vernetzt
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17 Kommentare

  1. Wie bil­dest Du Dir Deine eigene Mei­nung? Durch Lesen und Hin­ter­fra­gen? Muß, bzw, kann ich das denn von jedem erwar­ten?
    Bilde ich mir eigent­lich meine Mei­nung nach der Vor­gabe der Medien, die ich kon­su­miere? Oder bilde ich mir zuerst meine Mei­nung und kon­su­miere dann dazu die pas­sen­den Medien?

    Was ist eigent­lich der Auf­trag der Medien? Infor­ma­tion? Entertainment?

    Und jetzt … das Wetter!

  2. Ich denke hier wird noch eine viel grund­sätz­li­chere Frage als der Medi­en­auf­trag auf­ge­wor­fen.
    Näm­lich was ist Wahr­heit? Mei­ner Mei­nung nach ist Wahr­heit eine rein sub­jek­tive Ein­schät­zung. In dem ich den einen Aspekt mehr beleuchte, als den ande­ren, kann in eini­gen Fäl­len schon wie­der eine 180° Kehrt­wen­dung für das Wahr­heits­bild ein und der sel­ben Sache geschehen.

    Medien hat­ten frü­her ein­mal den Auf­trag der Infor­ma­tion. Heut­zu­tage fol­gen sie — wie fast alles andere — ihren eige­nem, kapi­ta­lis­ti­schen, Auf­trag: Mehr Geld zu schef­feln und Wett­be­werbs­fä­hig zu sein. Die Art der Bericht­er­stat­tung hängt von der Ziel­gruppe ab, die ver­mut­lich bereit wär, das ent­spre­chende Medium zu konsumieren.

    Bloß Mei­nungs­bil­dung kann nicht unbe­ein­flusst von Medien ent­ste­hen.
    Man kann sich nur von Gescheh­nis­sen eine Mei­nung bil­den, von denen man in irgend­ei­ner Weise gehört hat. Ob man nun selbst durch mediale Bericht­er­stat­tung oder durch eine Dis­kus­sion mit einem Bekann­ten auf dies Thema kam: Letzt­lich muss irgend­je­mand über die Medien auf­merk­sam auf das Thema gewor­den sein.
    Somit lässt sich letzt­lich sagen, dass die wie man es dreht und wen­det, die Medien selek­tie­ren, wozu wir uns eine Mei­nung bil­den dürfen.

    Eine Erkennt­nis, die ich schon vor Jah­ren hatte.

  3. @Postpunk: Wie machst du dei­ner Mei­nung Luft? Durch kom­men­tie­ren? Vie­len Dank dafür und auch für das Wetter! :)

    @TheRisen: Inter­es­san­ter Kom­men­tar! Wahr­heit ist mei­ner Mei­nung das, was wirk­lich war, pas­siert ist oder gespro­chen wurde und daher nicht sub­jek­tiv. Die kommt erst dann ins Spiel wenn die »Wahr­heit« wei­ter­ge­tra­gen wird, also wenn der Erzäh­ler oder Autor sub­jek­tive Stil­mit­tel einsetzt.

    Ich ver­stehe aber was du meinst (hoffe ich zumin­des­tens). Unsere Wahr­heit bauen wir uns selbst zusam­men und bedie­nen uns dabei eben die­ser Medien. Aber daran sehe ich nichts schlim­mes, immer­hin ist man geneigt meh­rere Mei­nun­gen oder auch Wahr­hei­ten zu hören, bevor man sich dar­aus seine eigene kre­iert. Das ist auf jeden Fall bes­ser, als die Mei­nung eines ein­zel­nen zu sei­ner zu erklären.

    Aber ich finde das nicht allein die Medien selek­tie­ren, wozu wir uns eine Mei­nung bil­den dür­fen. Das halte ich für ein wenig zu weit gegrif­fen. Ich denke ich bin auch dazu fähig mir Mei­nun­gen auf­grund von eige­ner Erfah­rung zu bil­den, die los­ge­löst von jed­we­der Bericht­er­stat­tung gemacht wird.

