30 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 48

Kategorie: Ansichtssache — Jahrgang: 2008Keine Kommentare

Hei­mat­ver­ein?

Die Hei­mat­ver­eine in Mön­chen­glad­bach pla­gen Nach­wuchs­sor­gen. Ohne die Ehren­amt­li­chen und frei­wil­li­gen Hel­fer der Hei­mat­ver­eine wäre man­cher Stadt­teil um viele Ver­an­stal­tun­gen und Aktio­nen ärmer. Doch in vie­len Stadt­tei­len fehlt es an Nach­wuchs, der bereit ist sich im Vier­tel zu enga­gie­ren. Das liegt natür­lich nicht nur an der Unlust des mög­li­chen Nach­wuch­ses son­dern auch an feh­len­der Prä­senz in den neuen Net­zen. Es gibt kaum Inter­net­adres­sen, selbst die Stadt beschränkt sich dar­auf, die beste­hen­den Ver­eine zu ver­lin­ken. (RP — 24.11.2008)

Bau­stelle Bismarckstraße

Viele Ein­zel­händ­ler und Geschäfts­leute fürch­ten um Ihr Weih­nachts­ge­schäft. Bür­ger und Besu­cher sind vom Bau­stel­len­stau auf der Bis­marck­straße genervt. Der Bau­trä­ger und die Stadt Mön­chen­glad­bach haben ver­spro­chen, die Bau­stel­len, die noch lange nicht been­det sind, für das Weih­nachts­ge­schäft und den Jah­res­wech­sel zu schlie­ßen und die Bis­marck­straße wie­der frei­zu­ge­ben. Eine gute Ent­schei­dung. (RP — 27.11.2008)

Weih­nachts­markt

Nach­dem Ste­fan Wim­mer durch den schlech­ten Bericht über den Weih­nachts­markt in Mön­chen­glad­bach kalte Füsse bekom­men hat, ver­sprach er durch gezielte Aktio­nen den Weih­nachts­markt die­ses Jahr attrak­ti­ver zu gestal­ten. Ich bin und bleibe skep­tisch, schließ­lich ist das mein zwei­ter Vor­name und außer­dem sind ja noch ein paar Ker­zen da. Bis jetzt ist jeden­falls noch nichts pas­siert. (RP — 28.11.2008)

Chance oder Gefahr — JHQ

Wenn die Bri­ten 2014 aus dem 420 Hektar gro­ßen Gelände in Mön­chen­glad­bach abzie­hen, blei­ben 134000 qm Wohn­raum, Kin­der­gär­ten, Schule, Kran­ken­haus und Ein­kaufs­zen­trum zurück. Leer. Die Gebäude sind in einem sub­op­ti­ma­len Zustand, denn seit sie Anfang der 60er in der Eile auf­ge­baut wur­den, hat sich an der Bau­sub­stanz nicht viel ver­än­dert. Neue Inves­to­ren sind also gezwun­gen einen gro­ßen Bat­zen Kohle mit­zu­brin­gen um aus die­ser Stadt in der Stadt noch etwas zu machen.  Chance oder Gefahr?  (RP — 29.11.2008)

Glad­bach ist bereit für die WM! (?)

Sagen jeden­falls Rolf Königs, Borus­sias Prä­si­dent und OB Nor­bert Bude. Steffi Jones, Prä­si­den­tin des WM-Orga-Komitees meint sogar »Man spürt die Atmo­sphäre total«. In wel­cher Stadt waren die drei? Jeden­falls nicht bei uns. Sicher, das Sta­dion mag gerüs­tet sein, aber alles andere ist immer noch so chao­tisch wir zu den Län­der­spie­len der Deut­schen Natio­nal­mann­schaft. Ohne bes­sere Anbin­dung an das ÖPNV und die Bahn wird sich der Borus­sia­park mei­ner Mei­nung nach nicht zum Sport­zen­trum ent­wi­ckeln kön­nen. Das Geld immer das Ent­schei­dende Kri­te­rium sein soll kann ich nicht nach­voll­zie­hen, viel mehr beschleicht mich das Gefühl, das man­gelnde Koope­ra­ti­ons­be­reit­schaft Ursa­che dafür sind. (RP — 26.11.2008)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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