27 Oktober
Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 43
Schilder gegen Stau
Da lese ich, das die Stadt Mönchengladbach gedenkt, dem Verkehrschaos bei Spiel Deutschland-Wales präventiv entgegenzuwirken indem man neue Schilder aufstellt, die die Autofahrer »an die Hand nehmen und dahin führen, wo sie ihr Auto abstellen wollen.« Gerade im Hinblick auf die Frauen WM 2011 soll diese 30000€ Aktion Sinn machen. Ob sich jemand Gedanken über das dann vielleicht internationale Publikum macht? Ich will es hoffen, sonst ist ein doppeltes Chaos perfekt. (WZ — 23.10.2008)
Prinz und Niersia
Karneval ist schon ein lustige Zeit. Kurz vor Beginn der 5. Jahreszeit hat Mönchengladbach sein neues Prinzenpaar. Prinzessin Niersia Ilona und Prinz Marcus I. führen die Narren durch die kommende Karnevalssession. Niersia? Trotz intensiver Bemühungen konnte ich nicht herausfinden was eine Niersia ist. Klar der Fluss Bach durch Mönchengladbach heißt Niers, als muss das irgendwas damit zu tun haben. Wer klärt mich auf? Über Zuschriften oder Kommentare würde ich mich sehr freuen. (RP — 20.10.2008)
Der Rheinische Post Glauben
Da lese ich in der Zeitung, dass es in Mönchengladbach 142.000 Katholiken und rund 52.000 Protestanten gibt. 264.355 zählt Wikipedia, es fehlen also 70355 Mitbürger. Immerhin 27% der Mönchengladbach Bevölkerung haben also einen anderen Glauben und die Rheinische Post stellt die katholischen und evangelischen Kirche in Mönchengladbach vor. Was ist mit den 6 Moscheen, Freikirchen und der jüdischen Gemeinde die Eingangs erwähnt werden? Sollten wir mit der Integration nicht bei uns selbst anfangen? (RP — 20.10.2008)
Kunst und Kitsch
Stadtgespräch in Mönchengladbach ist das neue Kunstwerk »End« von Gregor Schneider aus Rheydt, meine erste Sichtung des noch nicht fertigen Werkes war eher nüchtern, vielleicht erschliesst sich mir die Tragweite des Projektes es mit der Fertigstellung, immer kostet das Teil 407.000€ Immerhin beteiligt sich der Künstler mit rund 150.000€, ob es Verschwendung ist? Wenn´s fertig ist, sag ich Bescheid. (RP — 24.10.2008)
Marktschreier
Wenn immer die Marktschreier in der Stadt sind und den Parkplatz beim Fanhaus der Borussia blockieren muss ich an meinen letzten Besuch dort denken. Marktschreier hab ich mir anders vorgestellt, auf mich wirkten sie mehr als langweilig. Nicht genug damit so offenbarte der Blick in einen der verscherbelten Tüten eine Ausbeute an überreifem und weichem Obst der meiner nach übelsten Qualtiät die man am Großmarkt bekommt. Es ist ebenfalls nicht möglich die Tüte komplett aufzuessen, den bei mir war der Inhalt vorher abgelaufen und begann zu schimmeln. Ob ihr also hingeht, überlasse ich euch. (RP — 21.10.2008)
Veröffentlicht von Robert
Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch
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Kategorie: Ansichtssache
Schlagwort: End, Marktschreier, Niersia, presse