  4. @Robert:
    »Ich denke ich bin auch dazu fähig mir Mei­nun­gen auf­grund von eige­ner Erfah­rung zu bil­den, die los­ge­löst von jed­we­der Bericht­er­stat­tung gemacht wird.«

    Ich glaube, wir reden hier von zwei ver­schie­den Sachen. Ich bezog mich auf die The­men, über die man sich infor­mie­ren möchte. Wenn nie­mand über den Krieg im Land xy berich­tet, wis­sen wir davon nichts und kön­nen uns auch keine Mei­nung dazu biden.
    Das der Pro­zess der Mei­nungs­bil­dung selbst nicht zwangs­weise Medi­en­ba­siert ist, sollte klar sein.

  5. @TheRisen: Ja, der Gro­schen (Euro­cent) ist gefal­len, ich konnte tat­säch­lich erst nicht begrei­fen was du meinst :) Selbst­ver­ständ­lich, nur durch die Medien wis­sen wir das in Land XYZ Krieg herrscht. Hier bie­tet das Inter­net oft die ein­zige Mög­lich­keit einer alter­na­ti­ven Infor­ma­ti­ons­quelle, die lei­der von immer mehr Län­der dies­be­züg­lich unter­bun­den bzw. zen­siert wird. Hier heißt des dann aber natür­lich selbst zu son­die­ren wel­cher Wahr­heit oder Mei­nung man Glau­ben schenkt, da man die Tat­sa­che ja nicht sel­ber ergrün­den kann.

  6. Inter­es­sante Arbeit. Die Atmo­sphäre, gerade was die „Hand­lungs­mo­ti­va­ti­ons­schil­der“ anbe­langt, erin­nert mich an den Film „Sie leben“. Aller­dings besitzt diese Aus­sage, dass man sich durch Eigen­in­for­ma­tion von der Medi­en­len­kung lösen kann, eine Unge­reimt­heit. Zumin­dest wenn man die Aus­sage kon­se­quent bis para­noid wei­ter­denkt. Jede Infor­ma­tion beruht auf einer Quelle. Aber woher will ich wis­sen, dass gerade diese Quelle die rich­tige ist? Um das her­aus­zu­fin­den muss ich recher­chie­ren. Mit ande­ren Medien und Wegen die Infor­ma­tion durch Hin­ter­grund­in­for­ma­tion stüt­zen…. Aber woher will ich wis­sen, dass dann gerade diese Quelle die rich­tige ist? Um das her­aus­zu­fin­den muss ich recher­chie­ren. Mit ande­ren Medien und Wegen die Infor­ma­tion durch Hin­ter­grund­in­for­ma­tion stüt­zen…. Aber woher will ich wis­sen, dass dann gerade diese Quelle die rich­tige ist? Um das her­aus­zu­fin­den muss ich recher­chie­ren. Mit ande­ren Medien und Wegen die Infor­ma­tion durch Hin­ter­grund­in­for­ma­tion stützen….so kann man das fast end­los spie­len, bis man an dem Punkt ange­langt ist, an den man nur noch sei­nen Augen traut. Und doch ist der Mensch in einem Medi­en­irr­gar­ten gefan­gen, wel­cher selbst die objek­tive Wahr­neh­mung nicht frei von sub­jek­ti­ven Ein­drü­cken lässt.
    Man ist nur dann frei von den Medien, wenn man sich nicht wei­ter­in­for­miert, son­dern alles igno­riert. Dadurch ent­zieht man sich jeg­li­cher Beein­flus­sung. Ob das der beste Weg ist, dass sei dahin­ge­stellt. Aber dann weiß man zumin­dest dass man nichts weiß. Das ist immer­hin noch bes­ser, als zu glau­ben, dass man etwas weiß. In Sachen Medien und Glau­ben könnte die BILD schon fast als Reli­gion durchgehen.

  7. Groß­ar­ti­ger Film übri­gens. Die ver­läss­lichste Quelle ist die eigene Erfah­rung, wenn wir uns über etwas infor­mie­ren und dazu unter­schied­lichs­ten Quel­len nut­zen müs­sen wir natür­lich son­die­ren und den Ursprung der Infor­ma­tion ebenso über­prü­fen, wie mög­li­che andere Aus­le­gun­gen. Das Bild, das man dadurch erhält kann man nur durch eigene Erfah­rung abschließen.

