In eigener Sache
Eigentlich war der Pressespiegel als Experiment angedacht, mit dem ich dem Mönchengladbacher Leser ein wenig helfen möchte auf dem laufenden zu bleiben und über die Stadt in der er lebt mehr zu erfahren. Mir persönlich erging es eigentlich immer so, das ich das Gefühl hatte etwas verpasst zu haben, so dass ich angefangen habe den Lokalteil diverser Zeitung zu studieren. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das für das nächste Jahr fortführen möchte — vielleicht hilfst DU mir ja dabei, indem du etwas über diese Artikelreihe kommentierst oder mir eine Nachricht schreibst, ob es Dir gefällt. Bis dahin gibt es erstmal den letzten Pressespiegel für 2008, der erwartungsgemäß kürzer ausfällt, schließlich gab es zweimal keine Tageszeitung.
Fernsehen aus Mönchengladbach
Ab dem 19. Januar 2009 startet der lokale Fernsehsender CityVision, der von Montag bis Freitag zwischen 16 und 24 Uhr sendet. Jeder Zuschauer mit Kabelanschluss ist in der Lage den Fernsehsender zu empfangen. Der neue Sender teilt sich zusammen mit Sonnenklar TV den Kanal 18 und kann damit von rund 115.000 Menschen in und um Mönchengladbach empfangen werden. Schon jetzt kann man sich auf der Internetseite einige der Filme anschauen. City Vision bietet damit einen Mönchengladbach fokussierten Einblick und ist damit eine gute Ergänzung zur sehr guten WDR Mediathek. (RP — 23.12.2008)
Verkaufsoffener Sonntag
Heute haben in der Mönchengladbacher Innenstand die Geschäfte auf. Die Einzelhändler möchten damit nicht etwa die Möglichkeit geben Geschenke umzutauschen, sondern eher die letzten Atemzüge des Kosumrausches in Mönchengladbach ausnutzen. Der Kunde hat von 13–18 Uhr Gelegenheit sich in das Getümmel zu stürzen. (RP — 27.12.2008)
Danke Nik Ebert
Geboren 1954 in Heydebreck (Oberschlesien), aufgewachsen und immer noch wohnhaft in Rheydt (Mönchengladbach) am Niederrhein. Studienjahre in Köln und Aachen (Jura und Pädagogik). Seit 1985 politischer Karikaturist der Rheinischen Post, seit 1994 auch für die Stuttgarter Nachrichten. Außerdem zeichnet er regelmäßig für die VDI nachrichten, Verkehrs-Rundschau u.v.m. Freiberuflicher Cartoonist und Konzeptionist. Danke für deine ausgezeichneten Karrikaturen um und über Mönchengladbach, die immer den Punkt dort trafen, wo es kitzelt. Seine Jahresrückblick in der aktuellen Reihnischen Post ist herrlich, so beschreibt er ein Bild, auf dem 2 Menschen vor dem Kunstwerk End stehen mit »Endlich mal ein Künstler, der die Gladbacher Perspektive perfekt beherrscht.« — köstlich. (RP — 27.12.2008)
Praktisch
Die Rheinische Post gibt ein paar nützliche Tips zum Umtausch der ungeliebten Weihnachtsgeschenke. Trifft ein Geschenk beispielsweise nicht den Geschmack des Beschenkten, ist man auf die Kulanz des Händlers angewiesen, ein Umtauschrecht gibt es nicht. Gutscheine sind in der Regel mit einer Frist versehen, wenn keine zu finden ist, gelten 3 Jahre Haltbarkeit. Der Händler hat das Recht mangelhafte oder schadhafte Ware auszubessern oder zu reparieren und ggf. auszutauschen. Innerhalb der ersten 6 Monate nach dem Kauf einer Ware liegt es beim Händler nachzuweisen, ob die Ware seinen Laden einwandfrei verlassen hat. (RP — 27.12.2008)



hat bereits 42 Kommentare abgegeben und schrieb am 28. Dezember 2008 um 20:03:
Ich bin zwar kein Mensch aus Mönchengladbach, aber dafür weiß ich über die Stadt dort nun ein wenig mehr. Ist zwar nicht existentiell, aber dennoch interessant. Also ich würde das auch weiter gerne lesen. Auch, wenn du damit den eigentlich Sinn bei mir ja nicht erfüllen kannst ;).
hat bereits 203 Kommentare abgegeben und schrieb am 28. Dezember 2008 um 20:34:
Ganz ehrlich: Les ich im Feedreader was von »Pressespiegel« klick ich das eigentlich fast schon notorisch weg. Selten kommt es vor, dass ich ganz kurz drüber fliege… aber ich bin ja auch nicht die Zielgruppe.
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 30. Dezember 2008 um 01:17:
Sollte ich dann vielleicht einen anderen und interessanteren Titel verwenden? Ich hielt Pressespiegel ursprünglich auch für etwas altbacken, es klang aber am objektivsten. Welche Aufbereitung Lokaler Informationen würdet Ihr denn bevorzugen, wenn es um EURE Heimatstadt oder Wahlheimat gehen würde?
hat bereits 203 Kommentare abgegeben und schrieb am 30. Dezember 2008 um 01:56:
Ich wollte eigentlich eher sagen, dass ich das für mich nicht relevante, da regionale, Thema nicht lese, mit dem Wort »Pressespiegel« hat das nur in sofern was zu tun, als dass ich daran die entsprechenden Beiträge erkenne.
Grundsätzlich: Was sagen deine Statistiken? Wird dein Pressespiegel gelesen? Für 10 Leser würde ich mir die Mühe nicht machen, für > 100 wäre es evtl. interessant einen eigenen Blog dafür zu erstellen, dann diese »Privatblog-Mischung« wird doch auf viele Leser unseriös, gerade wenn es um solche Themen geht. Je nach Interesse könntest du dein News-Portal noch aufstocken und eine regionale Informations-Community bauen… aber ich denke bei sowas immer in großen Maßstäben und mit kommerziellem Hintergedanken :D
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 30. Dezember 2008 um 02:25:
Sicher nicht schlecht, ein eigenes Blog dafür zu erstellen, aber dafür fehlt mir Lust und Zeit. Meine Statistiken bescheinigen leider keine entsprechenden Leserzahlen. Ich habe auch schon überlegt, mich eventuell bestehenden Projekten anzuschließen, leider sind die meister Projekte kommerzieller Natur und viel zu unkritisch. Private Projekte mit gleicher Thematik konnte ich nicht ausmachen.
Ich fürchte, ich muss Dir zustimmen, es lohnt nicht wirklich einen entsprechenden Aufwand für so wenige Leser zu betreiben. Ich werde wohl nochmal eine Nacht drüber schlafen und den Betrieb des Pressespiegels dann einstellen. Selbstverständlich werde ich weiterhin über sehr interessantes aus Mönchengladbach nach wie vor berichten, was angesichts der Provinzialität der Stadt wohl mager ausfallen wird.