28 Dezember

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 52

Kategorie: Ansichtssache — Jahrgang: 20085 Kommentare

In eige­ner Sache

Eigent­lich war der Pres­se­spie­gel als Expe­ri­ment ange­dacht, mit dem ich dem Mön­chen­glad­ba­cher Leser ein wenig hel­fen möchte auf dem lau­fen­den zu blei­ben und über die Stadt in der er lebt mehr zu erfah­ren. Mir per­sön­lich erging es eigent­lich immer so, das ich das Gefühl hatte etwas ver­passt zu haben, so dass ich ange­fan­gen habe den Lokal­teil diver­ser Zei­tung zu stu­die­ren. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das für das nächste Jahr fort­füh­ren möchte — viel­leicht hilfst DU mir ja dabei, indem du etwas über diese Arti­kel­reihe kom­men­tierst oder mir eine Nach­richt schreibst, ob es Dir gefällt. Bis dahin gibt es erst­mal den letz­ten Pres­se­spie­gel für 2008, der erwar­tungs­ge­mäß kür­zer aus­fällt, schließ­lich gab es zwei­mal keine Tageszeitung.

Fern­se­hen aus Mönchengladbach

Ab dem 19. Januar 2009 star­tet der lokale Fern­seh­sen­der City­Vi­sion, der von Mon­tag bis Frei­tag zwi­schen 16 und 24 Uhr sen­det. Jeder Zuschauer mit Kabel­an­schluss ist in der Lage den Fern­seh­sen­der zu emp­fan­gen. Der neue Sen­der teilt sich zusam­men mit Son­nen­klar TV den Kanal 18 und kann damit von rund 115.000 Men­schen in und um Mön­chen­glad­bach emp­fan­gen wer­den. Schon jetzt kann man sich auf der Inter­net­seite einige der Filme anschauen. City Vision bie­tet damit einen Mön­chen­glad­bach fokus­sier­ten Ein­blick und ist damit eine gute Ergän­zung zur sehr guten WDR Media­thek. (RP — 23.12.2008)

Ver­kaufs­of­fe­ner Sonntag

Heute haben in der Mön­chen­glad­ba­cher Innen­stand die Geschäfte auf. Die Ein­zel­händ­ler möch­ten damit nicht etwa die Mög­lich­keit geben Geschenke umzu­tau­schen, son­dern eher die letz­ten Atem­züge des Kos­um­rau­sches in Mön­chen­glad­bach aus­nut­zen. Der Kunde hat von 13–18 Uhr Gele­gen­heit sich in das Getüm­mel zu stür­zen. (RP — 27.12.2008)

Danke Nik Ebert

Gebo­ren 1954 in Heyde­breck (Ober­schle­sien), auf­ge­wach­sen und immer noch wohn­haft in Rhe­ydt (Mön­chen­glad­bach) am Nie­der­rhein. Stu­di­en­jahre in Köln und Aachen (Jura und Päd­ago­gik). Seit 1985 poli­ti­scher Kari­ka­tu­rist der Rhei­ni­schen Post, seit 1994 auch für die Stutt­gar­ter Nach­rich­ten. Außer­dem zeich­net er regel­mä­ßig für die VDI nach­rich­ten, Verkehrs-Rundschau u.v.m. Frei­be­ruf­li­cher Car­too­nist und Kon­zep­tio­nist. Danke für deine aus­ge­zeich­ne­ten Kar­ri­ka­tu­ren um und über Mön­chen­glad­bach, die immer den Punkt dort tra­fen, wo es kit­zelt. Seine Jah­res­rück­blick in der aktu­el­len Reih­ni­schen Post ist herr­lich, so beschreibt er ein Bild, auf dem 2 Men­schen vor dem Kunst­werk End ste­hen mit »End­lich mal ein Künst­ler, der die Glad­ba­cher Per­spek­tive per­fekt beherrscht.« — köst­lich. (RP — 27.12.2008)