    Sich gänz­lich den Medien zu ent­zie­hen halte ich per­sön­lich für unprak­ti­ka­bel und nicht sinn­voll. Ich denke ein skep­ti­scher Umgang damit, der Hin­ter­fra­gen vor Glau­ben stellt, ist eine gute Lösung. Im letz­ten Schluss hast du natür­lich recht, aber wie lang­wei­lig wäre die Welt ohne den Mist den andere dar­über verzapfen? :)

  8. […]aber wie lang­wei­lig wäre die Welt ohne den Mist den andere dar­über verzapfen? :)[…]

    Es wäre eine uner­träg­li­che Har­mo­nie, die einen zum Schwei­gen ver­don­nern würde. ;)
    Jeden­falls hoffe ich, dass diese Bache­l­or­ar­beit ent­spre­chend gewür­digt wor­den ist. Auch wenn der­ar­tige Abschluss­pro­jekte wohl bei die­ser Stu­di­en­rich­tung zum guten Ton gehö­ren, so ist es immer wie­der erfreu­lich zu sehen, dass auch andere Wege beschrit­ten wer­den, als in selbst­ge­rech­ter Art und Weise irgend­wel­che Sta­tis­ti­ken oder Recher­che­ar­bei­ten wiederzukäuen.

  9. »Haha!«, wenn ich das mal anmer­ken darf, denn diese Arbeit bedient sich bei allen aktu­el­len Medien, näm­lich einer »betrof­fen klin­gen­den« Spra­che, und dra­ma­ti­schen Bil­dern.
    So was wie »eine« Wahr­heit gibt es (lei­der) nicht. Aber glück­li­cher­weise besteht zumin­dest bei uns die Mög­lich­keit, sich umfas­send, sprich aus ver­schie­de­nen Quel­len, zu informieren.

  10. @Guldhan: Uner­träg­li­che Har­mo­nie, für man­che Syn­onym für einen Fried­hof — über Zusam­men­hänge lässt sich streiten. :)

    @Vizioon: Rich­tig. Worin das enden kann, sehen wir ja an der momen­tane Bun­des­prä­si­den­ten­de­batte. Eine Wahr­heit gibt es sicher­lich nicht so ein­fach, aber viel­leicht das Bewusst­sein das eine Zei­tung den Blick in die Welt ver­sper­ren kann ;)

  11. ui…ich bin beim Gucken des Fil­mes auch über die Mani­pu­la­tion rein­ge­fal­len, selbst wenn ich bei den »Gesund­heits­ri­si­ken« der Milch schon ins Grü­beln kam.

    Zeigt mir, dass ich mehr auf­pas­sen muss…

    Guld­han schrieb: »Aber woher will ich wis­sen, dass dann gerade diese Quelle die rich­tige ist? Um das her­aus­zu­fin­den muss ich recher­chie­ren. Mit ande­ren Medien und Wegen die Infor­ma­tion durch Hin­ter­grund­in­for­ma­tion stützen….so kann man das fast end­los spie­len, bis man an dem Punkt ange­langt ist, an den man nur noch sei­nen Augen traut. Und doch ist der Mensch in einem Medi­en­irr­gar­ten gefan­gen, wel­cher selbst die objek­tive Wahr­neh­mung nicht frei von sub­jek­ti­ven Ein­drü­cken lässt.«

    Diese Über­le­gung ist ange­bracht. Man muss auch beden­ken, dass selbst die eigene Wahr­neh­mung (viel­leicht?) ebenso sub­jek­tiv ist.
    Man sieht manch­mal auch nur das, was man sehen will bzw. kann.
    Wenn man Dinge betrach­tet, dann betrach­tet man sie doch auch auf eigene Art und Weise. Also sozu­sa­gen nach eige­ner Gewohn­heit. Wie man gelernt hat Dinge zu betrach­ten, teil­weise durch eigene Erfah­run­gen begrün­det, teil­weise durch die eigene Kul­tur.
    Also die ein­zel­nen Merk­male, die man betrach­tet, sind unter­schied­lich.
    Wärend ich auf das eine achte, fällt mir das andere viel­leicht nicht auf.
    Somit ist das auch sub­jek­tiv und immer nur eine »Teilwahrheit«.

