1 Juli

Mode der Zukunft

Kategorie: Ansichtssache — Jahrgang: 2009Keine Kommentare

Ein lie­bes Hobby der Men­schen ist es sich vor­zu­stel­len, wie es in Zukunft aus­se­hen könnte und das nicht nur finan­zi­ell, son­dern auch rein äußer­lich. Jules Verne (1828−1905) zum Bei­spiel schrieb 1863 wie er sich das Paris des 20. Jahr­hun­derts vor­stellt. Glä­serne Wol­ken­krat­zer, Hoch­ge­schwin­dig­keits­züge, Gas­be­trie­bene Auto­mo­bile und Taschen­rech­ner. Dabei zeich­net er sehr oft ein düs­te­res und trost­lo­ses Bild der Zukunft, was aber nicht die Tat­sa­che schmä­lert, wie recht er haben sollte.

Da haben die Mode­de­si­gner ein ganz ande­res Bild gemalt. Funk­tio­nell, prak­tisch und außer­ge­wöhn­lich, so stellte man sich die Zukunft vor. So wirkt jeden­falls die Mode, die man dem Mann und Frau für das Jahr 2000 in der Pathe­tone Weekly1 1930 auf den Leib schnei­derte. Wie Isa­belle vom Blog Clock­wor­ker schon ganz rich­tig meint, ist das etwas abseits der eigent­li­chen Steam­punk Ära (vik­to­ria­ni­sche Periode) fühlt sich aber so herr­lich nach Flash Gor­don an und passt wie die Faust auf´s Auge.

Bri­ti­sche Anek­dote: Auf der Seite itnsource.com auf der es noch viele wei­tere Filme aus ver­gan­ge­nen Zei­ten gibt, möchte sich offen­bar deren Pro­duk­tion und Bereit­stel­lung ver­gol­den las­sen, denn 150 Bri­ti­sche Pfund (175 €) für eine Video­li­zenz eines 1:30 lan­gen und 80 Jahre alten Clips finde ich schon ziem­lich abge­schmackt. Wie Aste­rix schon sagte: »Die spin­nen, die Bri­ten.«

  1. Eine Sen­dung der Lon­do­ner Daily Mail and Gene­ral Trust, die ab 1930 Spots für das Kion pro­du­zierte. []

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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