16 November
Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 46
Schandfleck Altstadt?
Da lese ich in der Rheinischen Post, das der Schandfleck Altstadt nun in Licht rücken soll und ein geänderter Bebauungsplan keinen Platz mehr für das Rotlicht und Nachtambiente bietet. Es sollen Wohnungen und Läden mit Tagesgastronomie draus werden!
Es ist wahr, ansehnlich ist der untere Teil der Waldhausener Straße wirklich nicht, aber es ist totaler Schwachsinn Mönchengladbach seines einzigen Refugiums für nächtliche Unterhaltung zu berauben. Selten habe ich so viel Mist in einem Artikel und aus soviel Möchte-Gern-Altstadtkundigen gelesen. Die Altstadt ist doch die einzige Möglichkeit als junger oder Partybegeisterter Mensch abzufeiern, zu tanzen oder sich einfach mal zu besaufen. Was ist daran schlimm? Ohne ein sogenanntes Rotlicht Viertel ist eine Stadt in meinen Augen tot!
Deshalb muss der Bebauungsplan in meinen Augen ganz anders aussehen. Die Stadt sollte die Gebäude die ihr gehört an junge Existenzgründer mit noch Nachtclub, Kneipen, Bars und Diskos vermieten oder verkaufen, damit die unansehnlichen Häuser im unter Teil einmal neues Leben eingehaucht bekommen. Mönchengladbach braucht mehr Erlebnisgastronomie, mehr Clubs und Raum für individuelle und alternative Mode beispielsweise. Wir habe die Fachhochschule für Textil und Design direkt vor der Haustür und machen nichts draus. Die Internetseite der Initiative spiegelt die Meinungen der Mitglieder wieder, alt und überholt. Für die Seite gibt es einfach Mittel: Fragt doch mal ein paar Webdesigner aus der Stadt an, ich bin mir sicher das wird sich jemand finden, der etwas für seine Stadt und die Menschen die in ihr leben tun möchte, ganz freiwillig. (RP — 13.11.2008)
Gladbach?
Wo floss der Bach, der der Stadt den Namen gab? Diese Frage stellte sich auch Robert Lünendonk, wurde aber in einschlägiger Literatur nicht fündig. So fasste er sich ein Herz, durchwühlte das Stadtarchiv und zapfte allen Quellen an, die er finden konnte. So kam dann heraus, das es den Gladbach tatsächlich gegeben hat und an seinen Ufern 9 Mühlen gestanden haben. Im Laufe der Zeit wurde der Bach nicht mehr benötigt, verschwand unter der Erde und wurde zum Regenwasserkanal. Auf den Spuren des Gladbachs und seinen Mühlen ist der Titel des Buches, das im Klartext-Verlag erschienen ist. (Extra-Tipp 16.11.2008)
Gaspreis sinkt
Zuerst glaubte ich an eine Ente, so unfassbar schien mir die Meldung, denn seit geraumer Zeit ist man eher das Gegenteil gewohnt. Da es aber in der Natur der Deutschen liegt lauter zu Meckern als sich zu Freuen, möchte ich nun an dieser Stelle herausstellen, das die NVV zum 1. Januar 2009 die Gaspreise um 4,7% senkt, macht 0,42 Cent je kWh Heizleistung weniger und spart einem kleinen Einfamilienhaus jährlich 81€. Ein kleiner Schritt in die Richtige Richtung. (RP-15.11.2008)
Veröffentlicht von Robert
Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch
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Kategorie: Ansichtssache
Schlagwort: Lokales, Mönchengladbach