    Schwie­rige Sache, die Gren­zen mensch­li­cher Wahrnehmung.

  12. @unkraut: Die eigene Wahr­neh­mung ist mei­ner Mei­nung nach immer sub­jek­tiv, zunächst jeden­falls, erst wenn wir den Ein­druck von der eige­nen Wahr­neh­mung befreien, kann es objek­tiv werden.

    Ich halte es nicht für schlimm Dinge und Ein­drü­cke in Schub­la­den zu ste­cken, das wird jeder wohl so hand­ha­ben. Ich möchte daher dar­auf ver­wei­sen, das man viel­leicht in Ord­ner den­ken sollte, ähnlich wie im eige­nen Com­pu­ter. Denn die Dinge die ich dort ein­mal ein­ge­räumt habe las­sen sich viel beque­mer in eine andere ste­cken oder führe zu einem neuen Ord­ner. Das finde ich fle­xi­bler als star­res Schubladendenken.

    Wie eigene Wahr­neh­mung ist eins der wich­tigs­ten Dinge die wir besit­zen, sie sollte gepflegt, unter­rich­tet und gerei­nigt wer­den um dem eige­nen Anspruch auch in Zukunft gerecht wer­den zu können.

  13. @Robert: Wie willst Du Dich denn von der eige­nen Wahr­neh­mung befreien? Oder war das rhe­to­risch gemeint?

  14. Ja, Objek­ti­vi­tät halte ich für einen Mythos.

  15. Zustim­mung!

  16. Der Rezi­pi­ent sollte, beim Lesen einer Nach­richt, meh­rere Quel­len benut­zen, am bes­ten Quel­len ohne sub­jek­tive Mei­nungs­bil­dun­gen, die gibt es (bsp. dpa usw..)!

    Wir wis­sen ins­tik­tiv, dass z.B. die BILD immer ihr Exkre­ment (sub­jek­tive Mei­nung) publiziert,..da brau­chen wir nicht nach zu for­schen!
    Sie wol­len Bür­ger mani­pu­lie­ren, damit sich die Zei­tung ver­kau­fen lässt!
    Und die NICHT-GEBILDETE-Gesellschaftsschichten schen­ken der Bou­le­vard­presse ihren Glau­ben, zumal sie ihre Spra­che spricht!

    Sie wis­sen aber nicht, dass die Hin­ter­gründe der Bericht­er­stat­tun­gen z.B. aus finan­zi­el­len Grün­den nicht aus­führ­lich bzw. unwahr recher­chiert werden.

    Daher ent­ste­hen non­sense und unwahre Arti­kel, ver­glei­che sie mit einem DPA-Journalisen, er muss sei­nem Chef­re­dak­teur beweise liefern!

    Nach dem Lesen ent­steht die MEINUNG, und wenn der Rezi­pi­ent ledig­lich eine Quelle liest, kann er die Kehr­seite der Medaille nicht ken­nen.
    Die Mei­nung ist ein indi­vi­du­ell erzeug­ter und sub­jek­ti­ver Gedan­ken­vor­gang, geprägt von Erzie­hung, Bil­dung und Umfeld!

  17. @Luulamay: Stimmt, wenn auch nicht voll­stän­dig, jeden­falls für mich. Ich habe zunächst eine Mei­nung die bei einer mir unbe­kann­ten Sache mehr oder weni­ger ein Vor­ur­teil ist, des­halb ver­su­che ich, um mir eine nach außen hin ver­tret­bare Mei­nung zuzu­le­gen, Wis­sen über die Sache anzu­eig­nen oder Mei­nun­gen ande­rer zu lesen/hören. Gemein­sam mit dem Wis­sen und der eige­nen Ein­schät­zung bilde ich dann im End­er­geb­nis eine Mei­nung. Mei­nun­gen müs­sen dar­über hin­aus immer wie­der auf Rich­tig­keit über­prüft wer­den, dass heisst, man muss kon­trol­lie­ren ob Rah­men­be­din­gun­gen oder Argu­mente die gebil­dete Mei­nung schwä­chen der gar bestärken.

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