1 Juli
Mode der Zukunft
Ein liebes Hobby der Menschen ist es sich vorzustellen, wie es in Zukunft aussehen könnte und das nicht nur finanziell, sondern auch rein äußerlich. Jules Verne (1828−1905) zum Beispiel schrieb 1863 wie er sich das Paris des 20. Jahrhunderts vorstellt. Gläserne Wolkenkratzer, Hochgeschwindigkeitszüge, Gasbetriebene Automobile und Taschenrechner. Dabei zeichnet er sehr oft ein düsteres und trostloses Bild der Zukunft, was aber nicht die Tatsache schmälert, wie recht er haben sollte.
Da haben die Modedesigner ein ganz anderes Bild gemalt. Funktionell, praktisch und außergewöhnlich, so stellte man sich die Zukunft vor. So wirkt jedenfalls die Mode, die man dem Mann und Frau für das Jahr 2000 in der Pathetone Weekly1 1930 auf den Leib schneiderte. Wie Isabelle vom Blog Clockworker schon ganz richtig meint, ist das etwas abseits der eigentlichen Steampunk Ära (viktorianische Periode) fühlt sich aber so herrlich nach Flash Gordon an und passt wie die Faust auf´s Auge.
Britische Anekdote: Auf der Seite itnsource.com auf der es noch viele weitere Filme aus vergangenen Zeiten gibt, möchte sich offenbar deren Produktion und Bereitstellung vergolden lassen, denn 150 Britische Pfund (175 €) für eine Videolizenz eines 1:30 langen und 80 Jahre alten Clips finde ich schon ziemlich abgeschmackt. Wie Asterix schon sagte: »Die spinnen, die Briten.«
- Eine Sendung der Londoner Daily Mail and General Trust, die ab 1930 Spots für das Kion produzierte. [↩]
Veröffentlicht von Robert
Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch
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Kategorie: Ansichtssache
Schlagwort: Steampunk, video