Prak­tisch

Die Rhei­ni­sche Post gibt ein paar nütz­li­che Tips zum Umtausch der unge­lieb­ten Weih­nachts­ge­schenke. Trifft ein Geschenk bei­spiels­weise nicht den Geschmack des Beschenk­ten, ist man auf die Kulanz des Händ­lers ange­wie­sen, ein Umtausch­recht gibt es nicht. Gut­scheine sind in der Regel mit einer Frist ver­se­hen, wenn keine zu fin­den ist, gel­ten 3 Jahre Halt­bar­keit.  Der Händ­ler hat das Recht man­gel­hafte oder schad­hafte Ware aus­zu­bes­sern oder zu repa­rie­ren und ggf. aus­zu­tau­schen. Inner­halb der ers­ten 6 Monate nach dem Kauf einer Ware liegt es beim Händ­ler nach­zu­wei­sen, ob die Ware sei­nen Laden ein­wand­frei ver­las­sen hat. (RP — 27.12.2008)

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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5 Kommentare

  1. Ich bin zwar kein Mensch aus Mön­chen­glad­bach, aber dafür weiß ich über die Stadt dort nun ein wenig mehr. Ist zwar nicht exis­ten­ti­ell, aber den­noch inter­es­sant. Also ich würde das auch wei­ter gerne lesen. Auch, wenn du damit den eigent­lich Sinn bei mir ja nicht erfül­len kannst ;).

  2. Ganz ehr­lich: Les ich im Fee­dre­a­der was von »Pres­se­spie­gel« klick ich das eigent­lich fast schon noto­risch weg. Sel­ten kommt es vor, dass ich ganz kurz drü­ber fliege… aber ich bin ja auch nicht die Zielgruppe.

  3. Sollte ich dann viel­leicht einen ande­ren und inter­es­san­te­ren Titel ver­wen­den? Ich hielt Pres­se­spie­gel ursprüng­lich auch für etwas alt­ba­cken, es klang aber am objek­tivs­ten. Wel­che Auf­be­rei­tung Loka­ler Infor­ma­tio­nen wür­det Ihr denn bevor­zu­gen, wenn es um EURE Hei­mat­stadt oder Wahl­hei­mat gehen würde?

  4. Ich wollte eigent­lich eher sagen, dass ich das für mich nicht rele­vante, da regio­nale, Thema nicht lese, mit dem Wort »Pres­se­spie­gel« hat das nur in sofern was zu tun, als dass ich daran die ent­spre­chen­den Bei­träge erkenne.

    Grund­sätz­lich: Was sagen deine Sta­tis­ti­ken? Wird dein Pres­se­spie­gel gele­sen? Für 10 Leser würde ich mir die Mühe nicht machen, für > 100 wäre es evtl. inter­es­sant einen eige­nen Blog dafür zu erstel­len, dann diese »Privatblog-Mischung« wird doch auf viele Leser unse­riös, gerade wenn es um sol­che The­men geht. Je nach Inter­esse könn­test du dein News-Portal noch auf­sto­cken und eine regio­nale Informations-Community bauen… aber ich denke bei sowas immer in gro­ßen Maß­stä­ben und mit kom­mer­zi­el­lem Hin­ter­ge­dan­ken :D

  5. Sicher nicht schlecht, ein eige­nes Blog dafür zu erstel­len, aber dafür fehlt mir Lust und Zeit. Meine Sta­tis­ti­ken beschei­ni­gen lei­der keine ent­spre­chen­den Leser­zah­len. Ich habe auch schon über­legt, mich even­tu­ell beste­hen­den Pro­jek­ten anzu­schlie­ßen, lei­der sind die meis­ter Pro­jekte kom­mer­zi­el­ler Natur und viel zu unkri­tisch. Pri­vate Pro­jekte mit glei­cher The­ma­tik konnte ich nicht ausmachen.

    Ich fürchte, ich muss Dir zustim­men, es lohnt nicht wirk­lich einen ent­spre­chen­den Auf­wand für so wenige Leser zu betrei­ben. Ich werde wohl noch­mal eine Nacht drü­ber schla­fen und den Betrieb des Pres­se­spie­gels dann ein­stel­len. Selbst­ver­ständ­lich werde ich wei­ter­hin über sehr inter­es­san­tes aus Mön­chen­glad­bach nach wie vor berich­ten, was ange­sichts der Pro­vin­zia­li­tät der Stadt wohl mager aus­fal­len wird.

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