27 September

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 39

Kategorie: Ansichtssache — Jahrgang: 2008Keine Kommentare

Stu­di­en­be­ginn Hoch­schule Niederrhein

Am Mon­tag hat das neue Semes­ter für die rund 1220 Stu­den­ten der Hoch­schule Nie­der­rhein (HN) begon­nen. Damit ist die Hoch­schule zu 140% aus­ge­las­tet, was unter ande­rem Robert Kra­mer von der AstA bedau­ert, denn dar­un­ter lei­der die Qua­li­tät der Aus­bil­dung. Super, immer­hin haben die Erst­se­mes­ter schon einen Plan zur Sitz­ro­ta­tion auf­ge­stellt, so das jeder wäh­rend der Vor­le­sung mal Platz zum sit­zen hat. Dadurch ent­ste­hen schon früh soziale Kon­takte und machen die Sache nicht ganz so anonym (RP — 23.09.2008)

Café Pflas­ter in Rhe­ydt eröffnet

Am Don­ners­tag eröff­net an der Bruck­ne­ral­lee 37 unter der Schirm­herr­schaft des Dia­ko­ni­schen Wer­kes ein neues Café Pflas­ter, ein Treff für Sucht­kranke, Tagesob­dach­lose und psy­chisch Kranke. Trotz Pro­tes­ten der Bevöl­ke­rung und einer Unter­schrif­ten­ak­tion, bei der rund 750 Bür­ger unter­schrie­ben haben, schließ­lich müsse man seine Kin­der schüt­zen. Eine Mit­mensch­li­che Reak­tion! Die Kin­der der 750 Bür­ger haben mit Sicher­heit auch Fern­seh­ver­bot, dür­fen keine Presse lesen und bekom­men bei Außen­auf­ent­hal­ten die Augen ver­bun­den. (RP — 26.09.2008)

Beer­di­gung zwei­ter Klasse

Weil sich die Fami­lie die Kos­ten für die Miete der Friedhofs-Kapelle von 270€ (für 30 Minu­ten!) nicht leis­ten konnte, musste der empörte Pfar­rer Diet­mar Jung mit den weni­gen Ange­hö­ri­gen drau­ßen Abschied neh­men. Für die Hin­ter­blie­bene Kin­der der Ver­stor­be­nen sorgt nun das Jugend­amt, für die Beer­di­gung ist das Ord­nungs­amt zustän­dig. Das Amt sei ange­hal­ten, »nur die nötigs­ten Kos­ten« für die Beer­di­gung zu über­neh­men. Ich finde: Prima, viel­leicht wird ja dann auch bald der Sarg weg­ra­tio­na­li­siert und die Toten lose geschich­tet? (RP — 24.09.2008)

ECE Ein­kaufs­zen­trum Mön­chen­glad­bach »Forum«

Die Bewer­ber­su­che geht in Kürze in die ent­schei­dene Phase, so heißt es in der Zei­tung. Da frage ich mich ernst­haft, was man die ver­gan­ge­nen 2 Jahre so alles gemacht hat. Man hat sich um das Ver­kehr­kon­zept gestrit­ten, um den Abriss des alten Thea­ters und vie­les mehr. Wenn die Poli­tik noch län­ger war­tet, wird das Ein­kaufs­zen­trum mit Sicher­heit an einer ande­ren Stelle (Stadt) errich­tet, den ich sehe einen Bedarf, schließ­lich müs­sen die Nie­der­rhei­ni­schen Bür­ger bis­lang immer den Rhein über­que­ren um in einem Ein­kaufs­zen­trum (ECE) zu shop­pen. Der Stand­ort Mön­chen­glad­bach wäre daher ideal, aber Kre­feld, Neuss und Heins­berg wäre durch­aus auch loh­nens­werte Adres­sen. (RP — 24.09.2008)

Borus­sia soll Schul­den 2012 begleichen

Keine Angst. Über Fuss­ball wird hier nicht berich­tet, dafür aber über die Schul­den der Stadt Mön­chen­glad­bach. Die belau­fen sich auf 1023 Mil­lio­nen Euro. Da wird in der Zei­tung berich­tet, das Borus­sia der Stadt noch Geld schul­det, das die nun zurück zah­len sol­len damit es der Stadt­kasse wie­der etwas bes­ser geht, immer­hin schul­det der Ver­ein rund 35 Mil­lio­nen Euro. Dumm nur, dass alleine die Zin­sen für die Schul­den der Stadt jähr­lich 42 Mio € kos­ten, das sind bis 2012 ohne Zin­ses­zins 168 Mio €. Da wird die Rück­zah­lung von Borus­sia so rich­tig ins Gewicht fal­len! (RP –25.09.2008)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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